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Mit 725 g vielleicht der leichteste Gravel Bike-Rahmen der Welt, aber auch der fähigste?
Mit 725 g vielleicht der leichteste Gravel Bike-Rahmen der Welt, aber auch der fähigste? - Wir haben das neue Specialized S-Works Crux an drei Tagen auf Gravel-Pisten im Flandern-Stil getestet.
So wie es hier steht, wiegt das Specialized S-Works Crux 7,25 kg
So wie es hier steht, wiegt das Specialized S-Works Crux 7,25 kg - wir konnten es nicht selber wiegen, aber beim Aethos, das wir auch getestet haben, hielt Specialized bereits Wort.
Die klassisch runden Rohrformen erinnern stark an das Aethos
Die klassisch runden Rohrformen erinnern stark an das Aethos - charakteristisch ist das verhältnismäßig voluminöse Oberrohr, das viel zur Steifigkeit beiträgt.
Aber das Crux brauchte Anpassungen für das Einsatzgebiet
Aber das Crux brauchte Anpassungen für das Einsatzgebiet - So ist das Oberrohr waagerechter zum einfachen Trage, die Kettenstreben länger, um Reifenfreiheit zu schaffen und das Carbon am Unterrohr zäher, um gegen Steinschlag gewappnet zu sein.
Das Leichtgewicht verleiht an kurzen Anstiegen Flügel
Das Leichtgewicht verleiht an kurzen Anstiegen Flügel - der Kopf fährt mit!
Nur das S-Works Crux hat den superleichten Fact 12R-Rahmen mit 725 g
Nur das S-Works Crux hat den superleichten Fact 12R-Rahmen mit 725 g - es kommt mit SRAM Red AXS XPLR und kostet 12.200 €.
Das Crux Pro auf dem Niveau darunter hat den immer noch extra leichten Fact 10R-Rahmen mit 825 g
Das Crux Pro auf dem Niveau darunter hat den immer noch extra leichten Fact 10R-Rahmen mit 825 g - es kommt mit SRAM Force AXS XPLR, kostet 8.000 € und ist auch noch in einer dezenteren Farbe zu haben.
Beide Bikes gibt es auch als Rahmenset
Beide Bikes gibt es auch als Rahmenset - das S-Works-Set mit der tollen Roval Alpinist Sattelstütze für 4.500 €.
Das Crux Rahmenset kommt mit der Roval Terra Carbon-Sattelstütze
Das Crux Rahmenset kommt mit der Roval Terra Carbon-Sattelstütze - es kostet 3.000 €.
Das Specialized Crux Expert 2022
Das Specialized Crux Expert 2022 - es bietet die SRAM Rival AXS XPLR 1x12 Gruppe mit Roval Terra C Laufrädern für 6.000 €.
Das Crux Expert in der zweiten Farbvariante „Forest/Light Silver“
Das Crux Expert in der zweiten Farbvariante „Forest/Light Silver“ - alle Crux rollen auf Specialized Pathfinder Pro-Reifen in 38 mm.
Das Einstiegsmodell Crux Comp hat ebenfalls den 825 g-Carbonrahmen
Das Einstiegsmodell Crux Comp hat ebenfalls den 825 g-Carbonrahmen - es kommt mit mechanischer SRAM Rival 1x11 und kostet 4.000 €.
Das Comp-Modell ist auch in „Satin Smoke/Black/CoolGrey“ zu haben
Das Comp-Modell ist auch in „Satin Smoke/Black/CoolGrey“ zu haben - welche Farben in Deutschland erhältlich sind, stand noch nicht fest.
Unser S-Works Crux Testrad im Serientrimm
Unser S-Works Crux Testrad im Serientrimm - der S-Works Romin Evo Mirror Sattel weicht allerdings von der Werksausstattung ab.
Die „Mirror“ Satteldecke aus dem 3D-Drucker
Die „Mirror“ Satteldecke aus dem 3D-Drucker - sie dürfte für einen Teil des hervorragenden Komforteindrucks verantwortlich sein, erklärt aber nicht alles, wie wir aus unserem Einzeltest wissen.
Ein guter Teil der Dämpfung dürfte auch im Verhalten des neuen Fact 12R Carbonrahmens liegen
Ein guter Teil der Dämpfung dürfte auch im Verhalten des neuen Fact 12R Carbonrahmens liegen - das Konzept für das Light Gravel Bike kommt aus Kalifornien, die Carbonentwicklung fand in Freiburg statt.
Konventionelle Sattelklemmschelle, 27,2 mm Durchmesser Stütze
Konventionelle Sattelklemmschelle, 27,2 mm Durchmesser Stütze - spart Gewicht und ist einfach zu handhaben.
Massive Reifenfreiheit
Massive Reifenfreiheit - neben dem 38 mm Pathfinder ist noch viel Platz – bis 47 mm in 700c.
Bei mechanischen Gruppen laufen hier die Züge ins Unterrohr
Bei mechanischen Gruppen laufen hier die Züge ins Unterrohr - auch eine Variostütze kann angesteuert werden.
Auch ein Umwerfer kann montiert werden
Auch ein Umwerfer kann montiert werden - allerdings kein mechanischer, es gibt nur einen Kabelausgang.
Die SRAM Red AXS XPLR Gruppe kommt mit Powermeter und 40 Zähnen
Die SRAM Red AXS XPLR Gruppe kommt mit Powermeter und 40 Zähnen - es können aber auch kleinere Kettenblätter angebracht werden.
Für den Gravel-Einsatz ist die Paarung XPLR Schaltwerk und 10-44 Kassette optimal
Für den Gravel-Einsatz ist die Paarung XPLR Schaltwerk und 10-44 Kassette optimal - wer CX-Rennen fährt, wird eventuell kleinere Kassetten wählen, bis hinunter zu 10-36 kann das XPLR-Schaltwerk, darunter wird ein Tausch fällig.
Die Crux Gabel wirkte sehr seitensteif, aber nicht harsch
Die Crux Gabel wirkte sehr seitensteif, aber nicht harsch - sie wiegt circa 405 g.
Beim scharfen Anbremsen auf ruppigen Untergrund blieb Bremsstottern aus
Beim scharfen Anbremsen auf ruppigen Untergrund blieb Bremsstottern aus - das spricht für den Gabelaufbau.
Unter dem Unterrohr ist der einzige zusätzliche Bikepacking Mount zu finden.
Unter dem Unterrohr ist der einzige zusätzliche Bikepacking Mount zu finden.
Auch für Schutzbleche und Co. sind keine Montagepunkte da.
Auch für Schutzbleche und Co. sind keine Montagepunkte da.
Der Roval Terra Carbon Lenker mit leicht abgeflachtem Oberlenker...
Der Roval Terra Carbon Lenker mit leicht abgeflachtem Oberlenker...
...und geringem Drop und Reach passt hervorragand zu Bike und Einsatzgebiet.
...und geringem Drop und Reach passt hervorragand zu Bike und Einsatzgebiet.
Die 1.300 g leichten Roval Terra CLX Carbon-Laufräder wären für viele Race Gravel Bikes ein Gewinn.
Die 1.300 g leichten Roval Terra CLX Carbon-Laufräder wären für viele Race Gravel Bikes ein Gewinn.
Auch die Specialized Pathfinder Pro-Reifen überzeugten uns erneut mit ihren Allroundqualitäten.
Auch die Specialized Pathfinder Pro-Reifen überzeugten uns erneut mit ihren Allroundqualitäten.
Die Gene des CX-Bikes sind auch beim Specialized Crux Light Gravel Bike unverkennbar
Die Gene des CX-Bikes sind auch beim Specialized Crux Light Gravel Bike unverkennbar - am meisten Spaß macht es im Renntempo.
Die Sitzhaltung passt zum bevorzugten Fahrstil
Die Sitzhaltung passt zum bevorzugten Fahrstil - sie ist sportlich und verlangt eine ausgebildete Haltemuskulatur.
Zdeněk Štybar war von der Dynamik des Bikes angetan
Zdeněk Štybar war von der Dynamik des Bikes angetan - er wollte aber erst nach einer Fahrt mit Schlauchreifen auf seinen Hometrails ein auführliches Urteil abgeben.
Für die tiefe Position wird man auch ohne Aero-Attribute mit Speed auf der Geraden belohnt
Für die tiefe Position wird man auch ohne Aero-Attribute mit Speed auf der Geraden belohnt - das Crux läuft besser geradeaus, als man erwartet.
Auf Kopfsteinpflaster fliegt das Crux förmlich dahin.
Auf Kopfsteinpflaster fliegt das Crux förmlich dahin.
Aber am meisten macht sich das geringe Gewicht bemerkbar, wenn kurze Anstiege schnell „durchgedrückt“ werden.
Aber am meisten macht sich das geringe Gewicht bemerkbar, wenn kurze Anstiege schnell „durchgedrückt“ werden.
Vom spielerischen Charakter des Crux ist noch genug erhalten geblieben.
Vom spielerischen Charakter des Crux ist noch genug erhalten geblieben.
ETSC6678
ETSC6678
ETSC6833
ETSC6833
Auf feinen, geraden Kieswegen fühlt man sich schon fast unterfordert
Auf feinen, geraden Kieswegen fühlt man sich schon fast unterfordert - ein Rad für lange Genusstouren ist das Crux sicher nicht.
Ungekannte Kombi aus Leichtigkeit und Souveränität
Ungekannte Kombi aus Leichtigkeit und Souveränität

Specialized Crux 2022 im Test: Man nehme die Leichtigkeit des Aethos, die Freiheit des Diverge und die Verspieltheit vom Cyclocross-Bike Crux und erhalte: das neue Crux, eines der leichtesten Gravel Bikes der Welt, das auch in CX-Rennen glänzen kann. So die Idee. Hat Specialized diesmal zu viel gewollt? Wir haben es in einem ersten Test in Flandern erfahren.

Video: Specialized Crux 2022 Test

Specialized Crux 2022: Infos & Preise

EinsatzbereichRennen, Cyclocross, Gravel
RahmenmaterialCarbon
GabelCarbon
Gewicht (o. Pedale)7,2 kg
Stack578 mm
Rahmengrößen49, 52, 54, 56, 58, 61 (im Test: 56)
Websitewww.specialized.com

Als wir das Specialized Aethos im Test hatten, staunten wir nicht schlecht über den Wow-Effekt, den Leichtigkeit in Zeiten von Aero-Optimierung noch auslösen kann. Damals kündigte Specialized bereits an, dass dem puristischen Sub-600-Gramm-Carbonrahmen weitere Rennräder mit der gleichen Technologie folgen würden. Aber wer hätte gedacht, dass es ein Gravel Bike sein würde? Und dass der Rahmen trotz härterer Gelände-Prüfnormen mit 725 Gramm in Größe 56 fast ebenso leicht sein kann? Und dass trotzdem Reifen bis 47 mm reinpassen? Nicht einmal die Entwickler selbst, wie sie freimütig erzählten. Aber jetzt steht das neue S-Works Crux da und erhebt Anspruch auf den Titel „leichtestes Gravel Bike“. Und: eine günstigere Version mit immer noch 825 g leichtem Carbonrahmen gibt es auch noch. Was ist aus dem Crux Cyclocross-Bike geworden? Zum einen: Wenn sich jemand so richtig über leichte Bikes freut, dann Crosser. Denn sie müssen ihre Räder ständig tragen und heben. Zum anderen: Die Geometrie ist noch so nahe am CX-Bike, dass das Manövrieren zwischen dem Flatterband leicht fallen soll, tatsächlich wurde vor allem die Front länger. Die Eckdaten:

  • Aus dem Cyclocross-Bike Crux wird ein Light Gravel Bike
  • CX typische Lenkgeometrie erhalten, aber mehr Länge und „Tiefe“ für Spurtreue
  • Als Rahmenset auf S-Works und Fact 10r-Niveau einzeln zu kaufen
  • Variostützen kompatibel
  • Reifenfreiheit bis 47 mm in 700c / 2,1″ in 650b
  • Gewicht S-Works Rahmenset 725 g / 405 g Gabel
  • Gewicht 10R-Rahmenset 825 g / 405 g Gabel
  • Rahmengrößen sechs, von 49 cm bis 61 cm
  • Ausstattung ausschließlich SRAM 1x Antriebe, aber 2x kompatibel
  • Infos https://www.specialized.com

Preise

  • Specialized S-Works Crux 12.200 €
  • Specialized Crux Pro 8.000 €
  • Specialized Crux Expert 6.000 €
  • Specialized Crux Comp 4.000 €
  • S-Works Crux Rahmenset 4.500 €
  • Crux Rahmenset 3.000 €

Diashow: Specialized Crux 2022 – erster Test: Vom CX-Bike zum leichtesten Gravel Bike
Beim scharfen Anbremsen auf ruppigen Untergrund blieb Bremsstottern aus
Auf feinen, geraden Kieswegen fühlt man sich schon fast unterfordert
Mit 725 g vielleicht der leichteste Gravel Bike-Rahmen der Welt, aber auch der fähigste?
Beide Bikes gibt es auch als Rahmenset
Das Comp-Modell ist auch in „Satin Smoke/Black/CoolGrey“ zu haben
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Mit 725 g vielleicht der leichteste Gravel Bike-Rahmen der Welt, aber auch der fähigste?
# Mit 725 g vielleicht der leichteste Gravel Bike-Rahmen der Welt, aber auch der fähigste? - Wir haben das neue Specialized S-Works Crux an drei Tagen auf Gravel-Pisten im Flandern-Stil getestet.

Was ist neu?

Auf eine Weise macht das Specialized Crux 2022 einen Schritt zurück zu den Wurzeln, um dann wieder einen Bunny Hop in die Zukunft hinzulegen. Denn die ersten Gravel Rennen waren einfach gesagt Treffen, bei denen ein kleiner Haufen Leute auf ihren Cyclocross-Bikes auf Zeit über die Staubpisten fegte. Das Gravel Bike kam erst später als Antwort der Industrie auf diese Bewegung. Es folgte Bikepacking. Gravel Bikes wurden immer vielseitiger, mit mehr Freiheit kam der Wunsch nach dickeren Reifen oder gar Federung auf. Und schwups, auf einmal wogen auch gute Carbon Gravel Bikes 8,5 kg und mehr. Rolle rückwärts – das Specialized Crux, das Vorzeige-Cyclocross-Bike der Kalifornier, das Ex-Arbeitsgerät von Racern wie Tom Pidcock wird direkt ein Gravel Bike. Mit einem Gewicht, das wie beim Specialized Aethos, eine zukunftssichere Messlatte bildet.

Gewicht zu Reifenfreiheit

Das Filetstück des Specialized Crux 2022 ist – klar – der neue Carbon Rahmen: Von 725 g in Größe 56 cm liegen auch die neusten superleichten CX-Bikes wie das Giant TCX noch weit entfernt – über 100 g in dem Fall. Gravel Bikes mit einer vergleichbaren Kombination aus Gewicht und Reifenfreiheit gibt es schlicht nicht. Ein Beispiel: das Open U.P.P.E.R, mit 850 g eines der leichtesten Gravel Bikes derzeit, bietet lediglich Platz bis 40 mm in 700c. Und so kann Specialized mit dem S-Works Crux, das wir testen konnten, ein rund 7,2-Kilo-Gravel Bike mit Serienteilen auf die Räder stellen (okay, ein 1.300 g leichter Specialized-Carbonlaufradsatz ist dabei). Mehr muss nicht gesagt werden.

Entwicklung für die Praxis

Man sieht dem Crux auf den ersten Blick an, dass es die gleiche Herkunft hat wie das ultraleichte Climbers Bike Aethos: Das Crux stammt aus Specialized’s Freiburger Carbonrahmen-Entwicklung um Peter Denk und bedient sich der Erkenntnisse aus der Berechnung von über 100.000 Beispielrahmen in einem Supercomputer. Sie sollten Specialized einen gewissen Vorsprung in der Carbonrahmen-Entwicklung geben, war sich Denk bei der Präsentation des Aethos sicher. Noch ist er da.

So fallen die vergleichsweise schlanken, klassisch runden Rohrprofile ebenso auf wie das voluminöse Oberrohr. Dennoch mussten die Freiburger nach der Idee zum Crux aus Kalifornien erst mal schlucken: Ein Gravel Bike mit der Reifenfreiheit des Specialized Diverge, dem Gewicht des Aethos und dem Handling des Crux schien keine leicht lösbare Aufgabe. Vor allem die massive Reifenfreiheit von 47 mm und das weniger kompakte Design mit eher waagerechtem Oberrohr und generell mehr Länge als am Rennrad forderte das Team.

So wie es hier steht, wiegt das Specialized S-Works Crux 7,25 kg
# So wie es hier steht, wiegt das Specialized S-Works Crux 7,25 kg - wir konnten es nicht selber wiegen, aber beim Aethos, das wir auch getestet haben, hielt Specialized bereits Wort.
Die klassisch runden Rohrformen erinnern stark an das Aethos
# Die klassisch runden Rohrformen erinnern stark an das Aethos - charakteristisch ist das verhältnismäßig voluminöse Oberrohr, das viel zur Steifigkeit beiträgt.
Aber das Crux brauchte Anpassungen für das Einsatzgebiet
# Aber das Crux brauchte Anpassungen für das Einsatzgebiet - So ist das Oberrohr waagerechter zum einfachen Trage, die Kettenstreben länger, um Reifenfreiheit zu schaffen und das Carbon am Unterrohr zäher, um gegen Steinschlag gewappnet zu sein.
Das Leichtgewicht verleiht an kurzen Anstiegen Flügel
# Das Leichtgewicht verleiht an kurzen Anstiegen Flügel - der Kopf fährt mit!

Während der fast zweijährigen Entwicklungszeit fand man neue Lösungen, musste aber auch Kompromisse eingehen: Vor allem in Sachen Montagepunkte – viele Löcher im Carbon sind nicht gut für den Kraftfluss. Fürs Bikepacking bedeutet das: Zwei Flaschenhalter-Paare im Rahmen, eines darunter, das war’s. Auch der begrenzte Platz rund um die Kettenstreben forderte einen Tribut, weil solider Leichtbau gefragt war: 2-fach Road-Gruppen von Shimano können anders als beim Aethos nicht gefahren werden. Für das kleine Kettenblatt ist nicht genug Raum. 2-fach Gravelgruppen wie die Shimano GRX oder SRAM AXS Wide sind aber kein Problem.

Man blieb aber auch bei Bewährtem, um die Gewichtsziele zu erreichen und dennoch praktikabel zu bleiben. Wie das Aethos besitzt das Crux nur teilweise innenliegende Züge, was die Handhabung erleichtert. Und auch das Crux kommt mit dem erfahrungsgemäß problemlosem BSA-Tretlager sowie einer runden Sattelstütze in 27,2 mm, die mit einer herkömmlichen Schelle wirkungsvoll geklemmt wird, ebenfalls eine Sorglos-Lösung.

Ausstattung: einfach fahren

Wie üblich stellt Specialized dem wahrlich leichten und teuren S-Works Rahmenset noch eine Variante mit einem nicht ganz so aufwendigen Carbon-Layup zur Seite. Schwerer bedeutet im Falle des Crux 2022 aber „immer noch leichter als alle anderen Gravel Bike-Rahmen“: 825 g soll dieser Fact 10r-Rahmen wiegen. Er hat bis auf die Carbonqualität alle Eigenschaften des S-Works-Framesets. Und er bildet die Basis für alle Modelle unterhalb des S-Works-Niveaus. Das bedeutet auch: Die vernünftigste Möglichkeit an das Überflieger-Rahmenset zu kommen, ist das Einstiegsmodell Crux Comp mit mechanisch geschalteter SRAM Rival 1×11 Gruppe für 4.000 €. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber ab hier geht es nur noch aufwärts in großen Sprüngen von rund 2.000 €. Dabei kommt das Crux 2022 ausschließlich mit 1-fach-Gruppen von SRAM. Im Schnellüberblick:

  • Specialized S-Works Crux SRAM Red AXS XPLR 1×12, Roval Terra CLX, 12.200 €
  • Specialized Crux Pro SRAM Force AXS XPLR 1×12, Roval Terra CL, 8.000 €
  • Specialized Crux Expert SRAM Rival XPLR 1×12, Roval Terra C, 6.000 €
  • Specialized Crux Comp SRAM Rival 1×11, DT Swiss G540, 4.000 €
  • S-Works Crux Fact 12r-Rahmenset 4.500 €
  • Crux Fact 10r-Rahmenset 3.000 €

ModellS-Works CruxCrux Pro Crux ExpertCrux ExpertS-Works Crux RahmensetCrux Rahmenset
Preis 12.200 €8.000 €6.000 €4.000 €4.500 €3.000 €
RahmenFact 12r Carbon, Flat-Mount, 12x142 mm Steckachse, BSA TretlagerFact 10r Carbon, Flat-Mount, 12x142 mm Steckachse, BSA TretlagerFact 10r Carbon, Flat-Mount, 12x142 mm Steckachse, BSA TretlagerFact 10r Carbon, Flat-Mount, 12x142 mm Steckachse, BSA TretlagerFact 12r Carbon, Flat-Mount, 12x142 mm Steckachse, BSA TretlagerFact 10r Carbon, Flat-Mount, 12x142 mm Steckachse, BSA Tretlager
GabelS-Works Fact Carbon, 12x100mm thru-axle, Flat-Mount Fact Carbon, 12x100mm thru-axle, Flat-Mount Fact Carbon, 12x100mm thru-axle, Flat-Mount Fact Carbon, 12x100mm thru-axle, Flat-Mount S-Works Fact Carbon, 12x100mm thru-axle, Flat-Mount Fact Carbon, 12x100mm thru-axle, Flat-Mount
Schalt-/BremshebelSRAM Red eTap AXS 1x12
SRAM Force eTap AXS 1x12
SRAM Rival eTap AXS 1x12
SRAM Rival 1x11
Schaltwerk / UmwerferSRAM Red AXS XPLR / –
SRAM Force AXS XPLR / –
SRAM Rival AXS XPLR / –
SRAM Rival 1
Kassette / ZähneSRAM XG-1271 / 10-44 Z.SRAM XG-1251 / 10-44 Z.SRAM XG-1251 / 10-44 Z.SunRace / 11-42 Z.
Kurbel / ZähneSRAM Red Powermeter/ 40 Z.
SRAM Force / 40 Z.
SRAM Rival / 40 Z.
SRAM Rival 1 / 40 Z.
InnenlagerSRAM DUB, BSASRAM DUB, BSASRAM DUB, BSASRAM GXP
KetteSRAM RedSRAM ForceSRAM RivalKMC X11 Extra Lightweight
BremsenSRAM Red Hydraulic 160 / 160 mmSRAM Force Hydraulic 160 / 160 mmSRAM Rival Hydraulic 160 / 160 mmSRAM Rival 1 Hydraulic 160 / 160 mm
LaufräderRoval Terra CLX 700x25, Roval Naben mit DT Swiss 240s-Technik, Tubeless ReadyRoval Terra CL 700x25, Roval Naben mit DT Swiss 240s-Technik, Tubeless ReadyRoval Terra C 700x25, Tubeless ReadyDT Swiss G540 Disc, 700x25, Tubeless Ready
ReifenSpecialized Pathfinder Pro, Tubeless Ready, 38-622Specialized Pathfinder Pro, 2Bliss Ready, 38-622Specialized Pathfinder Pro, 2Bliss Ready, 38-622Specialized Pathfinder Pro, 2Bliss Ready, 38-622
Vorbau S-Works SL, Alu, 6° /
Pro SL , Alu, 6°Pro SL , Alu, 6°Specialized , Alu, 7°
LenkerRoval Terra, Carbon, 103mm Drop x 70 mm Reach x 12º FlareRoval Terra, Carbon, 103mm Drop x 70 mm Reach x 12º FlareSpecialized Adventure Gear, 118.9mm drop x 70mm reach x 12º flareSpecialized Adventure Gear, 118.9mm drop x 70mm reach x 12º flare
SattelstützeRoval Alpinist Carbon, 27,2 mmRoval Terra Carbon, 27,2 mmRoval Terra Carbon, 27,2 mmRoval Terra Carbon, 27,2 mm
SattelS-Works Power Carbon-SchienenPower Pro, Titan-SchienenPower Expert, Titan-SchienenPower Sport, CrMo-Schienen
ExtrasSupacaz Lenkerband, 1 Paar Montage-Gewinde unter UnterrohrSupacaz Lenkerband, 1 Paar Montage-Gewinde unter UnterrohrSupacaz Lenkerband, 1 Paar Montage-Gewinde unter UnterrohrSupacaz Lenkerband, 1 Paar Montage-Gewinde unter Unterrohr1 Paar Montage-Gewinde unter Unterrohr1 Paar Montage-Gewinde unter Unterrohr

Nur das S-Works Crux hat den superleichten Fact 12R-Rahmen mit 725 g
# Nur das S-Works Crux hat den superleichten Fact 12R-Rahmen mit 725 g - es kommt mit SRAM Red AXS XPLR und kostet 12.200 €.
Das Crux Pro auf dem Niveau darunter hat den immer noch extra leichten Fact 10R-Rahmen mit 825 g
# Das Crux Pro auf dem Niveau darunter hat den immer noch extra leichten Fact 10R-Rahmen mit 825 g - es kommt mit SRAM Force AXS XPLR, kostet 8.000 € und ist auch noch in einer dezenteren Farbe zu haben.
Beide Bikes gibt es auch als Rahmenset
# Beide Bikes gibt es auch als Rahmenset - das S-Works-Set mit der tollen Roval Alpinist Sattelstütze für 4.500 €.
Das Crux Rahmenset kommt mit der Roval Terra Carbon-Sattelstütze
# Das Crux Rahmenset kommt mit der Roval Terra Carbon-Sattelstütze - es kostet 3.000 €.

Übersetzungen

Specialized setzt in der Werksausstattung fast gänzlich auf die SRAM AXS XPLR Funkschaltungs-Gruppen (hier findet ihr einen Test der SRAM Rival AXS XPLR im Gravel Bike Einsatz). Ihr großes Plus ist aus Redaktionssicht die kinderleichte Schaltfunktion mit links und rechts getrennten Hebeln fürs Hoch- und Runterschalten. Die Übersetzung von 40 vorne zu 10-44 hinten passt für den anvisierten Einsatzbereich des neuen Specialized Crux: Perfekt bedient fühlten wir uns im Test in hügeligem und technischem Gravel-Terrain, wenn die Gänge schnell „durchgehämmert“ werden wollten. Damit pedaliert man im kleinsten Gang bei 60 U/min mit 7 km/h und bei 90 U/min im schwersten Gang erzielt man rund 49 km/h (Übersetzung im Ritzelrechner). So sind auch längere, steilere Anstiege möglich. Wer hauptsächlich CX-Rennen und schnelle Gravelrides fährt, wird eher auf eine enger gestufte Kassette wie zum Beispiel 10-36 und das 38er-Kettenblatt vorne aus dem SRAM AXS-Universum umrüsten. Die mechanische Rival 1×11 kommt mit einem sehr ähnlichen Übersetzungsverhältnis, nur mit weniger Reserven für Top-Speed. Kleiner Vorgriff: Bei den drei Testfahrten in Flandern habe ich das 10er-Ritzel des Testrades nur einmal bergab genutzt.

Wer schnell auf der Straße und anspruchsvoll im Gelände fahren will – eine Option, die der Charakter des neuen Crux definitiv nahelegt – ist trotz allem mit einem 2-fach-Ensemble eventuell besser bedient. Die kostengünstigste Möglichkeit ist dabei der Umbau eines Komplettrades auf eine SRAM eTap AXS 2-fach-Variante, beispielsweise als Wide. Sie verlangt neben der gewünschten Kassette nach einer neuen Kurbel sowie Schaltwerk und Umwerfer – übrigens kann der Crux-Rahmen nur mit elektronisch schaltenden Umwerfern bestückt werden.

Laufräder und Reifen

Positiv fällt an der Ausstattung des neuen Crux 2022 auf, dass alle Bikes mit SRAM AXS-Gruppen auch Roval Carbon-Laufradsätze an Bord haben. Sie sind mit innen 25 mm breiten, tubeless-fähigen Felgen so ausgelegt, wie es für einen breiten Einsatzbereich am sinnvollsten ist. Auf Felgen dieser Breite kann man auch einen Cyclocross-Reifen erfahrungsgemäß noch mit 1,5 bar im Rennen fahren. Am Testrad fuhren wir mit den Specialized Pathfinder Pro-Reifen und 2.1 Bar Luftdruck sowohl auf der Straße als auch auf teils üblen, mit spitzen Steinen gespickten Wirtschaftswegen Flanderns sehr gut und ohne Defekte. Das liegt auch den Allround-Qualitäten des Pathfinder Pro-Reifens, für die er schon im Rennrad-News Gravel-Reifen-Test einen Tipp bekam. Alle Modelle kommen mit den Pathfinder Pneus. Aber nur am S-Works Testrad sitzen sie auf dem Roval Terra CLX-Laufradsatz, der mit 1300 g zu den leichtesten am Markt zählt. Aber auch der Terra C-Laufradsatz am Crux Expert ist mit 1.600 g kein Schwergewicht. Naben mit DT-Swiss Freilauftechnik sorgen an allen Terra-Laufrädern für schnellen Eingriff und zuverlässige Funktion. Das Freilaufgeräusch am Testrad traf übrigens für meinen Geschmack genau die goldene Mitte aus sonor und unaufdringlich.

Das Specialized Crux Expert 2022
# Das Specialized Crux Expert 2022 - es bietet die SRAM Rival AXS XPLR 1x12 Gruppe mit Roval Terra C Laufrädern für 6.000 €.
Das Crux Expert in der zweiten Farbvariante „Forest/Light Silver“
# Das Crux Expert in der zweiten Farbvariante „Forest/Light Silver“ - alle Crux rollen auf Specialized Pathfinder Pro-Reifen in 38 mm.
Das Einstiegsmodell Crux Comp hat ebenfalls den 825 g-Carbonrahmen
# Das Einstiegsmodell Crux Comp hat ebenfalls den 825 g-Carbonrahmen - es kommt mit mechanischer SRAM Rival 1x11 und kostet 4.000 €.
Das Comp-Modell ist auch in „Satin Smoke/Black/CoolGrey“ zu haben
# Das Comp-Modell ist auch in „Satin Smoke/Black/CoolGrey“ zu haben - welche Farben in Deutschland erhältlich sind, stand noch nicht fest.

S-Works Crux Testrad-Ausstattung

Damit zur weiteren Ausstattung unseres S-Works Crux-Testrades, das für drei Gravel Rides zwischen 40 km und 80 km in Flandern bereitstand. Natürlich kommt viel Carbon zum Einsatz. Herausragend ist die Roval Alpinist Carbon-Sattelstütze, die nur 136 g zum Gesamtgewicht beisteuert. Beim Roval Terra Carbon-Lenker besticht die Form, die für meinen Geschmack perfekt zum Crux 2022 passte. Zum einen, weil der Oberlenker eine leicht dreieckige Form besitzt, die auch dann gut in der Hand liegt, wenn es holprig wird. Zum anderen, weil der geringe Drop von 103 mm die ohnehin schon sportliche Sitzposition auf dem Crux im Unterlenker nicht in eine Streckbank verwandelt. Gleiches gilt dank des kompakten Reaches für den Griff an die Bremshöcker. Einen Unterschied zur Serienausstattung machte der Sattel des Testrades: Montiert war der Specialized S-Works Romin Evo Mirror mit 3D-Druck-Satteldecke – eine Ausstattung, die durchaus einen Effekt auf das Fahrempfinden hat, wie wir beim Test des Romin Evo Mirror bereits feststellen konnten: der Komfort wächst.

Unser S-Works Crux Testrad im Serientrimm
# Unser S-Works Crux Testrad im Serientrimm - der S-Works Romin Evo Mirror Sattel weicht allerdings von der Werksausstattung ab.
Die „Mirror“ Satteldecke aus dem 3D-Drucker
# Die „Mirror“ Satteldecke aus dem 3D-Drucker - sie dürfte für einen Teil des hervorragenden Komforteindrucks verantwortlich sein, erklärt aber nicht alles, wie wir aus unserem Einzeltest wissen.
Ein guter Teil der Dämpfung dürfte auch im Verhalten des neuen Fact 12R Carbonrahmens liegen
# Ein guter Teil der Dämpfung dürfte auch im Verhalten des neuen Fact 12R Carbonrahmens liegen - das Konzept für das Light Gravel Bike kommt aus Kalifornien, die Carbonentwicklung fand in Freiburg statt.
Konventionelle Sattelklemmschelle, 27,2 mm Durchmesser Stütze
# Konventionelle Sattelklemmschelle, 27,2 mm Durchmesser Stütze - spart Gewicht und ist einfach zu handhaben.
Massive Reifenfreiheit
# Massive Reifenfreiheit - neben dem 38 mm Pathfinder ist noch viel Platz – bis 47 mm in 700c.
Bei mechanischen Gruppen laufen hier die Züge ins Unterrohr
# Bei mechanischen Gruppen laufen hier die Züge ins Unterrohr - auch eine Variostütze kann angesteuert werden.
Auch ein Umwerfer kann montiert werden
# Auch ein Umwerfer kann montiert werden - allerdings kein mechanischer, es gibt nur einen Kabelausgang.
Die SRAM Red AXS XPLR Gruppe kommt mit Powermeter und 40 Zähnen
# Die SRAM Red AXS XPLR Gruppe kommt mit Powermeter und 40 Zähnen - es können aber auch kleinere Kettenblätter angebracht werden.
Für den Gravel-Einsatz ist die Paarung XPLR Schaltwerk und 10-44 Kassette optimal
# Für den Gravel-Einsatz ist die Paarung XPLR Schaltwerk und 10-44 Kassette optimal - wer CX-Rennen fährt, wird eventuell kleinere Kassetten wählen, bis hinunter zu 10-36 kann das XPLR-Schaltwerk, darunter wird ein Tausch fällig.

Geometrie: Cross wird gravelig

Die spannende Frage war, wie Specialized den Konflikt zwischen guter Gravel Bike Geometrie und Cyclocross-Wettkampfbike löst. Denn schließlich werden auch die Cyclocross-Spezialisten der gesponserten Teams das Crux 2022 in Rennen fahren, allen voran Ex Cyclocross-Weltmeister Zdeněk Štybar, der im Dezember mit dem Bike in die Saison einsteigen will.

Riesig sind die Unterschiede zwischen Cyclocross- und Gravelbike zwar nicht, aber sie sind spürbar. Die simple Antwort: Das Crux 2022 bekam eine längere Front mit etwas mehr Reach für eine ruhigere Lage auf schlechten Wegen. Beinahe 1 cm in den mittleren Rahmengrößen sind es, und um diesen Wert wächst auch ungefähr der Radstand. Zusammen mit kürzeren Vorbauten bleibt die Lenkung agil, aber Konflikte der Füße mit dem Vorderrad in engen Kurven sind passé, auf jeden Fall am 56er Testrad mit 44er Schuhen. Auch das Tretlager wanderte für einen günstigen Schwerpunkt minimal nach unten, was beim Einsatz mit breiteren Reifen geradezu gefordert ist. Aber die grundsätzlich wendige und reaktionsfreudige Auslegung des CX-Bikes bleibt. Die im Vergleich zu vielen Gravel Bikes steileren Lenkwinkel, die CX-typische Länge der Kettenstreben, die sportliche Überhöhung des Sattels, alles wie gehabt.

Ja, die Steuerrohre fallen sogar etwas kürzer aus als beim Vorgänger-Crux. Und so sitzt man auf dem Crux 2022 eigentlich im Grunde fast genauso wie auf einem Tarmac SL7 Aero-Rennrad. Performance-Geometrie heißt das bei Specialized.

Rahmengröße 49 52 54 56 58 61
Laufradgröße 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C
Reach 375 mm 382 mm 388 mm 397 mm 405 mm 415 mm
Stack 530 mm 547 mm 560 mm 578 mm 598 mm 621 mm
STR 1,41 1,43 1,44 1,46 1,48 1,50
Lenkwinkel 70,5° 71,3° 71,5° 72° 72,3° 72,5°
Sitzwinkel, real 75,5° 74° 74° 73,5° 73,5° 73,5°
Oberrohr (horiz.) 512 mm 539 mm 549 mm 568 mm 582 mm 599 mm
Steuerrohr 100 mm 115 mm 130 mm 147 mm 167 mm 190 mm
Sitzrohr 466 mm 469 mm 521 mm 546 mm 576 mm 606 mm
Überstandshöhe 749 mm 772 mm 794 mm 816 mm 841 mm 866 mm
Kettenstreben 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm
Radstand 1.008 mm 1.014 mm 1.023 mm 1.033 mm 1.045 mm 1.059 mm
Tretlagerabsenkung 74 mm 74 mm 72 mm 72 mm 72 mm 72 mm
Einbauhöhe Gabel 401 mm 401 mm 401 mm 401 mm 401 mm 401 mm
Gabel-Offset 50 mm 50 mm 50 mm 50 mm 50 mm 50 mm

Schaut man sich die Crux Geometrie im Vergleich zu anderen Cyclocross-Bikes an, die viel im Weltcup gefahren werden, fällt ebenfalls vor allem der längere Reach im Verbund mit dem ähnlich verlängerten Radstand auf (hier geht’s zu einem Vergleich zwischen Specialized Crux, Canyon Inflite und Giant TCX und Specialized Diverge in unserem neuen Geometrie-Tool). Vom Canyon Inflite könnte man ohne Umgewöhnung nahtlos umsteigen. Das Specialized Diverge dagegen liegt noch einmal deutlich tiefer auf dem Kiesweg und folgt noch stärker dem „Länge-läuft-Prinzip“. Gleichzeitig sitzt man auf Specialized’s Future Shock gefedertem Gravel Bike deutlich aufrechter – es ist schon allein deshalb klar die bessere Empfehlung für lange Tage auf schlechten Straßen, auch wenn es übrigens genau die gleiche Reifenfreiheit bietet.

Test des Specialized Diverge 2021

Die Crux Gabel wirkte sehr seitensteif, aber nicht harsch
# Die Crux Gabel wirkte sehr seitensteif, aber nicht harsch - sie wiegt circa 405 g.
Beim scharfen Anbremsen auf ruppigen Untergrund blieb Bremsstottern aus
# Beim scharfen Anbremsen auf ruppigen Untergrund blieb Bremsstottern aus - das spricht für den Gabelaufbau.
Unter dem Unterrohr ist der einzige zusätzliche Bikepacking Mount zu finden.
# Unter dem Unterrohr ist der einzige zusätzliche Bikepacking Mount zu finden.
Auch für Schutzbleche und Co. sind keine Montagepunkte da.
# Auch für Schutzbleche und Co. sind keine Montagepunkte da.
Der Roval Terra Carbon Lenker mit leicht abgeflachtem Oberlenker...
# Der Roval Terra Carbon Lenker mit leicht abgeflachtem Oberlenker...
...und geringem Drop und Reach passt hervorragand zu Bike und Einsatzgebiet.
# ...und geringem Drop und Reach passt hervorragand zu Bike und Einsatzgebiet.
Die 1.300 g leichten Roval Terra CLX Carbon-Laufräder wären für viele Race Gravel Bikes ein Gewinn.
# Die 1.300 g leichten Roval Terra CLX Carbon-Laufräder wären für viele Race Gravel Bikes ein Gewinn.
Auch die Specialized Pathfinder Pro-Reifen überzeugten uns erneut mit ihren Allroundqualitäten.
# Auch die Specialized Pathfinder Pro-Reifen überzeugten uns erneut mit ihren Allroundqualitäten.

Specialized Crux 2022 Test: auf dem Kurs

Also doch mehr Crosser als Gravel Bike? Was kommt überhaupt von der teuer bezahlten Rahmendiät auf dem Schotter an? Erste Fahreindrücke konnte ich mit dem S-Works Crux auf Gravelwegen in Flandern sammeln. Und, wie soll man sagen, die Gravelwege dort verhalten sich zu den hiesigen wie der Koppenberg zum Mammolshainer Stich bei Eschborn-Frankfurt. Vieles ist etwas gröber und rumpeliger. Echtes Kopfsteinpflaster gibt es auch reichlich, aber ein paar piekfeine Parkwege erlauben auch mal Durchatmen am Lenker.

Nicht das ideale Terrain für ein superleichtes und optisch filigranes Gravel Bike mit 38 mm dünnen Reifen (2,1 bar), sollte man meinen. Umso überraschender fällt das Fazit nach den ersten schweren Gravel-Passagen aus. Das Crux überrascht mit erstaunlichem Fahrkomfort, am Sattel fühlt es sich beinahe wie gefedert an, vergleichbar mit den komfortabelsten Gravel Bikes, die ich kenne, wie dem Giant Revolt oder dem BMC Urs. Aber auch an der Front wirkt es keineswegs unwirsch hart, über Kopfsteinpflaster fliegt man geradezu hinweg. Und so bleibt als bestechender erster Eindruck, wie gut das leichte Crux auch gröberes Terrain meistert. Keine Spur von Stottern oder Schwammigkeit zeigt es auch beim starken Bremsen auf Holperstrecken bergab.

Freilich gilt: bei einem aktiven Fahrstil. Denn die sportliche Sitzposition bringt mehr Gewicht auf die Hände. Bodenwellen, dicke Steine, Spurrillen von jahrzehntelangem Traktorverkehr wollen mit Gewichtsverlagerung pariert werden. Auf die wiederum reagiert das Fliegengewicht so spontan, willig und genau, dass es eine zunehmende Freude ist – solange die Kraftreserven anhalten. Denn klar ist auch, so ein Fahrstil kostet auf die Dauer mehr Kraft.

Die Gene des CX-Bikes sind auch beim Specialized Crux Light Gravel Bike unverkennbar
# Die Gene des CX-Bikes sind auch beim Specialized Crux Light Gravel Bike unverkennbar - am meisten Spaß macht es im Renntempo.
Die Sitzhaltung passt zum bevorzugten Fahrstil
# Die Sitzhaltung passt zum bevorzugten Fahrstil - sie ist sportlich und verlangt eine ausgebildete Haltemuskulatur.
Zdeněk Štybar war von der Dynamik des Bikes angetan
# Zdeněk Štybar war von der Dynamik des Bikes angetan - er wollte aber erst nach einer Fahrt mit Schlauchreifen auf seinen Hometrails ein auführliches Urteil abgeben.
Für die tiefe Position wird man auch ohne Aero-Attribute mit Speed auf der Geraden belohnt
# Für die tiefe Position wird man auch ohne Aero-Attribute mit Speed auf der Geraden belohnt - das Crux läuft besser geradeaus, als man erwartet.

Dennoch kann man es auch auf grobem, aber gleichmäßigem Schotter laufen lassen und im Sattel bleiben. Bei aller Leichtigkeit wirkt das Specialized Crux keinesfalls abgehoben, sondern doch ziemlich geerdet und lässt im Antritt nicht den Hauch Kraft liegen.

Stichwort Antritt: Wie das neue Crux „am Pedalgas hängt“ ist der zweite bleibende Eindruck. Vor allem an kleinen Gegenanstiegen, Wellen und Mini-Rampen verleiht das geringe Gewicht Flügel. Auf der Straße fühlt sich das S-Works Crux nicht zuletzt deshalb eigentlich an wie ein Rennrad – allerdings fehlt dort dann doch der 2-fach Antrieb.

Ob man 1 Kilogramm Gewichtsunterschied spüren kann, lässt sich mit einem deutlichen „Ja“ beantworten. Natürlich spielen dabei auch die erwähnten, sehr leichten Roval Terra CLX Laufräder eine Rolle. Aber andererseits saßen darauf auch gar nicht leichte Pathfinder-Reifen. Nicht auszudenken, wie sich das Crux mit einem fast 200 g pro Stück leichteren Cyclocross-Schlauchreifen anfühlen wird, wie sie im CX üblich sind. Eine Frage, die übrigens auch Zdeněk Štybar nach den ersten 10 Testkilometern mit dem Crux umtrieb: „Ich bin beeindruckt, ich fühle mich etwas schwammig auf den dicken Reifen, ich kann es kaum erwarten, das Rad mit einem Cross-Laufradsatz über meine Waldstrecken zu scheuchen“, sagte er beim Testride.

Auf Kopfsteinpflaster fliegt das Crux förmlich dahin.
# Auf Kopfsteinpflaster fliegt das Crux förmlich dahin.
Aber am meisten macht sich das geringe Gewicht bemerkbar, wenn kurze Anstiege schnell „durchgedrückt“ werden.
# Aber am meisten macht sich das geringe Gewicht bemerkbar, wenn kurze Anstiege schnell „durchgedrückt“ werden.
Vom spielerischen Charakter des Crux ist noch genug erhalten geblieben.
# Vom spielerischen Charakter des Crux ist noch genug erhalten geblieben.
ETSC6678
# ETSC6678

Ob das Crux 2022 nach wie vor ein potentes Cyclocross-Bike ist, konnten weder Štybi noch wir vor Ort testen. Jede Menge spricht dafür. Das deutlich geringere Gewicht als bei anderen Top-Bikes ist beim Tragen ein sehr starkes Argument für das Crux, eigentlich ein unschlagbares auf vielen Kursen. Gegen Schlammansammlung ist bei 47 mm Reifenfreiheit mehr als genug Raum vorhanden. Das Oberrohr ist zwar nicht abgeflacht (Tribut ans Gewicht), aber es ist hoch genug angesetzt zum leichten Lupfen – ein Unterschied zum Diverge – und es drückte nicht auf der Schulter. Auch enge Ecken ließen sich gut Umzirkeln.

Über die SRAM Red eTap AXS Gruppe wurde hier schon genug geschrieben. Die Schaltfunktion ist schlicht immer auf den Punkt. Anzumerken ist noch, dass es auch ohne Kettenfänger und Kettenführung keine Probleme mit Abwürfen oder Kettenschlagen gab.

Was kann das Crux in dieser Konfiguration dann eigentlich nicht? Für lange Strecken ohne austrainierten Oberkörper ist es sicher nicht die erste Wahl. Auch bergab in technischem Terrain setzt die Sitzposition viel schneller Grenzen als zum Beispiel beim Gravel Bike Diverge, weil viel Gewicht auf das Vorderrad kommt. Zudem machen Gravel Bikes wie das Diverge das schnelle Fahren von langen Kurven auf den Kiesweg irgendwie doch entspannter, auch wenn das Crux keinesfalls nervös wirkt – man denke an lange Gravel Tage im Schwarzwald. Nicht zuletzt: ein Bikepacking-Bolide wird aus dem Crux nie. Aber ein Overnighter ist locker drin.

ETSC6833
# ETSC6833

Das ist uns aufgefallen

  • Komfort Wir wissen nicht recht, wie Specialized es gemacht hat, aber das Crux 2022 ist eines der komfortabelsten Gravel Bikes ohne echte Federung, die wir kennen.
  • Geräusche auch auf Gravel kein Klappern und geringe Resonanzen erzeugen ein akustisch sattes Fahrgefühl.
  • Roval Terra CLX-Laufräder leicht und deshalb dynamisch, steif, schnell im Eingriff, genau die passende Breite, sicher ein Gewinn auch für andere Gravel Bikes. Für Cross etwas zu flach.
  • Fahrverhalten eine absolute Spaßmaschine. Punkt.
  • Für wen? Crux 2021-Fahrer*innen, für alle, denen Gravel Bikes zu wenig Rennrad sind, Cyclocross-Rennfahrer*innen, für Gravel-Rennfahrer*innen auf Mitteldistanzen und eher nicht Grinduro-Style dürfte das Crux 2022 die Überflieger-Maschine sein.
  • Für wen besser nicht? Bikepacker*innen mit Hang zu viel Gepäck, eingeschworene Endurance-Rennrad Fahrer*innen, die ein Gravel Bike suchen, Aero-Anhänger*innen auf der Suche nach den kleinsten Verbesserungen auch am Gravel Bike, strikte Preis-Leistungs-Entscheider*innen.
Auf feinen, geraden Kieswegen fühlt man sich schon fast unterfordert
# Auf feinen, geraden Kieswegen fühlt man sich schon fast unterfordert - ein Rad für lange Genusstouren ist das Crux sicher nicht.

Alternativen zum Specialized Crux 2022

Giant TCX Advanced 2022 Es hat ein fast ebenso leichtes Carbon-Rahmenset wie das Specialized Crux in den Nicht-S-Works-Varianten. Das gibt es am Komplettrad für rund 1.300 € weniger als das Crux Comp, wobei die verbaute SRAM Apex-Gruppe nicht so viel schlechter ist wie der Preisunterschied zum Crux mit Rival. Das TCX hat aber eine weniger aggressive Sitzposition. Die Reifenfreiheit gibt Giant zwar mit 45 mm an, tatsächlich ist dann hinten aber nur noch wenig Platz zu den Streben. Zum Test des Giant TCX Advanced 2022.

Canyon Inflite CF SLX 9.0 Gewichtsmäßig kann das Inflite CF SLX nicht ganz mithalten (940 g Rahmen), ebenso wie in Sachen Reifenfreiheit. Es hat aber eine ganz ähnliche Geometrie. Und es bringt für rund 400 € mehr als das Crux Comp einen Carbon-Laufradsatz und ein Powermeter mit – die Alternative für CX-Wettkämpfe. Zum Test des Canyon Inflite.

Open U.P.P.E.R Preislich bei vergleichbarer Ausstattung klar in der Liga des S-Works Crux angesiedelt, liegt das leichteste Open Gravel Bike beim Gewicht (Rahmen und Gabel: 1.250 g) leicht höher und in der Reifenfreiheit in 700c deutlich unter dem Crux. Es kann aber mit 2-fach-Road-Kurbeln und mechanischen Umwerfern gefahren werden, ist noch etwas wendiger ausgelegt und hat mehr Bikepacking-Montagepunkte. Die Alternative für Individualisten.

3T Exploro Race/Max mit rund 1.100 g ist der Exploro-Rahmen doch ein Stück weit vom Specialized Crux entfernt, zählt aber noch zu den leichteren Gravel Bike-Sets. Sein Plus ist die noch größere Reifenfreiheit und der Aerodynamik-Anspruch. Preislich liegt das 3T Exploro in den Top-Versionen sogar deutlich unter dem Crux. Zum Test des 3T Exploro Race

Cube Nuroad C:62 SLT Hier ist es das Komplettrad-Gewicht von 7,8 kg, dass das Bike zur Alternative macht. Die Reifenfreiheit ist mit 45 mm geringer, aber vor allem liegt das Fahrverhalten deutlich mehr auf der Trail-Seite mit wenig Gewicht auf dem Vorderrad. Zum Test des Cube Nuroad C:62 SL.

Test-Fazit: Specialized Crux 2022

Erneut macht Specialized den tiefen Griff ins Portemonnaie zu einer leichten Versuchung. Mit dem S-Works Crux erlebten wir eine bisher ungekannte, verführerische Kombination aus Leichtigkeit und spielerischem Handling auf Gravel. Auch bei CX-Rennen dürfte es heißen „Crux beflügelt“, obwohl wir das nur im Ansatz testen konnten. Andere derart leichte und dank der Reifenfreiheit so vielseitige Gravel- oder CX-Bikes gibt es kaum – und das gilt auch für die Modelle mit dem schwereren Rahmen. Eine Überraschung für ein Bike ohne extra dafür vorgesehene Komponenten war der Fahrkomfort. Nur wer gemütlich Bilkepacken gehen will oder auch am Rennlenker eigentlich immer auf Trailsuche geht, findet sicher bessere Kandidaten, schon allein aufgrund der Sitzposition und auch bei Specialized. Die Details für einfache Pflege und Anpassung überzeugen. Nur mit den Ausstattungspaketen sind wir nicht ganz glücklich: eine 2-fach Option haben wir bei dem selbst auf der Straße tempofreudigen Charakter des Crux 2022 vermisst.

Pro
  • Gewicht
  • Komfort
  • Starke Kombi aus Verspieltheit und Fahrsicherheit
  • Große Reifenfreiheit
  • Einfachheit
Contra
  • Montage-Möglichkeiten
  • Eingeschränkte 2-fach Optionen
  • Ziemlich teuer
Ungekannte Kombi aus Leichtigkeit und Souveränität
# Ungekannte Kombi aus Leichtigkeit und Souveränität

Was denkt ihr über das neue Specialized Crux?


Testablauf


Das getestete Fahrrad wurde während einer Präsentation gefahren. Die Dauer und Länge sowie die Umstände der Testfahrten sind im Test vermerkt. Das Rad stand nur für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung. Das Rad wurde jedoch in der Größe passend zum Tester gewählt, alle nötigen Anpassungen wie Luftdruck Bremseinstellungen wurden durch die Tester vorgenommen und sind ebenfalls vermerkt.

Tester-Profil: Jan Gathmann
64 cm75-76 kg86,5 cm58 cm180 cm
Jan fährt alles, was einen Rennbügel hat: Rennrad, Cyclocrossrad, Gravelbike, Bahnrad. Nach einem kurzen Ausflug in die Amateurrennen ohne nennenswerte Ergebnisse beschränken sich seine Renneinsätze auf Hobby-CX-Rennen und das eine oder andere Jedermannrennen. Lieber kurz und schmerzvoll als lang und schmerzreich, lieber Frühjahrsklassiker als Alpenmarathon. Längere Etappentouren mit Gepäck stehen zahlreich auf der Wunschliste und werden nach zeitlichen Möglichkeiten eingestreut. Strava: https://www.strava.com/athletes/3294693.
Ich fahre hauptsächlich
Rennradtouren, CX-Rennen, Gravelrides
Vorlieben bei der Geometrie
Gemäßigt sportlich, eher lang

Noch mehr Gravel Bike-Tests auf Rennrad-News:

Text: Jan Gathmann / Fotos: Jan Gathmann, Etienne Schoenmann
  1. benutzerbild

    eins4eins

    dabei seit 08/2016

    Specialized hat die Anteile von Merida mittlerweile wieder zurückgekauft. Und die Rahmen werden mittlerweile aus Kostengründen in Shenzen, China gefertigt und nicht mehr Taiwan.
    Bei Preismargen von U$5.000 bis 8.000 klingt das mittlerweile verrückt, ...

    Kannst du davon auch irgendwas belegen?
  2. benutzerbild

    Geisterfahrer

    dabei seit 05/2007

    Kannst du davon auch irgendwas belegen?
    S. # 42

    Etwas genaueres als den Halbsatz im Wiki-Eintrag finde ich zum Rückkauf aber nicht. Zum ursprünglichen Verkauf dagegen findet man dort den Link, ebenso zu den Produktionsstandorten.
  3. benutzerbild

    eins4eins

    dabei seit 08/2016

    Den Wiki Eintrag kenne ich. Zu so einem Rückkauf würde es doch aber mehr Meldungen geben.
    Immerhin werden nach wie vor keine Merida Räder in den USA verkauft, was meines Wissens nach eine Konsequenz des Deals war.
  4. benutzerbild

    Decolocsta

    dabei seit 08/2004

    Specialized hat die Anteile von Merida mittlerweile wieder zurückgekauft. Und die Rahmen werden mittlerweile aus Kostengründen in Shenzen, China gefertigt und nicht mehr Taiwan.
    Bei Preismargen von U$5.000 bis 8.000 klingt das mittlerweile verrückt, aber Specialized ist eine Marketing Firma, die das Apple Konzept verfolgt und damit Erfolg hat. Genau das gleiche machen ja Wahoo und Peloton. Exclusives Branding und Hochpreis Segment.

    So schön die Räder auch sind, aber mittlerweile ist die Preispolitik von Specialized etwas absurd, wenn man z.B. bei U$3200.00 dem Diverge Comp schwere Billigteile von Axis und Praxis unterjubelt. Und vermutlich irgendwo doch noch Alivio Teile wie damals beim Specialized Camber für EUR 2000,-

    Peak Torque hat eine richtig gute Meinung zu dem ganzen:

    danke, endlich einer der den Märchen keinen Glauben schenkt. Die werden in Taiwan höchstens lackiert oder zusammengebaut, für den made in Taiwan Sticker bzw. der Illusion von Premium.
  5. benutzerbild

    Decolocsta

    dabei seit 08/2004

    Kannst du davon auch irgendwas belegen?
    Die Wahrheit tut leider weh. Sich davor zu verschließen ändert nix. Ist schon lange kein Geheimnis das alles aus China kommt, ob nun Pinarello Dogma oder Specialized SL7. China Bomber die halt irgendwo anders End montiert werden für den Made in …. Sticker.

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