Roval Alpinist Cockpit II – Ausprobiert! Leichtigkeit in Bestform?

Das neue Roval Alpinist Cockpit II gehört zu den leichtesten One-Piece-Cockpits und soll zudem komfortabler sein. Für unsere Artikelserie “Ausprobiert” praktisch erprobt. Dort findet ihr regelmäßig kurze Vorstellungen von spannenden Produkten, die wir einem ersten Check unterzogen haben.
Titelbild

Roval Alpinist Cockpit II kurz und knapp

Leichter, aber vor allem ergonomischer soll es sein: Specialized hat die Form des neuen Roval Alpinist Cockpit II mit Daten aus dem hauseigenen, weltweit eingesetzten Retül Fittingsystem entwickelt. Neben der Form widmete man sich auch der Stoßdämpfung und bescheinigt ihm 28,3 % mehr Komfort als dem Roval Rapide Cockpit. Hinzu kommt maximale Leichtigkeit: Mit 263 Gramm (gewogen in Testgröße 380 x 100 mm) gehört es zu den leichtesten Road-Cockpits auf dem Markt, etwa auf Augenhöhe mit Cadex Race und Cervélo HB18 am neuen R5. Entsprechend fällt auch der Preis von 579 Euro aus, der auf dem Level der Mitbewerber liegt oder sogar darunter. Wie es sich anfühlt, konnten wir bereits vor Markstart heute ausprobieren. Doch zunächst die Fakten:

  • Vollintegriertes Carboncockpit
  • Lenkerform optimiert mit Daten aus Retül Fitting System
  • Vorbereitet für integrierte Leitungsführung (Shimano, SRAM, Campagnolo)
  • Gewicht 263 g (gewogen in 380 – 100 mm)
  • Lenkerbreiten 380, 400, 420, 440 (in mm)
  • Vorbaulängen 80, 90, 100, 110, 120 (in mm)
  • Drop 125 mm
  • Reach 75 mm
  • Preis 579,00 € UVP
  • Info www.specialized.com

Das neue Roval Alpinist Cockpit II.
# Das neue Roval Alpinist Cockpit II. – Das One-Piece-Carbon-Cockpit will Leichtbau und Komfort vereinen und ist auch an Rädern zu fahren, die nicht von Specialized sind. Preis: 579 €.

Diashow: Roval Alpinist Cockpit II – Ausprobiert!: Leichtigkeit in Bestform?
Die Hooposition ist schon bei der Montage gut kontrollierbar.
Die Top-Cap ist elegant und leicht.
Die Box präsentiert und schützt das teure Stück angemessen.
Auf der Waage gehört das Roval Alpinist II Cockpit zu den Leichtesten.
Die Maße des Test-Cockpits.
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Specialized hat die Lenkerform auf Grundlage tausender Retül-Fittings überarbeitet.
# Specialized hat die Lenkerform auf Grundlage tausender Retül-Fittings überarbeitet.
Gegenüber dem Vorgänger hat der Oberlenker 12 % mehr Oberfläche.
# Gegenüber dem Vorgänger hat der Oberlenker 12 % mehr Oberfläche.
Der Unterlenker ist in Griffposition abgeflacht.
# Der Unterlenker ist in Griffposition abgeflacht. – Der Drop beträgt 125 mm, der Reach liegt bei 75 mm.

Roval Alpinist Cockpit in der Hand

Das Alpinist Cockpit II hat mit dem Vorgänger wenig gemein. Die neue Lenkerform basiert laut Specialized auf tausenden Messungen aus dem weltweit eingesetzten Retül Fitting-System. Die Lenker-Vorbau-Einheit soll spürbar mehr Komfort bringen. Auffallend ist vor allem, dass der Oberlenker nun eher eine flache D-Form hat, was laut Specialized die Auflagefläche um 12 Prozent vergrößert. Meiner Erfahrung nach liegen ähnliche Formen vielen auf Dauer besser in der Hand als reine runde oder sehr stark abgeflachte Querschnitte – zuletzt im Aero-Rennrad-Test von mehreren Testern einhellig erfahren.

Die Box präsentiert und schützt das teure Stück angemessen.
# Die Box präsentiert und schützt das teure Stück angemessen.
Zum Inhalt gehört auch der GPS-Mount.
# Zum Inhalt gehört auch der GPS-Mount.
Anwender-freundlich inkludiert sind Adapter für alle erdenklichen Geräte und GoPro – auch unter dem Mount.
# Anwender-freundlich inkludiert sind Adapter für alle erdenklichen Geräte und GoPro – auch unter dem Mount.
Auf der Waage gehört das Roval Alpinist II Cockpit zu den Leichtesten.
# Auf der Waage gehört das Roval Alpinist II Cockpit zu den Leichtesten. – Bei 262 g bleiben die Ziffen für das Test-Cockpit in 100 mm mit 380 mm Breite stehen.
Die Maße des Test-Cockpits.
# Die Maße des Test-Cockpits.
Hier treten später die Leitungen aus.
# Hier treten später die Leitungen aus.

Außerdem flachte man auch in der Biegung des Unterlenkers die Rundung leicht ab – ein Detail, das mir schon an anderen Lenkern und Cockpits als bequem aufgefallen ist. Mit 4° ist der Flare sehr moderat gehalten, was mir persönlich ebenfalls sehr gut gefällt: ein Tick mehr Kontrolle im Unterlenker, aber keine übertrieben verbreiterte Armhaltung.

Der Drop ist mit 125 mm klassisch. Der mittlere Reach von 75 mm passt gut zum anvisierten Einsatzbereich „lange Tage im Sattel“.

In insgesamt 16 Varianten kommt das neue One-Piece-Cockpit auf den Markt. Wer lang sitzt und sehr kompetitiv unterwegs ist, wird vielleicht eine Kombi mit 120 mm Vorbaulänge und der geringsten Breite vermissen (380 mm). Aber das Größenangebot deckt ein breites Spektrum ab.

BreiteLänge
380 mm80 mm
380 mm90 mm
380 mm100 mm
380 mm110 mm
400 mm90 mm
400 mm100 mm
400 mm110 mm
400 mm120 mm
400 mm130 mm
420 mm90 mm
420 mm100 mm
420 mm110 mm
420 mm120 mm
440 mm110 mm
440 mm120 mm

Im Vergleich zum Roval Rapide Cockpit soll das Roval Alpinist Cockpit II zudem 28,3 Prozent mehr Dämpfung bieten – im Rahmen dieses Ausprobiert nicht abzuklären.

Montage

Specialized hat das Cockpit-Design des Alpinist II an die eigenen Rennräder angepasst. Mit Spacern und Steuersatzkappen des Tarmac SL8 soll es eine formschöne Einheit bilden.

Das Alpinist Cockpit II passt auf Standard 1 1/8 Zoll Schäfte.
# Das Alpinist Cockpit II passt auf Standard 1 1/8 Zoll Schäfte.
Die Hoodposition ist schon bei der Montage gut kontrollierbar.
# Die Hoodposition ist schon bei der Montage gut kontrollierbar.
Pluspunkt: Gewinde sind eingelegt statt einlaminiert.
# Pluspunkt: Gewinde sind eingelegt statt einlaminiert.

Aber die universelle Verwendung ist möglich, wie auch am Testrad. Die Aufnahme für den Schaft ist klassisch rund in 1 1/8 Zoll. Es unterstützt Kabelrouting für Shimano-, SRAM- und Campagnolo-Systeme. Die Leitungen laufen integriert – weder eine alternative Führung noch mechanische Schaltungen sind vorgesehen. An den Lenkerenden gibt es natürlich die Öffnungen für Elektronik-Steuerteile und Kabel.

Entsprechend müssen für das Nachrüsten die Leitungen gekappt und wieder befüllt werden. Wer einen ZS56 Steuersatz fährt, wie am Testrad, kann breitere Spacer montieren als die kurzfristig für den Test gewählten. So erhält man einen besseren optischen Anschluss. Langfristig sollten im Netz auch 3D-gedruckte Spacer für andere Systeme — hier das Deda DCR-System – auftauchen, wie es sie jetzt auch schon für Roval Parts gibt. Der Leitungsverlauf ist jedoch auch ohne Abdeckung und Spezialspacer optisch unaufdringlich.

Wenn man, wie ich je nach Radtyp, die Brems-Schaltgriffe gerne etwas nach oben angewinkelt fährt, reicht der angeraute Montagebereich am Lenker vollkommen. Schön: Linien erleichtern die parallele Ausrichtung.

Für stark angewinkelte Hood-Positionen empfiehlt sich das Roval Alpinist Cockpit II dabei aufgrund des geringen Flares weniger.

Viel Grund zur Freude gibt es beim Blick auf die Waage. Das Roval Alpinist Cockpit im Test wiegt beí 380 mm Breite und 100 mm Vorbaulänge 262 g. Damit spart es gegenüber der zuvor verwendeten Kombi aus Deda Superbox 100 mm Vorbau und Zipp Service Course SL70 Lenker in 380 mm satte 200 g.

Die Lenkerbiegung ist auf eher steile Lenkwinkel ausgelegt. Am Testrad mit 72° weist der Unterlenker etwas nach unten.

Die Lenkerbiegung ist auf klassische 73° Lenkwinkel ausgelegt.
# Die Lenkerbiegung ist auf klassische 73° Lenkwinkel ausgelegt. – Bei 72° fällt der Unterlenker minimal ab.
Die Leitungen laufen bei Fremdfabrikaten nicht ganz verdeckt, aber unauffällig.
# Die Leitungen laufen bei Fremdfabrikaten nicht ganz verdeckt, aber unauffällig.
Von vorne sieht es nach „alles aero“ aus.
# Von vorne sieht es nach „alles aero“ aus.

Einen gelungenen Eindruck macht die mitgelieferte GPS-Halterung. Nicht nur, weil für alle denkbaren GPS-Geräte die passenden Einsätze dabei sind. Auch wie der Mount am Lenker andockt und die Schraube ausgeführt ist, stiftet Vertrauen in die Haltbarkeit. Für schweres Gerät gibt es zusätzlich eine GoPro-Halterung, die per Gummispannband befestigt werden kann.

Das Deda Lenkerband (der einfachen und leichten Sorte) reicht bei Kreuzwicklung unter den Hoods so weít, wie die meisten ihre Aero-Lenker heute gerne fahren.

Auf dem Kurs

Komfort am Cockpit kann man schnell fühlen. Dazu müssen es gar keine ultralangen Tage im Sattel mit viel Gewicht auf der Hand wegen sportlicher Sitzhaltung sein, obwohl es sich dort natürlich besonders auszahlt.

Was sich bei mir meist nach einstündiger Fahrt unangenehm bemerkbar macht, sind kantige Oberlenker. Aber hier glänzt das Roval Alpinist Cockpit II mit einer Form, die für mich den perfekten Kompromiss aus Rundung und Fläche trifft. Die Schräge passt auch gut zur Überhöhung am Testrad von 9 cm. Oberlenkerfahren gestaltet sich ohne Druckstellen, auch an den Partien ohne Lenkerband. Für mich die ideale Oberlenkerform.

Der D-förmige Oberlenker liegt hervorragend in der Hand.
# Der D-förmige Oberlenker liegt hervorragend in der Hand. – Beziehungsweise die Hand liegt hervorragend auf dem Lenker.
Die Top-Cap ist elegant und leicht.
# Die Top-Cap ist elegant und leicht.
Und auch der GPS-Mount dockt formschön an.
# Und auch der GPS-Mount dockt formschön an.
Unten lässt noch ein GoPro Mount einsetzen.
# Unten lässt noch ein GoPro Mount einsetzen.
Oben sitzt der Wahoo sicher – oder andere GPS-Geräte.
# Oben sitzt der Wahoo sicher – oder andere GPS-Geräte.

Und das gilt auch für den Bogen zu den Hoods hin. Er ist klassisch gerundet, eher eng und stützt so die Handinnenflächen gut ab, wenn man die Hände zur Variation hier vor den Hoods ablegt. Auch der Übergang zu den Hoods ist flach.

Zwar stehen die Force Double Tap-Hebel auch an diesem Cockpit etwas nach innen vor, wie bei den allermeisten Lenkern ausser dem Zipp-Cockpit. Aber in der Haltung am Übergang stört das nicht, wie ich schon an anderen Lenkern im Test gemerkt habe.

Der Unterlenker-Bogen ist so gestaltet, dass ich mit meinen eher kleinen Händen die Bremshebel leicht erreiche – ohne Einsatz der Griffweitenverstellung. Auch das ist nicht selbstverständlich.

Ist das Roval Alpinist Cockpit II komfortabel? Unmittelbar spürbar komfortabler als die zuvor montierte, brettharte Alu-Lenker-Vorbau-Kombi ist es bereits mit den Händen an den Hoods. Asphaltflicken und abgesenkte Kanalisationsdeckel machen sich weniger hart bemerkbar. Auch gegenüber einigen Carbon-Cockpits, die schon an Testrädern montiert waren, würde ich es als besser dämpfend einschätzen – beispielsweise gegenüber dem zuletzt gefahrenen Deda/Van Rysel Cockpit.

Richtig viel Stoßdämpfung gibt es dabei am Unterlenker. Das macht das Roval Alpinist Cockpit II geradezu ideal für Rennräder mit etwas aufrechterer Sitzposition, weil es in der Kombi eine lange fahrbare, hervorragend gedämpfte Handposition bereitstellt. Fast hätte ich mir noch etwas weniger Drop gewünscht.

Die Lenkpräzision war über jeden Zweifel erhaben.
# Die Lenkpräzision war über jeden Zweifel erhaben.

Die Lenkpräzision ließ absolut nichts zu wünschen übrig.

Spüren ließ sich der Komfortansatz des Cockpits auch deutlich, wenn man heftig am Unterlenker zog. Ich bin beileibe kein 1800-Watt-Sprintertyp, aber dennoch arbeitete der Unterlenker unter wechselndem Zug und Druck im heftigen Wiegetritt sichtlich und fühlbar mit. Ein Sprinter-Cockpit ist das Roval Alpinist Cockpit II eher nicht, was man aber bei dem Namen auch nicht erwarten würde.

Das neue Roval Alpinist II Cockpit vereint Leichtbau und Komfort in bester Manier. Es gehört mit 262 g (Testgröße) nicht nur zu den leichtesten One-Piece-Lenker-Vorbau-Kombinationen, es zählt gefühlt auch zu den besonders komfortablen. Die Ergonomie passt sehr gut zum anvisierten Einsatzgebiet ausgedehnte schnelle Rides, dazu kommt eine gute, wenn auch optisch nicht perfekte Kompatibilität zu Rädern außerhalb der Specialized Markenwelt. Der Preis von 579 € ist absolut gesehen hoch. Relativ zu anderen Marken und gemessen an Specialized-Maßstäben, fällt er aber tatsächlich fair aus.

Artikelbild

Pro / Contra

Stärken

  • Geringes Gewicht
  • Gute Dämpfung
  • Gute Formgebung für Endurance-Einsatz
  • Kompatibilität

Schwächen

  • Keine semi-integrierte Leitungsführung möglich
  • (Preis)

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Weitere kurze Tests aus der Serie Ausprobiert findest du auf dieser Übersichtsseite. Wenn du ein Produkt für einen ersten Test vorschlagen möchtest, schreibe uns einfach hier eine Nachricht!

Zum Weiterstöbern empfehlen wir dir die fünf neuesten Beiträge in unserer Serie Ausprobiert.

Text/Fotos: Jan Gathmann

84 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Jemand, der das Bike von der linken Seite fotografiert, hat jedes Recht verwirkt, in Stylefragen mit zu diskutieren. ☝️ 😉
    Na ja, das ist kein Foto um das Bike in Szene zu setzen und zu zeigen, sondern nur Doku, dass ich selbiges besitze und nicht nur daher quatsche. Besseres Foto habe ich nicht, weil der schreckliche Turm noch präsent ist, bin noch in Einfahrphase. Die Kurbel ist auch schon anders, da sitzt jetzt n Force PM mit 48/35 drin, der bald gegen ein PM 46/33 getauscht wird. (Das PM 48/35 wird in anderem Bike benötigt).

    Dann gibt es auch das richtige Foto von der Style-Polente zertifiziert (Kurbelarm in richtiger Position, Ventile verdeckt, Turm beseitigt)

    Ich war halt naiv und habe mir das Cockpit bestellt, wegen der cleanen Optik und dem versprochenen Komfort der Einheit - hätte ich den Thread hier eher entdeckt, hätte ich das nicht gemacht, weil ich persönlich diese Optik gruselig finde - dünnes Steuerrohr mit dem optisch unpassenden fetten Aufsatz. Das wirkt einfach so draufgesetzt, unpassend.

    Das war n Denkfehle von mir, weil ich nicht bedacht hatte, dass Cockpit ist ja primär dazu da, die Leitungen verschwinden zu lassen, im Zusammenhang mit Vollintegration und baut daher breiter. Das Cockpit SL wäre vielleicht besser gewesen, aber ich habe Bilder gesehen, wo es ähnlich aufgesetzt wirkt.

    Das ist nicht unüblich, habe es auch beim Trek Fuel EXe 9.8 gesehen, sieht genauso aufgesetzt aus.

    Blöd gelaufen - das Teil kommt nun, jetzt muss ich sehen, was ich damit anfange.

    Anders herum - ein klassischer Umbau mit Carbon Teilen (Vorbau und Lenker) kostet genau so viel Kohle und bringt kaum optischen Mehrwert, bissl Komfort vielleicht und paar Gramm weniger.

    Mal sehen, ich werde es mal draufsetzen und dann entscheiden. Vielleicht gewöhnt man sich auch an die Optik, von oben und vorne sieht es ja clean und super aus. Seitlich schaue ich ja nicht so oft darauf.
  2. Na ja, das ist kein Foto um das Bike in Szene zu setzen und zu zeigen, sondern nur Doku, dass ich selbiges besitze und nicht nur daher quatsche. Besseres Foto habe ich nicht, weil der schreckliche Turm noch präsent ist, bin noch in Einfahrphase. Die Kurbel ist auch schon anders, da sitzt jetzt n Force PM mit 48/35 drin, der bald gegen ein PM 46/33 getauscht wird. (Das PM 48/35 wird in anderem Bike benötigt).

    Dann gibt es auch das richtige Foto von der Style-Polente zertifiziert (Kurbelarm in richtiger Position, Ventile verdeckt, Turm beseitigt)

    Ich war halt naiv und habe mir das Cockpit bestellt, wegen der cleanen Optik und dem versprochenen Komfort der Einheit - hätte ich den Thread hier eher entdeckt, hätte ich das nicht gemacht, weil ich persönlich diese Optik gruselig finde - dünnes Steuerrohr mit dem optisch unpassenden fetten Aufsatz. Das wirkt einfach so draufgesetzt, unpassend.

    Das war n Denkfehle von mir, weil ich nicht bedacht hatte, dass Cockpit ist ja primär dazu da, die Leitungen verschwinden zu lassen, im Zusammenhang mit Vollintegration und baut daher breiter. Das Cockpit SL wäre vielleicht besser gewesen, aber ich habe Bilder gesehen, wo es ähnlich aufgesetzt wirkt.

    Das ist nicht unüblich, habe es auch beim Trek Fuel EXe 9.8 gesehen, sieht genauso aufgesetzt aus.

    Blöd gelaufen - das Teil kommt nun, jetzt muss ich sehen, was ich damit anfange.

    Anders herum - ein klassischer Umbau mit Carbon Teilen (Vorbau und Lenker) kostet genau so viel Kohle und bringt kaum optischen Mehrwert, bissl Komfort vielleicht und paar Gramm weniger.

    Mal sehen, ich werde es mal draufsetzen und dann entscheiden. Vielleicht gewöhnt man sich auch an die Optik, von oben und vorne sieht es ja clean und super aus. Seitlich schaue ich ja nicht so oft darauf.

    Du kannst die Leitungen ja wie gewohnt außerhalb des Lenkers verlegen. Persönlich empfinde ich Haptik und Griff des neuen Cockpits besser als das der ersten Version. Meine grundsätzliche Entscheidung für den Wechsel ist/war ein um 2cm schmaleres Cockpit und die Haptik. Um Vollintegration ging es bei der Entscheidung nicht. Das die Innenverlegung der Leitungen kein optimales Ergebnis erzielen würde, hat meine Vermutung nur bestätigt.
  3. Ich wollte die Leitungen auch klassisch führen, wie Du schreibst, macht eigentlich keinen Sinn, die Leitungen mittig da durch zu quetschen, wenn sie am Ende doch sichtbar bleiben. Das macht die Montage auch deutlich leichter.

    Der Adapter von Mag3cad hat UK bereits verlassen....

    ....oder das Umbauprojekt pimpen.....Aethos Rahmen 2026 bestellen....😅

  4. Ich wollte die Leitungen auch klassisch führen, wie Du schreibst, macht eigentlich keinen Sinn, die Leitungen mittig da durch zu quetschen, wenn sie am Ende doch sichtbar bleiben. Das macht die Montage auch deutlich leichter.

    Der Adapter von Mag3cad hat UK bereits verlassen....

    ....oder das Umbauprojekt pimpen.....Aethos Rahmen 2026 bestellen....😅

    Die Montage war jetzt nicht wesentlich komplizierter als beim Tarmac SL8. Was nun „besser“ ausschaut liegt im Auge des Betrachters. Beim Fahren wird es schlichtweg unerheblich sein. Argument für die Außenverlegung beim Aethos Gen.1 ist und bleibt schlicht die Wartungsfreundlichkeit bei der jährlichen Wartung des Steuersatzes.
    Upgrade auf Gen.2 geht natürlich auch, wenn du eine cleane Optik bevorzugst. Mich persönlich holt sie beim Gen.2 nicht ab. Das längere Steuerrohr passt für mich nicht ans Aethos.
    Aber bitte unbedingt Bilder mit den neuen Spacern zeigen.

    Grüße,
    Oliver
  5. Mache ich, die Teile sind im Anflug - Lenkereinheit ist heute gekommen, sieht schon sehr fein aus und wirkt aufs erste gar nicht so riesig wie auf Bildern - das täuscht immer ein wenig, Foto und Realität.

    Ich bin gespannt, wie es aussieht mit den Spacern, ob das überhaupt passt, optisch.

    Montage wird aber noch dauern - da sind gerade 3 Bike Projekte parallel und ich gebe zu, ich schraube nicht mehr so gerne, weil mir das alles ein wenig zu kompliziert geworden ist. Oft erlebe ich dann beim Schrauben böse Überraschungen, irgendwas fehlt, passt nicht etc.

    Und für Ausfahrten mit dem Rennrad bei der Kälte und dem Salz auf der Straße bin ich auch gerade nicht zu haben - dann lieber ab ins Gelände....

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