In Brandenburg, auf der B179 bei Klein Köris, hat sich heute ein schwerer Unfall ereignet. Eine Gruppe von vier Radfahrern wurde von einem Auto überrollt. Am Steuer des Wagens saß ein 81jähriger Fahrer.

Laut Polizeibericht wurden heute gegen 14.30 Uhr auf der B179 bei Klein Köris die vier Radfahrer von einem 81jährigen Senioren angefahren. Alle vier Radfahrer sollen sehr schwer verletzt sein und sich jetzt in Krankenhäusern in Berlin und Brandenburg befinden. Zwei Radfahrer schweben in Lebensgefahr. Die Identitäten sind noch nicht geklärt.

Die Radfahrer hatten sich am rechten Fahrbahnrand befunden, als sich der Unfall ereignete. Warum der Fahrer die Gruppe überfuhr, ist laut Polizeibericht bislang ungeklärt. Laut Bericht von RTL haben Zeugen ausgesagt, dass der Autofahrer zu weit rechts gefahren sei.

In diesem Frühjahr hat sich bereits ein schwerer Unfall mit einer Radfahrgruppe auf Mallorca ereignet.

Bild: Screenshot Openstreetmap

Über den Autor

Jan Gathmann

Jan Gathmann leitet die Rennrad-News Redaktion von Wuppertal aus, der Stadt, die ihr Radstadion dem Fußball opferte. Er testet, interviewt und versucht Renngeschehen in Worte zu fassen. Jan ist gelernter Journalist, testet seit 20 Jahren Fahrräder (davor Autos) und schreibt darüber ebenso gerne wie über Menschen aus der Fahrradwelt, unter anderem schon für Trekkingbike, Velomotion und zuletzt beim RADtouren-Magazin. Er fährt am liebsten alles, was einen Rennbügel hat: vom Bahnrad bis zum Monster-Gravelbike. Jan liebt auch Schlamm, weshalb er gelegentlich auf dem MTB gesehen wird. Persönliche Palmarès sind ein beendetes C-Klasse Amateurrennen und ein 10. Platz bei einer Deutschen Fahrradkurier-Meiserschaft in Berlin.

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    rr-mtb-radler

    dabei seit 02/2008

    prince67
    LOL
    A hat B die Vorfahrt genommen. Warum A B die Vorfahrt genommen hat, wird doch nie wirklich untersucht, wenn A alles zugibt.


    Aber eins steht doch fest (hoffe ich), dass körperliche Änderungen im Alter schneller und stärker von sich gehen. Und da meine ich den natürlichen Abbau und nicht Änderungen in Folge von einer Krankheit. Im mittleren Alter mag das heutige System mit Punkten in Flensburg reichen, um sowas zu erkennen und einen zu einer MPU zu zwingen, aber ich glaube, dass bei älteren das System zu träge ist, um rechtzeitig gegenspielen zu können. Darum hier eine frühere, sensiblere Herangehensweise.
    Die regelmäßigen Überprüfungen haben den Nachteil, dass die Intervalle kurz genug sind um immer zuverlässig zu sein.
    Beispiel: Überprüfung alle 5 Jahre. Bei ersten Überprüfung ist der Prüfling am Anfang einer Demenz und wird darum nicht erkannt, darf dann aber 5 Jahre weiter fahren, oder bis er soviel Verkehrsverstöße hat, dass es für 8 Punkte in Flensburg reicht.
    Wenn A alles zugibt und die Gesamtumstände für nichts "außergewöhnliches" sprechen, ist die Unfallursache geklärt und die "Untersuchung" ist somit abgeschlossen :rolleyes:

    Die regelmäßige Überprüfung hat sich im Bereich der Berufskraftfahrer, Piloten, Schiffer usw. bewährt. Die Intervalle werden mit höherem Alter kürzer. Das immer mal wieder einer "durchrutscht" ist nicht zu vermeiden.
    Zudem ist es heute schon so, dass bei entsprechender Auffälligkeit ein Bericht an die Führerscheinstelle geht und in begründeten Fällen die FE eingezogen werden kann.
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    [email protected]

    dabei seit 10/2005

    Die regelmäßige Überprüfung hat sich im Bereich der Berufskraftfahrer, Piloten, Schiffer usw. bewährt. Die Intervalle werden mit höherem Alter kürzer.

    ist nicht schon genug "geregelt"
    das Problem in D steht für " wenn schon denn schon " :crash:
  4. benutzerbild

    rr-mtb-radler

    dabei seit 02/2008

    Die regelmäßige Überprüfung hat sich im Bereich der Berufskraftfahrer, Piloten, Schiffer usw. bewährt. Die Intervalle werden mit höherem Alter kürzer.

    ist nicht schon genug "geregelt"
    das Problem in D steht für " wenn schon denn schon " :crash:
    l

    Heute in den Gazetten "Müllauto fährt Jungen (7) tot"
    Der Junge fuhr mit seinem Vater auf dem Rad zur Schule. In der Tempo 30 Zone bog der LKW Fahrer nach rechts ab und überrollte mit dem rechten hinteren Zwillingsreifen seines Fahrzeugs den Jungen.
    War in diesem Jahr der 5 ähnlich gelagerte tödliche VU.

    Nun werden die Stimmen lauter die Assistenzsysteme (Kamera und Radar) für LKW verpflichtend EU weit einzuführen. Durch das EU Gesetzgebungsverfahren wird das wohl bis 2019 dauern.

    Aber Du hast recht, wir regeln uns tot, wozu noch ein Gesetz/VO?
  5. benutzerbild

    ennio_99

    dabei seit 08/2004

    https://www.bild.de/video/clip/verk...agen-ueberrollt-und-stirbt-55826968.bild.html
    Beileid und Kraft den Hinterbliebenden ! Dem LKW Fahrer Führerschein auf Lebenszeit entziehen !

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