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Trainingsberater: Glauben diese Leute eigentlich selbst, was sie schreiben?

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
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Wobei ich das ja irgendwie für nen Gerücht halte.. Energie benötigt er zum zusätzlichen Wärmen im Winter, aber bei Hitze, da werden die Poren geöffnet, Adern erweitert, Puls steigt zwar.. letztlich habe ich aber bei Hitze eher das Gefühl, dass der Körper einfach nen schützenden Begrenzer reinhaut, der uns schlicht nicht höher drehen lässt. Damit die Kerntemperatur nicht über 40 Grad oder sonstwas steigt.
Hitze ist ein gigantischer Begrenzer für “Fleischmaschinen“. Auf sommerlicher Langstrecke sind menschliche Läufer so ziemlich jedem anderen Lebewesen das keine Flügel hat überlegen und das liegt nicht an Energiegels (naja, auch daran ;)) sondern hauptsächlich daran dass wir so viel mit Schweißdrüsen übersähte nackte Haut haben.

Es gibt eine Rennveranstaltung Mensch gegen Pferd wo fast immer ein Pferd gewinnt, aber das ist erstens in Schottland (und nicht etwa in Afrika) und zweitens nicht 42 km lang sondern nur ca 35. Die meisten sprintstarken Tiere stoßen wegen Überhitzung an ihre Grenzen, nicht wegen Energiebereitstellung. (wobei sich letztere dann natürlich auch nur so weit entwickelt wie es das Temperaturmanagement erlaubt)
 

Teutone

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Alles andere als das!

Du beschreibst die typischen Symptome, wenn man den Fehler macht, und sich in der Anpassung an ein Klima zu wenig Zeit lässt und überdreht. Der Körper braucht dafür Zeit, und sollte eher bewusst und am Anfang behutsam auf die Bedingungen eingestellt werden. Das wird in allgemeinverständlicher Form und nicht zu lang mMn hier ganz gut erklärt:

welchen-einfluss-hat-das-klima-auf-die-ausdauerleistung

Ein gutes Beispiel sind die "Aussteiger" bei der diesjährigen Tour, die sich gezielt auf die klimatischen Bedingungen für das olympische Straßenradrennen in Tokio vorbereitet haben.

Viele Grüße!

Karl
Eigentlich schreiben die dort nichts anderes als ich.. es geht eher um die Regulierungen des Körpers, eine physische Überlastung aufgrund Mehrbeansprung durch das Kühlen an sich wird nicht erwähnt. Es geht auch dort um die Kerntemperatur, die nicht überschritten werden darf, dies hat m.W. biochemische Gründe, manche Prozesse funktionieren dann nicht mehr.
 

batman06

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Ich mache mein dreistündiges Grundlagentraining auch immer in zwei Stunden - bin time crunched und so.
Zumindest schafft man die gleiche Strecke in kürzerer Zeit. Somit also eine nicht vom der Hand zu weisende Tatsache….

also wenn man draussen 3 Stunden für ne bestimmte Anzahl an KM benötigt, sind es auf der Rolle nur 2 Stunden
 

Hans Werner

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Zumindest schafft man die gleiche Strecke in kürzerer Zeit. Somit also eine nicht vom der Hand zu weisende Tatsache….

also wenn man draussen 3 Stunden für ne bestimmte Anzahl an KM benötigt, sind es auf der Rolle nur 2 Stunden

Entscheidend waren die KM noch nie. Wichtig ist nur die Trainingszeit. Denn draußen gibt es deutlich mehr "Hindernisse" als drinnen.
 

Arthur2021

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Entscheidend waren die KM noch nie. Wichtig ist nur die Trainingszeit. Denn draußen gibt es deutlich mehr "Hindernisse" als drinnen.
Ich weiß, du hast das so nicht gemeint, aber neben der Zeit ist schon ein gewisses Belastungsniveau nötig. Das hast du durch das Stichwort "Hindernisse" ja auch bereits angedeutet. Allerdings gibt es wohl tatsächlich Leute, die eine Verlängerung der Trainingseinheit durch "schleichen" für sinnvoll halten.
 

ronde2009

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Der Text klingt teils gleich, teils überarbeitet, oder?! 🤔


Wobei ich das ja irgendwie für nen Gerücht halte.. Energie benötigt er zum zusätzlichen Wärmen im Winter, aber bei Hitze, da werden die Poren geöffnet, Adern erweitert, Puls steigt zwar.. letztlich habe ich aber bei Hitze eher das Gefühl, dass der Körper einfach nen schützenden Begrenzer reinhaut, der uns schlicht nicht höher drehen lässt. Damit die Kerntemperatur nicht über 40 Grad oder sonstwas steigt. Ähnlich, wie bei Fieber, eigentlich kann der Körper (sportlich gesehen) fit und ausgeruht sein, aber das System sagt mir einfach, es will geschont werden, bleib liegen, oder ich lass Dich mit Schwindel umkippen!
Dann erkläre mal den Begrenzer ganz genau. Wo ist der eingebaut in der Maschine? Sonst bleibt auch diese Aussage eine Vermutung oder schlimmer, ein Gerücht. Braucht man Energie zum Kühlen war die Frage, oder?
Oder ist es ein Hitzestau, der irgendwas so stört das die Leistung runter geht?
Und wie messe ich das bei mir? Ist das möglich?
Was verursacht die Hitze?
Ich kann da nur Fragen sammeln und wir machen eine große Liste. Bis wir den Kern des Themas erfasst haben.
Und dann fragen wir einen berufenen Trainingsberater.
Schlage Artur vor, damit man nicht unnötig Zeit verliert.
 

Teutone

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Dann erkläre mal den Begrenzer ganz genau. Wo ist der eingebaut in der Maschine? Sonst bleibt auch diese Aussage eine Vermutung oder schlimmer, ein Gerücht. Braucht man Energie zum Kühlen war die Frage, oder?
Oder ist es ein Hitzestau, der irgendwas so stört das die Leistung runter geht?
Und wie messe ich das bei mir? Ist das möglich?
Was verursacht die Hitze?
Ich kann da nur Fragen sammeln und wir machen eine große Liste. Bis wir den Kern des Themas erfasst haben.
Und dann fragen wir einen berufenen Trainingsberater.
Schlage Artur vor, damit man nicht unnötig Zeit verliert.
Wurde ja schon diskutiert, meine Vermutung/These, ich sehe sie im Artikel von Tifosi bestätigt, und gesteuert wird's natürlich vom Sympathikus. Das ist das Hirnareal für gute Laune. Mehr muss ich nicht wissen, um mein System jetzt mit nem heißen Kaffee auf Betriebstemperatur zu bringen. 🤗
 

ronde2009

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Der Sympathikus ist hier beschrieben. https://de.wikipedia.org/wiki/Sympathikus
Wenn der aktiviert wird müsste man doch eine bessere Leistung bringen können?

Ich beantworte mal schnell damit der Artur nicht das ganze Wochenende raten muss.
Es handelt sich um oxidativen Stress.
"Ebenfalls zu oxidativem Stress und Denaturierung organischer Moleküle führt die, bei Ausdauerbelastung häufig beobachtete Überwärmung [Pedersen et al 1997]. Ein Anstieg der Körperkerntemperatur bis auf 41°C ist keine Seltenheit, was angesichts der Tatsache, dass bei Muskelarbeit 80% der aus O2 gewonnenen Energie in Wärme übergehen nicht verwunderlich ist [Gleeson ...."
Das findet man hier. https://publikationen.uni-tuebingen...ation_Monika_Vogel.pdf?sequence=1&isAllowed=y
Ganz spannend, oder?
Viel Spaß bei der Lektüre. Offensichtlich gibt es bei der Kühlung durch Getränke grenzen. Deshalb würde ich auf jeden Fall von Außen so weit kühlen wie es möglich ist ohne krank zu werden. Mit Eis kann man sich verbrennen, mit Luftkühlung kann man auch Probleme bekommen wenn man anfällig ist. Ventilatoren und Kühlpacks aber auch gekühlte Trinkflaschen sind bei mir Momentan die Mittel der Wahl. Ich messe grundsätzlich die Raumtemperatur. Alles über 20°C bei Wettkämpfen ist bei mir suboptimal.
Aber ich möchte keinen Rat geben. Müsst ihr ja selber sehen ob ihr Gewinner oder Verlierer sein wollt. (Paypalzahlungen möglich).
 
G

Gelöschtes Mitglied 97622

Diesen Text laß ich soeben zum Thema "Rollentraining/Ausdauertraining":

"Kein großes Kettenblatt vor Weihnachten!" Nur eine von zahlreichen verstaubten Trainingsweisheiten, die mittlerweile von der Sportwissenschaft widerlegt wurden. Strukturierte Intervalle stehen inzwischen ganzjährig auf dem Trainingsplan – und nirgendwo trainiert es sich so effizient wie indoor – auf der Rolle: keine widrigen Wetterbedingungen, kein Straßenverkehr, die ideale Trainingsstrecke immer parat.

Selbst Wettkämpfe im eigenen Wohnzimmer sind möglich und tragen zum Trainingsfortschritt bei. Vorbei also die Zeit, als Rollefahren im Winter eine Notlösung für stundenlanges Grundlagentraining war – und so Langeweile und mäßigen Erfolg garantierte. Doch auch das strukturierte Indoortraining wirft Fragen auf, vor allem was Dauer, Intensität, Ernährung und Erholung angeht.


Meine Frage an Euch: Was denkt Ihr, glauben diese Leute das, was sie schreiben?

Frage zurück:
Kannst du bitte die Quellen zitieren, aus denen du diese Aussagen entnimmst?
Dadurch wird der Zusammenhang, indem diese Aussagen getätigt wurden, ersichtlicher.


Und weil's so schön ist, schiebe ich gleich noch einen nach:

"Da indoor keine Tretpausen anfallen, kann man das Training zeitlich etwas abkürzen", erklärt Nele Nieschlag vom Radlabor in Frankfurt. "So kann ein dreistündiges Grundlagentraining auch in zwei bis zweieinhalb Stunden absolviert werden."

Glaubt unsere Nele, was sie da schreibt. Und wenn ja, warum? Warum weiß sie es nicht besser? Oder weiß sie es besser, und schreibt nur, was die Leute lesen/hören wollen?

"Training abkürzen" finde ich unglücklich formuliert. Wenn es darum geht Störfaktoren zu minieren, z. B. durch Wohngebiete schleichen und an der Ampel stehen, wäre ein dreistündiges GA Training in 2,5 Std. durchaus möglich.
 

Rawuza

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Hat das noch mit Sport zu tun? Da lob ich mir nen Schweinebraten mit Knödel nach dem Training. Da bin ich zufrieden und zu neuen Taten bereit. Eigentlich sind die heutigen Leistungssportler nicht zu beneiden. Für mich hat das nichts mit Vortschritt zu tun, sondern nur mehr mit Quälerei.
Ich glaube das Leistungssportler in früheren Zeiten auch noch Spaß am Sport und der Kameradschaft hatten. Heute dagegen nur mehr Druck, Hungern, Trainingpläne einhalten, Sponsorengespräche, immer die richtige Antwort wenn das Fernsehen dabei ist. Es wird auch keine Rücksicht mehr auf die athlethen genommen. Zieleinlauf und schon steht einer mit dem Mikro vor dir. Und jetzt sag mal was schlaues.
Früher sind wir vom Rad gefallen und das wurde respektiert. Kann mich noch an Prüller erinnern , der mal zu mir sagte." Verschnauf erstmal dann reden wir".
Achso, früher war man auch nicht so nachtragend. Man schoß sich auf keinen ein, sondern es war ein Sportkollege mit dem man sich im Feld bewegte. Egal ob der mal nicht meine Meinung hatte, er wurde respektiert. Heute schwingt sich jeder der eine Tastatur bedienen kann zum Hero auf , googelt und setzt Links, und macht einen auf dicke Hose.
Verdammt viele Sackrassler unterwegs die ihr erlesenes Wissen als persönliche Erfahrung hier weitergeben und auch noch möchten das sie gefeiert werden.
Naja, is Samstag und schei.... Wetter, da sollte man nachsichtig sein.
 
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ronde2009

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Natürlich hat das Thema hier was mit Sport zu tun. Nur hat er da was rausgesucht, was eigentlich ganz in Ordnung ist und tut jetzt so als wenn die Leute keinen guten Job machen würden. Vielmehr sollte er selber mal was vorweisen was uns hier weiterbringt und nicht Leute verunglimpfen. Ich finde in dem Zusammenhang auch Teutones Posting hier unglaublich. Wie kann man nur Bilder von Menschen hier posten, die von einem Störenfried gerade willkürlich herausgepickt wurden um sich über sie negativ auszulassen. Sehr unreflektiert.
 

Rawuza

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Person aus der Öffentlichkeit. Foto ist im Netz.
Ist doch auch Werbung für Sie.
 

Teutone

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Wie kann man nur Bilder von Menschen hier posten, die von einem Störenfried gerade willkürlich herausgepickt wurden um sich über sie negativ auszulassen. Sehr unreflektiert.
Okay, hatte daher nur den Link reingestellt, kein Foto, weil danach gefragt wurde, aber könnte ja eh jeder schnell googeln. Zudem sagt ja auch keiner was, wenn irgendwo Joe Friel in einer Diskussion zerrissen wird, selbst wenn in dem Zuge ein Foto von ihm auftaucht. Aber hier vielleicht was anderes, weil sie noch lebt. Obwohl, Joe ja auch noch. Egal, kein Problem, Link wird entfernt.
 

Arthur2021

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Natürlich hat das Thema hier was mit Sport zu tun. Nur hat er da was rausgesucht, was eigentlich ganz in Ordnung ist und tut jetzt so als wenn die Leute keinen guten Job machen würden. Vielmehr sollte er selber mal was vorweisen was uns hier weiterbringt und nicht Leute verunglimpfen. ...
Wieso kommt mir gerade jetzt der alte Spruch in den Sinn: "Er schlägt den Sack und meint den Esel." – Mit dem Sack ist die Nele gemeint, nur, damit's nicht zu Mißverständnissen kommt.
 
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