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Re: Die rollende Apotheke

langlang schrieb:
nochmal für die ganz langsamen -> Sein Beruf ist das Fahren von Radrennen, dafür wird er gesperrt, also hat er ein Berufsverbot. Das konntest du bis jetzt mit deinen Behauptungen nicht widerlegen, ich kann nämlich auch im Gegenbeispiel einem Anwalt weiter sein Gehalt zahlen, auch wenn er die Zulassung in Folge eines Berufverbots verloren hat.


Ich stimme dir ja zu, dass es einem Berufsverbot gleichkommt.
Aber wenn du nicht in der lage bist, zwischen den beiden Dingen zu differenzieren, dann eben nicht. Ist wohl zu schwierig. Macht aber auch nichts, weil es nur ein Detail ist ...

Letztendlich zeigt es aber auf, wie groß die Abhängigkeit von den Sponsoren ist, wie groß der Druck ist, gewinnen zu müssen. Das ist bei anderen Sportarten nicht anders - aber beim Radsport wohl ein Sonderfall. Einerseits spielen also die Abhängigkeiten der Protagonisten untereinander eien Rolle (Sozusagen das Geschäftsmodell), der Charakter des Sports (siehe historische Beispiele) andererseits aber auch der werdegang der Sportler eine Rolle.

Speedfreaks Beitrag wurde gesterm von Hagens TV-Reportage übrigens bestätigt.

Jetzt muss ich aber auch mal etwas arbeiten. bis später

P.
 
G-ABC schrieb:
habt Ihr heut den Artikel in der Bildzeitung über unsern Ulle gelesen?? Sauerei find ich.... :mad:
Geht mir irgendwie bei allen Artikeln der BILD so!

Da gibt es nur raufjubeln oder runterdrücken. Als Basso ins Gerede kam, war von Ulles "Feind" und "Gegner" welcher dopt die Rede, jetzt hat sich das "Blatt" mit dem "Wind" gedreht und es ist umgekehrt.

Wenn nichts los ist, machen wir halt, das was los ist! Hauptsache ist man kann irgend jemand in den Dreck ziehen und danach auf andere zeigend, wieder reinwaschen.

Gruss, Bidonvergesser
 
paule66 schrieb:
Spitzensport heißt Doping, anders kann man nix gewinnen. Wer erwischt wird, hat einen Fehler gemacht. So isses nun mal, wer das leugnet ist ein Träumer. Geld und Medien lassen nicht anderes zu. Egal ob Leichtathletik, Radsport oder sonstwo.


ich stimme da voll und ganz zu !!! Spitzensport und Doping ist nie aus der welt zu schaffen da gibt es eben leute die meinen sport heißt gewinnen und sehen nicht was sie anrichten mit ihrem handeln. diese leute ziehen diese sportart in den dreck und werfen schatten über die "ehrlichen" sportler. der bericht gestern hat ja einigermaßen gezeigt wie hart so ein radleben ist.

ich hab trotzdem spaß an dieser sportart und bin zufrieden wenn ich auf dem rad sitzte. ob derjenige, den ich gerade überhole, gedopt ist oder nicht ist mir dann auch relativ egal.

lg basti
 
ich sehe das schon ein bisschen anders: alle die mich überholen oder schneller fahren als ich, m ü s s e n gedopt sein! :dope:
 
Poldi78 schrieb:
Also ich hoffe mal, dass das jetzt ironisch gemeint war....
...wenn nicht ist das glaub ich der größte Scheiß den ich hier jemals gelesen hab!
Warum Scheiß? Wer glaubst Du zu sein, Antworten anderer User auf nach wie vor durch fehlende Beweise STRITTIGE und UNGEKLÄRTE Fragen als Scheiß zu bezeichnen? Ich finde Paules Beitrag (#54) gut. Sicher, er bleibt den Beweis schuldig, aber wer in diesem Thread tut das nicht? Die Indizien lassen viele Schlüsse zu, so kann jeder GLAUBEN, was er mag. Deshalb sollte keiner den anderen anfeinden.
Im Übrigen: Ich hab hier schon viel größeren Scheiß gelesen, mancher davon ist so beschissen, daß man kaum in der Lage ist, zu verstehen, ob und was der Schreiber überhaupt sagen will...
Wollen wir uns jetzt vielleicht wieder einer höflichen, respektvollen, freundlichen Sprache bedienen und damit dem Umgangston auf ein Niveau verhelfen, dessen ein Radsportforum würdig ist, lieber Poldi (und wer sich noch angesprochen fühlt;))?
 
Re: Die rollende Apotheke

langlang schrieb:
nochmal für die ganz langsamen -> Sein Beruf ist das Fahren von Radrennen, dafür wird er gesperrt, also hat er ein Berufsverbot. Das konntest du bis jetzt mit deinen Behauptungen nicht widerlegen, ich kann nämlich auch im Gegenbeispiel einem Anwalt weiter sein Gehalt zahlen, auch wenn er die Zulassung in Folge eines Berufverbots verloren hat.

Ist es dann auch schon ein Berufsverbot, wenn ein Berufskraftfahrer (z.B. wegen Raserei oder Trunkenheit am Steuer) seinen "Lappen" für eine bestimmte Zeit angeben muß? Wohl eher eine zeitweilige Einschränkung der Berufsausübung für eindeutige Vergehen. Dies mal zur Diskussion, ohne Wertung.

Unter Berufsverbot verstehe ich eher sowas wie die dauerhafte langjährige Entziehung einer Lizenz und dies kann durch schwere Vergehen durchaus gerechtfertigt sein.
Natürlich bedeutet "die 2-Jahres-Sperre plus 2-Jahre-keine-ProTour" im Profirennfahrerdasein oftmals faktisch ein erzwungenen Berufsaustieg. Meiner bescheidenen Meinung nach aber z.B. bei bewiesenem schweren Doping mittels EPO-, Eigen- und Fremdblut, Wachstumshormonen durchaus berechtigt.

Pfeffer und Salz
der jetzt in's Freibadtrainingslager geht
 
das bringt doch nichts, sich über diese Begrifflichkeiten zu streiten.

Auf der einen Seite gibt es nun mal klare Juristische Definitionen der beiden Begriffe - diese haben aber nur innerhalb juristischer Dispute entsprechende absolute Gültigkeit - und auf der anderen Seite gibt es den allgemeinen Sprachgebrauch - und hier gibt es eben Raum für gewisse Bedeutungs- & Deutungsüberschneidungen und Abweichungen.

Also lasst gut sein ...
 
Poldi78 schrieb:
Also ich hoffe mal, dass das jetzt ironisch gemeint war....
...wenn nicht ist das glaub ich der größte Scheiß den ich hier jemals gelesen hab!

Nee, wars nicht.:cool:
Schau mal, was soll ein Jan Ullrich denn machen. Es gibt eine handvoll Leute, die ähnlich gut sind wie er. Und Jan will die Tour gewinnen. Unbedingt.
Und wenn einer von den Kontrahenten dopt, verliert Jan an irgendeinem Paß halt wieder 5 Minuten. Und aus is mit Gelb.
Vor ein paar Jahren hab ich den damaligen Teamarzt der TKom mal gesehen. Ein Bodybuilder mit 100%ig nicht natürlichen Muskeln. Da war mir alles klar. Mehr muß ich nicht wissen.
Und dann immer die lustigen Geschichten von in der Disco zugesteckten Pillen und ähnliches.:D

Das Problem ist, daß der Nachweis immer hinterher hinkt. Und daß auch hier der Bock der Gärtner ist.
Man könnte das Problem vielleicht lösen, wenn man eine Anti-Doping-Steuer auf alle Sportumsätze (Medien, Sportler, Verbände, etc.) erhebt. Dieses Geld dann in die Anti-Doping-Forschung. Und zwar nicht direkt vom Bock, sondern das Geld müßte vom Staat an unabhängige Institute gehen.
Das würde jeden Dopingversuch sehr riskant machen.

Zur Zeit ist es schlicht so, daß die Erwischten einfach zu blöd sind und das nicht voll professionell machen.
Aber wie man das richtig macht, wird Armstrong mit Sicherheit nicht in seinen Memoiren schreiben.:p
Denn eins ist klar: der Rubel, ähh.. das Rad muß rollen. Und Millionen wollen sich ihr Spektakel nicht vermiesen lassen. Darum verstehe ich auch voll deine Reaktion, Poldi.;)
 
b-r-m schrieb:
Vielleicht einer von den Beiden?
Vorsicht: die verlinkte Flash-Datei enthält Verbalinjurien, die empfindsame Personen emotional und mental überlasten könnten!
Suuuuper link
nur bin ich jetzt
emotional und
mental
völlig
überlastet
brutal55vp.gif

.
Achtung: die in diesem Post gezeigte Animation sollte von Kindern unter 6 Jahren nicht bis zum blutigen Ende angeschaut werden.
 
Nun, Poldi, was sagst du heute? ;)
Ich finds auch schade, aber das ist die Realität. Ich behaupte, es gab noch nie einen Tourgewinner, der nicht gedopt war. Dazu ist das im Radsport zu verbreitet und bringt halt wohl auch ne Menge.
So und nun geh ich ein absolut ungedoptes Helles in mich reinfüllen.:bier:
 
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