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Konkrete Konfliktsituationen im Verkehr

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Seine Theorie: "Ich habe bloß nach Autos geguckt" kann ich auch nicht glauben. Man guckt ja irgendwohin und sieht dann die Dinge, die dort sind. Ich guck' ja auch nicht aus dem Fenster und muss explizit nach Bäumen gucken, bevor ich sie sehen kann.

Doch. So funktioniert unsere Wahrnehmung. Das Hirn blendet aus, was nicht wichtig scheint. Das kann auch schonmal ein Radler sein, wenn man im Kopf nochmal die Einkaufsliste durchgeht und guckt ob kein AUTO, oder etwas aehnlich breites kommt. Auch Motorradfahrer werden oft uebersehen. Guck doch mal aus dem Fenster wieviele Autos da stehen....Dann setzt du dich...und dann, das klappt natuerlichjetzt nicht...sag wieviele Raedsr dort abgestellt waren und ob dort ein Kinderwagen stand...kannst du nicht, wenn du auf Autos fixiert bist.
 
Ich bin ja auch im Kreisel am Schalterwerk/Hinterrad geroffen worden. Der ältere Autofahrer hatte mich nicht ansatzweise bemerkt, wie er später sagte. Sprich: Er hat gar nicht nach links geschaut.

Meine Sache hat jetzt der Anwalt, weil die Versicherung komische Forderungen stellt. Leider steht mein "gutes" Rad jetzt seit dem 30.08. ungenutzt rum. Und es wird noch dauern.... :rolleyes::mad:
 
Heute hat nicht viel gefehlt und ich hätte nen anderen Radfahrer vom Rad getreten.
Fahre auf einer breiten Straße innerorts (keine Radwege) auf der Fahrbahn.
Kommt mir ein anderer Radfahrer entgegen (so ca. 20 Jahre alt). Ich auf meiner Fahrspur, er auf seiner. Also alles ganz normal.
Im Vorbeifahren brüllt der mich an: "Probleme Arschloch?"
Da wär ich beinahe umgedreht um den zu putzen.
 
Hätte heute fast eine Rennradlerin vom Rad geholt.
Breite Landstraße mit Standstreifen, sie fährt rechts auf der Fahrspur und ich überhole mitm Motorrad. Als sie mich gehört hat, ist sie links rüber, um zuzumachen. Für sie hörte sich wohl meine Maschine an wie ein alter VW Käfer und bei Gegenverkehr sollte der nicht mehr überholen können...

... war verdammt knapp, als sie immer weiter nach links fuhr.

--> Setzt euch mal auf ein motorisiertes Zweirad. Da passiert sowas häufiger. Die meisten Radfahrer rechnen wohl nicht damit, daß da bei Motorenlärm auch ein ganz schmales Fahrzeug kommen kann (also kein PKW, LKW oder Ackerschlepper) und das man da auch trotz durchgezogener Linie und Gegenverkehr mit dem notwendigen Abstand überholen kann, ohne die Linie zu überfahren. :confused:

Hängt das damit zusammen, daß die meisten Radfahrer selber motorisiert nur mit einem Auto unterwegs sind? :idee:
 
Hätte heute fast eine Rennradlerin vom Rad geholt.
Breite Landstraße mit Standstreifen, sie fährt rechts auf der Fahrspur und ich überhole mitm Motorrad. Als sie mich gehört hat, ist sie links rüber, um zuzumachen. Für sie hörte sich wohl meine Maschine an wie ein alter VW Käfer und bei Gegenverkehr sollte der nicht mehr überholen können...

... war verdammt knapp, als sie immer weiter nach links fuhr.

--> Setzt euch mal auf ein motorisiertes Zweirad. Da passiert sowas häufiger. Die meisten Radfahrer rechnen wohl nicht damit, daß da bei Motorenlärm auch ein ganz schmales Fahrzeug kommen kann (also kein PKW, LKW oder Ackerschlepper) und das man da auch trotz durchgezogener Linie und Gegenverkehr mit dem notwendigen Abstand überholen kann, ohne die Linie zu überfahren. :confused:

Hängt das damit zusammen, daß die meisten Radfahrer selber motorisiert nur mit einem Auto unterwegs sind? :idee:

Hängt vielleicht damit zusammen, dass man hinten keine Augen hat.................................

Im Ernst: wenn ich von hinten komme, habe ich die vor mir liegende Situation im Blick und kann mich auch entsprechend verhalten. Da kann ich nicht davon ausgehen, dass mein/e Vordermann/frau die Situation im Rücken im vollen Umfang richtig einschätzt. Auch mit Schulterblick oder Rückspiegel ist das nicht in gleicher Weise möglich.
 
Im Ernst: wenn ich von hinten komme, habe ich die vor mir liegende Situation im Blick und kann mich auch entsprechend verhalten. Da kann ich nicht davon ausgehen, dass mein/e Vordermann/frau die Situation im Rücken im vollen Umfang richtig einschätzt. Auch mit Schulterblick oder Rückspiegel ist das nicht in gleicher Weise möglich.
"Zumachen" hört sich für mich eher nach einem Wechsel der Linie an, ohne dabei nach hinten zu schauen. Auf freier Stecke würde ich als Hinterherfahrender auch nicht unbedingt damit rechnen. Ohne sich zu versichern nach links ziehen ist einfach nicht besonders klug, egal wie gering die Geschwindigkeit ist.

Im konkreten Fall hängt das natürlich vom Zeitraum ab, in dem sich das ganze abgespielt hat.
 
Hängt vielleicht damit zusammen, dass man hinten keine Augen hat.................................

Im Ernst: wenn ich von hinten komme, habe ich die vor mir liegende Situation im Blick und kann mich auch entsprechend verhalten. Da kann ich nicht davon ausgehen, dass mein/e Vordermann/frau die Situation im Rücken im vollen Umfang richtig einschätzt. Auch mit Schulterblick oder Rückspiegel ist das nicht in gleicher Weise möglich.

Ja schon,
aber nur aufs Gehör hin die Fahrbahn dichtmachen ist doch wohl auch nicht die feine Art, oder?

Wenn ich die Situation hinter mir nicht einschätzen kann, habe ich mir jedenfalls angewohnt "stur" geradeaus zu fahren und nicht quer über den Fahrstreifen, auf das die Leute hinter mir mein Verhalten einschätzen können. Wenn dann doch zum Linksabbiegen ein Wechsel der Linie angesagt ist, rechtzeitig mal die rechte Hand raus oder zumindest mit dem Kopf umdrehen. Ob man dann als Vorausfahrender etwas sieht, ist die eine Sache. Aber wenn vor mir jemand verkrampft versucht über die linke Schulter nach hinten zu gucken, merk ich hinten dran schon, daß da gleich etwas kommen muß.

Was den Zeitraum angeht: Tempolimit war 50, weil die Straße vor der Zuckerrübenfabrik von den Traktoren total verdreckt war. Könnt euch ja ausrechnen, wie langsam man damit in der Ebenen auf ein Rennrad aufläuft.

Wie gesagt, hab nachher noch angehalten, weil es so dann doch verdammt eng wurde. Als Antwort habe ich nur bekommen: "Ich dachte, da käme ein alter (VW) Käfer und ich wollte nicht, daß der sich bei Gegenverkehr durchquetscht." :confused:
Obwohl der auch noch durch gepaßt hätte. Die Fahrbahnen in jede Richtung sind dort jeweils 4,5m breit (plus Standstreifen), damit die 3,5m breiten Acker-Monstern vernünftig zur Fabrik fahren und abbiegen können.
 
In dem Moment ist es doch völlig unwichtig, ob die sich nun "richtig" oder falsch verhält und aus welchen Gründen. Erstmal ist die Situation eben so, wie sie eben ist. Hätte ja auch sein können, dass wirklich ein tieferer Sinn hinter diesem Verhalten steht. Dass sie nur "Geräusche-Raten" veranstaltet, kannst Du in dem Moment ja auch nicht wissen.

Ich kann eben nicht überholen, wenn derjenige vor mir Schlangenlinien fährt. Da heißt es eben: runter vom Gas und bei der nächstbesten Gelegenheit mit extra Sicherheitsabstand überholen. Wenn es nicht geht, geht es eben nicht. Auch wenn es vielleicht ginge, wenn die vor mir dies und jenes anders machen könnte.

Ich kenne das ja selber, dass ich manchmal denke, "was soll das denn jetzt...?", wenn sich vor mir etwas abspielt, was sich aus meiner Sicht erstmal völlig unvernünftig darstellt. Aber das hilft ja nichts. Deswegen läuft man trotzdem nicht auf und riskiert, jemanden "abzuräumen".

Ich kann doch auch nicht erwarten, dass in dem Moment, wenn ich komme, die Situation quasi für mich "mundgerecht" umgestellt wird, schon gar nicht, wenn die vor mir noch gar nicht wissen können, das hier etwas kommt. Klar kann man sich auch so verhalten, daß man auch die Verkehrslage im Rücken noch mitbekommt. Aber ich für meinen Teil habe es aufgegeben die Erwartungen so "hoch" zu schrauben.
 
Heute eine neue Strecke gefahren.

Kämpfe mich auf einem Radweg einen Berg hoch. Kommt mir ein Geisterfahrer entgegen. Habe den gar nicht gesehen weil der so schnell ankam und ich meinen Kopf kurz unten hatte (war anstrengend)

Naja er ist kurz vor der Kollision ausgewichen und hat "Wi**ser" gerufen. Habe gefragt ob er von der Rechtsfahrpflicht gehört hat. Er hat gebrüllt ich soll die Schnauze halten.

Dann hat mich 10min später noch jemand so knapp überholt im nächsten Ort, das ich fast seinen Seitenspiegel gestreift habe. Er ist fast mit einem entgegen kommenden Auto kollidiert und hat wohl meine Geschwindigkeit (35km/h) falsch eingeschätzt beim Beschleunigen.

Deppen gibt es, leider konnte ich den Fahrer nicht zur Rede stellen.
 
@lagaffe: Für mich sah die Situation so aus: Radfahrer (oder Fahrerin, auf hundert Meter nicht zu erkennen) rechts fährt eine gerade Linie rechts. So habe ich dann mit ca. 15 km/h Überschußtempo langsam aufgeholt. Schlangenlinien oder sonst was habe ich da nicht erkennen können. Der Dreck war vollflächig über die ganze Fahrbahnbreite verteilt. Als ich dann nur noch grob 10m hinter ihr war, zieht sie grob 2,5-3m nach links rüber. Wie gesagt, die Fahrstreifen waren dort extrem breit.

Was die Gründe angeht: Den Grund "Ich dachte da käme ein Käfer und ich wollte nicht, daß der sich durchquetscht", habe ich da nach der Situation beim Anhalten von ihr erfahren.
 
@cbk
Ist doch alles gut :)
Du hast angehalten und nachgefragt. Ich lese hier auch keine ausfallenden Töne heraus, also vermute ich mal eine ruhige Konversation von euch Beiden.
Insofern haben beide Seiten was von gehabt und für das nächste mal gelernt oder sehe ich das falsch?
 
Als ich dann nur noch grob 10m hinter ihr war, zieht sie grob 2,5-3m nach links rüber.

Hört sich für mich an als ob sie damit ein gefahrloses Überholen unter Einhaltung der Sicherheitsabstände verhindern wollte. Dämlich, gefährlich und verboten!


Was mich aber an der daraus entstandenen Diskussion wirklich ärgert:
Hier wird (mal wieder) einem motorisierten Verkehrsteilnehmer ganz pauschal solange ein Fehlverhalten unterstellt bis er haarklein in Detail gehend erklärt hat, dass er nun wirklich nichts für das Entstehen der gefährlichen Situation konnte. Muß die Denkweise denn wirklich so gefärbt sein, dass man beim Vorhandensein eines Motors immer gleich das Schlimmste annimmt? Das hört sich mehr nach einem Gegeneinander als nach einem gleichberechtigten Miteinander im Straßenverkehr an!
 
@lagaffe

Was die Gründe angeht: Den Grund "Ich dachte da käme ein Käfer und ich wollte nicht, daß der sich durchquetscht", habe ich da nach der Situation beim Anhalten von ihr erfahren.

Ob deine Reaktion angemessen war, kann man nur mit Foto der Dame, der Grössen- und Gewichtsangabe machen. So ohne weitere Angaben dazu kann von "Möchten sie mitfahren ?" bis "Has'se Macke??" alles angebracht sein. Wenn der Sattel zu hoch eingestellt war und entsprechend mit der Hüfte gewackelt wurde, ist auch schonmal ein Kaffee drin.
 
@lagaffe: Für mich sah die Situation so aus: Radfahrer (oder Fahrerin, auf hundert Meter nicht zu erkennen) rechts fährt eine gerade Linie rechts. So habe ich dann mit ca. 15 km/h Überschußtempo langsam aufgeholt. Schlangenlinien oder sonst was habe ich da nicht erkennen können. Der Dreck war vollflächig über die ganze Fahrbahnbreite verteilt. Als ich dann nur noch grob 10m hinter ihr war, zieht sie grob 2,5-3m nach links rüber. Wie gesagt, die Fahrstreifen waren dort extrem breit.

Was die Gründe angeht: Den Grund "Ich dachte da käme ein Käfer und ich wollte nicht, daß der sich durchquetscht", habe ich da nach der Situation beim Anhalten von ihr erfahren.

Das habe ich auch vorher schon so verstanden. Und ich finde ihr Verhalten vielleicht nicht weniger merkwürdig als Du, bzw. ich selber drehe mich um, wenn ich was ranfahren höre. Meine Einwendungen beziehen sich auch nur auf die Aussage in Deinem ersten post, dass Du sie beinahe "abgeräumt" hast - von hinten. Und eben die Erwartungshaltung, die da mitschwingt, dass man jederzeit die Verkehrssituation hinter einem genauso gut einschätzen kann, wie die, die vor einem liegt.

Aber das funktioniert einfach nicht. Andererseits kann ich mich, wenn ich von hinten komme, alles übersehen und mich danach verhalten. Das gilt übrigens völlig unabhängig vom Fahrzeug, dass man gerade führt, @BW-72 . Hinten haben die meisten keine Augen und ich kann nicht davon ausgehen, dass der Aufmerksamkeitsfaktor hoch genug ist, für eine 360° Rundumsicht.

Das ist auch kein persönlicher Angriff auf @cbk, der ja nun wirklich nicht so eine "Weg-da-hier-komm-ich-Mentalität" an den Tag gelegt hat. Es ist aber auch hier öfter zu lesen, dass irgendjemand in eine Situation reinfährt, auch auf dem Rad, und von den Vorderleuten erwartet, sich auf ihn einzustellen, bevor man ihn noch bemerkt haben kann.
 

In meiner Unfallsache noch einmal als Nachtrag: Habe wie mir geraten wurde, das Gespräch gesucht. Alles erklärt mit Notaufnahme + das es automatisch bei der Polizei gelandet ist -> Plötzlich will er von seiner Schuld nix mehr wissen, möchte Schaden am Auto ersetzt haben, ich sei ein rücksichtsloser Radfahrer, der "mit seinem Sportrad da durch die Gegend heizt". :mad:
War bisher mein glimpflichster Unfall, bisher konnte ich mich mit den Unfallgegnern immer fair einigen (Reiner Materialschaden wurde ersetzt im Gegenzug keine Polizei und keine bösen Worte).

Nun ja, Lektion gelernt, beim nächsten Mal (muss ich) nach Polizei und Krankenwagen schreien. Und das kann man leider auch nur jedem anderen Radfahrer Verkehrsteilnehmer raten.:(
 
Zuletzt bearbeitet:
In meiner Unfallsache noch einmal als Nachtrag: Habe wie mir geraten wurde, das Gespräch gesucht. Alles erklärt mit Notaufnahme + das es automatisch bei der Polizei gelandet ist -> Plötzlich will er von seiner Schuld nix mehr wissen, möchte Schaden am Auto ersetzt haben, ich sei ein rücksichtsloser Radfahrer, der "mit seinem Sportrad da durch die Gegend heizt". :mad:
War bisher mein glimpflichster Unfall, bisher konnte ich mich mit den Unfallgegnern immer fair einigen (Reiner Materialschaden wurde ersetzt im Gegenzug keine Polizei und keine bösen Worte).

Nun ja, Lektion gelernt, beim nächsten Mal (muss ich) nach Polizei und Krankenwagen schreien. Und das kann man leider auch nur jedem anderen Radfahrer raten.:(
Oh je... schade dass die Fairness des Fahrers mal wieder auf der Strecke blieb, und dass man wegen solcher "Lappalien" (klare Schuldfrage, "keine" Verletzungen) das volle Programm laufen lassen muss... ich hoffe, Du hast die TelNos der Zeugen. :(
 
Leider, leider. Aber Du hast doch Zeugen! Da sollte das Ganze für Dich mit Anwalt kein Problem sein, ich würde dann gleich zur Polizei rennen und eine Aussage machen, solange die Erinnerungen noch frisch sind - oder zumindest aufschreiben. Wie es ohne Polizei ablaufen kann, habe ich auch schon festgestellt, als ich mal in einen anderen Radler reingefahren bin - ich war viel zu schnell unterwegs für den Radweg, er hat einen Schlenker nach Links gemacht, und ich bin mit ~35-40 km/h in sein Hinterrad gerauscht. Er hat nichts abbekommen, ich habe geblutet wie blöd (nur am Bein, da Pedal erwischt) und sein HR war futsch. Trotzdem habe ich die Schuld übernommen und ihm gegen eine Verzichtserklärung sein Hinterrad ersetzt.
 
Mir ist vor zwei Jahren etwas Ähnliches passiert: Mir ist in einer nicht einsehbaren Rechtskurve auf einem Radweg ein Mädel auf meiner Seite entgegengekommen, ich bin auf die Gegenseite ausgewichen, sie dann auch als ich gerade an ihr vorbeiwollte. Sie wollte keine Polizei und Anwalt und all das und da ich ja nett (doof) bin meinte ich, dass sie meinen Schaden ihrer Haftpflicht geben solle. Mein Rad war Totalschaden, Klickies vom Kettenblatt durchlöchert, der neue teure Rucksack zerrissen, Radhose zerrissen, viel Blut, zwei Wochen krankgeschrieben. Ihr ist natürlich nichts passiert. Das Ende vom Lied war, sie hatte keine Haftpflicht und es hat lange gedauert bis ich 1/3 Drittel meines Schadens wieder hatte. Plötzlich brauchte ihr olles Hollandrad dann einen Totalcheck und ein neues Vorderrad und eine neue Klingel, ich wäre ja mit schuld. Daher würde ich inzwischen immer die Polizei rufen. Egal wie nett der Unfallgegner in dem Moment ist. Am nächsten Tag sieht in der Regel alles anders aus.
 
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Nun ja, Lektion gelernt, beim nächsten Mal (muss ich) nach Polizei und Krankenwagen schreien. Und das kann man leider auch nur jedem anderen Radfahrer raten.:(
Das kann dir als Autofahrer genau so passieren. Ich hole immer die Polizei und zahle lieber die paar Euro Bussgeld wenn ich Schuld bin, als mich auf so was einzulassen. Es koennte allerdings auch sein, das der Autofahrer sich nun von dir hintergangen fuehlt und glaubt du willst noch (Schmerzens-)Geld rausschlagen. Mir ist auchneu, das eine Behandlung im Krankenhaus automatisch zur Polizei fuehrt. Das ist vieleicht beim Verdacht auf Kindesmisshandlung so, aber zunaechst wuerde ich davon ausgehen, dass der Arzt der Schweigepflicht unterliegt. Ich bin kein Jurist, aber soweit ich das verstanden habe gibt es Dinge die man aktiv zur Anzeige bringen muss und dann verfolgt werden, und welche die automatisch verfolgt werden. http://de.wikipedia.org/wiki/Antragsdelikt
 
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