Platz 10: Cube Litening C:68 Aero – Intermarché-Wanty
Das Bike des deutschen Meisters Georg Zimmermann ist nur auf den ersten Blick unauffällig: Schaut man näher hin, offenbart sich erst das Ausmaß der tollen Lackierung. Während an der Front feuriges Rot dominiert, folgt nach dem gelungenen Übergang eine dunkel-bordeauxrote Metalliclackierung, die bei bedecktem Himmel noch nicht zeigt, was sie bei Sonne offenbart: Das Rot funkelt und glitzert, als gäbe es kein Morgen mehr. Richtig schön!
Platz 9: Pinarello Dogma F – Ineos Grenadiers
Das Dogma ist ein Klassiker, und die Optik – insbesondere der Gabel – polarisiert. Uns gefiel die Teamlackierung: so rot, dass fast der Kamerasensor durchbrennt, feurig wie Zabels Sprints in den 90ern und schnell wie ein Sportwagen aus Maranello. Dass der schwarze Lack am Heck durch rote Flecken durchbrochen wird, trägt nur zum schicken Gesamteindruck bei.
Platz 8: Ridley Noah Fast Disc – Uno-X Mobility
Das Noah Fast hatten wir erstmals auf der Velofollies im Januar entdeckt, wo das neue Modell auch vorgestellt wurde – und schon da waren wir begeistert vom schicken Look des superschnellen Teambikes, mit dem der Rennstall Uno-X Mobility in diesem Jahr auf der Tour unterwegs ist. Gold, Schwarz, fließende Farbübergänge und ein bulliges Steuerrohrdesign – wir sind Fans!
Platz 7: Canyon Aeroad – Movistar Team
Canyon führt seine neuen Custom-Farben gleich bei zwei Mannschaften der TdF vor. Uns gefiel die gewagtere Variante am Rad von Enric Mas bei Movistar besser. Aber auch die Understatement-Version mit den kleinen goldenen Punkten im Weiß (oder hellblauen im Blau) fanden wir schön.
Platz 6: Bianchi Oltre RC – Arkéa–B&B Hotels
Sportwagen-Look pur – am Rahmen und bei der Farbe. Kein Colour-Blocking versperrt die Wahrnehmung der Aero-Spoiler und -Schwünge, sondern alles fließt. So überführt man den traditionellen Celeste-Farbton in die „Aufmerksamkeit-ist-alles“-Welt von heute.
Platz 5: Cannondale SuperSix Evo Lab71 – EF Education-EasyPost
Wenn das EF-Team nicht in einem Lackierungs-Ranking der Tour de France auftauchen würde, wäre das schon eine große Überraschung. Der diesjährige Beitrag wirkt vergleichsweise dezent. Aber zusammen mit den Diamanten auf den Team-Kits und den Karten auf den Bussen wird ein großes TdF-Glanzstück daraus. EF: „Dix Points“ für das Gesamtpaket, „Six Points“ nur für das Team-Bike.
Platz 4: Giant Propel SL Advanced – Team Jayco AlUla
Viel hilft viel – das gilt auch für die Jayco-AlUla-Teambikes. Metallic-Silber-Violett, Blau – alles glänzt und strahlt im grellen französischen Sommerlicht. Man sieht einfach, dass MAAP mit an Bord ist, und die Australier haben ja bekanntlich einen hohen Style-Faktor.
Platz 3: Factor Ostro VAM – Israel-Premier Tech
Ist es eine gute Idee, ein Rad so zu gestalten wie eine Kunststunde in der Grundschule? Farbe, Wasser und verlaufen lassen? Ja! Das beweist Factor. Live wirken die Farben knallig und dezent zugleich. Dass kein Rad dem anderen gleicht, kommt als Bonus hinzu.
Platz 2: Wilier Filante SLR – Groupama-FDJ
Glück gehabt, Wilier, dass wir die Räder im schrägen Abendlicht aufgereiht gesehen haben. Eins schöner als das andere – der Glanz und das Schimmern des Lackes sahen einfach royal aus. Besonders, aber mit italienischem Stil. Dazu: Auch das Cockpit ist mitlackiert. Viele setzen auf Crackle-Lackierungen, aber keiner trifft es so wie Wilier.
Platz 1: Specialized S-Works Tarmac SL8 – Soudal Quick-Step
Okay, dick aufgetragen – aber leider geil. Gold hat einfach einen hohen Bling-Faktor, erst recht, wenn echtes Olympiagold dahintersteckt. Dass selbst die Kante der Sattelschale gold lackiert wurde: genial.
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43 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumÜber Geschmack zu diskutieren ist sinnlos, sieht man ja hier wieder. Das Pinarello find ich jetzt gar nicht schlimm, mit gescheiter Lackierung mit bissl Farbe drin schon ein heißer Schlitten.
Das Look mit der Campa SR 13 fehlt mir hier auch, das hat relativ klassisch orientierte Formsprache und eine coole Retro-Lackierung, mit der SR 13 auch ein Alleinstellungsmerkmal.
Vor zwei Jahren kochten die Diskussionen um die Reifenbreiten noch hoch, heute fahren die Pros 30mm breite Reifen an den Aero Rennern und Kassetten mir 10/11-36/34 sind alltäglich.
Ist bekannt, wie die Teams die Ketten schmieren, mit Wachs oder Öl?
ich find ja die blauen Shimano-Räder schick
Das Aeroad von Jasper Philipsen:

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