Craft Bike Days 2025 – Race Gravelbike Kocmo Titan Carbon Prototyp

Auf den Craft Bike Days 2025 zeigte Kocmo Cycles aus Potsdam einen spektakulären Prototypen – ein Titan-Carbon-Hybrid Race Gravel Bike in Muffenbauweise.
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Kocmo Cycles Titan-Carbon-Prototyp: Infos

Einer der Hingucker und häufig dicht umlagert war auf den Craft Bike Days 2025 der Kocmo Prototyp. Tatsächlich stand nur Prototyp auf dem Oberrohr des Rades, das noch ein neues Kocmo Race Gravel Bike werden soll. Mit der Bauweise, einem Verbund aus Titan-Muffen und Carbonrohren, hat Kocmo schon vor 20 Jahren erste Erfahrungen gesammelt. Jetzt greift der Titan-Spezialist aus Potsdam aber auf aktuelle Techniken wie den 3D-Druck für die Titan-Teile zurück, mit denen sich erst die gewünschten technischen Eigenschaften realisieren ließen.

André Pfeil von Kocmo mit dem neuen Prototyp.
# André Pfeil von Kocmo mit dem neuen Prototyp. – Ein Race Gravel Bike in Titan-Carbon-Verbund Bauweise.

Diashow: Craft Bike Days 2025 – Gravelbike: Kocmo Titan Carbon Prototyp
Die UDH Schalaufnahme ist selbstverständlich…
Das neue Race Gravel Bike soll 55 mm Reifenfreiheit mitbringen.
„Titan, nothing else“…
Noch ist es ein Prototyp
André Pfeil von Kocmo mit dem neuen  Prototyp.
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Der Rahmen besteht aus Titan-Muffen, die mithilfe von 3D-Druck gefertigt werden, und Carbonrohren, die in diese Muffen eingepasst sind. International erlangte die Bauweise durch Custom-Marken wie Bastion (Australien) oder Equilibrium (Japan) einiges Prestige im Custom-Bereich. Der Kocmo Prototyp wurde vollständig in Deutschland entwickelt. Die Kombination der beiden Materialien soll hohe Steifigkeit, geringes Gewicht und hohe Haltbarkeit bieten – bei einem unverwechselbaren Look.

Das neue Race Gravel Bike soll 55 mm Reifenfreiheit mitbringen.
# Das neue Race Gravel Bike soll 55 mm Reifenfreiheit mitbringen. – Das Gewicht in der Ausstattung soll bei 8,2 kg liegen.
Die Titan-Muffen entstehen im 3D-Druck und werden…
# Die Titan-Muffen entstehen im 3D-Druck und werden…
…von Kocmo in Eigenregie entwickelt.
# …von Kocmo in Eigenregie entwickelt.
Noch ist es ein Prototyp
# Noch ist es ein Prototyp – aber in 2026 soll das Race Gravel kommen – zu fünfstelligen Preisen.

Das Rad, das auf den Craft Bike Days gezeigt wurde, soll in der präsentierten Ausstattung rund 8,2 Kilogramm wiegen. Der Aufbau zeichnet sich durch DT Swiss GRC 1100 Laufräder, Schwalbe G-One RS Reifen in 55 mm Breite und ein Beast-Carbon-Sattel aus. Der Lenker stammt von Zipp, ergänzt durch einen 3D-gedruckten GPS-Halter, der sich harmonisch ins Cockpit einfügt. Ein besonderes Highlight ist der Titan-Vorbau, der ebenfalls im 3D-Druck entsteht.

Die Reifenfreiheit beträgt 55 mm vorne und hinten – bemerkenswert für ein Rad dieser Kategorie. Da die gezeigte Gabel noch ein Vorserienmodell ist, soll die finale Version etwas breiter werden, um diese Freigabe sicherzustellen. Trotz der breiten Reifen lassen sich laut Kocmo Kettenblätter bis 55 Zähne fahren, wofür der Tretlagerbereich mit einer speziell gestalteten 3D-Titanmuffe konstruiert wurde. Diese Lösung war laut Kocmo eine technische Herausforderung, um die notwendige Stabilität zu gewährleisten.

Der Titanvorbau und der GPS-Mount aus dem 3D-Drucker
# Der Titanvorbau und der GPS-Mount aus dem 3D-Drucker – optische wie technische Highlights.
„Titan, nothing else“…
# „Titan, nothing else“…
…gilt jedenfalls noch für den Übergang zum Steuerrohr.
# …gilt jedenfalls noch für den Übergang zum Steuerrohr.
Das Showbike kam mit SRAM Red XPLR AXS
# Das Showbike kam mit SRAM Red XPLR AXS – optisch und technisch ein Perfect Match, kann man sagen. Bis zu 55er Kettenblätter sollen fahrbar sein.
Die UDH Schaltaufnahme ist selbstverständlich…
# Die UDH Schaltaufnahme ist selbstverständlich…
…solche Sichtcarbon-Strukturen sind es eher nicht.
# …solche Sichtcarbon-Strukturen sind es eher nicht.

Eine weitere Besonderheit ist das integrierte Staufach im Unterrohr, das mit einer Innenverkleidung ausgestattet wird, um Klappergeräusche zu vermeiden. Damit reagiert Kocmo auf den Trend zu praktischen, integrierten Lösungen für Werkzeug oder Ersatzteile im Rahmeninneren.

Der gezeigte Prototyp ist laut Kocmo noch nicht serienreif, soll aber wahrscheinlich Anfang 2026 in Serie gehen. Der geplante Preis liegt je nach Ausstattung zwischen 12.000 und 14.000 Euro. Wie alle Kocmo-Räder wird auch dieses Modell umfangreichen Belastungstests unterzogen – inklusive des neuen Titan-Vorbaus, der speziell für das Konzept entwickelt wurde.

Der Kocmo Prototyp eines Race Gravel Bikes wird umfangreich getestet.
# Der Kocmo Prototyp eines Race Gravel Bikes wird umfangreich getestet.
DT Swiss GRC 1100 Gravel-Laufräder runden das Konzept ab.
# DT Swiss GRC 1100 Gravel-Laufräder runden das Konzept ab.
Die schnellen Schwalbe G-One RS Pro in 55 mm passen noch nicht in viele Gravel Bikes.
# Die schnellen Schwalbe G-One RS Pro in 55 mm passen noch nicht in viele Gravel Bikes.
Die Gabel erhält noch ein Update für die dicken Pneus.
# Die Gabel erhält noch ein Update für die dicken Pneus.

Wichtigste Fakten zum Kocmo Cycles Titan-Carbon-Prototyp

  • Rahmen: Carbonrohre in 3D-gedruckten Titan-Muffen, Muffenbauweise made in Potsdam
  • Gabel: Titan-Carbon-Prototyp, finale Version mit 55 mm Reifenfreiheit
  • Antrieb & Ausstattung: SRAM Red AXS XPLR, Zipp-Lenker, DT Swiss GRC 1100 Laufräder, Schwalbe G-One RS 55 mm
  • Besonderheiten: Integriertes Staufach im Unterrohr, 3D-gedruckter Titan-Vorbau, Kettenblattfreigabe bis 55 Zähne
  • Gewicht: ca. 8,2 kg (Komplettrad)
  • Preis & Verfügbarkeit: ca. 12.000–14.000 €, Serienstart voraussichtlich Anfang 2026
  • Zum Hersteller: kocmo.de

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🧰 Craft Bike Days 2025: 15 Rennrad und Gravel Highlights
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25 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Bei Titanal sind doch die Rohre aufgeplatzt weil das eine schlichtweg ungeeignete Alulegierung war.
    Bei meinem und vielen anderen hatten sich die Muffen gelöst. Beim ersten Modell waren die Rohre nur mit einer hohen Spannung auf die Muffe geschrumpft worden und später zusätzlich geklebt.
    Ob sich die Muffe gelöst hatte weil vorher das Rohr nachgegeben hat, habe ich allerdings nie untersucht. Nachdem es nicht meine einzige negative Erfahrung mit Muffen/Rohren war (Giant Cadex…) frage ich mich wie zwei derartig unterschiedliche Materialien an den Stellen wirklich dauerhaft verbunden werden können.
  2. Bild 3: warum soll das nur annähernd so Robust sein wie nur Carbon oder nur Titan?
    Sonst, vom Konzept her echt reizvoll…
    Die zwei Sätze widersprechen sich. Es ist völlig unklar, was an diesem Konzept auch nur einen Vorteil bietet. Billiger ist es jedenfalls nicht.
  3. ... frage ich mich wie zwei derartig unterschiedliche Materialien an den Stellen wirklich dauerhaft verbunden werden können.
    Naja, das ist ja nun keine Raketentechnik, war selbst "damals" möglich. Als Neueinsteiger sollte sich ein Hersteller nur entsprechende Expertise ins Haus holen.
  4. Die zwei Sätze widersprechen sich. Es ist völlig unklar, was an diesem Konzept auch nur einen Vorteil bietet. Billiger ist es jedenfalls nicht.
    Na, wenn du meinst!
    Reifenfreiheit beträgt 55 mm vorne und hinten und dazu Kettenblätter bis zu 55 Zähne finde ich vom Konzept her ansprechend. Komplett aus Carbon, oder wenn es sein muss auch komplett aus Titan, fände ich das Rad spannend.

    Das die den Rahmen mit Muffen zusammenbauen habe ich aus reiner Laiensicht kritisiert und nicht als Konzept bejubelt.
    Man könnte ja auch versuchen zu erklären warum das leichter, haltbarer und steifer als übliche Carbonverfahren ist.
    Dafür hat sich aber bis jetzt noch niemand gefunden. 🤷‍♂️
  5. Komplett aus Carbon, oder wenn es sein muss auch komplett aus Titan
    Ja, eben! Die Reifenfreiheit kann man auch billiger/einfacher herstellen. Siehe jedes beliebige Hardtail.
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