Tour de France 2025 Unsere Top 10 Tour-Bikes – welches Bike ist das schönste im ganzen Land?

Ja, ihr habt alle der folgenden Bikes wahrscheinlich schon einmal gesehen. Dennoch trieb uns in den vergangenen Tagen eine Frage um: Welches Bike ist optisch eigentlich unsere Nummer 1? Nach endlosen Diskussionen haben wir uns auf unsere persönliche Top 10 geeinigt – hier sind die zehn schönsten Rennräder der Tour de France 2025, gewählt von der Rennrad-News-Redaktion.
Titelbild

Platz 10: Cube Litening C:68 Aero – Intermarché-Wanty

Das Bike des deutschen Meisters Georg Zimmermann ist nur auf den ersten Blick unauffällig: Schaut man näher hin, offenbart sich erst das Ausmaß der tollen Lackierung. Während an der Front feuriges Rot dominiert, folgt nach dem gelungenen Übergang eine dunkel-bordeauxrote Metalliclackierung, die bei bedecktem Himmel noch nicht zeigt, was sie bei Sonne offenbart: Das Rot funkelt und glitzert, als gäbe es kein Morgen mehr. Richtig schön!

Das Cube Litening C:68 Aero von Georg Zimmermann.
# Das Cube Litening C:68 Aero von Georg Zimmermann. – Die meiste Zeit ist der Deutsche auf diesem Rad unterwegs.
Hier am Bike des Teamkollegen sieht man es funkeln
# Hier am Bike des Teamkollegen sieht man es funkeln
die Front ist in hellem Rot lackiert.
# die Front ist in hellem Rot lackiert.
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Wanty-69
Jayco Alula-14
Das Pinarello Dogma F ist ein bekanntes „Gesicht“ in Rennen.
Das Cockpit ist hier mitlackiert.
Das Cannondale SuperSix Evo Lab71 von Kasper Asgreen bei EF Education.
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Platz 9: Pinarello Dogma F – Ineos Grenadiers

Das Dogma ist ein Klassiker, und die Optik – insbesondere der Gabel – polarisiert. Uns gefiel die Teamlackierung: so rot, dass fast der Kamerasensor durchbrennt, feurig wie Zabels Sprints in den 90ern und schnell wie ein Sportwagen aus Maranello. Dass der schwarze Lack am Heck durch rote Flecken durchbrochen wird, trägt nur zum schicken Gesamteindruck bei.

Das Pinarello Dogma F ist ein bekanntes „Gesicht“ in Rennen
# Das Pinarello Dogma F ist ein bekanntes „Gesicht“ in Rennen – uns überzeugt das Bike allein schon durch die feuerrot-orangefarbene Lackierung.
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Platz 8: Ridley Noah Fast Disc – Uno-X Mobility

Das Noah Fast hatten wir erstmals auf der Velofollies im Januar entdeckt, wo das neue Modell auch vorgestellt wurde – und schon da waren wir begeistert vom schicken Look des superschnellen Teambikes, mit dem der Rennstall Uno-X Mobility in diesem Jahr auf der Tour unterwegs ist. Gold, Schwarz, fließende Farbübergänge und ein bulliges Steuerrohrdesign – wir sind Fans!

Das neue Ridley Noah Fast Disc sieht insbesondere im Steuerrohrbereich sehr schnittig aus.
# Das neue Ridley Noah Fast Disc sieht insbesondere im Steuerrohrbereich sehr schnittig aus.
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Platz 7: Canyon Aeroad – Movistar Team

Canyon führt seine neuen Custom-Farben gleich bei zwei Mannschaften der TdF vor. Uns gefiel die gewagtere Variante am Rad von Enric Mas bei Movistar besser. Aber auch die Understatement-Version mit den kleinen goldenen Punkten im Weiß (oder hellblauen im Blau) fanden wir schön.

Canyon Aeroad CFR von Enric Mas in Custom-Lackierung.
# Canyon Aeroad CFR von Enric Mas in Custom-Lackierung. – Alle Canyon gesponsterten Teams hatten neue Lackierungen im Gepäck.
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…und noch eine neue Farbe im Programm.
# …und noch eine neue Farbe im Programm.

Platz 6: Bianchi Oltre RC – Arkéa–B&B Hotels

Sportwagen-Look pur – am Rahmen und bei der Farbe. Kein Colour-Blocking versperrt die Wahrnehmung der Aero-Spoiler und -Schwünge, sondern alles fließt. So überführt man den traditionellen Celeste-Farbton in die „Aufmerksamkeit-ist-alles“-Welt von heute.

Das Bianchi Oltre RC Aero-Rennrad war bei Arkea B&B Hotels für die ersten Etappen das Rad der Wahl.
# Das Bianchi Oltre RC Aero-Rennrad war bei Arkea B&B Hotels für die ersten Etappen das Rad der Wahl.
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Platz 5: Cannondale SuperSix Evo Lab71 – EF Education-EasyPost

Wenn das EF-Team nicht in einem Lackierungs-Ranking der Tour de France auftauchen würde, wäre das schon eine große Überraschung. Der diesjährige Beitrag wirkt vergleichsweise dezent. Aber zusammen mit den Diamanten auf den Team-Kits und den Karten auf den Bussen wird ein großes TdF-Glanzstück daraus. EF: „Dix Points“ für das Gesamtpaket, „Six Points“ nur für das Team-Bike.

Das Cannondale SuperSix Evo Lab71 von Kasper Asgreen bei EF Education.
# Das Cannondale SuperSix Evo Lab71 von Kasper Asgreen bei EF Education. – Definitiv ein Hingucker im Peloton trotz zunehmender Farbverspieltheit.
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Platz 4: Giant Propel SL Advanced – Team Jayco AlUla

Viel hilft viel – das gilt auch für die Jayco-AlUla-Teambikes. Metallic-Silber-Violett, Blau – alles glänzt und strahlt im grellen französischen Sommerlicht. Man sieht einfach, dass MAAP mit an Bord ist, und die Australier haben ja bekanntlich einen hohen Style-Faktor.

Ob er traurig ist, dass er nicht die normale Team-Lackierung fahren kann?
# Ob er traurig ist, dass er nicht die normale Team-Lackierung fahren kann? – Hier am Rad von Ben O'Connor, dem Fahrer fürs Gesamtklassement bei Jayco AlUla.
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Platz 3: Factor Ostro VAM – Israel-Premier Tech

Ist es eine gute Idee, ein Rad so zu gestalten wie eine Kunststunde in der Grundschule? Farbe, Wasser und verlaufen lassen? Ja! Das beweist Factor. Live wirken die Farben knallig und dezent zugleich. Dass kein Rad dem anderen gleicht, kommt als Bonus hinzu.

Factor Ostro VAM von Pascal Ackermann bei Israel Premier Tech.
# Factor Ostro VAM von Pascal Ackermann bei Israel Premier Tech. – Auf dem Aero-Rennrad mischte der Sprinter auf den ersten Tour Tagen schon vorne mit.
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Platz 2: Wilier Filante SLR – Groupama-FDJ

Glück gehabt, Wilier, dass wir die Räder im schrägen Abendlicht aufgereiht gesehen haben. Eins schöner als das andere – der Glanz und das Schimmern des Lackes sahen einfach royal aus. Besonders, aber mit italienischem Stil. Dazu: Auch das Cockpit ist mitlackiert. Viele setzen auf Crackle-Lackierungen, aber keiner trifft es so wie Wilier.

Das wunderschöne Wilier Filante SLR hätten wir zu gerne freigestellt fotografiert. Aber so ist es auch fein!
# Das wunderschöne Wilier Filante SLR hätten wir zu gerne freigestellt fotografiert. Aber so ist es auch fein!
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Platz 1: Specialized S-Works Tarmac SL8 – Soudal Quick-Step

Okay, dick aufgetragen – aber leider geil. Gold hat einfach einen hohen Bling-Faktor, erst recht, wenn echtes Olympiagold dahintersteckt. Dass selbst die Kante der Sattelschale gold lackiert wurde: genial.

Was für ein schneller Pfeil in Gold: Das S-Works Tarmac SL8 von Remco Evenepoel.
# Was für ein schneller Pfeil in Gold: Das S-Works Tarmac SL8 von Remco Evenepoel.
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43 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Einmal mit dem Inbus am Wilier-Lenker abgerutscht und schon ist der Lack ab. Ich würde weinen 😬
    Einfache Gegenmaßnahme: so schrauben, dass man NICHT abrutscht! smiliesmilie

    Über Geschmack zu diskutieren ist sinnlos, sieht man ja hier wieder. Das Pinarello find ich jetzt gar nicht schlimm, mit gescheiter Lackierung mit bissl Farbe drin schon ein heißer Schlitten.

    Das Look mit der Campa SR 13 fehlt mir hier auch, das hat relativ klassisch orientierte Formsprache und eine coole Retro-Lackierung, mit der SR 13 auch ein Alleinstellungsmerkmal.
  2. Vor zwei Jahren kochten die Diskussionen um die Reifenbreiten noch hoch, heute fahren die Pros 30mm breite Reifen an den Aero Rennern und Kassetten mir 10/11-36/34 sind alltäglich.

  3. Ist bekannt, wie die Teams die Ketten schmieren, mit Wachs oder Öl?

  4. ich find ja die blauen Shimano-Räder schick

  5. Das Aeroad von Jasper Philipsen:

    Jasper Philipsen Aeroad.jpg

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