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Wespenstich-Allergie / anaphylaktischen Schock

jole

Pfundskerl :-)
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25 September 2006
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90
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Rheinhessen
Hallo Gemeinde,

ich habe im September 08 und jetzt vor 14 Tagen jeweils durch einen Wespenstich während des Radfahrens einen anaphylaktischen Schock erlitten. Letzte Woche habe ich eine Hyposensibilisierung in der Universitätsmedizin Mainz erhalten. Jetzt kann ich laut Arzt zu 95% sicher sein, dass ein weiterer Wespenstich nicht mehr so dramatisch verläuft. 5% Restrisiko bleiben.
Würdet Ihr wieder aufs Rad steigen? Wem von Euch ist es so oder ähnlich ergangen und wie geht ihr damit um?

Gruß Jole
 

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Re: Wespenstich-Allergie / anaphylaktischen Schock
AW: Wespenstich-Allergie / anaphylaktischen Schock

Ja klar! Im zweifelsfall Adrenalinspritze mitnehmen und nur mit Kollegen unterwegs sein. Falls noch mehr zwefel bestehen, lass dich unter kontrollierten medizinischen bedingungen dich einfach mal stechen lassen.
(wird auch bei bienenstich therapie zum abschluss gemacht).

Wo wurdest du denn hingestochen? Im normalfall werden sie ja nur aggressiv wenn sie im Helm sind, das kann man aber ganz gut mit diesen Radfahr kopftüchern vorbeugen.
 
AW: Wespenstich-Allergie / anaphylaktischen Schock

Ja klar! Im zweifelsfall Adrenalinspritze mitnehmen und nur mit Kollegen unterwegs sein. Falls noch mehr zwefel bestehen, lass dich unter kontrollierten medizinischen bedingungen dich einfach mal stechen lassen.
(wird auch bei bienenstich therapie zum abschluss gemacht).

Wo wurdest du denn hingestochen? Im normalfall werden sie ja nur aggressiv wenn sie im Helm sind, das kann man aber ganz gut mit diesen Radfahr kopftüchern vorbeugen.
100%-ige Zustimmung!
 
AW: Wespenstich-Allergie / anaphylaktischen Schock

Hallo Gemeinde,

ich habe im September 08 und jetzt vor 14 Tagen jeweils durch einen Wespenstich während des Radfahrens einen anaphylaktischen Schock erlitten. Letzte Woche habe ich eine Hyposensibilisierung in der Universitätsmedizin Mainz erhalten. Jetzt kann ich laut Arzt zu 95% sicher sein, dass ein weiterer Wespenstich nicht mehr so dramatisch verläuft. 5% Restrisiko bleiben.
Würdet Ihr wieder aufs Rad steigen? Wem von Euch ist es so oder ähnlich ergangen und wie geht ihr damit um?

Gruß Jole

Willkommen im Club!

Wenn du letzte Woche ein Hyposensibilisierung erhalten hast, dann muss die Medizin in den letzten 5 Jahren aber enorme Fortschritte gemacht haben. Ich musste nach einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt zur Bestimmung noch ganze 4,5 Jahre jeden Monat zu Desenbilisierung dort aufschlagen. Erst danach sollte ich eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, dass ein neuerlicher Stich nicht so dramatische Folgen hat. Dem war so, da ich mich unter Kontrolle habe stechen lassen. :eek: Eine Garantie ist das aber auch nicht.

Bis heute bin ich nicht wieder gestochen worden (Wo ist hier Holz?). Und ich fahre auch regelmässig Rad. Hast du ein Notfallbesteck? Solltest Du zumindest haben. Also pack es auch zum Radeln ein. Kann Leben retten, hab ich mir sagen lassen. ;)
 
AW: Wespenstich-Allergie / anaphylaktischen Schock

Willkommen im Club!

Wenn du letzte Woche ein Hyposensibilisierung erhalten hast, dann muss die Medizin in den letzten 5 Jahren aber enorme Fortschritte gemacht haben. Ich musste nach einem mehrtägigen Krankenhausaufenthalt zur Bestimmung noch ganze 4,5 Jahre jeden Monat zu Desenbilisierung dort aufschlagen. Erst danach sollte ich eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, dass ein neuerlicher Stich nicht so dramatische Folgen hat. Dem war so, da ich mich unter Kontrolle habe stechen lassen. :eek: Eine Garantie ist das aber auch nicht.

Bis heute bin ich nicht wieder gestochen worden (Wo ist hier Holz?). Und ich fahre auch regelmässig Rad. Hast du ein Notfallbesteck? Solltest Du zumindest haben. Also pack es auch zum Radeln ein. Kann Leben retten, hab ich mir sagen lassen. ;)

Ich bin jedesmal im Kopfbereich (unterhalb Nase, Stirn, Ohrläppchen) gestochen worden. Mein Notfallset hat mir lt. Notarzt beim letzten mal mein Leben gerettet. Ohne das Set gehe ich nicht mal mehr auf die Toilette :-)).
Die Ärzte in der Mainzer Universitätsmedizin haben mir erklärt, dass der Schutz - bis auf die 2% Restrisiko - voll wirksam ist. Die bis zu 5 Jahre andauernde weitere Behandlung im 6wöchigen Abstand dient der Auffrischung des Schutzes.

Gruß Jole
 
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