Tour Direktor Christian Prudhomme wurde positiv auf COVID-19 getestet. Trotz 4 weiterer positiver Corona-Tests im Team-Umfeld startete das Peloton heute auf die erste Etappe nach dem Ruhetag. Offenbar gelingt es, den Corona-Virus aus dem dichten Fahrerfeld fern zu halten.

Tour-Direktor Christian Prudhomme wurde positiv auf COVID-19 getestet, wie Tour-Veranstalter A.S.O soeben mitteilte. Der Direktor der Tour de France, der seinen vierten Test innerhalb eines Monats durchführte, wird nun für 7 Tage unter Quarantäne gestellt.

Prudhomme war nach A.S.O-Angaben nicht Teil der „Rennblase“, in der sich die Fahrer getreu der UCI Anti-Corona-Strategie aufhalten. Demnach habe er auch keinen direkten Kontakt zu den Fahrern und ihrem Gefolge gehabt. Im roten Führungsfahrzeug der Tour de France wird nun François Lemarchand den Platz von Christian Prudhomme einnehmen.

Nach umfangreichen Tests am Ruhetag meldete die Rennorganisation heute außerdem noch 5 weitere positive Corona-Tests. So sei bei je einem Mitarbeiter der Teams Cofidis, AG2R La Mondiale, Ineos Grenadiers und Mitchelton-Scott der Test positiv ausgeschlagen. Außerdem wurde ein Mitarbeiter eines technischen Dienstleisters positiv getestet. Alle haben die Tour de France laut A.S.O verlassen.

Fahrer aus dem Peloton seien alle negativ getestet worden. „Kein Fahrer wurde positiv auf COVID-19 getestet oder gilt als Kontaktfall, der eine Quarantäne erfordert“, teilt die A.S.O mit. Und so ging heute das gesamte Feld auf die erste, flache Etappe nach dem Ruhetag.

Wie von den UCI Bestimmungen zur Bekämpfung der Corona Pandemie gefordert, befinden sich die Teams in einer sogenannten „Rennblase“. Alle Mitglieder der Rennblase wurden getestet, insgesamt wurden 841 Tests durchgeführt. Eine 4. Testkampagne ist unter den gleichen Bedingungen für den nächsten Ruhetag am 14. September in Isère vorgesehen.

Was sagt ihr zu den (prominenten) Corona-Fällen bei der Tour?


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Infos: Pressemitteilung / Foto: ASO / Pauline Ballet

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