Die belgische Klassikersaison ist in vollem Gange. Nachdem am vergangenen Wochenende die Rennen Omloop Het Nieuwsblad und Kuurne-Brüssel-Kuurne die Aufmerksamkeit der Radsportfans nach Flandern zogen, stand heute mit Le Samyn ein Rennen in der Region Fayt-le-Franc auf dem Programm. Der 1968 ins Leben gerufene Halbklassiker, der nach dem Gewinner der ersten Ausgabe, José Samyn, benannt ist, erlebte dabei eine spannende 44. Auflage, die der U23-Weltmeister Arnaud Démare (FDJ-BigMat) schließlich für sich entscheiden konnte.

Bereits wenige Kilometer nach dem Start, gab es die ersten Ausreißversuche, doch es dauerte eine Weile, bis die Gruppe des Tages schließlich stand. Prominentester Name in dieser war Iljo Keisse (Omega Pharma-QuickStep), der sich gemeinsam mit Dennis Vanendert (Lotto-Belisol), Jonathan Breyne (Landbouwkrediet), Kevin Van Melsen (Accent Jobs) und Antoine Demoitie (Idemasport) auf den Weg nach Duor machte. Das Feld ließ das Quintett zunächst ziehen. Erst als der Vorsprung die Achtminuten-Marke überschritt, spannten sich die Teams FDJ-BigMat und Garmin-Barracuda vor das Feld.

In der Spitzengruppe versuchte vor Allem Keisse das Tempo hoch zu halten. Allerdings konnte auch er nicht verhindern, dass die Fünf etwa 25km vor dem Ziel gestellt wurden. Für den nächsten bemerkenswerten Versuch, sich vom Feld zu lösen, sorgte Edwig Cammaerts (Cofidis), der sich gemeinsam mit Johan Le Bon (Bretagne-Schuller) und Yukiya Arashiro (Europcar) auf die letzten 14km begab. Das Peloton zeigte sich jedoch wachsam und lies die drei nie außer Sichtweite.

Ähnlich erging es auch Michal Kwiatkowski (Omega Pharma-QuickStep), der sich am letzten Anstieg vor dem Ziel aus dem Staub zu machen suchte. Sein maximaler Vorsprung betrug 10 Sekunden. Auf den letzten Kilometern waren es dann erneut die Fahrer von FDJ-BigMat, die das Feld zusammenhielten und dafür sorgten, dass das Feld geschlossen auf die Zielgerade in Duor einbog.

Hier zeigte Arnaud Démare das beste Timing. Von Mikael Delage und Yauheni Hutarovich perfekt in Position gebracht, löste er sich auf den letzten 50m aus dem Windschatten Kris Boeckmans‘ (Vacansoleil – DCM), der auf der rechten Straßenseite vergeblich versuchte, seinen Sprint mit Erfolg zu krönen. Auf dem dritten Platz kam Adrien Petit (Cofidis) ein. Für Démare war es der zweite Profisieg. Bereits am vergangenen Sonntag hatte er mit einem vierten Platz hinter Mark Cavendish seine derzeit gute Form unter Beweis gestellt.

Solltet ihr das Rennen verpasst haben, findet ihr hier noch einmal die letzten Kilometer:

Ergebnis

1. Arnaud Demare (Fra – FDJ-Big Mat)
2. Kris Boeckmans (Bel – Vacansoleil-DCM)
3. Adrien Petit (Fra – Cofidis)
4. Anthony Ravard (Fra – AG2R La Mondiale)
5. Giacomo Nizzolo (Ita – RadioShack-Nissan)
6. Maxime Vantomme (Bel – Katusha Team)
7. Romain Feillu (Fra – Vacansoleil-DCM)
8. Alexey Tsatevich (Rus – Katusha Team)
9. Jean-Luc Delpech (Fra – Bretagne-Schuller)
10. Matteo Trentin (Ita – Omega Pharma-QuickStep)

  1. benutzerbild

    vhy

    dabei seit 02/2012

    [url=http://www.rennrad-news.de/news/2012/03/01/le-samyn-arnaud-demare-macht-das-rennen-inkl-video]Diesen Artikel im Newsbereich lesen...[/url]

    Die belgische Klassikersaison ist in vollem Gange. Nachdem am vergangenen Wochenende die Rennen Omloop Het Nieuwsblad und Kuurne-Brüssel-Kuurne die Aufmerksamkeit der Radsportfans nach Flandern zogen, stand heute mit Le Samyn ein Rennen in der Region Fayt-le-Franc auf dem Programm. Der 1968 ins Leben gerufene Halbklassiker, der nach dem Gewinner der ersten Ausgabe, José Samyn, benannt ist, erlebte dabei eine spannende 44. Auflage, die der U23-Weltmeister Arnaud Démare (FDJ-BigMat) schließlich für sich entscheiden konnte.

    Bereits wenige Kilometer nach dem Start, gab es die ersten Ausreißversuche, doch es dauerte eine Weile, bis die Gruppe des Tages schließlich stand. Prominentester Name in dieser war Iljo Keisse (Omega Pharma-QuickStep), der sich gemeinsam mit Dennis Vanendert (Lotto-Belisol), Jonathan Breyne (Landbouwkrediet), Kevin Van Melsen (Accent Jobs) und Antoine Demoitie (Idemasport) auf den Weg nach Duor machte. Das Feld ließ das Quintett zunächst ziehen. Erst als der Vorsprung die Achtminuten-Marke überschritt, spannten sich die Teams FDJ-BigMat und Garmin-Barracuda vor das Feld.

    In der Spitzengruppe versuchte vor Allem Keisse das Tempo hoch zu halten. Allerdings konnte auch er nicht verhindern, dass die Fünf etwa 25km vor dem Ziel gestellt wurden. Für den nächsten bemerkenswerten Versuch, sich vom Feld zu lösen, sorgte Edwig Cammaerts (Cofidis), der sich gemeinsam mit Johan Le Bon (Bretagne-Schuller) und Yukiya Arashiro (Europcar) auf die letzten 14km begab. Das Peloton zeigte sich jedoch wachsam und lies die drei nie außer Sichtweite.

    Ähnlich erging es auch Michal Kwiatkowski (Omega Pharma-QuickStep), der sich am letzten Anstieg vor dem Ziel aus dem Staub zu machen suchte. Sein maximaler Vorsprung betrug 10 Sekunden. Auf den letzten Kilometern waren es dann erneut die Fahrer von FDJ-BigMat, die das Feld zusammenhielten und dafür sorgten, dass das Feld geschlossen auf die Zielgerade in Duor einbog.

    Hier zeigte Arnaud Démare das beste Timing. Von Mikael Delage und Yauheni Hutarovich perfekt in Position gebracht, löste er sich auf den letzten 50m aus dem Windschatten Kris Boeckmans' (Vacansoleil – DCM), der auf der rechten Straßenseite vergeblich versuchte, seinen Sprint mit Erfolg zu krönen. Auf dem dritten Platz kam Adrien Petit (Cofidis) ein. Für Démare war es der zweite Profisieg. Bereits am vergangenen Sonntag hatte er mit einem vierten Platz hinter Mark Cavendish seine derzeit gute Form unter Beweis gestellt.

    Solltet ihr das Rennen verpasst haben, findet ihr hier noch einmal die letzten Kilometer:


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    Ergebnis

    1. Arnaud Demare (Fra - FDJ-Big Mat)
    2. Kris Boeckmans (Bel - Vacansoleil-DCM)
    3. Adrien Petit (Fra - Cofidis)
    4. Anthony Ravard (Fra - AG2R La Mondiale)
    5. Giacomo Nizzolo (Ita - RadioShack-Nissan)
    6. Maxime Vantomme (Bel - Katusha Team)
    7. Romain Feillu (Fra - Vacansoleil-DCM)
    8. Alexey Tsatevich (Rus - Katusha Team)
    9. Jean-Luc Delpech (Fra - Bretagne-Schuller)
    10. Matteo Trentin (Ita - Omega Pharma-QuickStep)

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