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Tour de France 2019

ennio_99

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Zitat: Eric Zabel (was ist er bei Katusha? Performance-Trainer?)

"Ete" Erik Zabel-Was er dort macht? Berater/sportlicher Leiter! Vermutlich auch weil sein Sohn Rick dort noch fährt!?
 
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tacoma

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Maybe it helps!

Eric „Ete“ Zabel , die graue Eminenz des Radsports, war schon 2011 bis 2013 sportlicher Leiter des Katusha Teams!
Nach seiner „tränenreichen“ Dopingbeichte trat er von dieser Funktion zurück!
Seit 2018 ist er im Katusha Alpecin Team wieder in beratender Funktion bei Training und Mannschaftsleitung aktiv.
Daneben berät er hauptsächlich CANYON mit dessen Inhaber er eng befreundet ist.

BTW: Die Leistung des KATUSHA-ALPECIN-Teams war eine Enttäuschung der Tour! Möglicherweise hilft es, wenn die mal versuchen das ALPECIN-Coffein Zeugs statt auf die Haare in die Trinkflasche zu träufeln!
 

JA1

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Peter Sagan spricht, wenn auch inzwischen recht ordentlich, ein eher rudimentäres Englisch, dass er wohl erst in der Mannschaft des ollen Tinkoff gelernt hat. Seine Interviews bei Canondale hat er in der Regel in italienischer oder eben in slowakischer Sprache gegeben. Wenn jemand erst im Erwachsenenalter eine Fremdsprache erlernt, darf man in Regel kein Sprachfeuerwerk wie bei einem Muttersprachler erwarten. Und selbst da gibt es eine Menge Leute die teilweise erhebliche Defizite aufweisen. Ich denke sein Witz und seine sprachlichen Fähigkeiten (oder ggf. Mängel) werden am ehesten in Slowakisch zu Tage treten und da sind meine Kenntnisse zu rudimentär um es wirklich beurteilen zu können.

Außerdem ist die Anzahl der Radfahrer (oder anderer Sportler) die in diesen "Interviews" mehr als Worthülsen von sich geben doch eher begrenzt. Brauchbare Informationen zu liefern gehört in der Regel nicht zu deren Aufgaben. Da ist ein wenig Spaß wie bei Peter Sagan schon eine sehr willkommene Abwechselung.
stimme dir vollkommen zu
meine bemerkung zu P Sagan ist im context mit der kritik von AlexExtreme an Buchmann zu sehen, in der P Sagan als das positive gegenbeispiel aufgeführt wurde
 
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ronde2009

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irgendwie verstehe ich deine Kritik am Artikel nicht.
Meine Kritik hat einen Hintergrund. Die Sprache ist faschistoid. Wer Die Tour de France als Schauplatz von ewig siegenden Briten beschreibt, den Wunsch der französischen Fans polarisierend darstellt und von fehlenden Siegergenen schreibt, der biedert sich den völkischen Ideen nahezu an oder hat diese aufgesogen.
Die Tour de France sollte aber nicht für so etwas missbraucht werden. Vielmehr handelt es sich um das größte Radsportereignis des Jahres bei dem international besetzte Teams eine unglaubliche Leistung bringen. Kein Platz für völkisches polarisieren.
 

JA1

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irgendwie verstehe ich deine Kritik am Artikel nicht.
mach dir mal keine gedanken …
ich verstehe, warum er den artikel nicht mag. allerdings spiegelt seine hier aufgetischte und aufgeblasene erklärung nicht seine wahren motive wider.
 
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Liebertson

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Witziges Detail: An den gelben Ringen der Socken kann man sehen, an wie vielen Gelben Triktos in Paris der jeweilige Fahrer beteiligt war. :daumen:
Das ist zumindest meine Interpretation. :D
Cool. Ich hoffe Kneesi und Co. haben auch so ein Paar Socken für Ihre Verdienste auf vergangenen Touren erhalten.
 

SprintLooser

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Witziges Detail: An den gelben Ringen der Socken kann man sehen, an wie vielen Gelben Triktos in Paris der jeweilige Fahrer beteiligt war. :daumen:
Das ist zumindest meine Interpretation. :D
Nicht zu vergessen, die sieben auf dem Armbündchen für 7 mal Tour Sieg.
 

AlexExtreme

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stimme dir vollkommen zu
meine bemerkung zu P Sagan ist im context mit der kritik von AlexExtreme an Buchmann zu sehen, in der P Sagan als das positive gegenbeispiel aufgeführt wurde
Sorry, war zu faul eine Antwort zu schreiben, aber das hat @laidback ja dankender Weise getan. So meinte ich das nämlich. Wie wir beide beschrieben haben, geht es bei den Fahrerinterviews selten um tatsächlichen Informationsgewinn aber was die Unterhaltung angeht, kann man Sagen schon als Positivbeispiel ansehen. Er ist ein "Clown" im positiven Sinn, aber das wäre zu kurz gegriffen. Seine trolligen Antworten auf (für ihn) bescheuerte Reporterfragen sind einen Blick wert (YouTube). Übrigens hat er sich mal nach einem Sieg, ich glaube es war bei der Kalifornienrundfahrt, politisch zum Thema Flüchtlingskrise geäußert und darauf verzichtet, über seinen Sieg zu schwafeln. Und ja, sein Englisch ist verbesserungswürdig, aber wie laidback schon ansprach, spricht er flüssig italienisch.

Nochmal: Wollte Buchmann hier nicht schlecht darstellen, und einen zweiten Sagan braucht es im Team nicht, aber in den Interviews kommt Emu für mich halt ziemlich unsympathisch rüber. So ein Degenkolb scheint auch nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein, ist auch nicht sein Job, aber trotzdem strahlt er Persönlichkeit aus.
 

CYJU

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Hallo zusammen!

Ich hatte ursprünglich erst gar keine Lust, mir die aktuelle TdF anzuschauen, habe es dann aber doch getan. Der Grund für meine Unlust liegt/lag an der Dominanz von SKY - jetzt Ineos, was die Tour die letzten Jahre langweilig gemacht hat, IMO.

Aber ich muß meine Meinung revidieren, die jetzige Tour war überraschenderweise doch wieder recht spannend. Ich habe mich darüber gefreut. Julian Alaphilippe hat mir richtig gut gefallen, sein Kampfgeist war beeindruckend. Und auch, wie sich Thibaut Pinot nach dem Windkanten-Debakel wieder zurückgemeldet hat, war klasse. Ich habe richtig mit ihm gelitten, als er aufgeben mußte.

Nicht besonders gefallen hat mir u. a. Geraint Thomas. Außer bei einer Etappe, wo er Alaphilippe noch auf dem steilen Schlußanstieg überholt hat, das war schon bemerkenswert.

Und die Tour selbst? Insgesamt eine gute Mischung aus Flachetappen, etwas welligerem Terrain und Hochgebirge. Was mir nicht gefallen hat, war das Fehlen des Prologs. Natürlich ist der nicht sehr aussagekräftig, aber hier können doch immerhin schon "Duftmarken" gesetzt werden. Und last but not least die Länge der EZF. Das MZF war kurz, unter 30 km, und das EZF genau dasgleiche, wenn auch sehr schwierig vom Profil her. Ich bin der Auffassung, daß nur knapp 30 km für EZF einfach zu kurz ist. Es müssen ja nicht über 60 km sein, so wie es früher war, aber zwischen 40 und 50 km dürfen es gerne sein.

Ich glaube, daß es auch - unter anderem - an der Kürze der EZF lag, daß Egan Bernal gewinnen konnte. Er ist maximal ein mittelmäßiger Zeitfahrer. So konnte er den Rückstand in Grenzen halten und bei den Bergetappen mehr als egalisieren. Unabhängig davon finde ich ihn sympathisch. Seine Emotionalität, als es klar war, daß er die TdF gewinnen würde, wenn nichts mehr dazwischen kommt, war bewegend. Von daher bin ich sehr froh, daß er gewonnen hat. ;)

Wie seht Ihr die aktuelle Tour? Hätte Emanuel Buchmann eventuell noch mehr versuchen sollen? Über Eure Meinungen würde ich mich freuen.
 

JA1

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pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
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Wie seht Ihr die aktuelle Tour? Hätte Emanuel Buchmann eventuell noch mehr versuchen sollen? Über Eure Meinungen würde ich mich freuen.
Was sollte Buchmann mehr versuchen? Wenn er die Beine gehabt hätte, um mit einem entscheidenden Angriff viel Zeit gutzumachen, hätte er es mit Sicherheit versucht, so blieb es aber logischer Weise nur bei vorsichtigen Versuchen, z.B. bei der letzten Bergetappe, die offensichtlich aber niemanden seiner Konkurrenten in wirkliche Bedrängnis brachte.
Wäre er schon ein paar Mal in den Top10 einer Grand Tour gewesen, hätte er mehr riskieren können, da aber ein vierter Platz in der Gesamtwertung in seiner Karrierebilanz einen ganz großen Schritt nach vorne darstellt, hat er sich völlig nachvollziehbar verhalten.
Man kann bei ihm sehen, dass er sehr behutsam und langfristig aufgebaut wird, wenn er so weitermacht, wird früher oder später sehr wahrscheinlich auch noch eine Podiumsplatzierung bei einer GT kommen.
 

CYJU

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@pjotr

Ich bezog mich dabei auf einen Kommentar von Emanuel Buchmann, als er sinngemäß sagte, daß er bei einer schwierigen Etappe gut mithalten konnte, er sozusagen sein Limit noch nicht erreicht hatte. (Finde den entsprechenden Artikel leider auf die Schnelle nicht).

Da hätte ich mir gewünscht, daß er versucht, durch eine entsprechende Platzierung Bonus-Punkte zu bekommen, es fehlte ja nur noch wenige Sekunden zum Tour-Dritten. Aber wünschen kann man sich viel, man steckt ja nicht drin, und vermutlich hätten die Konkurrenten ihn nicht wegfahren lassen, sehr wahrscheinlich sogar nicht.
 

BlueberryHH

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Eric „Ete“ Zabel , die graue Eminenz des Radsports, war schon 2011 bis 2013 sportlicher Leiter des Katusha Teams!
Nach seiner „tränenreichen“ Dopingbeichte trat er von dieser Funktion zurück!
Seit 2018 ist er im Katusha Alpecin Team wieder in beratender Funktion bei Training und Mannschaftsleitung aktiv.
Daneben berät er hauptsächlich CANYON mit dessen Inhaber er eng befreundet ist.

BTW: Die Leistung des KATUSHA-ALPECIN-Teams war eine Enttäuschung der Tour! Möglicherweise hilft es, wenn die mal versuchen das ALPECIN-Coffein Zeugs statt auf die Haare in die Trinkflasche zu träufeln!

war diese peinlich Heulsusen - Nummer auf der Bühne damals vom Zabel nicht schon viele viele Jahre früher? Oder macht er das regelmässig?
 
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