Von den Erfindern des Schrader-Ventils – auch bekannt als MTB-Ventil oder Auto-Ventil – kommt ein neuer Sensor für die Luftdruck-Überwachung am Fahrrad: Der Schrader-Airsistant funkt ans Cockpit, ob noch genug Luft im Rennrad-, Gravel-, oder MTB-Reifen ist.

Schrader Airsistant Infos

Auf der Eurobike im Juli 2022 wird Schrader den Airsistant, ein drahtloses Reifendruckkontrollsystem für Bikes und E-Bikes vorstellen. Der Airsistant überwacht Druck und Temperatur der Fahrradreifen und hilft so, auf Trekking-, City- und Rennrädern als auch auf Mountain-, Cargo- oder E-Bikes mit dem richtigen Reifendruck unterwegs zu sein. Und das soll sich positiv auf Fahrsicherheit und die Lebensdauer von Reifen, Schläuchen und Felgen auswirken. Die technischen Daten:

  • Sensor zur permanenten Luftdruckmessung
  • Übertragung an kompatible Radcomputer und Smartphone per BLE
  • Abmessungen 37 x 26 x 20.5 mm
  • Gewicht 21 g
  • Messgenauigkeit von +/-1% und Auflösung von 0.01 bar/ 0.1 psi
  • Temperaturmessung +/-3°C und Auflösung von 1°C
  • Maximaler Druck 8.3 bar (120 psi)
  • Kompatilität mit Sclaverand- (SV) und Schrader-Ventil (AV) / Tubeless und mit Schlauch
  • Schutzklasse IP67 wasser- und staubdicht, Batterie auf Lebenszeit
  • Infos www.airsistant.com

Einen Preis hat Schrader noch nicht angegeben. Die angekündigte App soll insbesondere weniger erfahrenen Fahrerinnen und Fahrern auch ermöglichen, den für sie, das Bike und die erwarteten Fahrumgebungen idealen Reifendruck zu ermitteln und zu erhalten. Gravel Biker wissen: Am optimalen Reifendruck führt auf dem Trail kein Weg vorbei. Reifendruck entscheidet über Fahrkomfort, er beeinflusst das Fahrverhalten und den Leichtlauf.

Airsistant Technik

Die Airsistant Reifendrucksensoren sitzen, wie von Systemen anderer Hersteller, dem SRAM Tyrewiz etwa, bekannt, am Reifenventil, messen dort Druck und Temperatur der Fahrradreifen und übertragen mittels der Bluetooth Low Energy-Signal diese Daten an ein vorhandenes Fahrraddisplay, einen kompatiblen Fahrradcomputer oder an eine Smartphone-App (iOS & Android). Die Sensoren sind zudem mit einer Vielzahl an Garmin-Geräten kompatibel.

Der Reifendruck wird bei Fahrtbeginn angezeigt und soll einfach über die digitale Druckmessfunktion reguliert werden können. Beim Aufpumpen werden Druckveränderungen entsprechend angezeigt.

Weicht der gemessene Reifendruck von den optimalen Druckwerten ab, wird der Fahrer mittels einer Benachrichtigung auf dem Fahrradcomputer oder auf der Airsistant-App darüber informiert. Rechtzeitiges Anzeigen von Einstichen oder dem Entweichen von Luft ermöglichen eine sichere Fahrt und verlängern die Lebensdauer von Fahrradreifen und Felgen.

Bei Pkw sind Reifendrucksensoren längst Standard. Haltet Ihr diese Technologie am Rennrad für sinnvoll?

Infos: Pressemitteilung / Fotos: Schrader
  1. benutzerbild

    M_a_t_z_e_

    dabei seit 04/2013


    Batterie auf Lebenszeit?
  2. benutzerbild

    Oseki

    dabei seit 02/2016


    Batterie auf Lebenszeit?

    Batteriewechsel nicht vorgesehen?!
  3. benutzerbild

    01goeran

    dabei seit 10/2021

    Beim PKW sind sie Standard, weil sie vorgeschrieben sind. Lobbyarbeit generiert Profit. Auf Schrader, der Weg zum Erfolg führt über Brüssel.
    es müssen beim Auto keine aktiven Sensoren sein, es reicht auch das passive System via Messung des Abrollumfanges.
    Das groh der Hersteller verbaut aber die aktiven Sensoren.
  4. benutzerbild

    Bergziegel

    dabei seit 02/2018

    Batteriewechsel nicht vorgesehen?!
    Als Zubehör (nicht im Lieferumfang enthalten) gibt es den Schrader Batteriesensor.
  5. benutzerbild

    F4B1

    dabei seit 06/2010

    Im PKW halte ich das System durchaus für sinnvoll. Die Wartungsintervalle beim Reifendruck sind erheblich größer. Am Fahrrad muss man je nach Setup aus Schlauch und Reifendruck jeden Tag bis spätestens alle vier Wochen nachpumpen, bei PKW redet man von Monaten und kann das schon mal vergessen. Zudem ist geringer Druck bei der Mehrbelastung durch Geschwindigkeit und Gewicht erheblich gefährlicher.

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