Konfliktsituationen im Verkehr

Dieses Thema im Forum "Sonstige Rennradthemen" wurde erstellt von Cologne-Racer, 22 Mai 2012.

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  1. AlexExtreme

    AlexExtreme Aktives Mitglied

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    3.545
    Klar, da mache ich mir auch keine Illusionen. Und wie gesagt, die Antriebsart wird daran nicht viel ändern. Automatisiertes Fahren vielleicht. Man wird ja noch träumen dürfen ;)
     
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  3. Dumbledore1005

    Dumbledore1005 MItglied

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    Ääääh, angepasst?
    Die Wahrheit verdreht, passt besser. Er hat von Anfang an rumgeschrieen.
    Wenn das reden war, dann flüster ich den ganzen Tag
     
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  4. Sesselpupser

    Sesselpupser Genuß-Radler

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    Wessen Wahrheit? Deine oder seine?
    Für ihn war es mit Sicherheit anders: Er hat Dich sachlich angesprochen - Du warst uneinsichtig und hast rumgebrüllt / ihn beleidigt........;) Wetten...?

    Matze
     
  5. SprintLooser

    SprintLooser offizieller SKS Raceblades Long - Berater

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    Ja nun ist gut Männers! Wir alle sind genervt, wegen des grauen Wetters ;)
     
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  6. Plautzilla

    Plautzilla Winterspeck? Der war nie weg!

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    Tja das wird aber wohl enden wie mit den ganzen ekligen Rauchern > und selbst wenn die Zichte / der Liter Benzin 50€ kostet > die kaufen trotzdem oder "jetzt erst Recht!" und schmöken / fahren!
     
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  7. SprintLooser

    SprintLooser offizieller SKS Raceblades Long - Berater

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    Vermutlich, aber es werden weniger. Ich kenne nicht wenige Leute, die nach Jahrzehnten dauerhaft aufgehört haben.
    Klar, da kam der Gesundheitsaspekt hinzu. Wenn man das mal beim Automobil durchbrigen könnte, gäbe es wohlmöglich eine ähnliche Entwicklung. Der Dieselskandal wäre die beste Gelegenheit dazu (gewesen).
     
  8. Dumbledore1005

    Dumbledore1005 MItglied

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  9. Manu75

    Manu75 Aktives Mitglied

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    Die Stadt Lübeck plant mal wieder eine Veränderung für Radfahrer.

    Zukünftig soll das Fahren auf dem per Zusatzschild freigegebenen Gehweg in der Meierstraße zwischen Hansestraße und Georgstraße in Fahrtrichtung Moislinger Allee verboten werden. Die Meierstraße ist eine Einbahnstraße durch die die Radfahrer in beide Richtungen fahren können sollen.

    Google Maps: https://goo.gl/maps/HZhMKTcRwwN2
    Bericht auf hl-live.de: https://www.hl-live.de/aktuell/textstart.php?id=111507

    In dem Bericht kann man auf dem ersten Bild schon gut die jetzige Situation an den Kreuzungsbereichen erkennen - die Radfahrer haben auf dem Gehweg das Zeichen 205 "Vorfahrt gewähren" stehen.

    Wenn der Bauausschuss jetzt tatsächlich die Kfz teilweise auf dem Gehweg parken lässt und der Radfahrer dann an den parkenden Autos entgegen der Fahrtrichtung geführt wird, dann möchte ich nicht die zukünftigen Unfallzahlen dort sehen! Wie soll der Autofahrer denn uns entgegenkommende Radfahrer rechtzeitig erkennen? :mad:

    Ich vermute mal, das der Bauausschuss nicht zu der Erkenntnis gelangt, dass die Kfz zukünftig in Fahrtrichtung rechts geparkt werden sollen. o_O

    Und auch diese Planung - ich zitiere aus dem o.g. Bericht - lässt Nervenkitzel zu:

    Für die Radfahrenden in Fahrtrichtung Moislinger Allee würde an Kreuzungen und Einmündungen die Regelung "rechts vor links" gelten.

    Welches Verkehrszeichen haben da wohl die Verkehrsteilnehmer aus den Seitenstraßen in Richtung Meierstraße? - Richtig, auch Zeichen 205. :crash:

    Die Teilnahme an der Vorstellung der Planung am 10.01.2017 um 19 Uhr ist da ja schon fast Pflichtprogramm. :D
     
  10. Anette5

    Anette5 Neuer Benutzer

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    Oh man, eigentlich Ständig. Zum einen mit sehr viele Autofahrern. Aber auch Fahrradfaher mit Anhängern stören zunehmend das Fahrvergnügen zu Stadt und Land. Gegenseitige Rücksichtnahme gibt es leider nur sehr wenig.
     
  11. mathieu91

    mathieu91 Aktives Mitglied

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    Hier und da. Vor allem mit jenen die selber wissen wo sie hin wollen, den Blinker also nicht nutzen. Öfters werde ich auch mal in Kreiseln geschnitten oder an abknickenden Vorfahrtsstraßen, wo Autofahrer nicht damit rechnen, dass ein Radfahrer gerade PKW Tempo drauf hat, also Ü50.
    Zu gefährlichen Situationen kam es aber bisher nicht. Fahre sehr vorausschauend, hänge sehr an mein Leben. ^^

    Gruß

    Mathieu
     
  12. horst666

    horst666 Aktives Mitglied

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  13. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

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    Das hatte ich auch vor ein paar Tagen gelesen. Echt schockierend. Wenn man mal wen umbringen will. Kenne natürlich nicht die Details der Unfälle, aber ließt sich alles sehr harmlos bzgl. der Strafen.
     
  14. Schrommski

    Schrommski The Chosen One

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    Also ist ein Menschenleben zwischen gar nix und 5000 Euro wert.... Zuchttiere sind oftmals teurer... :eek:o_O:confused::mad::crash:
     
  15. mathieu91

    mathieu91 Aktives Mitglied

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    30 November 2016
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    Die 5000€ bekommt deine Familie auch, wenn du bei der Arbeit ums Leben kommst. Das soll die Beerdigungskosten decken. Mit einer Lebensversicherung ist das wieder eine andere Geschichte.
     
  16. Freddy11

    Freddy11 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2 März 2016
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    452
    Ich denke man muss hier ganz klar sehen, dass anscheinend laut Gericht in den meisten Fällen die KFZ/LKW Fahrer Schuld waren. Ansonsten wären sie nicht verurteilt worden, wenn man sich das mögliche Strafmaß von bis zu 5 Jahren Freiheitsstrafe oder Geldstrafe ansieht, dann sind die Beteiligten immer noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Allein wenn man den Bericht zum Unfall im Bild sieht mitten am Tag 13:50 Uhr und an der Stelle gibt es wohl auch noch extra einen Spiegel, damit die LKW Fahrer die Radfahrer besser sehen können. Im Unfallartikel wird es vom ADFC mit dem toten Winkel des LKW begründet, wobei sie das mal in einem GCN video getestet haben und zumindest bei deren LKW und vernünftig eingestelltem Spiegel existiert fast kein toter Winkel. Ist natürlich die Frage, ob der Radler den LKW eingeholt hat oder der LKW ihn kurz vorher überholt hat und dann abgebogen ist. Im letzten Fall hätte der Radler keine Chance gehabt etwas zu tun. Im ersten wäre der Radfahrer schon etwas lebensmüde einen LKW rechts einzuholen.
    Das Schlimme ist auch noch für solche Fälle gibt es meist nicht mal ein Fahrverbot. Ich denke eine Fahrpause wäre nach solch einem Zwischenfall nicht verkehrt. Gibt lediglich drei Punkte laut Bußgeldkatalog.
    Überholen bei unklarer Verkehrslage, dazu noch Sachbeschädigung oder nur Gefährdung gibt ein Monat Fahrverbot und zwei Punkte. Vielen Dank auch...

     
  17. Kettenschoner

    Kettenschoner Bananenhasser

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    2.245
    [SARKASMUS]
    Sieben LKWs und zwei Autos überrollen vier Fussgänger und fünf Radfahrer. Keine Fussgänger, die von Fahrrad Rowdys getötet wurden? Das überrascht mich jetzt ein bisschen. Gut, das mit den Fussgängern ist natürlich tragisch aber letztlich unvermeidbar und die Radfahrer waren vermutlich selber schuld, kein Helm und so.
    [/SARKASMUS]
     
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  18. Nohandsmom

    Nohandsmom Sta®®

    Registriert seit:
    23 Januar 2016
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    610
    ...sehr geil ist es, beim abbiegen oder überholen fahrzeuge kurz anzufassen... da passiert nix, aber die fahrer rasten regelmäßig aus...:p
     
  19. Sesselpupser

    Sesselpupser Genuß-Radler

    Registriert seit:
    7 Dezember 2004
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    855
    Den Artikel nicht ganz verstanden? :confused:

    Das sind Strafen nach dem StGB / der StPO. Damit wird die "Straftat" abgegolten. Da sieht der Geschädigte bzw. dessen Angehörigen gar nichts von.
    Was in dem Artikel nicht zur Sprache kommt, sind die zivilrechtlichen Ansprüche / Urteile, die den Angehörigen tatsächlich eine Entschädigung zusprechen. Und diese kann auch mal bis in 6-stellige Höhen gehen.......
    Strafrechtlich ist dem nicht beizukommen, da unser Strafrecht klare Unterscheidungen macht zw. Vorsatz und Fahrlässigkeit. Und einem KFZ-Lenker einen vorsätzlich herbeigeführten Tod eines Radfahrers/Fußgängers (= Totschlag / Mord) nachzuweisen, wird schwierig.

    Das Problem solcher Tragödien ist immer, dass diese letztlich "der Preis" sind, den man in D gesellschaftlich bereit ist zu akzeptieren, um "Freie Fahrt für freie Bürger" uneingeschränkt ausleben zu können. Es gäbe sonst ja auch die Möglichkeit, den LKW-Verkehr innerhalb geschlossener Ortschaften / Städten gesetzlich streng zu regeln und auch das Autofahren deutlich stärker zu reglementieren. Solange wir aber in einer Gesellschaft leben, in der das Selbstwertgefühl über den Führerschein und den KFZ-Besitz definiert wird (und Politik / Wirtschaft dies nach Kräften unterstützen), sind verletzte oder getötete Fußgänger/Radfahrer eben nur unvermeidliche Kollateralschäden. Die meinungsmachende und wahlentscheidende Bevölkerungsgruppe mit vollständig durchmotorisierter Mobilitätsbiografie (gefühlte 95% Anteil der Gesamtbevölkerung) sieht hier ja auch kein Problem - schließlich sind sie selbst ja nicht betroffen oder gefährdet. Die anderen, insbesondere Radfahrer, sind in gewisser Weise aus deren Sicht tatsächlich selbst Schuld - warum fahren sie auch Rad, wenn man doch weiß, dass der Straßenverkehr gefährlich ist(?). Diese Gefährlichkeit des Straßenverkehrs wird aber nicht durch die Autofahrer verursacht, sondern ist "halt irgendwie da" :confused:
    Daher ja auch der seit längerem anhaltende Trend hin zu "Panzerspähwagen" (= SUV) bei Autofahrern - wegen der größeren Sicherheit (quasi als Schutz gegen sich selbst :cool:)....

    Matze
     
  20. AlpeFiasco

    AlpeFiasco MItglied

    Registriert seit:
    1 November 2010
    Beiträge:
    60
    Was würdest du denn sagen, wenn ein anderer Radfahrer an dir vorbeifährt und dir dabei auf den Helm klopft?
     
  21. Kettenschoner

    Kettenschoner Bananenhasser

    Registriert seit:
    3 März 2006
    Beiträge:
    2.245
    Vielleicht, dass dein Vergleich hinkt?
     
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