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Das Trek Domane Plus LT 9
Das Trek Domane Plus LT 9 - ab 13,6 kg / Fazua-Motor / 250 Wh / ab 5.499 € (UVP)
Das Domane+ LT 9 setzt von vorne bis hinten auf teuerste Anbauteile
Das Domane+ LT 9 setzt von vorne bis hinten auf teuerste Anbauteile - dies schlägt sich im stolzen Preis von 10.999 € nieder
Bei der Komponentenwahl setzt Trek auf die Eigenmarke Bontrager und auf eine Schalt- Bremseinheit von Shimano
Bei der Komponentenwahl setzt Trek auf die Eigenmarke Bontrager und auf eine Schalt- Bremseinheit von Shimano
Beim Topmodell etwa verzögert eine Dura Ace
Beim Topmodell etwa verzögert eine Dura Ace

Trek präsentiert mit dem neuen Domane+ LT eine neue Version seines E-Roadbikes. Das unterstützte Domane übernimmt die Kernmerkmale des gerade vorgestellten 2020er-Modells und kommt mit einem Motor von Fazua. Hier die Infos über das Domane+ LT.

Trek Domane+ LT: Infos und Preise

Trek zeigt mit dem Domane+ LT sein bis dato leichtestes E-Rennrad. Es soll in Ästhetik, Performance und Handling den unmotorisierten Rennrädern der Marke in Nichts nachstehen. Der integrierte Fazua-Motor soll laut Hersteller für eine Unterstützung bei Bedarf sorgen, damit auch harte Anstiege und schnelle Gruppenausfahrten gemeistert werden können. Das Fahrgefühl soll dem eines konventionellen Rades ähneln, wenn der Extra-Boost nicht benötigt wird.

Diashow: Rennrad-Neuheiten 2020: Trek Domane+ LT E-Roadbike mit Fazua
Das Trek Domane Plus LT 9
Beim Topmodell etwa verzögert eine Dura Ace
Das Domane+ LT 9 setzt von vorne bis hinten auf teuerste Anbauteile
Bei der Komponentenwahl setzt Trek auf die Eigenmarke Bontrager und auf eine Schalt- Bremseinheit von Shimano
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Das Trek Domane Plus LT 9
# Das Trek Domane Plus LT 9 - ab 13,6 kg / Fazua-Motor / 250 Wh / ab 5.499 € (UVP)

Das Antriebssystem erzeugt keinen Tretwiderstand, wenn man die maximal unterstützte Geschwindigkeit überschreitet oder man es ausschaltet. Der 250 Wh starke Akku kann bei Nichtbedarf aus dem Rahmen genommen werden, was 2,9 kg spart und aus dem Rad ein fast ganz normales Rennrad macht.

  • Rahmenmaterial Carbon
  • Laufradgröße 700c
  • Besonderheiten IsoSpeed-Dämpfung, Rahmen individualisierbar (Project One)
  • Gewicht ab 13,6 kg (Größe 54, Herstellerangabe)
  • Rahmengrößen 50, 52, 54, 56, 58, 60, 62
  • Motor Fazua
  • Akkukapazität 250 Wh
  • Verfügbar ab sofort
  • www.trekbikes.com

Preis Domane+ LT: 5.499 € (UVP)

Preis Domane+ LT 7: 7.999 € (UVP)

Preis Domane+ LT 9: 10.999 € (UVP)

=> Hier findet ihr alle Infos zum Trek Domane 2020 auf Rennrad-News

Geometrie

Auch das Domane+ LT verfügt über die Langstrecken-Geometrie von Trek. Diese soll für maximale Kontrolle, optimales Handling und eine hohe Agilität sorgen. Im Hauptaugenmerk der Ingenieure lag eine optimierte Verteilung des Fahrergewichts.

Erhältliche Rahmengrößen: 50, 52, 54, 56, 58, 60, 62
Gemessene Überstandshöhe:
 770 mm (Rahmengröße 54)
Gewicht: ab 13,6 kg (Rahmengröße 54)

Trek Domane+ LT – Geometrietabelle bitte ausklappen

Rahmengröße50 cm54 cm58 cm62 cm
Laufradgröße700c700c700c700c
Sitzrohr45 cm50 cm54.8 cm58.6 cm
Sitzwinkel74.6°73.3°73°72.5°
Steuerrohrlänge13 cm14.1 cm18.1 cm24.5 cm
Lenkwinkel71.1°72.1°72.072.1°
effektives Oberrohr51.9 cm54.1°56.7°59.3°
Tretlagerabsenkung8 cm7.8 cm7.8 cm7.5 cm
Kettenstrebenlänge42 cm45.5 cm45.5 cm42.5 cm
Offset5.3 cm5.3 cm5.3 cm4.8 cm
Trail6 cm5.8 cm5.9 cm5.9 cm
Radstand99.6 cm103.8 cm105.7 cm104.2 cm
Überstandshöhe71.6 cm77 cm81.1 cm83.5 cm
Rahmen-Reach36.8 cm37.4 cm38 cm38.6 cm
Rahmen-Stack54.6 cm57.2 cm61 cm65.6 cm

Ausstattung

Das Trek Domane+ LT ist in drei Ausstattungen erhältlich. Das Einstiegsmodell ist für 5.499 € (UVP) zu haben, kommt mit Carbon-Rahmen, Fazua-Motor und einer Shimano Ultegra 11fach Brems- und Schaltgruppe. Das Domane+ LT7 ist mit einer elektronischen Ultegra Di2 ausgestattet und bei den Anbauparts setzen die Amerikaner größtenteils auf Carbon. Dieses Modell schlägt mit 7.999 € zu Buche. Das Topmodell kostet stolze 10.999 € und setzt auf die Shimano Dura Ace Di2-Gruppe und auch sonst auf hochwertigste Anbauteile der Eigenmarke Bontrager.

Trek Domane+ LT – Ausstattungsdetails bitte ausklappen

ModellDomane+ LTDomane+ LT 7Domane+ LT 9
Rahmen500 Series OCLV Carbon500 Series OCLV Carbon500 Series OCLV Carbon
SchaltungShimano Ultegra R8020Shimano Ultegra R8050 Di2Shimano Dura-Ace R9150 Di2
LaufräderDT Swiss G1800Bontrager Aeolus Pro 3V, OCLV CarbonBontrager Aeolus Pro 3V
MotorFazua Drive PackFazua Drive PackFazua Drive Pack
Preis5.499 €7.999 €10.999 €

Das Domane+ LT 9 setzt von vorne bis hinten auf teuerste Anbauteile
# Das Domane+ LT 9 setzt von vorne bis hinten auf teuerste Anbauteile - dies schlägt sich im stolzen Preis von 10.999 € nieder
Bei der Komponentenwahl setzt Trek auf die Eigenmarke Bontrager und auf eine Schalt- Bremseinheit von Shimano
# Bei der Komponentenwahl setzt Trek auf die Eigenmarke Bontrager und auf eine Schalt- Bremseinheit von Shimano
Beim Topmodell etwa verzögert eine Dura Ace
# Beim Topmodell etwa verzögert eine Dura Ace

Motor und Akku

  • Motor: Fazua Evation
  • Akku: 252 Wh
  • Leistung: max. 250 Watt
  • Max. Drehmoment: 60 Nm
  • Display:Fazua
Fazua-Motordetails – bitte ausklappen

Das kompakte Fazua Evation 1.0-Motorsystem wiegt knappe 4,6 kg (Motor 1,31 kg, Drivepack 1,92 kg, 252 Wh-Akku 1,38 kg) und kann durch seine schlanke Bauform sehr gut im Unterrohr integriert werden. Der 252 Wh Akku bildet bei diesem System zusammen mit dem Motor eine Einheit. Das “Paket” lässt sich mit wenigen Handgriffen aus dem Rahmen entfernen.

Die Antriebscharakteristik
Der Fazua-Motor leistet maximal 60 Nm. In der Fahrpraxis bedeutet das: Ein Turbo-Schub, wie man ihn von vielen MTB-Systemen kennt, bleibt weitgehend aus. Die Unterstützung fällt aber sehr gleichmäßig aus. Das System arbeitet zudem sehr geräuscharm und hat vor allem in den beiden ersten Stufen eine sehr zurückhaltende Charakteristik. Für Rennradfahrer fühlt sich das sehr natürlich an. Das gilt umso mehr jenseits der 25 km/h, dem Bereich, in dem man auf dem Rennrad häufig unterwegs ist. Denn dann kuppelt der Antrieb mechanisch aus. Man fühlt keinen Widerstand beim Pedalieren mehr! Kleiner Nachteil: Tritt man danach wieder in die Pedale, gibt es eine etwas längere Verzögerung als man es von manchem anderen Mittelmotor gewohnt ist, denn das System muss erst wieder einkuppeln. Das Einkuppeln ist auch als Geräusch bemerkbar, wenn man darauf achtet. Auf dem Straßenrennrad lässt sich die Fahrweise daran leicht anpassen. Auf dem Gravelbike geht das nicht ganz so intuitiv wegen der häufig schnellen Wechsel.

Akku und Steuerung
Mit 252 Wh besitzt der Akku eine begrenzte Kapazität, wiegt aber auch nur 1,38 kg. Die Remote-Einheit am Lenker ist einfach zu bedienen und informiert farblich über die gewählte Unterstützungsstufe: Grün (Breeze) – niedrige Unterstützungsstufe (75 % / 125 W, 100 W bei 2.0), Blau (River) – mittlere Unterstützungsstufe (150 % / 250 W, 210 W bei 2.0), Rosa – höchste Unterstützungsstufe (240 % / 400 W, 250 oder 300 W bei 2.0), Weiß – keine Unterstützung.

Fazit
Das Fazua Evation 1.0-Motor-System ist smart. Die Charakteristik der Leistungsabgabe kommt Rennradfahrern sehr entgegen: absolut leise, sanft und widerstandslos über 25 km/h. Auch in der Gruppe mit anderen E-Roadbikern hält der Fazua-Antrieb gut mit. Beim Graveleinsatz stört bisweilen die kurze Schub-Verzögerung nach längerem Leerlauf, wenn es zum Beispiel nach einer langen Rollgeraden unmittelbar eine sehr steile Rampen hinauf geht. Wer gerne bei lockerem Treten den ganzen Anstieg hochgeschoben wird, ist mit anderen Mittelmotoren besser bedient.

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Hier lest ihr mehr zum Thema E-Rennrad auf Rennrad-News:

  1. benutzerbild

    usr

    dabei seit 11/2011

    MaxSchuppenhauer schrieb:

    Ich kann mir halt wirklich nicht vorstellen, welches Gewicht/Fitness-Verhältnis man haben muss, damit das so sinnvoll ist.

    Definiere sinnvoll.. stell dir zum Beispiel einfach mal den worst case Kunden vor in Sachen Fitness, der ist dann vorher noch nie nen Berg hochgefahren, deshalb auch noch nie runter und wird somit vollkommen geflasht wenn er mal talwärts über 50 kommt. Und wenn dieser Berg zufällig nicht steil genug ist um aus dem persönlichen Wohlfühlbereich herauskommen dann wird bei dieser Gelegenheit auch begeistert mitgetreten. Und dafür braucht's auch bei eigentlich gar nicht besonders hohen Abfahrtsgeschwindigkeiten bereits einen sehr langen Gang wenn der Fahrer radsportlich komplett unbefleckt ist und eher zum wuchtigem Tritt neigt. Da kann es schon mal vorkommen dass der Wunsch nach einer längeren Übersetzung schon einsetzt bevor auch nur TF 70 erreicht ist.

    Aber die ganze Diskussion ist eh auf dem falschen Fuß gestartet: mit klassischer Rennradübersetzung wird dieses Carbonmopped gar nicht angeboten, das gibt es nur in Compact oder gleich mit Bosch Miniaturkettenblat (in der Version ohne “LT&ldquo.
  2. benutzerbild

    MaxSchuppenhauer

    dabei seit 08/2014

    usr schrieb:

    Definiere sinnvoll.. stell dir zum Beispiel einfach mal den worst case Kunden vor in Sachen Fitness, der ist dann vorher noch nie nen Berg hochgefahren, deshalb auch noch nie runter und wird somit vollkommen geflasht wenn er mal talwärts über 50 kommt. Und wenn dieser Berg zufällig nicht steil genug ist um aus dem persönlichen Wohlfühlbereich herauskommen dann wird bei dieser Gelegenheit auch begeistert mitgetreten. Und dafür braucht's auch bei eigentlich gar nicht besonders hohen Abfahrtsgeschwindigkeiten bereits einen sehr langen Gang wenn der Fahrer radsportlich komplett unbefleckt ist und eher zum wuchtigem Tritt neigt. Da kann es schon mal vorkommen dass der Wunsch nach einer längeren Übersetzung schon einsetzt bevor auch nur TF 70 erreicht ist.

    Aber die ganze Diskussion ist eh auf dem falschen Fuß gestartet: mit klassischer Rennradübersetzung wird dieses Carbonmopped gar nicht angeboten, das gibt es nur in Compact oder gleich mit Bosch Miniaturkettenblat (in der Version ohne “LT&ldquo.


    Ja, also ich geb ja zu, dass du damit durchaus recht haben könntest. Aber dass sich dann Leute extra eine eigentlich völlig unpassende Übersetzung wünschen, nur um dann mal bergab die Beine mit vorwärts bewegen zu können, ist halt eine ulkige Vorstellung.

    Also Kompaktkurbeln (50/34) hätte ich da definitiv noch als Rennradübersetzung gezählt. Ich meinte halt echt beispielsweise ne 1-fach Übersetzung mit nem 40 Zähne Kettenblatt - wie man das eben oft an Gravelrädern oder Cyclocrossern sieht.
  3. benutzerbild

    usr

    dabei seit 11/2011

    😭😭😭😭😭


    Also ebikes bauen ist ja die eine Sache, aber thejensie 'nen versoffenen, verfressenen alten spielen lassen der dann zum Ausgleich die Krücke nimmt, das ist echt zum kotzen, auch wenn sie vermutlich hoffen das als feine Ironie im Sinne von “please don't be that guy“ verkaufen zu können.
  4. benutzerbild

    Check.

    dabei seit 05/2020

    Falsches Rad!

    Hier fährt er das richtige:

  5. benutzerbild

    resuah.rapsak

    dabei seit 09/2019

    Jetzt noch in Telekomfarbe und Ulle kommt zurück...dann passt auch die Werbung

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