Focus Atlas 8.9 im Test Touren-Tausendsassa sportlicher gemacht

Mit dem Focus Atlas 2026 erhält einer der Gravelbike-Klassiker ein Update. Es erfolgt für die Carbon-Modelle der 8er Serie und Alu-Modelle der 6er Serie auf einen Schlag. Mehr race-ready einerseits und noch tourentauglicher als zuvor dank Staufach und mehr Bikepacking-Integration andererseits soll es sein. Unser Focus Atlas Test nimmt das performance-orientierte Top-Modell mit SRAM Rival XPLR 1x13 unter die Lupe.
Titelbild

Focus Atlas 2026: Infos und Preise

Ein feines, aber wichtiges Detail am neuen Focus Atlas 2026 ist: Der Boost-Standard fällt weg. Ab sofort kann man also auch am Atlas alle Road- und Gravel-Laufradsätze fahren, die vielleicht schon vorhanden sind oder noch kommen, anstatt auf exotische MTB-Maße angewiesen zu sein.

Wir erinnern uns, eingeführt hatten die Stuttgarter den Boost-Standard am Focus Atlas 2021, um das Gravelbike robuster zu machen, für alle Abenteuer gewappnet. An der Tourentauglichkeit soll sich nichts ändern, dafür spricht schon die generöse System-Gewichtszulassung von 135 kg. Mehr noch: Bei den Carbonmodellen der 8er Serie kommt ein Staufach hinzu. Und unter den Alu-Modellen der 6er Serie findet sich eins, bei dem Licht mit Strom aus dem Dynamo und Bikepacking-typische Träger gleich mit an Bord sind. Auch Focus als Fachhandelsmarke mischt also verstärkt mit im Konzert von Rose Backroad und Canyon Grizl mit Bikepacking „out of the box“. Allerdings muss man am Atlas eine Ladelösung selbst nachrüsten, wenn gewünscht.

Unser Focus Atlas 8.9 Testrad.
# Unser Focus Atlas 8.9 Testrad. – Das Top-Modell der neuen Gravelbike-Generation der Stuttgarter sieht nicht nur schnell aus, sondern wurde auch agiler.
Diashow: Focus Atlas 8.9 im Test: Touren-Tausendsassa sportlicher gemacht
Mit 1 cm Spacer lag für mich die Überhöhung bei 7,5 cm.
Der Fizik Ridon X5 passte mir gut (11 cm Sitzknochenabstand).
An der Gabel ist Platz für Cages mit Bikepacking Drei-Punkt-Montage.
Hinten passen 48 mm breite Reifen.
Unser Testrad hatte ein anderes Cockpit.
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Das Atlas 8.9 kommt mit SRAM Rival XPLR AXS für 5.299 €.
# Das Atlas 8.9 kommt mit SRAM Rival XPLR AXS für 5.299 €. – Ds Top-Modell hat Zipp 303 XPLR S Laufräder und eine SRAM Rival XPLR an Bord.
Mit im Paket sind schnelle Zipp 303 XPLR S Carbon Gravel-Laufräder.
# Mit im Paket sind schnelle Zipp 303 XPLR S Carbon Gravel-Laufräder.

Dennoch wollte Focus dem neuen Atlas auch etwas mehr Dynamik auf dem Weg ins Abenteuer mitgeben und hat die Geometrie agiler aufgestellt. Kompaktere Radstände gibt es an allen Modellen. Besonders aber die Carbon-Modelle sind dabei noch einmal mehr auf eine flache Sitzhaltung und höhere Agilität getrimmt. Die Fakten im Überblick:

  • Neu entwickelte Carbon-Rahmen für die 8er und Alu-Rahmen für die 6er Atlas Gravelbike-Serie
  • Carbongabel an allen Modellen mit 3-Punkt-Halter
  • Passende Bikepacking-Träger für hinten und neuer „Hawai“-Träger für vorne
  • Atlas 6.8 EQP Modell mit Dynamo, Licht, Schutzblechen und Frontträger
  • Sportlichere Sitzhaltung und agilere Geometrie für die 8er Modellreihe
  • Reifenfreiheit 53 mm an der Gabel, hinten 48 mm (6er) bzw. 45 mm (8er)
  • Zulässiges Gesamtgewicht 135 kg (Rad, Fahrer und Gepäck)
  • Modelle 6 Varianten, Einstieg mit Shimano Cues 1×11
  • Gewicht 9,1 kg (gewogen, Atlas 8.9 in M)
  • www.focus-bikes.com

Preise

  • Atlas 6.7 1.799 € (UVP)
  • Atlas 6.8 EQP 1.999 € (UVP)
  • Atlas 6.9 2.299 € (UVP)
  • Atlas 8.7 2.699 € (UVP)
  • Atlas 8.8 3.499 € (UVP)
  • Atlas 8.9 5.299 € (UVP)
Neben der Focus Atlas 8er Serie mit Carbonrahmen gibt es das 6er mit Alurahmen.
# Neben der Focus Atlas 8er Serie mit Carbonrahmen gibt es das 6er mit Alurahmen. – Hier die EQP-Variante, an dem das passende Zubehör von Racks über Licht bis Schutzbleche bereits an Bord ist, für 1.999 €.
Das Hawai Rack für vorne ist neu.
# Das Hawai Rack für vorne ist neu. – Es passt an alle Modelle.
Am Atlas 6.8 EQP liefert ein Shutter-Nabendynamo Energie.
# Am Atlas 6.8 EQP liefert ein Shutter-Nabendynamo Energie.

Was ist neu?

EinsatzbereichTour, Gravel
RahmenmaterialCarbon
GabelCarbon
Gewicht (o. Pedale)9,2 kg
Stack591 mm
RahmengrößenXS, S, M, L, XL (im Test: M)
Websiteride.focus.bike
Preisspanne1.799 Euro - 5.299 Euro
Preis: 5.299 Euro

Da Focus sowohl den Alurahmen als auch den Carbonrahmen neu entwickelt hat und sich auch bei den Ausstattungen, der Geometrie und der Gewichtszulassung einiges zum Positiven entwickelt hat, lautet die eigentliche Frage: Was ist nicht neu?

Staufach

Ohne Staufach im Unterrohr darf heute wohl kein Gravelbike oder Allroad-Rennrad mehr auf den Markt kommen, das etwas auf sich hält. Die Focus Atlas 8er Serie (und nur die) hat nun auch eins, das sogenannte Prep Pocket. Der Schließmechanismus per Hebel am Testrad macht einen soliden Eindruck. Unter dem Deckel kann man Dinge an einer Reling festzurren. Im Fach steckt ab Werk eine Tasche. In die passten im Test ein TPU-Schlauch, Werkzeug und Tubeless Plugs. Im oberen Teil kann man eine weitere Tasche unterbringen, ich habe dort eine Mini-Pumpe mitgeführt. Zusammengefasst gehört das Fach zu den mittelgeräumigen seiner Art, es gibt größere mit praktischeren Öffnungen (zum Beispiel am Specialized Diverge), aber es gibt auch kleinere und unpraktischere.

Alle Modelle mit Carbonrahmen haben jetzt ein Staufach an Bord.
# Alle Modelle mit Carbonrahmen haben jetzt ein Staufach an Bord. – Der Hebel macht das Öffnen und Schließen einfach.
Die Öffnung ist groß.
# Die Öffnung ist groß. – Der Deckel mit großer Dichtlippe schließt gut.
Innen ist Platz für diese mitgelieferte Tasche
# Innen ist Platz für diese mitgelieferte Tasche – und eine weitere davon, die aber nicht dabei ist.
Die Details der Lackierung sind an jedem Atlas 8.9 anders.
# Die Details der Lackierung sind an jedem Atlas 8.9 anders. – Sie wird per Hand aufgebracht.

Bikepacking und Alltag

Bikepacking bleibt eine Stärke des Focus Atlas. Gleich zwei maßgeschneiderte Träger hat Focus im Angebot. Der eine ist ein alter Bekannter: Das Adventure Rack für das Heck findet sowohl an den 8er als auch 6er Modellen Platz und dient zum Festzurren von Packsäcken. Es macht sozusagen Packsäcke zu Packtaschen mit dem Vorteil festeren Halts. Neu ist aber das Hawaii Rack, ein Frontgepäckträger, der an der Gabelkrone und den Gabelscheiden befestigt wird und ebenfalls zu allen Modellen passt. Beim Modell 6.8 EQP ist er serienmäßig montiert. Er hat auch Platz für ein Frontlicht und kann bis zu 5 kg tragen. Schutzbleche können ebenfalls montiert werden. Ansonsten ist noch je ein zusätzliches Gewindepaar auf dem Oberrohr und unter dem Unterrohr angebracht. Rahmentaschen werden über Riemen befestigt.

An der Gabel ist Platz für Cages mit Bikepacking-Drei-Punkt-Montage.
# An der Gabel ist Platz für Cages mit Bikepacking-Drei-Punkt-Montage. – Auch hier hat sich Focus den Details gewidmet: Sie sitzen besonders tief.
Für den Frontträger (oder Licht) gibt es das Gewinde in der Krone.
# Für den Frontträger (oder Licht) gibt es das Gewinde in der Krone.
Auch an Schutzbleche ist gedacht.
# Auch an Schutzbleche ist gedacht.
Das Unterrohr wird gut vor Steinschlägen abgeschirmt.
# Das Unterrohr wird gut vor Steinschlägen abgeschirmt.

Rahmen und Verarbeitung

Focus weist zum Launch stolz darauf hin, dass die Alu-Modelle der 6er Serie mit verschliffenen Schweißnähten einen carbonähnlichen Look mit glatten Übergängen haben. Den Bildern nach fallen die Rohre selbst auch weniger kantig und bullig aus als beim Vorgänger aus Alu.

Unser Focus Atlas 8.9 Testrad mit Carbonrahmen genießt eine Sonderstellung in der Modellpalette. Denn der Rahmen ist laut Focus handlackiert, was an jedem Rad zu unterschiedlichen Details führt. Der Glimmer-Look polarisierte – für die einen zu viel Kirmes, für die anderen genau der richtige Bling-Faktor.

Der gewachsene Auszug der Sattelstütze soll den Komfort erhöhen.
# Der gewachsene Auszug der Sattelstütze soll den Komfort erhöhen. – Und das tut er auch.

Nichts zu diskutieren gibt es über die Verarbeitung. Der Rahmen ist am Unterrohr hervorragend vor Steinschlag geschützt und auch gegen Kettenschlagen gibt es einen guten Schutz. Dass Focus – wie viele Hersteller – auf einen Schutz gegen Kettenklemmer unter der Carbonstrebe verzichtet, ist weniger kundenfreundlich. Einwandfrei ist die Leitungsverlegung gelöst. Versteckt, aber nicht in, sondern unter Lenker und Vorbau gehen sie in den Rahmen. Lang genug, um einen Vorbau ggf. zu tauschen, sind sie auch. Nicht zuletzt ist die Gewichtszulassung von 135 kg sehr löblich.

  • Innenlager-Bauart BSA
  • Steuerlager Acros IS52 oben und unten
  • Sattelstütze 27,2 mm, 15 mm Setback
  • Bremsaufnahme Flat Mount 160 mm vorne und hinten
  • Antrieb- /Schaltungs-Kompatibilität 1-fach und 2-fach, elektronische und mechanische Schaltungen
  • Gewichtszulassung max. 135 kg Rad, Fahrer und Gepäck

Leitungen verlaufen abgedeckt unter dem Vorbau und Lenker, nicht darin.
# Leitungen verlaufen abgedeckt unter dem Vorbau und Lenker, nicht darin. – Teile-Tausch und Service macht das einfacher.
Die Reifenfreiheit vorne liegt bei 53 mm.
# Die Reifenfreiheit vorne liegt bei 53 mm.
Hinten passen 48 mm breite Reifen.
# Hinten passen 48 mm breite Reifen.

Ausstattung: Es geht gut los

Recht günstig liegt der Einstieg in die Focus Atlas Gravelbike-Reihe, die insgesamt sechs Modelle umfasst: je drei in der 6er Serie mit Alurahmen und drei in der 8er Serie mit Carbonrahmen.

Focus Atlas 6 Serie Ausstattung

SpezifikationAtlas 6.9Atlas 6.8 EQPAtlas 6.7
Preis (EUR)2.2991.9991.799
Gewicht (kg)10.313.210.6
RahmenAlu, Flat Mount, 12×142 mmAlu, Flat Mount, 12×142 mmAlu, Flat Mount, 12×142 mm
GabelCarbon, 12×100 mm, interne KabelführungCarbon, 12×100 mm, interne KabelführungCarbon, 12×100 mm, interne Kabelführung
CockpitFOCUS C.I.S. 2.0 integrated (–8°)FOCUS C.I.S. 2.0 integrated (–8°)FOCUS C.I.S. 2.0 integrated (–8°)
LenkerFOCUS Gravel Bar (Alloy)FOCUS Gravel Bar (Alloy)FOCUS Gravel Bar (Alloy)
AntriebShimano GRX 820 (2×12)Shimano Cues U6030 (2×10, Dynamo)Shimano Cues U6040 (1×10)
Übersetzung46/30 – 11–3646/32 – 11–3940 / 11–50
LaufräderRodi Blackjack SL 25 (25 mm Breite)Rodi Blackjack SL 25 (25 mm Breite), DynamoRodi Blackjack SL 25 (25 mm Breite)
ReifenSchwalbe G-One Bite, 45-622, Tubeless ReadySchwalbe G-One Bite, 45-622, Tubeless ReadySchwalbe G-One Bite, 45-622, Tubeless Ready
SattelstützeCarbon 27.2 mm, Setback 15 mmAlloy 27.2 mm, Setback 15 mmAlloy 27.2 mm, Setback 15 mm
SattelFOCUSFOCUSFOCUS
BesonderheitenTop Tube Bag, Frame Protection, Thru-Axle LeverEQP: Gepäckträger, Licht, Schutzbleche, Hawaii Rack ReadyFrame Protection, Thru-Axle Lever
FarbenDreamviolet, Mauve, Sprucegreen, DiamondblackSand, Oak, Diamondblack, SteelgreyMintgrey, Champagne, Diamondblack, Steelgrey

Für 1.799 Euro gibt es das Focus Atlas 6.7 mit Shimano Cues 1×11 Schaltung und richtig breitem Übersetzungsspektrum: Von 40 Zähnen vorn geht es auf 11-50 Zähne hinten.

Gut ist, dass Focus an allen Modellen 45 mm breite Reifen montiert und dabei mit dem G-One Bite für die Alu-Modelle einen fähigen Allrounder wählt, der zugleich keineswegs langsam rollt. Bei der 8er Serie ist es der noch etwas schnellere G-One R, der dafür nicht ganz so universell ist.

Alle Modelle der Focus Atlas 6er Serie basieren auf einem Alu-Rahmen.
# Alle Modelle der Focus Atlas 6er Serie basieren auf einem Alu-Rahmen. – Das Focus Atlas 6.9 im Bild kommt mit Shimano GRX 610 Gruppe und 2x12 Gängen für 2.299 Euro.

Einzige Ausnahme von der 45-mm-Reifen-Regel ist ein Modell, das ohnehin preislich und ausstattungsmäßig mein Highlight der Modellpalette ist: das Atlas 6.8 EQP. Für 1.999 € ist hier StVZO-Licht an Bord, das sich aus dem guten Shutter Precicion Nabendynamo speist. Außerdem speziell angepasste, gut abdeckende Schutzbleche und der „Hawai“ Frontgepäckträger sind ebenso bereits dran wie ein Hinterradträger, der bis 16 kg tragen kann. Hier gibt es die Shimano Cues im gelungenen 2×11 Set-up, die ebenfalls einen sehr leichten Berggang bereithält (32 zu 39) und uns beim Canyon Endurace Allroad Test bereits überzeugte. Perfekt für Touren mit viel Gepäck.

Das Top-Modell der Alu-Serie, Atlas, fährt für 2.299 € eine Shimano GRX 2×12 Gruppe auf und setzt sich zudem mit einer Carbonsattelstütze sowie einer inkludierten Oberrohrtasche ab. Im Preisvergleich mit Direktanbietern zieht es zwar (anders als das EQP-Modell) in der Ausstattungswertigkeit den Kürzeren. Es kann aber etwa die höhere Gewichtszulassung ins Feld führen.

Focus Atlas 8 Serie Ausstattung

SpezifikationAtlas 8.9Atlas 8.8Atlas 8.7
Preis (EUR)5.2993.4992.699
Gewicht (kg)8.69.59.7
RahmenCarbon Technologie, Flat Mount, 12×142 mmCarbon Technologie, Flat Mount, 12×142 mmCarbon Technologie, Flat Mount, 12×142 mm
GabelCarbon, 12×100 mm, interne KabelführungCarbon, 12×100 mm, interne KabelführungCarbon, 12×100 mm, interne Kabelführung
CockpitFOCUS C.I.S. 2.0 integrated Vorbau (–8°) mit ComputerhalterFOCUS C.I.S. 2.0 integrated Vorbau (–8°) mit ComputerhalterFOCUS C.I.S. 2.0 integrated Vorbau (–8°) mit Computerhalter
LenkerZipp Service Course SL 70 XPLR (Alloy)FOCUS Gravel Bar (Alloy)FOCUS Gravel Bar (Alloy)
AntriebSRAM Rival XPLR AXS E1 (1×13)SRAM Apex AXS D1 (1×12)Shimano GRX 820 (2×12)
Übersetzung40 / 10–4640 / 10–5246/30 – 11–36
LaufräderZipp 303 XPLR S, Carbon (54 mm Höhe, 32 mm Breite)DT Swiss G1800, Alloy (20 mm Höhe, 24 mm Breite)DT Swiss G540, Alloy (25 mm Höhe, 24 mm Breite)
ReifenSchwalbe G-One R Pro, 45-622, Tubeless ReadySchwalbe G-One R Pro, 45-622, Tubeless ReadySchwalbe G-One R Pro, 45-622, Tubeless Ready
SattelstützeFOCUS Gravel Carbon, 27.2 mm, Setback 11 mmCarbon 27.2 mm, Setback 15 mmCarbon 27.2 mm, Setback 15 mm
Sattelfi‘zi:k Ridon X5FOCUSFOCUS
BesonderheitenPrep Pocket, Prep Pack, Thru-Axle Lever, Frame ProtectionPrep Pocket, Prep Pack, Thru-Axle Lever, Frame ProtectionPrep Pocket, Prep Pack, Thru-Axle Lever, Frame Protection
FarbenSpacecloudsDiamondblack, Azurblue, Steelgrey, NepalsilverSteelgrey, Lightviolet, Diamondblack

Der Einstieg in die 8er Serie mit Carbonrahmen liegt bei 2.699 €. Für das Geld gibt es eine Shimano GRX 600 Gruppe im 2×12 Set-up, was es zu einem vielseitigen Einstiegsmodell macht.

Wer maximale Bandbreite in der Übersetzung will, ist in der Focus Atlas 8er Reihe mit dem Modell 8.8 am besten bedient. Es markiert zugleich auch den Einstieg ins elektronische Schalten und bringt eine SRAM Apex AXS 1×12 Gruppe im Mullet-Build mit SRAM Transmission Schaltwerk mit. Allerdings muss man für die aufgerufenen 3.499 € noch mit Alu-Laufrädern Vorlieb nehmen.

Das Focus Atlas 8.7 mit Shimano GRX 610 Gruppe in 2x12 Set-up.
# Das Focus Atlas 8.7 mit Shimano GRX 610 Gruppe in 2x12 Set-up. – Es markiert den Einstieg in der Carbon-Variante für 2.699 Euro (der Träger gehört nicht dazu).

Unser Testrad, das Top-Modell Focus Atlas 8.9, hat in mancher Hinsicht eine Sonderstellung. Nicht nur preislich ist es mit 5.299 € ein Ausreißer nach oben. Die Sonderlackierung und die ZIPP 303 S XPLR Laufräder drücken es auch optisch schon in Richtung Rennen. Technisch wirken sich die extrabreiten Zipp Aero-Gravel-Laufräder (32 mm Innenweite) auch günstig auf die Seitenführung der Reifen bei niedrigem Luftdruck aus und dürften auch einen kleinen Aero-Vorteil bringen. Einen kleinen Nachteil haben sie allerdings auch: Für die Reifenwahl ist man an die ausgiebig getesteten Zipp-Empfehlungen gebunden. Das 8.9er Atlas ist im Übrigen das einzige Modell im Line-up, das direkt mit Tubeless-Set-up ausgeliefert wird – alle Modelle sind aber für Tubeless vorbereitet.

Das Focus Atlas 8.9 Testrad ist das Top-Modell mit SRAM Rival XPLR AXS.
# Das Focus Atlas 8.9 Testrad ist das Top-Modell mit SRAM Rival XPLR AXS. – Es kostet 5.299 Euro.

Auch die Übersetzung der SRAM Rival AXS XPLR fällt einen Tick sportlicher aus als an den 2-fach-Ensembles oder gar einem Mullet-Set-up. Die Kombi aus 10-46 Kassette und 40er Kettenblatt ist auch für steile Anstiege noch gut geeignet, wenn man gerne mit etwas mehr Druck auf der Pedale fährt, und reicht bei 90 U/min für Top-Speeds bis 48 km/h.

Die SRAM Rival XPLR AXS schaltet exakt und sanft, vielleicht einen Tick langsamer als die Force XPLR.
# Die SRAM Rival XPLR AXS schaltet exakt und sanft, vielleicht einen Tick langsamer als die Force XPLR.
Mit 40 Zähnen vorne zu…
# Mit 40 Zähnen vorne zu…
…10-46 Zähnen hinten ist die Übersetzung bergfreundlich, aber mit Gepäck noch sportlich.
# …10-46 Zähnen hinten ist die Übersetzung bergfreundlich, aber mit Gepäck noch sportlich.
Das Rival XPLR Schaltwerk dockt robust direkt am UDH-Rahmen an.
# Das Rival XPLR Schaltwerk dockt robust direkt am UDH-Rahmen an.
Die Zipp 303 XPLR S sind nicht nur optisch ein Plus an dem Gravelbike.
# Die Zipp 303 XPLR S sind nicht nur optisch ein Plus an dem Gravelbike.
Die Innenweite von 32 mm sorgt auch für gutes Fahrverhalten bei niedrigen Luftdrücken.
# Die Innenweite von 32 mm sorgt auch für gutes Fahrverhalten bei niedrigen Luftdrücken.
Auch ein guter GPS-Gerätehalter mit GoPro-Mount gehört dazu.
# Auch ein guter GPS-Gerätehalter mit GoPro-Mount gehört dazu.

Über die hervorragende Schaltlogik der SRAM AXS-Gruppen müssen nicht mehr viele Worte verloren werden. Ein echtes Plus sind auch die Bremsen der Rival XPLR-Gruppe. Sie bieten Bremskraft satt, auch bei Bedienung mit einem Finger, und lassen sich hervorragend dosieren, die Kombi mit den 160-mm-Rotoren vorne und hinten passt zu den Fähigkeiten des Rades.

Ein kleines, aber feines Detail findet sich auch am Kopf der Sattelstütze, der im Übrigen sehr gut gemacht ist. Dort ist ein GoPro-Mount unter dem Sattel ab Werk integriert.

Geometrie: Agiler und sportlicher

Während das Focus Atlas der vorigen Generation eher ganz gemütlich in Sachen Sitzposition ausgelegt war, soll das Focus Atlas 2026 etwas sportlicher daherkommen, die Betonung liegt auf „etwas“. Und weil Carbon eher die Performance-Orientierten anspricht, ist das Focus Atlas 8 noch einen Tick sportlicher und agiler ausgelegt als das Atlas 6. In Zahlen ausgedrückt: Mit einem Stack-to-Reach-Verhältnis von 1,54 in Größe L wartet das Alumodell mit einer immer noch ziemlich entspannten Sitzposition auf. Das Focus 8 gleicher Größe dagegen kommt mit 1 cm mehr Reach und rund 1 cm mehr Stack schon auf einen recht aggressiveren STR-Wert von 1,47, was sich auch in der Haltung auf dem Testrad spiegelt (dazu unten mehr). Wir merken uns: Atlas 6 sehr entspannt, Atlas 8 sportlich, aber nicht ultraaggressiv.

Unser Testrad hatte ein anderes Cockpit.
# Unser Testrad hatte ein anderes Cockpit. – In der Serie greift man hier an den Zipp Service Course SL 70 XPLR Lenker.
Mit 1 cm Spacer lag für mich die Überhöhung bei 7,5 cm.
# Mit 1 cm Spacer lag für mich die Überhöhung bei 7,5 cm.
Der Fizik Ridon X5 passte mir gut (11 cm Sitzknochenabstand).
# Der Fizik Ridon X5 passte mir gut (11 cm Sitzknochenabstand).

Geometrie Focus Atlas 6 Serie

Rahmengröße XS S M L XL
Laufradgröße 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C
Reach 365 mm 380 mm 385 mm 395 mm 410 mm
Stack 556 mm 572 mm 591 mm 610 mm 638 mm
STR 1,52 1,51 1,54 1,54 1,56
Reach+ 416 mm 432 mm 447 mm 467 mm 482 mm
Stack+ 612 mm 628 mm 647 mm 667 mm 695 mm
Lenkwinkel 70° 70,5° 70,5° 70,5° 70,5°
Sitzwinkel, effektiv 74,5° 74° 73,5° 73,5° 73°
Oberrohr 506 mm 531 mm 548 mm 564 mm 593 mm
Oberrohr (horiz.) 506 mm 531 mm 548 mm 564 mm 593 mm
Steuerrohr 105 mm 120 mm 140 mm 160 mm 190 mm
Sitzrohr 440 mm 470 mm 500 mm 530 mm 560 mm
Überstandshöhe 757 mm 778 mm 802 mm 825 mm 852 mm
Kettenstreben 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm
Radstand 1.015 mm 1.031 mm 1.042 mm 1.059 mm 1.084 mm
Tretlagerabsenkung 75 mm 75 mm 75 mm 75 mm 75 mm
Einbauhöhe Gabel 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm
Gabel-Offset 53 mm 53 mm 53 mm 53 mm 53 mm

Abgesehen davon teilen das Alu- und das Carbon-Atlas die wesentlichen Geometrie-Merkmale. Beide gibt es in sechs Größen. Und beide besitzen mit 425 mm kompakte Kettenstreben, um das Fahrverhalten agil zu gestalten. Zudem hat Focus das Sitzrohr kürzer gehalten, was der Sattelstütze mehr Länge zum Flexen lässt.

Geometrie Focus Atlas 8 Serie

Rahmengröße XS S M L XL
Laufradgröße 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C 28″ / 700C
Reach 375 mm 390 mm 395 mm 405 mm 420 mm
Stack 546 mm 557 mm 576 mm 595 mm 623 mm
STR 1,46 1,43 1,46 1,47 1,48
Reach+ 432 mm 447 mm 462 mm 482 mm 497 mm
Stack+ 616 mm 626 mm 646 mm 665 mm 693 mm
Lenkwinkel 70,5° 71° 71° 71° 71°
Sitzwinkel, effektiv 74,5° 74° 73,5° 73,5° 73°
Oberrohr 511 mm 535 mm 550 mm 566 mm 596 mm
Oberrohr (horiz.) 511 mm 535 mm 550 mm 566 mm 596 mm
Steuerrohr 92 mm 102 mm 122 mm 142 mm 172 mm
Sitzrohr 425 mm 455 mm 485 mm 515 mm 545 mm
Überstandshöhe 770 mm 789 mm 813 mm 836 mm 863 mm
Kettenstreben 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm
Radstand 1.016 mm 1.030 mm 1.041 mm 1.058 mm 1.083 mm
Tretlagerabsenkung 75 mm 75 mm 75 mm 75 mm 75 mm
Einbauhöhe Gabel 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm 425 mm
Gabel-Offset 53 mm 53 mm 53 mm 53 mm 53 mm

In unserer Geometrie-Datenbank könnt ihr das Focus ganz einfach mit anderen Gravelbikes vergleichen. Einfach auf die Links in der Tabelle unten klicken. Eine sehr ähnliche Geometrie wie das Atlas 8 in Größe L hat zum Beispiel das Canyon Grizl CF in M.

Focus hat den Stack der neuen Generation Atlas reduziert.
# Focus hat den Stack der neuen Generation Atlas reduziert. – Auch der Lenkwinkel wurde an den Carbonmodellen etwas steiler – beides Maßnahmen für mehr Direktheit.

Den Nachlauf hat Focus bei allen Modellen geringer gehalten, um mehr Lebendigkeit in die Lenkung zu bringen. Die unterschiedliche Ausrichtung der 6er- und 8er-Reihe spiegelt sich hier in einem steileren Lenkwinkel bei den Carbonmodellen. Nicht viel, aber 0,5° reichen aus, um das Vorderrad mehr unter den Schwerpunkt zu rücken.

Focus Atlas 8.9 auf dem Kurs

Ist das Focus Atlas 8.9 Testrad mit den Geometrie-Verfeinerungen auf halbem Weg zum Race-Gravelbike? Oder sogar schon da? Das war eine der Fragen, die mich auf meinen Testfahrten im Bergischen über mehrere Wochen und über hundert Gravel-Kilometer beschäftigte.

Zunächst das Cockpit und die Sitzposition. Der Focus-Carbon-Gravel-Lenker am Testrad war angenehm zu greifen und trotz der eigentlich stattlichen Breite von 49 cm im Unterlenker mit leicht angestellten Hoods am Oberlenker 38 cm schmal. Schmal genug für eine bequeme Aero-Position. Sehr gut gefiel mir der breite Oberlenker, weniger gut der recht große Drop, der an einem breit ausgestellten Lenker zu einer stark geneigten Sitzhaltung führt, die wiederum wenig Übersicht im Gravel-Gelände bedingt.

Schnell graveln
# Schnell graveln – das geht mit dem Focus Atlas 8.9 sehr gut.

Gut, dass die Sitzposition trotz nur einem Zentimeter Spacer nur moderat sportlich ausfällt. Mit 7,5 cm Überhöhung sitze ich auf dem Testrad mit Rahmengröße M noch ausgewogen. Allerdings muss ich den Sattel aufgrund des Lenker-Reaches und des großen Reaches der Rival-Griffe fast ganz vorn platzieren. Unterm Strich: eher eine Sitzhaltung für langes beschleunigtes Fahren als für pure Racer (vergleiche auch das Testerprofil unten für weitere Anhaltspunkte).

Man sitzt gut gedämpft, wenn der Untergrund rauer wird.
# Man sitzt gut gedämpft, wenn der Untergrund rauer wird.

Was schon auf den ersten Gravel-Metern auffällt, ist der Komfort im Sattel. Ob es die Machart der Sattelstütze ist oder der lange Auszug, egal, man sitzt gut gedämpft, wenn der Untergrund rauer wird. Er ist auch einer der Punkte, mit dem sich das Atlas abheben kann.

Denn das Atlas 8.9 präsentiert sich ansonsten als Allrounder. Es wirkt trotz seines Gewichtes agil, wenn auch nicht ausgesprochen spritzig. Seine Stärke liegt eher im schnellen Geradeausfahren und darin, es bergab laufen zu lassen, auch wenn der Untergrund mal fordernder wird.

Wenn das Terrain ruppiger wird, kommt der wirklich hervorragende Komfort im Sattel zu tragen.
# Wenn das Terrain ruppiger wird, kommt der wirklich hervorragende Komfort im Sattel zu tragen.

Das Atlas vermittelt viel Fahrsicherheit und die breiten Schwalbe G-One R Reifen auf den breiten Felgen halten besser die Spur, als es das gering ausgeprägte Profil vermuten ließe. In Kurven liegt es sicher, man fühlt aber den hohen Schwerpunkt beim Einlenken.

Zum Spielen auf einfachen Gravel-Trails lädt das Atlas auch in der neuesten Generation weniger ein, obwohl Lenkeigenschaften und Sitzposition trailtauglich sind, ist es nicht dieses Terrain, wo es auftrumpft. Vielmehr reizt es, die Hausrunde einfach mal schneller zu fahren oder noch 20 Kilometer dranzuhängen.

Der kürzere Radstand tut dem Spieltrieb gut.
# Der kürzere Radstand tut dem Spieltrieb gut. – Ein Eckenfeger ist das Atlas 2026 aber noch immer nicht.

Das ist uns aufgefallen

  • Gewichtszulassung Focus lässt Gravelbike-Fahrerinnen und -Fahrern mit 135 kg mehr Spielraum als viele andere. Große und Schwere wird es freuen.
  • SRAM Rival XPLR Bremsen Wer sonst das Gefühl hat, zu viel Kraft beim Bremsen auf dem Gravelbike einsetzen zu müssen, für den sind die neuen SRAM Rival AXS-Bremsen ein unbedingter Tipp.
  • Kein Powermeter Bei den Fahrqualitäten, dem möglichen Einsatzspektrum und dem Preisschild hätte der Rival/Force-Powermeter am Focus Atlas eigentlich im Paket sein sollen.
  • 45 mm Schwalbe G-One R Schmaler würde ich für den Allroad-Gravel-Einsatz ohne Not nicht mehr fahren wollen. Und wenn es um Speed geht, ist der G-One R eine hervorragende Wahl.
  • Für wen? Das Atlas 8.9 ist ein Allrounder im besten Sinne. Es gibt nichts, was es nicht mindestens gut kann. Wer gerne schnelle Touren mag und auf Komfort Wert legt (wer nicht?), wird bestens bedient.
  • Für wen besser nicht? Pure Racer werden mit anderen Gravelbikes besser unterstützt. Untauglich ist das Atlas aber sicher nicht.
  • Welche Rennräder sind ähnlich oder kommen nahe? Das Atlas 8.9 fährt als starker, günstiger Allrounder mit hohen Tourenqualitäten klar in der Riege von Rose Backroad, Canyon Grizl oder Cube Nuroad. Die Fahreigenschaften sind am ehesten mit dem Grizl vergleichbar. Bei der Gewichtszulassung hat es einen Vorteil gegenüber allen genannten. Das Grizl und das Backroad punkten aber in Sachen Integration von Licht und Laden.
In unserem Focus Atlas 8.9 Test bewies sich das Gravelbike als gelungener Allrounder mit Komfortplus.
# In unserem Focus Atlas 8.9 Test bewies sich das Gravelbike als gelungener Allrounder mit Komfortplus.

Fazit: Focus Atlas 8.9 Test

Das neue Focus Atlas 2026 wartet generell mit einigen spannenden Varianten wie dem EQP Modell in Alu auf. Unser Testrad Focus Atlas 8.9 ist mit 5.299 € das Top-Modell und komplettiert den Carbonrahmen mit Rival XPLR-Gruppe und Zipp 303 XPLR S-Laufrädern wertig und auf Speed getrimmt. Das Focus Atlas 8.9 ist ein schneller Touren Graveller mit hohen Bikepacking-Qualitäten und lässt viele Konkurrenten in Sachen Komfort hinter sich. Obendrauf gibt es eine generöse Gewichtszulassung. Das Paket passt.

Artikelbild

Pro / Contra

Stärken

  • Allround-Qualitäten
  • Komfort
  • Hohe Bikepacking-Qualitäten mit viel passendem Zubehör
  • Gewichtszulassung

Schwächen

  • Testrad schwerer als Herstellerangabe – insgesamt eher schwer
Focus ATLAS 8.8 Skygrey glossy / Mineralgreen glossy 28" Diamant
Focus Atlas 8.9 Rennrad Braun Modell 2025
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Bike-Angebot
2.599,00 €
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Was sagt ihr zum Focus Atlas 2026?


Testablauf

Hier haben wir unsere Fahreinddrücke gesammelt:

  • Bergisches Land Circa 180 km auf Gravelwegen, Straße und welligem Terrain, mit kurzen Anstiegen bis 20 % und maximal 110 Hm am Stück, Abfahrten bis circa 60 km/h, auch unter feuchten Bedingungen und auf matschigen oder wurzeligen Waldwegen, aber überwiegend gut befestigter Schotter.
Testräder werden bei den Herstellern für den Test in der beschriebenen Kategorie angefragt. Die Hersteller stellen das Rad kostenlos in der Art und Weise zur Verfügung, wie es der Fachhandel erhält; bei Testrädern von Direktanbietern, wie sie der Endkunde erhält, also vormontiert. Testräder werden in der Redaktions-Werkstatt endmontiert. Für den Test werden die Räder gewogen, die Sitzposition wird bei identischer Sattelhöhe (bezogen auf die Tretlagermitte) vermessen und die Reifen auf den mittleren empfohlenen Reifendruck befüllt. Für eventuelle Geländefahrten wird der Reifendruck zusätzlich auf den unteren empfohlenen Wert gesenkt. Nach Testende erhalten die Hersteller die Testräder zurück.
Tester-Profil: Jan Gathmann
64 cm75-76 kg86,5 cm58 cm180 cm
Jan fährt alles, was einen Rennbügel hat: Rennrad, Cyclocrossrad, Gravelbike, Bahnrad. Nach einem kurzen Ausflug in die Amateurrennen ohne nennenswerte Ergebnisse beschränken sich seine Renneinsätze auf Hobby-CX-Rennen und das eine oder andere Jedermannrennen. Lieber kurz und schmerzvoll als lang und schmerzreich, lieber Frühjahrsklassiker als Alpenmarathon. Längere Etappentouren mit Gepäck stehen zahlreich auf der Wunschliste und werden nach zeitlichen Möglichkeiten eingestreut. Strava: https://www.strava.com/athletes/3294693.
Ich fahre hauptsächlich
Rennradtouren, CX-Rennen, Gravelrides
Vorlieben bei der Geometrie
Gemäßigt sportlich, eher lang
Text/Fotos: Jan Gathmann
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65 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Was früher Cyclocross war, wurde früher zu Gravel und was Heute Gravel ist, war früher MTB. 😉
    sollte als 'hilfreichster' Beitrag markiert werden (oder wann wird das als solcher automatisch gekennzeichnet?).
  2. sollte als 'hilfreichster' Beitrag markiert werden (oder wann wird das als solcher automatisch gekennzeichnet?).
    Da müssen viele Menschen „hilfreich“ klicken. Ich habe den Anfang gemacht. 😉
  3. sollte als 'hilfreichster' Beitrag markiert werden (oder wann wird das als solcher automatisch gekennzeichnet?).
    Als hilfreichster Beitrag wird ein Beitrag ausgewiesen, der am meisten als „hilfreich“ bewertet wurde. Über die „Daumenleiste“ unten, die Birne anklicken
    🙂
  4. Die Information ist halt nur überhaupt nicht hilfreich bei irgendwas, schon gar nicht bezüglich des Rades im Bericht.

  5. tickt viele Boxen, aber muß das wirklich wg. 135kg Systemgewichtsfreigabe so bleischwer sein?
    Laut TOUR Magazin ist das Focus das Rad mit dem mit Abstand bislang steifsten Tretlagerbereich und Rahmen. Beantwortet vielleicht Deine Frage.

    Die hochwertigen sind zu teuer für das gebotene, der Daily commuter mit 13.2 wirklich heftig. Nicht sicher, wo da der Markt liegt... nach dem YT-Video von Felix - wo er ja fragt, ob das quasi die eierlegende Wollmilchsau, das eine Rad, was man braucht wäre - kehrt die übliche Ernüchterung ein - zu viele Kompromisse bezüglich Gewicht etc., bei mir bleibt es bei n=n+1, und übervoller Garage...
    Ist halt nicht für leichte Menschen gedacht, die sich ihr Gepäck für eine Woche in die A-Rakete packen.
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