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Das neue Open MIN.D ist das erste Rennrad der Schweizer. Reifen bis 32 mm passen in den Hinterbau und die Gabel
Das neue Open MIN.D ist das erste Rennrad der Schweizer. Reifen bis 32 mm passen in den Hinterbau und die Gabel
Der Sitzdom und dünne Streben sollen den Komfort erhöhen
Der Sitzdom und dünne Streben sollen den Komfort erhöhen
Für die Sattelklemmung wird optional ein zweiter, längerer Aufsatz angeboten
Für die Sattelklemmung wird optional ein zweiter, längerer Aufsatz angeboten
mind-3-1280
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Die Geometrie des neuen Open MIN.D liegt ist für die Langstrecke optimiert...
Die Geometrie des neuen Open MIN.D liegt ist für die Langstrecke optimiert...
...und wurde laut Open vorher mit einem Stahl-Versuchsrad praktisch erprobt
...und wurde laut Open vorher mit einem Stahl-Versuchsrad praktisch erprobt
Die neue R-Turn Gabel wiegt laut Open nur 335 g
Die neue R-Turn Gabel wiegt laut Open nur 335 g
Das Schaltauge sitzt direkt auf der Syntace X12-Steckachse
Das Schaltauge sitzt direkt auf der Syntace X12-Steckachse
Vorne wie hinten ist das MIN.D für 160 mm Bremsscheiben ohne Adapter ausgelegt
Vorne wie hinten ist das MIN.D für 160 mm Bremsscheiben ohne Adapter ausgelegt

Mit dem Open MIN.D. stellen die Road Plus-Pioniere Richtung einen Schmalspur-Racer für ihre Verhältnisse vor. Das neue All-Road Rennrad aus der Schweiz will dank Sitzdom mit Komfort und geringem Gewicht glänzen und bietet Platz für Reifen bis 32 mm. Hier die Infos zum neuen Open MIN.D.

Open MIN.D. Infos und Preise

  • Neues All-Road Carbon Rahmenset
  • Fokus auf minimales Design – daher MIN.D.
  • Integrierter Sitzdom
  • Reifenfreiheit bis 32 mm in 700c
  • Gewicht Rahmen 870 g*
  • Gewicht Gabel 335 g*
  • Preis 3.600 € UVP (Rahmenset)
  • Verfügbar vorbestellbar für Juli 2020
  • Infos https://opencycle.com

*Herstellerangabe, inkl. Sitzdom, ungekürzt

Diashow: Rennrad-Neuheiten 2021: Open MIN.D. All-Road Bike fährt vor
Vorne wie hinten ist das MIN.D für 160 mm Bremsscheiben ohne Adapter ausgelegt
Für die Sattelklemmung wird optional ein zweiter, längerer Aufsatz angeboten
Die neue R-Turn Gabel wiegt laut Open nur 335 g
...und wurde laut Open vorher mit einem Stahl-Versuchsrad praktisch erprobt
Der Sitzdom und dünne Streben sollen den Komfort erhöhen
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Das neue Open MIN.D ist das erste Rennrad der Schweizer. Reifen bis 32 mm passen in den Hinterbau und die Gabel
# Das neue Open MIN.D ist das erste Rennrad der Schweizer. Reifen bis 32 mm passen in den Hinterbau und die Gabel
Der Sitzdom und dünne Streben sollen den Komfort erhöhen
# Der Sitzdom und dünne Streben sollen den Komfort erhöhen
Für die Sattelklemmung wird optional ein zweiter, längerer Aufsatz angeboten
# Für die Sattelklemmung wird optional ein zweiter, längerer Aufsatz angeboten

Details

Ein Rennrad von Open – der Firma, die in letzter Zeit die Reifenbreite an Gravelbikes in immer höhere Dimensionen geschraubt hat? Für Gerard Vroomen (ex Cervélo) und Andy Kessler (ex BMC) war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der im Lebenslauf verankerte Rennradvirus sich wieder einen Weg in ein Produkt bahnt, wie sie schreiben. Und wie schon die Bikes zuvor ist auch das Open MIN.D. ein Rad, das die Firmeninhaber gerne für sich haben wollten.

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# mind-3-1280
Die Geometrie des neuen Open MIN.D liegt ist für die Langstrecke optimiert...
# Die Geometrie des neuen Open MIN.D liegt ist für die Langstrecke optimiert...
...und wurde laut Open vorher mit einem Stahl-Versuchsrad praktisch erprobt
# ...und wurde laut Open vorher mit einem Stahl-Versuchsrad praktisch erprobt

Was zeichnet das neue Open MIN.D. aus? Laut seinen Machern ist es vor allem die Rückbesinnung auf das Wesentliche am Rennrad: die reduzierte Form! Deshalb haben die Schweizer die Rohre an ihrem ersten All-Road Bike vergleichsweise filigran gehalten. Aber etwas Zusatzfunktion ist dann doch dabei: Komfort für die Langstrecke und Geschwindigkeit. Für den Komfort gibt es 32 mm Reifenfreiheit reichen sowie den integrierten Sitzdom, der mit 25 mm einen besonders geringen Durchmesser aufweist und dadurch besser flexen soll. Die Fahrdynamik soll sich dank sehr guter Kraftübertragung und niedrigem Gewicht einstellen. Mit 870 g für den lackierten Rahmen inklusive Sitzdom ist das Gewicht weit unten. Die neue R-Turn Vollcarbon-Gabel soll zudem laut Open eine der derzeit leichtesten Rennradgabeln am Markt sein: 335 g bei ungekürztem Schaft gibt man an. Etwas Gewicht spart zudem, dass für 160 mm Disc-Rotoren kein Adapter benötigt wird. Ansonsten hält man sich an die Standards: 100 mm x 12 mm Steckachse vorne und 142 mm x 12 mm hinten und Flat-Mount Bremsaufnahmen. Das Tretlager ist als Press-Fit ausgeführt.

Die neue R-Turn Gabel wiegt laut Open nur 335 g
# Die neue R-Turn Gabel wiegt laut Open nur 335 g
Das Schaltauge sitzt direkt auf der Syntace X12-Steckachse
# Das Schaltauge sitzt direkt auf der Syntace X12-Steckachse
Vorne wie hinten ist das MIN.D für 160 mm Bremsscheiben ohne Adapter ausgelegt
# Vorne wie hinten ist das MIN.D für 160 mm Bremsscheiben ohne Adapter ausgelegt

Geometrie

Der Geometrie hat Open wie immer besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ähnlich wie Specialized für das neue Diverge hat man mit Rahmensets mit anpassbarem Lenkwinkel und Radstand experimentiert – allerdings griff man dazu auf Stahl zurück. Die Sitzposition sucht laut Open den Kompromiss zwischen Langstrecke und Sportlichkeit.

RahmengrößeSMLXL
Sitzrohrlänge mm465490515540
Oberrohr horizontal mm540,6556,5569,8580,6
Steuerrohr mm135158184210
Lenkwinkel Grad7172,572,572,5
Sitzwinkel Grad72,572,572,572,5
Kettenstrebe mm405405405405
Tretlagerabsenkung mm73

71
7171
Radstand mm9719789981018
Gabelvorbiegung mm50505050
Stack mm535560585610
Reach mm361373385397
STR-Wert1,481,501,521,54
🔽 Inhalte ausklappen 🔽🔼 Inhalte einklappen 🔼

Ein Blick auf die Geometrie-Tabelle zeigt, dass das Verhältnis von Stack und Reach, das wir für euch errechnet haben, eher zur Endurance-Seite des Spektrums tendiert. Auch die vergleichsweise langen Steuerrohre sprechen für eine gemäßigt sportliche Auslegung. Für ein All-Road Disc-Rennrad fast schon italienisch wendig sind der Radstand und die kurze Kettenstrebenlänge. Die versprochene hohe Laufruhe für die Langstrecke kommt demnach vor allem an der Front zustande, auch wenn der Lenkwinkel nur gemäßigt flach ist.

Was sagt ihr zum neuesten Open – steht es für euch in einer Reihe mit den bisherigen Innovationen der Schweizer Marke?


Noch mehr Rennrad-Neuheiten 2020 auf Rennrad-News:

Infos / Fotos: Pressemitteilung Open
  1. benutzerbild

    Bench

    dabei seit 11/2016

    Ros Tocker schrieb:

    DU musst Sie tauschen, andere nicht, möglicherweise dem Lauf der Evolution geschuldet. Wo ist das ... sorry ... DEIN Problem, so dass es alle wissen müssen?


    Bench schrieb:

    Mich haben die Zahlen halt verwundert. 🤷‍♂️


    Nochmal für dich.
  2. benutzerbild

    lakecyclist

    dabei seit 10/2018

    Bench schrieb:

    In Gr. S OR 540 und 72,5° Sitzwinkel? Häää?

    Das stimmt nicht ganz mit dem Sitzwinkel, real sind es 74 Grad. Schau mal die Geo-Werte genauer an
    https://opencycle.com/mind
  3. benutzerbild

    Knobi

    dabei seit 05/2004

    lakecyclist schrieb:

    Das stimmt nicht ganz mit dem Sitzwinkel, real sind es 74 Grad. Schau mal die Geo-Werte genauer an
    https://opencycle.com/mind

    Aha! Das Sitzrohr ist demnach irgendwie versetzt, was an sich erstmal nicht doof ist.
    Aber dabei ist die Frage, wie jetzt gemessen wird und woran sich der Versatz orientiert. Misst man bei so einer Sache den Winkel durch die angepeilte, ideale Sattelhöhe, würde sich daraus am Tretlager ein Versatz nach vorn ergeben (= mehr Reifenfreiheit), was ich auch vermute. Misst man vom Tretlager aus, wäre es andersrum und der Sattel weiter hinten. Beide "Lesarten" hätten ein längeres Oberrohr bei völlig anderer Geometrie zur Folge, und da geht der Unsinn auch schon los, weil die "nominalen 74 Grad" dann jeweils nur bei einer ganz bestimmten Sattelhöhe stimmen würden (mal ganz abgesehen von Unfug eines 74-Grad-Sitzrohrwinkels an sich).

    72,5 Grad sind eben doch immer 72,5 Grad, und egal, wie man's gern cooler interpretieren würde, verschiebt sich der Sattel eben doch entlang dieses Winkels und erzeugt deshalb bei Höhenänderungen deutlich mehr Längendifferenz, als an 74 Grad. Bei geometrischen Zusammenhängen hat das Marketingsprech einfach seine Grenzen - und ein Rahmen, den es nur in vier (statt früher zehn bis zwölf) Größen gibt, profitiert von solchen Spielereien leider überhaupt nicht, sondern erreicht eher das Gegenteil.
    Die angeblich klug ersonnene "Nominalgeometrie" ist dann nämlich bei 9 von 10 Fahrern zum Teufel, wenn sie in 1-cm-Schritten genau die 10 cm unterschiedlich groß sind, die Open pro Rahmengröße als Zielgruppe angibt.
    Ganz abgesehen davon, dass man damit den Messarten der Rahmengrößen eine zusätzliche Fehlerquelle hinzufügt, nach dem ganzen Dünnschiss mit Sloping und Comfort-Sloping.
  4. benutzerbild

    lakecyclist

    dabei seit 10/2018

    Knobi schrieb:

    Aha! Das Sitzrohr ist demnach irgendwie versetzt, was an sich erstmal nicht doof ist.
    Aber dabei ist die Frage, wie jetzt gemessen wird und woran sich der Versatz orientiert. Misst man bei so einer Sache den Winkel durch die angepeilte, ideale Sattelhöhe, würde sich daraus am Tretlager ein Versatz nach vorn ergeben (= mehr Reifenfreiheit), was ich auch vermute. Misst man vom Tretlager aus, wäre es andersrum und der Sattel weiter hinten. Beide "Lesarten" hätten ein längeres Oberrohr bei völlig anderer Geometrie zur Folge, und da geht der Unsinn auch schon los, weil die "nominalen 74 Grad" dann jeweils nur bei einer ganz bestimmten Sattelhöhe stimmen würden (mal ganz abgesehen von Unfug eines 74-Grad-Sitzrohrwinkels an sich).

    72,5 Grad sind eben doch immer 72,5 Grad, und egal, wie man's gern cooler interpretieren würde, verschiebt sich der Sattel eben doch entlang dieses Winkels und erzeugt deshalb bei Höhenänderungen deutlich mehr Längendifferenz, als an 74 Grad. Bei geometrischen Zusammenhängen hat das Marketingsprech einfach seine Grenzen - und ein Rahmen, den es nur in vier (statt früher zehn bis zwölf) Größen gibt, profitiert von solchen Spielereien leider überhaupt nicht, sondern erreicht eher das Gegenteil.
    Die angeblich klug ersonnene "Nominalgeometrie" ist dann nämlich bei 9 von 10 Fahrern zum Teufel, wenn sie in 1-cm-Schritten genau die 10 cm unterschiedlich groß sind, die Open pro Rahmengröße als Zielgruppe angibt.
    Ganz abgesehen davon, dass man damit den Messarten der Rahmengrößen eine zusätzliche Fehlerquelle hinzufügt, nach dem ganzen Dünnschiss mit Sloping und Comfort-Sloping.

    Ich denke du vermutest richtig und das Sitzrohr hat am Tretlager einen Versatz nach vorne. Ein große Sitzhöhe führt so leider zu einer überproportionalen Vergrößerung der Sitzlänge. Das ist aber anscheinend so gewollt, da man "Zero-Offset" am Sattel haben will (also praktisch ein Sattelstütze ohne Versatz). Auf jeden Fall muss das beachtet werden bei der Auswahl der Rahmengröße. Auf dem Papier ergibt sich auch ein etwas besserer Komfort beim schräger stehendem Sitzrohr.
    Mir als Langbeiner sind steilere Sitzwinkel generell lieber, da meine große Sitzhöhe dann die Sitzlänge weniger beeinflusst. Ich sitze auch lieber etwas weiter vorne als die Faustformel mit dem Knielot.
  5. benutzerbild

    Check.

    dabei seit 05/2020

    Diese geschlossene Fläche am oberen Ende der Sitzstreben ist auch komisch.

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