Giant Seek 1 Kinder-Rennrad im Test Leichter Renner für schnelle Kids

Giant Seek 1 Kinder-Rennrad im Test: Mit dem Seek präsentierte Giant auf der Eurobike 2025 ein neues Rennrad, das den Performance-Gedanken für Kinder ernst nimmt und viele kindgerechte Lösungen vereint. Wir konnten es schon artgerecht testen.
Titelbild

Steckbrief: Giant Seek

EinsatzbereichTour, Rennen, Gravel
RahmenmaterialAluminium
GabelCarbon
Gewicht (o. Pedale)7,3 kg
Stack477 mm
RahmengrößenOne Size (im Test: One Size)
Websitewww.giant.com
Preisspanne1.799 Euro - 2.999 Euro
Preis: 2.999

Das neue Giant Seek ist für junge Fahrerinnen und Fahrer ausgerichtet, die ihre ersten Erfahrungen auf einem echten Rennrad sammeln möchten oder schon Rennen fahren. Der ALUXX-Aluminiumrahmen ist speziell auf die Anatomie kleinerer Körper zugeschnitten. Mit im Paket ist eine leichte Carbon-Gabel, die für präzises Handling und ordentlichen Komfort sorgen soll.

Die Ausstattung wurde durchgängig auf kleinere Körpermaße angepasst: So hat der Giant Contact SL Lite Lenker einen kürzeren Reach und Drop, die Bremshebel sind für kleine Hände optimiert und sollen mit weniger Kraftaufwand auskommen – hilfreich, wenn Bremskraft und Griffstärke noch nicht auf Erwachsenen-Niveau sind. Die Sattelstütze glänzt mit langem Auszug und ermöglicht damit eine Anpassung an ein breites Größenspektrum von ungefähr 130 bis 150 cm Körpergröße. So zumindest die Größenempfehlung von Giant für die jungen Interessenten.

Diashow: Giant Seek 1 Kinder-Rennrad im Test: Leichter Renner für schnelle Kids
Die sportliche Sitzhaltung findet der Nachwuchs auf dem Seek 1 ganz natürlich
Wann geht's zur nächsten Tour?
Der sauber verarbeitet Rahmen ist aus Aluminium
Das Giant Seek 1 wurde speziell für Kinder mit einer Körpergröße zwischen 130 und 150 cm entwickelt
Auch optisch fand das Seek 1 schnell einen neuen Freund
Diashow starten »

Das Giant Seek 1 wurde speziell für Kinder mit einer Körpergröße zwischen 130 und 150 cm entwickelt
# Das Giant Seek 1 wurde speziell für Kinder mit einer Körpergröße zwischen 130 und 150 cm entwickelt – es wiegt nur 7,3 kg und kostet 2.999 €.
Auf Aero-Carbon-Laufräder muss der Nachwuchs nicht verzichten
# Auf Aero-Carbon-Laufräder muss der Nachwuchs nicht verzichten – die 650B Größe passt deutlich besser zu einem Kinderrad als 700C.
Auch der Lenker wurde speziell für Kids entworfen
# Auch der Lenker wurde speziell für Kids entworfen – geschaltet wird elektronisch über Tasten am Bremshebel.
Der sauber verarbeitete Rahmen ist aus Aluminium
# Der sauber verarbeitete Rahmen ist aus Aluminium – und wird mit einer Carbon-Gabel bestückt.

Details

Eines der größten Probleme von Rennrädern für Kinder ist deren oftmals verhältnismäßig hohes Gewicht und die nicht kindgerechten Abmessungen. Es genügt eben nicht, einfach einen kleinen Rahmen zu bauen und ihn mit Komponenten für Erwachsene zu bestücken. Wenn die Fahrerin oder der Fahrer selbst nur 30 kg wiegt, wirkt sich das Gewicht der Rennmaschine umso mehr auf die Performance aus. Deshalb hat Giant mit einer geschickten Konstruktion und Materialwahl versucht, das Gewicht des Seek so gering wie möglich zu halten, ohne die Kosten explodiieren zu lassen.

Erfreulich ist, dass am Giant Seek Laufräder in der etwas kleineren Größe 650B zum Einsatz kommen. Das spart nicht nur Gewicht, sondern hält auch die sogenannten rotierenden Massen kleiner und erleichtert damit das Handling. Der Aluxx Rahmen ist sehr sauber verarbeitet und sieht im Falle unseres Testbikes nur mit Klarlack veredelt und in Kombination mit der schwarzen Gabel einfach klasse aus. Wer es bunter mag, muss für die Purple Storm Lackierung 10 % Aufpreis zahlen.

Schmaler Lenker für schmale Schultern
# Schmaler Lenker für schmale Schultern – viel Reifenfreiheit auch für Gravel-Reifen.
Die Bremshebel sind auch mit kleinen Händen gut zu erreichen.
# Die Bremshebel sind auch mit kleinen Händen gut zu erreichen.
Und lassen sich so nah an der Hand auch sauber und gefühlvoll dosieren.
# Und lassen sich so nah an der Hand auch sauber und gefühlvoll dosieren.
Die 1-fach Schaltung mit elf Gängen passt hervorragend an dieses Kinder-Rennrad
# Die 1-fach Schaltung mit elf Gängen passt hervorragend an dieses Kinder-Rennrad – so kann sich der Nachwuchs auf's Wesentliche konzentrieren.
Das Schaltwerk von TRP wechselt die Gänge auf Tastendruck
# Das Schaltwerk von TRP wechselt die Gänge auf Tastendruck – der Akku wird zum Laden entnommen.
Delbst eine Kettenführung ist mit an Bord
# Delbst eine Kettenführung ist mit an Bord – Kurbeln mit kindgerechter Länge und ein Kettenblatt mit 30 Zähnen.

Sowohl der Lenker als auch die Brems-Schalthebel sind zudem speziell für Kinder ausgewählt. So fällt die Bedienung und das initiale Zurechtfinden auf dem neuen und ungewohnten Fahrrad deutlich leichter. Auch die Wahl von elektronischen Schaltungen ist ein geschickter Schachzug, denn die Kids, die für das Seek in Frage kommen, haben in der Regel noch sehr kleine Hände und würden sich sehr schwer damit tun, mechanische Schaltungen über die typische Drehbewegung der Hand zu bedienen.

Auch die Wahl eines 1-fach Antriebes ist eine kluge Entscheidung, denn die klare Logik vereinfacht die kindgerechte Bedienung enorm. Es gibt nichts zu überlegen: eine Taste für schwerere Gänge, eine für leichteres Treten. Diese Logik ist nach wenigen Kilometern verstanden und so können sich die Jungs und Mädchen ganz aufs Fahren konzentrieren.

Ausstattung: 2 Varianten mit elektronischer Schaltung

Das Seek wird in zwei unterschiedlichen Ausstattungsvarianten angeboten: das Seek 1 mit von uns gewogenen 7,34 kg und das 1.200 Euro günstigere Seek 2 mit 8,23 kg (Herstellerangabe). Beide bieten das gleiche Rahmenset mit Aluminium-Rahmen und Carbon-Gabel, unterscheiden sich jedoch bezüglich der Laufräder und Ausstattungsdetails.

Das Seek 2 mit Giant ALP Disc-Laufrädern und elektrischer Microshift-Schaltung kostet 1.799 €. Das deutlich leichtere Seek 1 ist in den zwei Farben Raw Aluminium und Purple Storm zu Preisen von 2.999 € bzw. 3.299 € erhältlich. An Bord sind neben der elektronischen TRP Vistar 12-fach-Schaltung auch hochwertige Laufräder von Giant mit Carbon-Felgen sowie eine Carbon-Sattelstütze.

Am Cockpit verlaufen die Züge außen
# Am Cockpit verlaufen die Züge außen – das schmälert den Fahrspaß kein bisschen.
Vorbau und Lenker sind natürlich getrennt
# Vorbau und Lenker sind natürlich getrennt – und lassen sich so individuell einstellen oder tauschen.
Die leichten Carbon-Laufräder tragen maßgeblich zur Performance bei
# Die leichten Carbon-Laufräder tragen maßgeblich zur Performance bei – und sie sehen natürlich „mega cool“ aus.
Die Scheibenbremsen beißen auf Wunsch auch kräftig zu.
# Die Scheibenbremsen beißen auf Wunsch auch kräftig zu.
140 mm Scheiben reichen hier natürlich vollkommen aus.
# 140 mm Scheiben reichen hier natürlich vollkommen aus.
Die D-Fuse Sattelstütze aus Carbon sorgt für Komfort
# Die D-Fuse Sattelstütze aus Carbon sorgt für Komfort – und für ein niedriges Gewicht.

Welcher Variante man den Vorzug gibt, dürfte in den meisten Fällen auch klar vom Preis mitbestimmt werden. 3.000 Euro sind kein Pappenstiel und gerade wenn man nicht weiß, ob der Nachwuchs wirklich langfristig vom Rennrad begeistert sein wird, auch eine ziemlich große Investition. Man sollte jedoch auch bedenken, dass man das Bike zumindest bei pfleglicher Behandlung vermutlich auch wieder zu einem ordentlichen Preis weiterverkaufen kann.

Super auch, dass beim Giant Seek 1 serienmäßig Gravel Bereifung mitgeliefert wird, die natürlich auf die gleichen Laufräder aufgezogen werden kann. Beide Varianten des Seek sind auch unter dem Markennamen LIV mit anderer Farbgebung für Mädchen erhältlich.

Hier die beiden Ausstattungsvarianten im Vergleich:

ModellSeek 1Seek 2
Preis2.999 €1.799 €
Gewicht7,34 kg (gewogen)8,23 kg
RahmenAluxX Rahmen, 12x142 mm Max. Reifenfreiheit: 37mmAluxX Rahmen, 12x142 mm Max. Reifenfreiheit: 37mm
GabelAdvanced Vollcarbon Gabel, OD1 Gabelschaft, 12x100 mmAdvanced Vollcarbon Gabel, OD1 Gabelschaft, 12x100 mm
GruppeTRP Vistar 1x12Microshift e-shifting 1x10
Übersetzung30- 11-3630- 11-38
LaufradsatzGIANT SLR 1 Disc Carbon 650B, Tubeless Ready, 40 mmGiant ALP Disc 650B, Tubeless Ready
ReifenGIANT Gavia Course 0, 650Bx28c, Tubeless Ready, 170 TPI Auslieferung schlauchlosGIANT Gavia Course 0, 650Bx28c, Tubeless Ready, 170 TPI Auslieferung schlauchlos
BesonderheitenInklusive Giant Crosscut Grip 1 650Bx35C tanwall Gravel-Reifen

Geometrie: Für Kids von 130 bis 150 cm Körpergröße

Mit kurzem Reach, tiefem Tretlager und flachem Lenkwinkel ist die Geometrie des Seek speziell auf Nachwuchs-Racer zwischen 130 und 150 cm Körpergröße abgestimmt. Die kurzen 427 mm Oberrohrlänge und ein kompakter Reach von 325,5 mm unterstützen eine sportliche, aber keinesfalls extreme Sitzposition. Das Gesamtkonzept soll für Fahrstabilität, einfache Kontrolle und eine ergonomische Sitzposition sorgen – ideal für den Einstieg ins sportliche Rennradfahren.

Hier die Werte im Detail:

Rahmengröße One Size
Laufradgröße 27,5″ / 650B
Reach 325,5 mm
Stack 476,5 mm
STR 1,46
Lenkwinkel 70,6°
Sitzwinkel, effektiv 78°
Oberrohr 427 mm
Steuerrohr 88 mm
Sitzrohr 350 mm
Überstandshöhe 610 mm
Kettenstreben 400 mm
Radstand 918 mm
Tretlagerabsenkung 75 mm
Gabel-Offset 55 mm
Unser Tester Franz ist mit 1,49 m Körpergröße schon fast am oberen Limit der Größen-Empfehlung von Giant
# Unser Tester Franz ist mit 1,49 m Körpergröße schon fast am oberen Limit der Größen-Empfehlung von Giant – noch passt er jedoch gut auf das Seek 1 Testbike.

Der erste Kontakt

Wer selbst Kinder hat, wird es wissen: Um den Nachwuchs für einen neuen Sport zu begeistern, sollte dieser einen gewissen Coolness-Faktor haben und das Sportgerät sollte auch gut aussehen. Ersteres ist dank des aktuellen Booms des Radsports sowohl bei den Männern, als auch bei den Damen, fast ein Selbstläufer. Wenn in den Sommermonaten zu Hause die Heldinnen und Helden des modernen Radsports über die Bildschirme nach Hause kommen, wird der Nachwuchs fast automatisch infiziert, zumindest in einem Haushalt mit sportbegeisterten Eltern.

Damit es auch hinsichtlich des optischen Auftritts gut passt, sind die Giant Designer den ungewöhnlichen Weg gegangen und haben die Farbgebung der Bikes auch von Kids im passenden Alter mitbestimmen lassen. So ist es wenig überraschend, dass die Designs in der Regel gut ankommen. Unser Tester war auf jeden Fall nach Sichtung der ersten Fotos im Internet sofort Feuer und Flamme und stimmte einem mehrwöchigen „Test“ sofort zu.

„Warum fährt das so leicht?“
# „Warum fährt das so leicht?“ – der Unterschied zum gewohnten Mountainbike wurde sehr schnell deutlich.

Die optische Nähe der Junior-Rennräder zu den Rennmaschinen der Erwachsenen kommt sicher auch von dem Einsatz der Aero-Felgen, die sofort eine gemeinsame Basis mit den Bikes der Erwachsenen schaffen. Und jugendliche Racerinnen und Racer möchten in erster Linie auf ähnlichem Material wie ihre Vorbilder unterwegs sein. Besonders cool von Giant: Beide Modelle sind auch in der Damen-Linie LIV erhältlich, die mit eigener Farbgebung speziell junge Mädchen ansprechen soll.

Auf dem Kurs

Unser Tester Franz ist 12 Jahre jung, 1,49 m groß und 36 kg leicht. Damit kratzt er an der oberen Grenze des empfohlenen Größenspektrums und zeigt sich zunächst sehr überrascht von den kompakten Abmessungen des Seek 1. Kein Wunder, fährt er doch ansonsten auf einem verhältnismäßig großen MTB in Rahmengröße S mit relativ langem Reach. Auf dem Sleek 1 ist die Sitzposition deshalb gänzlich anders und zunächst ungewohnt.

Nach einer kurzen Einweisung zu Schaltung und Bremsen kann es unser Tester dennoch kaum abwarten, die erste Runde mit dem neuen Flitzer zu drehen. Nach wenigen Minuten kann man die Begeisterung förmlich im Gesicht ablesen und die erste Frage lautet: „Wann machen wir die erste Tour?“

Dank den kindgerechten Abmessungen verläuft die Eingewöhnung sehr schnell
# Dank den kindgerechten Abmessungen verläuft die Eingewöhnung sehr schnell – Franz fasste trotz der neuen Sitzposition schnell Vertrauen zum Seek 1.

Als Vater freue ich mich, über die extrem kurze Eingewöhnungszeit und sehe schon nach kurzer Zeit, dass der Filius Schaltung und Bremsen zuverlässig und stressfrei bedienen kann. Die ersten Bremsvorgänge erscheinen mir ziemlich ruppig, was daran liegt, dass die Tektro Bremsen offensichtlich etwas bissiger ans Werk gehen als vom MTB gewohnt. Doch auch diese Anpassung geht rasend schnell und so sehe ich keinen Hinderungsgrund für eine erste gemeinsame Ausfahrt.

Schon nach wenigen Kilometern höre ich begeisterte Kommentare wie „Das geht ja voll schnell ab!“ oder „Wieso fährt das viel schneller als mein Mountainbike?“. Und auf dem Heimweg der 20 km Runde folgt schließlich der TV-Kommentator aus dem Off: „Und von hinten nähert sich Pogi mit rasender Geschwindigkeit und überholt Van der Poel auf der Zielgeraden“, während das Giant Seek 1 und sein junger Lenker mit leichtem Tempo-Überschuss auf dem Radweg an mir vorbeiziehen. Hier hat jemand ganz offensichtlich Spaß und erlebt zum ersten Mal auf zwei Rädern so etwas wie einen kleinen Geschwindigkeitsrausch.

Die sportliche Sitzhaltung findet der Nachwuchs auf dem Seek 1 ganz natürlich
# Die sportliche Sitzhaltung findet der Nachwuchs auf dem Seek 1 ganz natürlich – da fällt das Schnellfahren deutlich leichter als mit dem Mountainbike.

Kurz vor der Ankunft zu Hause gibt es aber auch kleine Beschwerden über die ungewohnte Sitzposition: „Ich muss meinen Kopf so hochhalten“, „mein Hintern tut weh“ – doch das schmälert den Spaß nur temporär. Spätestens am kurzen, aber dennoch recht knackigen Anstieg auf dem letzten Kilometer überwiegt wieder die Begeisterung. „Wow, wie schnell und einfach ich damit berghoch fahren kann! Warum geht das so einfach?“

Wow, wieso kann ich damit so leicht und schnell bergauf fahren?

Franz Englert, Nachwuchs-Testfahrer
#

Und damit ist schon auf der ersten Ausfahrt klar, dass die eigentliche Sensation des Rennradfahrens durch das Giant Seek 1 vortrefflich an junge Einsteiger vermittelt wird. Es sind die Leichtigkeit und das Tempo, die uns jeden Tag begeistern, und die in dieser Ausprägung mit einem anderen Fahrrad als einem leichten Rennrad in der Form nun mal nicht zu spüren sind.

Auch auf weiteren Testfahrten konnte das Giant Seek 1 unseren jungen Testfahrer immer wieder begeistern und nur die aktuell schon sehr niedrigen Temperaturen bremsten den Tatendrang ein. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Größenempfehlung von Giant in den meisten Fällen gut passen dürfte. Für Franz mit 1,49 m Körpergröße war das Bike schon nahe an der Grenze und wäre im nächsten Sommer deutlich zu klein gewesen. Was auch etwas Gutes hat, denn so fällt der Abschied vom silbern glänzenden Testbike etwas einfacher.

Auch dank der coolen Optik im Raw-Look fand das Seek 1 schnell einen neuen Freund
# Auch dank der coolen Optik im Raw-Look fand das Seek 1 schnell einen neuen Freund – die Rahmendesigns wurden auch von Kindern mitentworfen.

Neben der Eignung für Rennrad-Einsteiger, ist das Giant Seek 1 natürlich auch eine erstklassige Wahl für Nachwuchs-Racer, die schon etwas früher aufs Rennrad steigen und deutlich engagierter an die Sache herangehen. Alleine das niedrige Gewicht ist ein Garant für hohe Performance, vor allem aber, weil es beim Giant Seek 1 gepaart wird mit kindgerechter Ausstattung und einer wirklich einfach zu bedienenden Schaltung.

Das Gesamtpaket ist stimmig und dürfte sowohl bei Einsteigern als auch bei jungen Racern für viel Freude sorgen.

Wann geht's zur nächsten Tour?
# Wann geht's zur nächsten Tour?

Fazit – Giant Seek 1

Dass ein Rennrad klein ist, bedeutet noch lange nicht, dass es auch kindgerecht ist. Oft sind die Griffweiten viel zu groß, Lenker zu breit oder Rahmenrohre zu hoch. Nicht so beim Giant Seek 1, hier passt das Konzept von vorn bis hinten und man sieht sehr schnell, dass sich die Ingenieure richtig Gedanken zu dem Thema gemacht haben. Geringes Gewicht, einfache Bedienung, unproblematisches Fahrverhalten, passende Schaltung und Komponenten sowie nicht zuletzt ein ansprechendes Design ergeben ein stimmiges Geamtpaket, das junge Schnellfahrer und deren Eltern begeistert. Dass es so viel Performance nicht zum Nulltarif gibt, ist verständlich, allerdings sind knapp 3.000 Euro eine große Investition für ein Kinderfahrrad. Dennoch bekommt das Giant Seek 1 von mir eine klare Empfehlung, denn es ist mehr oder weniger ein Garant für großen Fahrspaß und ein neues Jung-Mitglied in der Rennrad-Community. Wer nicht ganz so viel ausgeben möchte, findet im Seek 2 eine deutlich günstigere Alternative.

Artikelbild

Giant Seek 1 – Pro / Contra

Stärken

  • Niedriges Gewicht
  • Kindgerechte Abmessungen
  • Einfaches Schaltkonzept
  • Unkompliziertes Fahrverhalten

Schwächen

  • Top-Version mit hohem Preis
Giant Seek 1 650b Vistar 2026 Rennrad
Giant Seek 1 650b Vistar 2026 Rennrad
Preisverlauf / Preisalarm einrichten
Shop Logo
BikeInn
1.523,99 €
Shop Logo
Bike-Angebot
1.799,00 €

Was sagt ihr zum Kinder-Rennrad von Giant?


Text/Fotos: Harald Engert
* Wir verlinken externe Seiten. Wir übernehmen keine Haftung für deren Inhalte. Einige Links zu Shops können einen so genannten Affiliate-Code beinhalten, diese sind mit einem * gekennzeichnet. In dem Fall können wir eine Provision vom Betreiber erhalten.
Die Informationen im Preisvergleich werden ständig aktualisiert. Es kann vorkommen, dass sich Preise, Verfügbarkeit, Versandkosten und Lieferzeit zwischenzeitlich geändert haben. Alle Preise in Euro inkl. Mehrwertsteuer, zzgl. Versandkosten.

30 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Dann kannste auch gleich ein kleines 28" Damen RR nehmen, zum Beispiel LIV oder das Revfolt.
    Ein 26" reinbauen, später 650b und wenns mit dem Rahmen später überhaupt noch Sinn macht 28".

    Das Problem ist ja nicht die Laufradgröße, sondern, dass so ein kleiner Rahmen, in den so große Laufräder passen eine komische Geometrie hat. Das wird durch kleinere Laufräder nicht besser. Da kann man allerdings ganz gut mit kürzeren Kurbeln arbeiten, sonst setzt man in den Kurven oft auf.
  2. "die Rahmendesigns wurden auch von Kindern mitentworfen." wenn ich so etwas lese, muss ich immer husten... das rad ist optisch ok, aber trotzdem 0815... geb das mal meiner 11-jährigen Tochter in die Hand. Dann sieht das aber anders aus...

    Das hier sieht eher nach - Erwachsener schlägt vor, Knirps wählt das am wenigsten Langweilige... - aus.

  3. Kids gehören aufs MTB 😉

  4. Kids gehören aufs MTB 😉
    Mein Sohn fährt ein 24er MTB mit milder Elektrounterstützung, damit kann er gut mit mir auf dem Gravel mithalten, und es sieht auch nicht lächerlich aus.
  5. Hab die "günstigere" Variante für meinen Sohnemann beim Radhändler bestellt. Mein ältester Sohn wird jetzt 7 und kratzt an den 130 cm Körperlänge.

    Schätze das Rad wird für die Grundschulzeit ausreichend sein. Vorbau sollte man natürlich mal wechseln.

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular: