Wartungsfreundliche HR-Nabe

Dieses Thema im Forum "Cyclocross Technik" wurde erstellt von kuriertyp, 7 Mai 2018.

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  1. kuriertyp

    kuriertyp MItglied

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    Die HR-Nabe an dem mitgelieferten Systemlaufradsatz von meinem Felt65x scheint den Winter nicht ganz so gut überstanden zu haben. Ich höre ein Knistern/Klackern, und beim Fahren über Bodenunebenheiten (z.B. Kopfsteinpflaster) scheppert es wie ein 150-Euro-Rad von LIDL.

    Die Industrielager in der Nabe auszutauschen ist laut Felt möglich, aber nicht ganz unkompliziert. Der Freilauf benötigt einen 12 oder 14mm - Innensechskantschlüssel, sowie 2 Konusschlüssel zu 17mm zum Lösen der Achse. Ich habe all diese Werkzeuge nicht und müsste sie bestellten.

    Warum also nicht gleich eine gescheite Nabe.

    Sind die Teile von DT-Swiss (z.B. die 350) oder Hope irgendwie wartungsfreundlich? Die scheinen ja auch alle Industrielager zu haben, wie gestaltet sich dort der Ausbau/Austausch? Ich habe kein Problem damit, die Nabe alle 6 Monate zu warten und vielleicht 1 Mal jährlich die Lager auszutauschen, wenn das mehr oder weniger problemlos geht.
     
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  3. Ecoon

    Ecoon Aktives Mitglied

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    Du brauchst einen 14er Innensechskant und zwei dünne 17er Maulschlüssel und das ist dir "zuviel" und deswegen willst du eine neue Nabe kaufen, neue Speichen dazu, alles aus- und einspeichen, usw usw. ?!?
    Um bei einer DT-Swiss die Lager zu tauschen wirst du auch Werkzeug brauchen, ohne gehts halt einfach nicht.

    Wenn du es kannst, dann würde ich das Werkzeug kaufen und es selbst machen, oder bring das Hinterrad zum Fahrraddandler deines geringsten Misstrauens und lass es machen.
     
  4. feelthesteel

    feelthesteel Hauptstadtkurbler

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    ja, ich kenne beide zur genüge, in RR, MTB und Crosser

    ich will eigentlich nichts anderes mehr

    (außer chris king)
     
  5. kuriertyp

    kuriertyp MItglied

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    Ursprünglich war der Plan, Werkzeug zu kaufen und die Nabe selber zu warten. Nach dem Gespräch mit dem Hersteller heute bin ich da etwas ernüchtert, was den Aufwand anbelangt. Ich benötige diese Werkzeuge, nur um an die Lager zu kommen. Ob und wie ich die dann genau ein- und ausbaue, da habe ich nur so ungefähre Angaben, die Lager selber werden wohl so 20 Euro zusätzlich kosten. Mit all der Zeit, den Versandkosten usw. komme ich da am Ende auf rund 50 Euro und weiß immer noch nicht, ob ich die Nabe wieder ruhig bekomme.

    Wie geschieht bei denen der Ausbau bzw. Tausch der Lager? Klopft man die zusammen mit der Achse raus, oder benötigt man herstellerspezifisches Werkzeug? Und was ist mit der Haltbarkeit von Rennradnaben (z.B. von DT-Swiss) bei einem Crosser (135mm HR-Einbaubreite) - die Beanspruchung ist doch viel extremer, halten das manche RR-Naben ggfs. nicht aus?
     
  6. feelthesteel

    feelthesteel Hauptstadtkurbler

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    14 Oktober 2014
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    wie gesagt: hope und dt swiss kann ich uneingeschränkt empfehlen

    du wählst ja auch die nabe entsprechend deines einsatzwunsches, und darin unterscheiden sie sich eben von vornherein

    eine mtb-nabe werkelt eben am mtb, und nicht im rennrad

    rennrad-naben kannst du am crosser natürlich fahren

    will sagen: ich fahre z.b. hope am mtb mit 203er scheiben und am crosser mit felgenbremse

    in beiden fällen genial
     
  7. Rene Bianchi

    Rene Bianchi RSC Fuldabrück

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    Hallo
    DT Swiss 240 Oder 350 hier bekommst du auch alle Ersatzteile bei fast jeden Händler.

    Gruß Rene
     
  8. Ecoon

    Ecoon Aktives Mitglied

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    Verstehe. Also einen großen Inbus braucht man bei den meisten Naben, damit man den Freilauf abziehen kann. Die 17er (ich vermute) sind flache Maulschlüssel, die kann man natürlich so kaufen, man kann aber auch welche runterschleifen. Die Lager selbst wird man mit irgendeiner Kombination aus verschiedenen (Karosserie-) Unterlegscheiben, ein paar Nüssen aus dem Ratschenkasten und einer M6 oder M8 Gewindestange aus und einpressen können. Die Lager selbst gibt es dann in den meisten Fällen für wenig Geld bei zb. https://www.kugellager-express.de/ , dazu muss man aber natürlich erstmal wissen, was da genau drinnen ist. Da es auch bei so Naben Modellwechsel gibt messe ich idR immer selbst nach, ich hatte auch schon mal falsche Infos bekommen.

    Von den DT-swiss-Naben hört man ja wenig schlechtes und die sind wohl auch sehr wartungsfreundlich konzipiert, aber ganz ohne Werkzeug gehts halt auch nicht hier. Ich vermute an dem Felt sind keine High-End-Laufräder verbaut, deswegen würde ich mich schwer tun, da in sowas wie eine einzelne Nabe zu investieren, zumal ich mir schon recht sicher bin, dass man die Lager in der alten Nabe irgendwie getauscht bekommt.

    Alleine die Nabe liegt ja bei ~130€ (wobei es wahrscheinlich auch eine Novatec für ~60€ sehr gut tun würde), dazu 30 Speichen/Nippel/ect., also nochmal rund 40€, je nachdem was genau verbaut wird. Und da hast du noch keine Arbeit reingesteckt. Kannst du sowas selbst?

    Ich würde mir das ernsthaft überlegen, ob sich das unterm Strich lohnt. Mir kommt das hier eher so vor, wie wenn man das Auto verschrottet, weil der Aschenbecher voll ist, in meinen Augen völlig am Ziel vorbei.
    Mach doch mal ein paar scharfe, aussagekräftige (10+) Fotos von der Nabe und vor allem vom Nabenkörper im ausgebauten Zustand. Sehr oft werden ja irgendwelche China-Naben umgelabelt und verbaut.

    Geht aber auch, sofern die Einbaubreite (non-boost) passt, ich hab an meinem Gravelbike, das mehr RR als Crosser ist, sogar gemischt.
     
  9. kuriertyp

    kuriertyp MItglied

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    Ich habe jetzt erstmal die Werkzeuge bestellt, um die Nabe bis zum Freilauf runterzubekommen. Welchen Innensechskant ich dann benötige, da war sich der Hersteller auch nicht sicher. Echt prima. "Naben mit Industrielager sind etwas besser geschützt gegen Schmutz und Salz" sagt er. Alles klar, deswegen muss ich ja auch nach nur 6 Monaten schon ran :)

    >Die Lager selbst wird man mit irgendeiner Kombination aus verschiedenen (Karosserie-) Unterlegscheiben, ein paar Nüssen aus dem Ratschenkasten und einer M6 oder M8 Gewindestange aus und einpressen können.

    Ich hab leider keine Garage, die bis unters Dach mit solchen Dingen angefüllt ist. Ich hatte vor dem Crosser 3 Jahre lang ein Carbon-Rennrad, und da hat ein Multitool völlig ausgereicht.

    Selber einspeichen macht mir Spaß, da ist nicht das Problem. Falls ich nicht weiterkomme, werde ich hier ein paar Fotos hochladen.
     
  10. whitewater

    whitewater Aktives Mitglied

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    Falls es Dich beruhigt, bei allen Industrielager Naben hast Du das Problem, die Lager ordentlich raus und wieder rein zu bekommen. Das mag z.T. mehr oder weniger einfach raus gehen (z.B. wenn man sich beim Versuch, das Rad abzudrücken, gleich mal die Lager raushaut ;)) Aber zum sauber reinsetzen wollen alle Nabenhersteller Werkzeug verkaufen, daß einen sauberen Sitz sicherstellt.
    Wenn Du tatsächlich keine Probleme mit Wartung hast, wären die Konusnaben von Shimano eine Überlegung wert, da sind allerdings die modernen mit den dicken Alu-Naben z.T. schlecht beleumundet. Campa Oversize (auch Konuslager) wäre immer der 150% Tip, leider nicht in Disc zu haben.
    Ansonsten und unter obigem Vorbehalt, DT-350. Alleine schon, weil I believe in Ratchet :p
     
  11. kuriertyp

    kuriertyp MItglied

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    Ich denke, wenn man sein Rad nach einer Tour nicht einfach nur in die Ecke stellt und zufrieden ist, wenn es rollt; wenn man unzufrieden ist mit kleinen Störgeräuschen - dann fängt der Aufwand an. Ist okay für mich. Aber die hundsgewöhnlichen Shimano-Naben, früher z.B. Deore, sind wirklich sehr wartungsarm und - rollen einfach. Ich bin mit so einer Nabe 2004 im Winter über den Polarkreis nach Hammerfest gefahren; dann mit derselben Nabe 2008 von D nach Griechenland über die Karpaten. Alles ohne Wartung.
     
  12. Ecoon

    Ecoon Aktives Mitglied

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    Also ich hatte auch schon quasi "ab Werk" in einer Nabe mit Industrielager leicht schwergängige Lager. Am Anfang dachte ich noch, das "gehört so" :rolleyes:, aber mich hats nicht losgelassen. Habe die Lager dann x-mal aus- und eingepresst, im ungeklemmten Zustand immer alles Tutti, sobald Klemmkraft drauf war, wieder leicht schleppend. Hab dann auch neue Lager (4 Stk. irgendwas um die 8€) verpresst und siehe da, alles Tutti.
    Eine 0815-Deore-XT-Nabe mit den Konuslagern ist mir auch schon kaputt gegangen, war nach einer gewissen Zeit einfach fest. Hier lohnt sich dann keine Reparatur, sondern da wird dann "einfach" eine neue Nabe eingespeicht.

    Was ich nun lieber mag, also Konus oder Industrielager, kann ich so gar nicht sagen. Die Industrielager sind natürlich günstig (wenn es kein Spezialzeug ist) und lassen sich mit mittelgroßen Aufwand tauschen, dafür sind die Konuslager natürlich leichter zu warten, was man ja hin- und wieder machen sollte. Bissi doof bei Industrielager ist, dass man sie recht exakt einpressen muss, bissi zuviel oder zuwenig und die Lager sind in der Nabe quasi "verspannt" und laufen schwer (Indikator für axiale Kräfte im Lager). Das kann also sein, dass man hier mit viel Gefühl und mehrmals ran muss, bis die Lager sauber sitzen, lohnt aber.
    Ich hab noch einen Campagnolo Eurus LRS und da sind die Konuslager ein Traum. Nen Inbus und die Lager sind ratz fatz offen, sauber, neu gefettet und lassen sich sehr gut einstellen. Aufgrund der Konstruktion ändert sich da auch nichts mehr dran, wenn man die Räder dann klemmt (im gegensatz zu Shimano). Ersatzteile gibts, aber wenn man da quasi alle Lager komplett tauschen will (nicht nur Einzelteile), dann wirds halt teuer.

    Generell halte ich persönlich aber die Lager nicht für richtige Verschleissteile, bissi Pflege schadet natürlich nicht. Naja, und Ausfälle gehören halt dazu.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 Mai 2018
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  14. jimmirain

    jimmirain Aktives Mitglied

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    die Novatec Naben sind auch sehr wartungsfreundlich. Allerdings etwas empfindlicher in Bezug auf Feuchtigkeit.
    Da sind die Shimano Naben meiner Meinung nach unschlagbar.
     
  15. kuriertyp

    kuriertyp MItglied

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    Die Werkzeuge sind angekommen, ich habe mal mit dem Abziehen der Kassette begonnen. Als erstes musste ich feststellen, dass der Freilauf komplett verrostet bzw. oxidiert zu sein scheint. Wie gesagt bei einem 6 Monate alten Rad.

    Langsam denke ich, dass ich durch das gründliche Abspülen (kein Hochdruck, nur mit Wasserflasche) nach den Touren im Winter mehr Schaden angerichtet habe, da ich die Salzbrühe damit in die Lager und Teile "reingewaschen" habe. Der Steuersatz war auch stark angerostet, wie ich vor 2 Wochen sehen musste.
     
  16. Ecoon

    Ecoon Aktives Mitglied

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    Das ist schon doof, hast du den Hersteller damit schon mal kontaktiert? Ich würde mir da keine Hoffnungen machen, aber versuchen kann man es ja mal.
     
  17. kuriertyp

    kuriertyp MItglied

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    Der Hersteller bzw. Verkäufer findet das alles ziemlich normal:

    "Ja, leider ein übliches, aber nicht Felt-spezifisches, Problem. Da das Bike vermutlich hauptsächlich im Winter bei Nässe genutzt wurde bleibt es nicht aus, den Steuersatz zu pflegen."
     
  18. kuriertyp

    kuriertyp MItglied

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    Ich habe nun die Konusmuttern entfernt und die Achse rausgeklopft. Und siehe da, mir kullern ein paar Kugeln entgegen. Und das, nachdem sowohl Verkäufer als auch Hersteller (Felt Deutschland) meinten, die Nabe hätte Industrielager. Ich brauche die wohl beide nicht mehr zu konsultieren.

    Vorteil ist, dass ich sie nun selber relativ gut warten kann. Nachteil ist der ganze Rost - ich bin nicht sicher, ob ich den vom Freilauf runterbekomme.

    Die Frage ist allerdings, wie diese Stelle *nicht* rosten sollte im Winter? Die Brühe läuft ja an den Ritzeln der Kassette runter und sammelt sich unten am Freilauf.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Mai 2018
  19. kuriertyp

    kuriertyp MItglied

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    Nabe ist nun wieder gefettet und läuft ruhig; das Scheppern habe ich nicht mehr gehört, so gesehen war die Aktion ein Erfolg. Das die Oberfläche des Freilaufs angerostet ist, ignoriere ich zunächst mal. Ich werde das Ding jetzt den Sommer durch fahren und mir im Herbst ggfs. überlegen, eine hochwertigere Nabe einzuspeichen.

    [​IMG]

    Auf dem Bild sieht man, dass die Nabe auf der Antriebsseite nur so eine Art Gummikragen besitzt, um Schmutz von den Lagern abzuhalten. Da der Gummiteil nicht völlig mit der Konusmutter abschließt, kann ich mir schon abrechnen, wann ich das alles wieder reinigen und neu fetten muss...
     
  20. Nordisch

    Nordisch Aktives Mitglied

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    Wenn du damit kein Problem hast, nimm eine Shimano 105er (130 mm, Felgenbremse) oder Shimano SLX Nabe (135 mm, Scheibenbremse).
    Da bekommst du am meisten fürs Geld.

    Ich hatte selbst eine einfachste (schlechter gedichtetet) Shimano WH-R500 Nabe. Dort habe ich nach 3 Winter für 15 -20 € den Freilauf und ein paar Lagerkugeln getauscht. Dann lief sie wieder wie neu.

    An meiner alten 105er Nabe (FH-5600) aus Mitte der 2000er musste ich noch gar nichts tauschen und habe sie selten gewartet. Und die Nabe ist schlechter gedichtet und etwas aufwendiger zu warten als die heutige 5800er Nabe.

    Wenn du eine sehr einfach zu wartende bzw. einzustellende Konusnabe von Shimano haben willst, nimmst du die Ultegra Nabe FH-6800 mit Digital Click.



    https://www.youtube.com/watch?annot...=iv&src_vid=e6Z5QcngH6A&v=uQJm43eCpWo#t=1m15s

    (ab 1:15 min)

    EDIT

    Achso, ich verwende bei meinen Shimano Naben von Anfang an Castrol LMX Fett.
    Das Fett ist beständiger als das Shimano Fett und ich konnte mit dem Fett nach wenigen tausenden Kilometern eine Verbesserung der Laufeigeschaften feststellen. Die Naben laufen weicher, als wären die Reib-/Gleitpartner nachträglich poliert worden.

    Die 300 Gramm Tube kostet lediglich 8-9 €.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14 Mai 2018
  21. Nordisch

    Nordisch Aktives Mitglied

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    Der Rost auf dem Freilauf kann dir ja egal sein, so lange du die Ritzel rauf und runter bekommst. Grob entrosten und dünn Fett vor Ritzelmontage drauf und da passiert nichts mehr.

    Übrigens rostende Freilauflager hatte ich bei Campa Khamsin Laufrädern binnen 2000-3000 km bei Straßennutzung und nur gelegentlichen nassen Straßen - trauriger Negativrekord. Und da sind Rillenkugellager verbaut. Die von Rose aus Kulanz verpressten doppelt gedichteten Rillenkugellager liefen leider auch nach gut 3000 km wieder das erste Mal rauer. Zum Glück blockiert der Freilauf noch nicht. Ich reite das Hinterrad nun am CX (hinten felgengebremst) runter und dann kommt das Laufrad und die Tonne. Ein neuer Freilauf kostet 50 bis 60 €.
    Für das Geld habe ich neulich erst ZWEI Tiagra (4600) und EINE Shimano 105er (5700) Hinterradnaben im Ausverkauf erworben.
     
  22. kuriertyp

    kuriertyp MItglied

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    Sehe ich derzeit ähnlich, aber wie das Ding nach noch einem Winter aussieht? Wer weiß. Dieses Jahr wurde wie blöd gesalzen, da von November bis März Schnee lag, das hat bestimmt auch zum Rost geführt.

    Die Shimano-Naben werde ich mir einmal anschauen. Mir gefällt der Gedanke einer MTB-Nabe (SLX) an meinem Crosser, da ich ihn des öfteren über arg holperige Pfade scheuche hier im Schwarzwald. Obwohl mancher hier etwas anderes behauptet, bezweifle ich ein wenig, dass jede RR-Nabe die Schläge und den Schmutz einfach so wegsteckt auf längere Sicht.