In der Euro-pro-Gramm-Wertung des Leichtbaus dürften die superleichten eeBrakes weit vorne liegen. Für umgerechnet rund 600 Euro hat Cane Creek jetzt mit der El Diablo eine neue Sonderedition des Leichtbaustoppers aufgelegt.

Mit 80 g für die Vorderbremse und 85 g für die Hinterbremse (laut Hersteller/ohne Beläge) gehört die eeBrake von Cane Creek zu den leichtesten Rennradbremsen überhaupt. Die eeBrake soll dennoch keine Einschränkungen bei der Bremskraft haben. Gewichtsmäßig unterbietet sie die Modelle der Top-Gruppen der Serienhersteller um rund 100 g – an einem vergleichsweise kleinen Teil eine große Ersparnis. Gleichwohl geht sie mit einem Preis von fast 600 Euro auch hart ran an die Ersparnisse des engagierten Rennradfahrers. Das neue Sondermodell „El Diablo“ kostet da mit 10 US-Dollar Aufpreis pro Bremse gegenüber der Serie nur geringfügig mehr. Laut Cane Creek verkauften sich die beiden vorhergehenden Sondereditionen der Bremse über 1.000 mal.

Die Cane Creek eeBrake El Diablo-Edition unterscheidet sich durch ihre Farbgebung von der Serienbremse. Die Bremsarme sind in Silber gehalten, während die oberen Hebel und Befestigungsbügel in Rot leuchten. Während das Serienmodell auch als Directmount-Version zu haben ist, gibt es die El Diablo nur für Standard-Bremsaufnahmen an Rahmen und Gabel. Bis zu 28 mm breite Rennradreifen passen laut Cane Creek hindurch -dennoch ist die eeBrake eine kurzschenklige Caliper-Bremse. Wer die Investition tätigen will, kann das noch bis zum 28. Februar 2018. Bestellungen sollen dann bis 28. April ausgeliefert werden. Mehr Infos: http://www.canecreek.com/product/el-diablo/

Foto: Cane Creek

Über den Autor

Jan Gathmann

Jan Gathmann leitet die Rennrad-News Redaktion von Wuppertal aus, der Stadt, die ihr Radstadion dem Fußball opferte. Er testet, interviewt und versucht Renngeschehen in Worte zu fassen. Jan ist gelernter Journalist, testet seit 20 Jahren Fahrräder (davor Autos) und schreibt darüber ebenso gerne wie über Menschen aus der Fahrradwelt, unter anderem schon für Trekkingbike, Velomotion und zuletzt beim RADtouren-Magazin. Er fährt am liebsten alles, was einen Rennbügel hat: vom Bahnrad bis zum Monster-Gravelbike. Jan liebt auch Schlamm, weshalb er gelegentlich auf dem MTB gesehen wird. Persönliche Palmarès sind ein beendetes C-Klasse Amateurrennen und ein 10. Platz bei einer Deutschen Fahrradkurier-Meiserschaft in Berlin.

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

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  2. benutzerbild

    X-lite

    dabei seit 01/2018

    zu spät die Scheibenbremsen sind nicht mehr aufzuhalten # sagt ein Freund View attachment 536969

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