Ab heute hat Aldi Nord das Cyclemaster Premium Fahrrad-Lichtset im Angebot. Wir haben es für unsere Artikelserie „Ausprobiert“ einem schnellen Check unterzogen – inklusive erster Lichtbilder. Hier findet ihr das Video dazu und die technischen Eckdaten.

Ausprobiert! Aldi Nord Cyclemaster Premium Fahrrad-Licht

Cyclemaster kurz und knapp

  • Fahrrad-Lichtset LED-Akku-Scheinwerfer und Batterie-Rücklicht
  • Scheinwerfer bis 70 Lux (Herstellerangabe), Osram LED
  • Scheinwerfer-Akku 1.800 mAh
  • Scheinwerfer Ladekabel USB-C
  • Rücklicht-Batterie 2xAAA (enthalten)
  • Rücklicht mit Bremslichtfunktion (nicht getestet)
  • Deutsche StVZO Zulassung (K-Nummer)
  • Spritzwassergeschützt nach IP 44
  • 3 Jahre Herstellergarantie
  • Preis 9,99 € UVP
  • Info https://www.aldi-nord.de
Die Kontrolleuchten für Akkustand und Leuchtstärke...
# Die Kontrolleuchten für Akkustand und Leuchtstärke...
... sind perfekt ablesbar
# ... sind perfekt ablesbar

Aldi Cyclemaster Premium im Video

Details

Wir haben das Aldi Cyclemaster Premium Lichtset nur einem ersten, kurzen Check unterzogen. Lichtbilder und Eindrücke der Produkte findet ihr im Video. Die Verarbeitung wirkt in Ordnung. Der Spritzschutz ist mit IP44 gegen Wassereindringen aus allen Richtungen ausgelegt, bedeutet jedoch keine Wasserdichtheit. Die Spaltmaße und der Halt der Gummidichtung am Scheinwerfer sowie der Abdeckkappe am Rücklicht wirken solide.

Hellste Leuchtstufe – sie liegt direkt nach dem Einschalten an. Der Scheinwerfer verfügt über einen Lichtsensor, wie er das Licht der Umgebung anpasst, ist beim Einschalten zu erkennen
# Hellste Leuchtstufe – sie liegt direkt nach dem Einschalten an. Der Scheinwerfer verfügt über einen Lichtsensor, wie er das Licht der Umgebung anpasst, ist beim Einschalten zu erkennen
Die zweithellste Leuchtstufe – das Umgebungslicht im Tunnel verwässert den Eindruck etwas, aber der Unterschied ist klar zu erkennen
# Die zweithellste Leuchtstufe – das Umgebungslicht im Tunnel verwässert den Eindruck etwas, aber der Unterschied ist klar zu erkennen
Die schwächste von drei Leuchtstufen
# Die schwächste von drei Leuchtstufen

Das Lichtbild macht einen homogenen Eindruck und fällt eher schmal aus (siehe Video). Im Vergleich zu echtem „Premium“-Scheinwerfern, die das vier-, fünf- oder 10-fache kosten fällt vor allem auf, dass man sich für eine Art der Ausrichtung entscheiden muss. Entweder eine akzeptable Nahausleuchtung oder eine gute Fernsicht. Die gute Fernsicht ist dabei leichter zu erzielen als die gute Nahsicht. Mit zwei Scheinwerfern ließe sich das etwas ausgleichen.

Im Video sind die drei Leuchtstufen dargestellt. Das heißt, eigentlich sind es vier. Denn der Scheinwerfer verfügt über eine Automatik, die die Lichtstärke automatisch anpasst. Sie ist aktiv, wenn alle 3 Kontroll-LED am Scheinwerfer leuchten – auch dazu gibt es ein Lichtbild im Video. Offenbar reicht die relative Dunkelheit im Tunnel aus, um die hellste Einstellung abzurufen.

=> Hier findet ihr alle Infos zu den gesetzlichen Regeln für Licht am Rennrad
Das blendfreie Ausrichten ist leicht. Der Halt am Lenker war durch die Schraubhalterung sicher. Gummidistanzstücke für verschiedene Lenkerdurchmesser sind beigelegt. Für flache Aero-Lenker ist die Scheinwerferhalterung nicht geeignet.

Nicht ausprobiert haben wir die Bremslichtfunktion des Rücklichtes. Das LED-Licht selbst wirkt hell und hat einen guten Abstrahlwinkel. Es ließ sich außerdem sicher an einer Sattelstütze mit 27,2 mm Durchmesser befestigen.

Leucht- und Ladedezeiten haben wir nicht ermittelt. Wir nehmen das Lichtset in den Rennrad-News Lichttest auf, der im Oktober erfolgen wird.

Der Scheinwerfer: mit integriertem 1.800 mAh Lithium-Ionen-Akku
# Der Scheinwerfer: mit integriertem 1.800 mAh Lithium-Ionen-Akku
Das Rücklicht: Es besitzt ein eingebautes Bremslicht, das wir (noch) nicht getestet haben, reichen wir nach
# Das Rücklicht: Es besitzt ein eingebautes Bremslicht, das wir (noch) nicht getestet haben, reichen wir nach
Die Halterung  – für das Foto über einem Lenkerband montiert, geht auch. Verschiedene Gummidistanzringe liegen bei
# Die Halterung – für das Foto über einem Lenkerband montiert, geht auch. Verschiedene Gummidistanzringe liegen bei
Die Ladebuchse wirkt gut abgedichtet
# Die Ladebuchse wirkt gut abgedichtet

Weiterlesen

Weitere kurze Tests aus der Serie Ausprobiert findest du auf dieser Übersichtsseite. Wenn du ein Produkt für einen ersten Test vorschlagen möchtest, schreibe uns einfach hier eine Nachricht!

Zum Weiterstöbern empfehlen wir dir die fünf neuesten Beiträge in unserer Serie Ausprobiert.

Text/Fotos: Jan Gathmann
  1. benutzerbild

    Altmetal

    dabei seit 01/2018

    bada-boom schrieb:

    Dafür kann ich die Einheit Lux nicht so recht glauben, die Angabe des Lichtstroms pro Fläche habe ich noch bei keinem anderen Anbieter gesehen

    Busch und Müller macht das auch.
  2. benutzerbild

    lupus

    dabei seit 05/2005

    Und Axa und Cateye und...
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  4. benutzerbild

    bada-boom

    dabei seit 02/2018

    Ihr habt recht, bei StVZO-konformen Lampen wird tatsächlich Lux verwendet. Es gibt sogar einen Wikipedia-Artikel, der das erklärt:

    [URL unfurl="true"]https://de.wikipedia.org/wiki/10-Lux-Regelung[/URL]
  5. benutzerbild

    Pedalierer

    dabei seit 02/2006

    Die Lux Angabe allein sagt recht wenig aus. Ich hab eine Sigma Aura 60, die ist extrem schmal und erreicht die 60 Lux halt in 7 m Entfernung auf der Größe eines Quadratmeters. Da sieht man mit einer 10 Jahre alte Ixon mit 40 Lux mehr auf der Straße einfach weil die breiter ausleuchtet und auch besser im Nahbereich ist.

    Edit. Wenn man das Video sieht ist klar dass die Lampe im Nahbereich gar nicht stattfindet und bei Kurvenfahrten Blindflug angesagt ist. Was soll man für 10 € auch erwarten? Fürs Kinderrad würde ich sowas kaufen, am Renner nicht.
  6. benutzerbild

    Dangerous Dave

    dabei seit 09/2006

    Ich habe mir dieses Beleuchtungsset vor zwei Wochen für mein Stadtrad gekauft. Ich bin soweit eigentlich sehr zufrieden mit der gebotenen Leistung, gerade bei dem Preis. Das Vorderlicht ist auf höchster Stufe gut hell und leuchtet die Straße ordentlich aus. Auch der Nahbereich wird etwas ausgeleuchtet, selbst wenn man die Hauptbeleuchtungfläche weiter nach vorne stellt, wie es wohl sein soll. Ich würde mir damit wohl auch einen Offroad-Trip zutrauen. (Auch wenn ich in der Realität dafür lieber den Chinaböller nehme...) Die automatische Helligkeitssteuerung funktioniert ebenfalls.
    Die Rückleuchte verrichtet ihre Arbeit unauffällig. Nach jedem Einschalten muss man die Leuchte kurz still halten, damit sich der Beschleunigungssensor kalibrieren kann. Danach funktioniert die Bremslichtfunktion, bei der vier weitere LEDs beim Bremsen kurz eingeschaltet werden, einwandfrei.
    Zur Leuchtdauer kann ich bisher nichts sagen. Dafür hat der Frontstrahler eine dreistufige Akkuanzeige, sodass man rechzeitig nachladen oder wenigtens erstmal die Leuchtstärke runterregeln kann, falls es knapp wird.
    Ich bin also, was Leistung und damit auch Preis/Leistung angeht, sehr zufrieden mit diesem Set.

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