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Suche erstes RR für mein Freundin, max 1000€ , gerne auch gebraucht

Brucho

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Servus,
wie der Titel schon sagt: Nachdem ich mir im Sommer mein erstes RR geholt habe (wir sind beide MTBler) und sie öfter mal darauf gefahren ist , hat sie nun auch Feuer gefangen. Ihr Budget ist allerdings mit max 1000€ aktuell zimelich knapp, deshalb darf es ruhig auch ein gebrauchtes Rad sein, denn ne 105er Gruppe (oder vergleichbar) soll es dann doch schon sein...
Rahmen Alu oder Carbon wäre beide OK, je nach dem was es auch gebraucht so gibt, Gewicht aber wenn möglich unter 9kg .

Ich hab jetzt schon mal bisle geguckt und bin bei Neu auf diese beiden Modelle gestossen:


Ausstatung passt, nur den Laufradsatz kann ich nicht einschätzen, vermutlich liegt hier die ''Schwäche''


Das Radon sieht gut aus,



Weiterhin bei Ebay (kenne ihre Größe nur bei Canyon, dort hat sie XS) diese hier:




@canyon - Experten: Wo liegt der Unterschied zwischen den Modellinien Roadlite und Endurace ?

Was sagt ihr zu den bisherigen Funden und habt ihr vllt noch Ideen zu konkreten Marken, Modellen, nach denen ich gebraucht gucken könnte oder aber auch passende Neuware ?
 
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Altmetal

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Ihr Budget ist allerdings mit max 1000€ aktuell zimelich knapp, deshalb darf es ruhig auch ein gebrauchtes Rad sein, denn ne 105er Gruppe (oder vergleichbar) soll es dann doch schon sein...
Was genau spricht gegen "eine Nummer kleiner", sprich Tiagra? Warum soll eine 5 Jahre alte 105 besser sein?
Das Radon sieht gut aus,
Typisches " Hauptsache 105"-Rad.
Wenn dann schon die 12€-Reifen als Highlight bezeichnet werden....
Und die Axel-Springer-"Empfehlung" wertet das Teil erst recht ab.
Wo liegt der Unterschied zwischen den Modellinien Roadlite und Endurace ?
Geometrie?
Die Geometrietabellen der jeweiligen Räder solltest du dir auf jeden Fall anschauen und mit den Bedürfnissen abgleichen. Und bei knappem Budget tut ein nicht passendes Rad erst recht weh. Aber dann hat es wenigstens 105.
 

lagaffe

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Oh, eine "ich-suche-für-meine-Freundin-ein-Rad-Anfrage".

Die Möglichkeit, dass das schief läuft, liegt bei 80%. Wie oft habe ich schon erleben müssen, dass sich "Er" wie ein Schneekönig freut, dass der Schnapper so eine tolle Ausstattung hat, was sich meist auf die Schaltanlage bezieht, "Sie" aber mit 1,62 Körpergröße auf einem 54er Rahmen überstreckt und ziemlich schnell keine Lust mehr hat.

Aus irgend einem Grund werden selbst groß gewachsenen Frauen ein meist viel zu großes Rad angedreht.

Grundsätzlich ist Paßform alles, solange eine gewisse Material-Qualität eingehalten wird. Das wird bei 1000,00 Euro schon knapp, denn unterhalb von 1500 Euro regiert der Rotstift. Und da, wo man nicht gleich hinsieht, findet man die "Mangelware".

Ein Rad hat mehr Dimensionen, als die Höhe. Vor allem die Länge ist wichtig.

Wenn sie unter 1,70m groß ist, wird die Suche aufwendiger. Gebrauchte gibt es, aber man muß suchen und Geduld haben. Auch "Neu" stehen die nicht einfach im Laden rum.
Sogenannten "Womens" Linien decken manchmal den Range nach unten ab. Aber kleine Rahmen sind oft extrem geschnitten. Entweder mit steilem Sitzwinkel über 74° oder extrem verlängertem Steuerrohr.

Die Schaltgruppe wird notorisch überbewertet. Siche ist nur, dass im Shimano-Range unterhalb der Tiagra auch die Langlebigkeit der Komponenten abnimmt. Aber man kann nicht sagen, dass die "billigen" Schaltungen nicht funktionieren. Für die nächsten fünf Jahre muß man sich keine Gedanken machen, erst recht nciht, wenn das Rad nicht jeden Tag gefahren wird.
Die anderen Hersteller, fangen erst dort an, wo Shimano in der gehobenen Mittelklasse angekommen ist.

Nimm es nicht zu persönlich, aber auch das ist Erfahrung: "Sie" traut sich an die Technik nicht ran und fragt "Ihn", weil der ja soooo viel Ahnung hat. Immerhin redet "er" dauernd darüber. Leider ist es meist der Fall, dass die Ahnung wirklich nur eine ungefähre und recht nebelige solche ist und fundiertes Wissen komplett fehlt.
Klar, es gibt genug Läden, die mit einer Kundin noch weniger zurande kommen, als mit einem Kunden, dem sie auch das andrehen, was gerade da steht. Aber die "Angst" über den Leisten gezogen zu werden ist auch deutlich größer, als sie sein müßte. Und meist wird das nur ein Abgleich aus Händler- und "Fachzeitschriften"-Meinung.

Mein ernst gemeinter Rat: Sie sollte sich selber um ihr Rennrad kümmern. Sehr oft sind nämlich "ihre" Prioritäten nicht nur die ohnehin wichtigeren, sondern oft genug sogar rein rational die besseren.
 

Madders

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Ich werfe mal noch das Rose Pro SL Lady in den Raum.

Schaus' dir halt mal an, meine Freundin hat das Vorgängermodell vor ein paar Jahren gekauft. Damals gab es das Rad noch mit kompletter 105er Ausstattung für 1000 Euro. Für dieses Geld bekommt man mittlerweile nur noch die Tiagra Ausführung.

Verstehe auch nicht warum Anfänger*innen immer gleich mindestens eine 105er Ausstattung brauchen, das kann man in recht vielen Threads lesen. Ich behaupte mal viele Fahrer*innen würden im Blindversuch eh keinen Unterschied merken.

Um nochmal auf das Rad meiner Freundin zurück zu kommen:
Nach maximal 500 gefahrenen Kilometern steht das gute Stück nur noch im Keller. "Keine Zeit, keine Lust, meine Mädels fahren nicht mit mir etc."
Also erwarte diesbezüglich nicht zu viel :D
 

Brucho

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Ok, also ich versuche mal der Reihe nach auf alle Punkte einzugehen:

Was genau spricht gegen "eine Nummer kleiner", sprich Tiagra? Warum soll eine 5 Jahre alte 105 besser sein?
Grundsätzlich spricht nix gegen die Tiagra, wenn man dafür andere Benefits hat, in die das Budget fliesst, aber man muss sich ja erstmal irgendwelche Parameter setzen. Was wäre dann dein Vorschlag hinsichtlich der Budgetgewichtung ? Tiagra, dafür mehr Budgetanteil in bessere Laufräder ? Konstruktive Vorschläge bitte...ist halt auch meist so, dass ein Rad was mit überdurchschnittlichen Laufrädern kommt meist nicht Tiagra verbaut hat , sondern hochklassigere Teile und nicht selten auch Carbonrahmen... und dann sin wir insgesamt eben doch wieder jenseits der Budgetgrenze. Aber wie gesagt, generell spricht nix dagegen, nur ich wüsste jetzt keins bzw hab keins gefunden (also neues). Zumal , meiner Erfahrung nach, sind so nun mal die typsichen 1000€ Rennräder: Alurahmen, 105er Gruppe, eher schwächere Laufräder, Rahmengeometrie eher Richtung Komfort - oder eben schlechter, weil man noch für den Namen mitbezahlt.. ich sehe das aber grundsätzlich nicht als Problem an, Laufräder kann man auch nachkaufen, zur Not gebraucht udn unkompliziert einbauen. Allerdings, wir wissen doch allöe wie es ist: beim ersten Bike, egal ob RR oder MTB, ist man immer begeistert, wenn es einigermaßen taugt, da denkt man nicht nach zwei Wochen ''ach die Laufräder'' sind aber Mist.

Typisches " Hauptsache 105"-Rad.
Wenn dann schon die 12€-Reifen als Highlight bezeichnet werden....
Versteh die Botschaft der Aussage nicht. Wie bereits oben geschrieben: ja, es entspricht sicherlich dem typischen Bike bis 1000€ , aber was ist daran jetzt verwerflich.
Ich hab mir wie gesagt selbst im Sommer mein erstes RR geholt, dass Canyon Endurace CF 7.0, hat exakt die selben Komponenten bei Antrieb und Laufrad wie das verlinkte Radon nur halt mit Carbonrahmen - und ich bin super zufrieden bisher...
Das die Vermarktung der Händler - egal welcher, durch die Bank - besonders bei Rädenr dieser Preisklasse ein großes Stückl auf Blendwerk und Unwissenheit der Interessenten setzt ist doch klar... aber auch ist doch kein Argument ein bestimmtes Bike prinzipiell auszuschließen...zumal , ja die Reifen sind nich toll, aber Reifen kann man nun auch wirklich super easy wechseln.

Geometrie?
Die Geometrietabellen der jeweiligen Räder solltest du dir auf jeden Fall anschauen und mit den Bedürfnissen abgleichen. Und bei knappem Budget tut ein nicht passendes Rad erst recht weh.
Ah ok, das ist doch mal ne wertvolle Info, dass es da relevante Unterschiede bei der Geometrie dieser beiden Modellinien gibt, dann check ich das mal aus - hätte ja auhc sein können, dass es einfach Vorgänger und Nachfolger o.ä. sind und nur der Name geändert wurde...
Das die Geo zum Bearf und Körper passen muss ist mir durchaus klar, ich fahre seit 15 Jahren MTB und das ist beim MTB nicht anders, egal auch ob das Rad eher günstig oder teuer ist.

die Geometrie bei Radon ist sehr sportlich, da sollte man besonders genau hinschauen, ob sie das fahren kann/will oder anders gesagt wenn das Radon passt, wäre das Endurace das falsche Rad.
Welches hast du dir gekauft?
Ah, danke , sehr gute Info.
Ich hab mir das Canyon Endurace CF 7.0 in XS geholt. Meine Freundin und ich sind beide fast gleich groß - bzw klein :-D - ich 1,71cm, sie 167cm , entprechend passt die Größe für uns beide. Sie hat natürlich frauentypisch ein anderes Verhältnis zwischne Oberkörper und Beine, enstrpechend sitze ich auf dem Endurace eher komfortabel (für mich dürfte es durchaus auch eine performancelastigere Sitzposi sein, weiss jetzt nach einigen 100km schon, dass mein nächses RR defintiv so seín wird) und sie seitzt entsprechend eher sportlich drauf, weil ihr Oberkörper kürzer ist, muss halt dafür den Sattel etwas höher stellen als ich - ihr gefällt die sportliche Sitzposition aber sehr gut.
Jetzt muss man natürlich denken, dass sie noch keine Strecken 50km+ damit gefahren ist - deshalb kann man das mit der sportlichen Sitzposition nicht so wirklich bewerten und mein Gefühl sagt mir, dass so wie ich sie kenne, zum Anfang dann schon eine komfortablere Sitzposi sinnvoller / vernünftiger wäre, auch und vor allem für längere Touren - zumal sie defintiv eher der Typ für längere, mittelschwere Touren ist als für Performance-High-Speed- Runden.
Deshalb bin ich auch auf das verlinkte Canyon (das für mich für den Preis 900€ eigentlich echt gut aussieht bis eben auf die schwachen Laufräder, aber man kann halt nciht alles haben), das Radon und das Canyon Endurace sowie das Specialized bei Ebay aufmerksam geworden, weil die jeweils Komfort-Geo haben und dazu für Frauen sind.

@lagaffe :
sry, aber wa soll mir dieses Beitrag konstruktiv bringen ?
Die Tatsache, dass er Rahmen / die Geo zu den Bedürfnissen und dem Körper des Fahrers passen muss ist mir klar. Auch werde ich sicherlich sie noch wen anders, der mich vllt mal fragt, auf ein zu großes Bike zwingen wollen, nur weil ich das vllt ''cool'' finde, wie das aussieht - mag ja sein, dass es da Genossen gibt, die solch ein infantiles Verhalten an den Tag legen, aber die Gefahr besteht bei mir nicht.
Das Budget ist nun mal wie es ist, mir ist klar, dass man für 1000€ nicht alles haben kann - nicht zu letzt auch deshalb der Gedanken an gebrauchte Räder bzw der Kaufzeitpunkt jetzt, wo die Saison vorbei ist.

Nimm es nicht zu persönlich, aber auch das ist Erfahrung: "Sie" traut sich an die Technik nicht ran und fragt "Ihn", weil der ja soooo viel Ahnung hat. Immerhin redet "er" dauernd darüber. Leider ist es meist der Fall, dass die Ahnung wirklich nur eine ungefähre und recht nebelige solche ist und fundiertes Wissen komplett fehlt.
Klar, es gibt genug Läden, die mit einer Kundin noch weniger zurande kommen, als mit einem Kunden, dem sie auch das andrehen, was gerade da steht. Aber die "Angst" über den Leisten gezogen zu werden ist auch deutlich größer, als sie sein müßte. Und meist wird das nur ein Abgleich aus Händler- und "Fachzeitschriften"-Meinung.

Mein ernst gemeinter Rat: Sie sollte sich selber um ihr Rennrad kümmern. Sehr oft sind nämlich "ihre" Prioritäten nicht nur die ohnehin wichtigeren, sondern oft genug sogar rein rational die besseren.
Ich nehm e snicht persönlich, aber ich verstehe wirklich nicht, wo der Mehrwert dieser Aussage sein soll, vllt verstehe ich aber auch einfach nicht , worauf du hinaus willst:
Wie gesagt, ich bin seit 15 Jahren MTBler, also nicht völlig blöde, aber im RR neu und sicherlich hier kein Experte - nicht zu letzt deshalb frage ich ja auch nach eurer Meinung.
Dein Vorschlag ist also, dass sie sich hier im Forum anmeldet und exakt dne selben Post macht und die selben Fragen stellt wie ich es jetzt in ihrem Sinne gemacht habe + sie soll sich jetzt durch alle Möglichen Artikel und Texte wühlen umd das Basiswissen hinsichtlich der Marken, Komponente etc anzueignen, obwohl ich mir das schon alles über Wochen reingeprügelt haben und es deshalb wesentlich zeitökonomischer wäre, wenn ich hier für sie schreibe, zumal ich schon einen Account habe ? Sinn ?!?
Ihr Prioritäten sind die gennannten:
  • Budget maximal 1000 €
  • neu oder gebraucht geht beides
  • passende Größe und Rahmen, tendenziell eher Komfort (im RR- Kontext natürlich) als Perforcmance, aber das ist eher eine Einsachätzung als echtes Wissen, denn sie ist ja Anfängerin und hat keine Vergleichsmöglichkeiten und auch noch keine Rundne mit 100km gefahren, die robefahrt im ladne gibt da so gut wie keine Nachhaltige Information ab
  • Rahmenmaterial egal, tendenz sogar eher Richtung gutes Alu
  • recht robust sein, also ein ''Sorglos'' Fahrrad, mit dem man nicht Hypersensibel umgehen und wo man nicht alle 300km was neu Einstellen muss (überspitzt formuliert)
  • möglichst ''viel'' Rennrad für das Budget

Ich werfe mal noch das Rose Pro SL Lady in den Raum.

Schaus' dir halt mal an, meine Freundin hat das Vorgängermodell vor ein paar Jahren gekauft. Damals gab es das Rad noch mit kompletter 105er Ausstattung für 1000 Euro. Für dieses Geld bekommt man mittlerweile nur noch die Tiagra Ausführung.

Verstehe auch nicht warum Anfänger*innen immer gleich mindestens eine 105er Ausstattung brauchen, das kann man in recht vielen Threads lesen. Ich behaupte mal viele Fahrer*innen würden im Blindversuch eh keinen Unterschied merken.

Um nochmal auf das Rad meiner Freundin zurück zu kommen:
Nach maximal 500 gefahrenen Kilometern steht das gute Stück nur noch im Keller. "Keine Zeit, keine Lust, meine Mädels fahren nicht mit mir etc."
Also erwarte diesbezüglich nicht zu viel :D
Hatte bei Rose vor paar Wochen schon mal geguckt, ich meine da gabs nix, aber ich gucke gleich nochmal.
Siehe oben, es muss keine 105er per se sein, aber irgendwelche Parameter muss man ja anführen. Tiagrad und dafür anderen Mehrwert, etwa starke Laufräder, ist auch ok...
Die Gefahr, dass das Bike nach 500km rumsteht ist auszuschliessen zu 90% ,soviel fährt sie schon locker im Quartal ... deine Freundin willl ihr Bike nicht zufällig verkaufen ? :p

Edit:
Bei Rose gibt es
  • das PRO SL Tiagra für 950€, welches im Vergleich zum oben verlinkten Radon teurer, aber ,so wie ich es sehe schlechter, ist und im Vergleich zum verlinkten Canyon zwar ein besseres Laufrad aber dafür eine schwächere Gruppe biete und dabei teurer ist
  • das Pro SL Lady Tiagra , welches nochmal 100 € mehr kostet und ein Rose Laufrad hat, welches ich nicht einstufen kann im Vergleich zum Mavic Aksium bzw Fulcrum Racing 900
Von daher würde ich denken Rose fällt leider eher raus, oder ?
 
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rr-mtb-radler

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Zum Rose:

Wieder kommt „fürs gleiche Geld bessere Ausstattung“.

Es ist EGAL ob eine 105er oder eine Tiagra verbaut ist, der Rahmen muss PASSEN. Zudem bekommst Du, besser Deine Freundin, ein Rad mit kleineren LR, was besser zu einem kleinen Rahmen passt.
Das wäre mir wichtiger, als 100.- zu sparen oder eine 105er, statt einer Tiagra zu bekommen.

Das ist im Grunde auch die Kernaussage der Anderen. Es ist egal, welche Gruppe, der Rahmen muss passen. Das ist das A und O und sonst nichts. Alles andere kann man nach und nach aufrüsten, wenn man will.

Die hier angebotenen LR (in dieser Preisklasse Standard) sind solide, ausreichend steif und relativ schwer, sie nehmen sich alle drei nicht viel. Selbst die einfachen, schweren Reifen des Radon wären für mich kein Pro oder Contra für das Rad. Die Reifen sind schnell und relativ günstig gegen die von den Mitbewerber montierten sehr guten Reifen von Schwalbe und Conti getauscht.

Ach ja, die Aussage von @lagaffe würde Deiner Freundin helfen ;)

Du schielst immer nach der besten Ausstattung zum günstigsten Preis. Die meisten Frauen juckt die Ausstattung weniger, sie kaufen dass, was ihnen gefällt und auf dem sie sich wohlfühlen, womit sie im Wortsinn besser fahren :D

Deine Freundin soll, wenn möglich, an einem Samstag das Radon, das Canyon und das Rose Probe fahren (sollte bei Bonn-Koblenz-Bocholt drin sein). Dann soll sie das Rad nehmen, auf dem sie sich am wohlsten fühlt. Der direkte Vergleich gibt da ein ganz gutes Feedback, besser als mit 1-2 Wochen Abstand die Räder zu testen.
Wobei sie sich das Canyon sparen kann, kennt ja Deins ;)

Ach ja, zumindest in Bocholt gibt es ein tolles Bistro, nimm da Platz und trink einen Kaffee/Tee zu einem Stück Kuchen, während sie testet ;)
 
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Altmetal

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Grundsätzlich spricht nix gegen die Tiagra, wenn man dafür andere Benefits hat, in die das Budget fliesst, aber man muss sich ja erstmal irgendwelche Parameter setzen. Was wäre dann dein Vorschlag hinsichtlich der Budgetgewichtung ? Tiagra, dafür mehr Budgetanteil in bessere Laufräder ?
Unter der Vorausssetzung, dass das Rad sonst passt, würde ich bei ansonsten gleichen Komponenten einen "Downgrade" auf Tiagra in Erwägung ziehen und das nicht ausgegebene Geld anderweitig verwenden.
Versteh die Botschaft der Aussage nicht. Wie bereits oben geschrieben: ja, es entspricht sicherlich dem typischen Bike bis 1000€ , aber was ist daran jetzt verwerflich.
War das eine Frage?
"Verwerflich" ist da gar nichts. Aber was sagt das über das Rad aus, wenn dem Hersteller als "Highlight" ausgerechnet die günstigen Reifen einfallen? Die 105 ist für dieses Rad "overdressed".
Der zweite Punkt ist eher ein persönliches Ding - für mich bewirken "Empfehlungen" aus dem Hause A.Springer stets und grundsätzllich genau das Gegenteil: #kaufichnich
 

schlotterbüx

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Hallo,

wenn natürlich alle gut gemeinten Ratschläge hier so abgebürstet werden...

...bringe ich mal eine andere Frage ins Spiel: i. S. Gebrauchtkauf wurden ja mehrere Räder verlinkt.

Wie wärs mit ner Probefahrt? Gerade wenn die Größe für Canyon bekannt ist?

Gruß (und wegduck bzgl. der Reaktion :D)
 

chrisbrauni

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Ich würde mir mal bei Rose die Damenmodelle anschauen. Rose baut gute Räder und m.E. ist das Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut. Das Pro SL für Damen bekommst du mit Tiarga für knapp über 1.000 Euro.

Mein erstes Rennrad war auch das Pro SL, aber für Herren :) Ich habe es immer noch und fahre es noch sehr gerne. Mittlerweile ist es fast 10 Jahre alt.
 

sieben

Hochdruck-Luftpumpe
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Ich stand auch vor der Herausforderung, meiner Freundin ein Einsteigerrennrad zu besorgen. Was hab ich gemacht? Ich bin mit ihr zu Decathlon gefahren und sie konnte sich die Räder anschauen und verschiedene Rahmenhöhen testen, bevor sie eines kaufte. Am End ist es ein weißes BTwin mit Sora-Schaltung geworden. Ich habe sie bewusst selbst aussuchen lassen und würde das auch jedem anderen raten. Das Rad muss ihr schließlich gefallen und passen, damit sie Freude am und Motivation zum Fahren verspürt. Wie der geneigte RRN-User die verbaute Gruppe bewertet, ist in dem Fall zweitrangig.

Als Ingenieur und rennradfahrender Lebenspartner beobachte ich an mir selbst, dass wir häufig dazu neigen, zu wenig auf Kundinnen-Bedürfnisse einzugehen und grundsätzlich die technisch schönste Lösung zu bevorzugen. Das gebrauchte Focus mit 5600er, das ich ihr ausgesucht hätte, wäre für sie wahrscheinlich bestenfalls "okay" gewesen. Ihr jetziges hat sie hingegen sehr gerne, weil es genau die Anforderungen erfüllt, die sie daran stellt.
 
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Osso

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Was ich noch aus eigener Erfahrung zu bedenken gebe ist das die Schaltbremshebel zu den Händen passen müssen. Hier hilft natürlich nur mehre in der Hand gehabt zu haben.
Weiter wichtiger Punkt ist die Übersetzung, hier maßgeblich die Kettenblätter.
Wir haben da letztlich relativ viel hin und her gebaut. Manches ezigt sich halt auch erst etwas später
 

Brucho

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Zum Rose:

Wieder kommt „fürs gleiche Geld bessere Ausstattung“.

Es ist EGAL ob eine 105er oder eine Tiagra verbaut ist, der Rahmen muss PASSEN. Zudem bekommst Du, besser Deine Freundin, ein Rad mit kleineren LR, was besser zu einem kleinen Rahmen passt.
Das wäre mir wichtiger, als 100.- zu sparen oder eine 105er, statt einer Tiagra zu bekommen.

Das ist im Grunde auch die Kernaussage der Anderen. Es ist egal, welche Gruppe, der Rahmen muss passen. Das ist das A und O und sonst nichts. Alles andere kann man nach und nach aufrüsten, wenn man will.

Die hier angebotenen LR (in dieser Preisklasse Standard) sind solide, ausreichend steif und relativ schwer, sie nehmen sich alle drei nicht viel. Selbst die einfachen, schweren Reifen des Radon wären für mich kein Pro oder Contra für das Rad. Die Reifen sind schnell und relativ günstig gegen die von den Mitbewerber montierten sehr guten Reifen von Schwalbe und Conti getauscht.
Also bzgl des kleineren Laufrads , dass ist eher nicht der Fall, habe ich deshalb schon ignoriert, zumal ich heute nochmal gemessen habe bei ihr , was meinen Verdacht bestätigt hat: sie hat bei 1,69cm eine Schrittlänge von 85cm, das dürfte also bei der Rahmenhöhe schon so 55cm sein vermute ich, sprich bei Rose wäre das dann wohl auch ein 28er Laufrad.

Das ein passender Rahmen absolut an erster Stelle steht ist klar, das habe ich doch eigentlich deutlich genug gesagt, dass ich das natürlich weiss, genau so auch, dass Tiagra schon ok wäre, wenn das Bike dafür ein anderes Benefit bringt - fern ab vom Rahmen, denn wie gesagt, der muss eh passne, egal was die Ausstattung ist, deshalb geht die Diskussion 105er vs Rahmen mmn auch am Thema vorbei, denn dass der Rahmen passt setze ich eh immer voraus und DANN gucke ich auf die Ausstattung. Vllt habe ich das aber auch anfänglich falsch /missverständlich formuliert, ich dachte aber auch, dass das selbstverständlich wäre...
In diesem Sinne / unter der Prämisse habe ich auch über alle gennenten Räder bisher gesprochen.

Das die einzelnen Laufräder ungefähr vergleichbar sind , sprich ein klare Kriterium für eines davon, ist eine nützliche Info, danke dir, und ja, natürlich ist die Bereifung absolut kein Kriterium,, spätestens nach nen 3/4 wir der Reifen ja eh gewechselt...

Du schielst immer nach der besten Ausstattung zum günstigsten Preis. Die meisten Frauen juckt die Ausstattung weniger, sie kaufen dass, was ihnen gefällt und auf dem sie sich wohlfühlen, womit sie im Wortsinn besser fahren :D

Deine Freundin soll, wenn möglich, an einem Samstag das Radon, das Canyon und das Rose Probe fahren (sollte bei Bonn-Koblenz-Bocholt drin sein). Dann soll sie das Rad nehmen, auf dem sie sich am wohlsten fühlt. Der direkte Vergleich gibt da ein ganz gutes Feedback, besser als mit 1-2 Wochen Abstand die Räder zu testen.
Wobei sie sich das Canyon sparen kann, kennt ja Deins ;)

Ach ja, zumindest in Bocholt gibt es ein tolles Bistro, nimm da Platz und trink einen Kaffee/Tee zu einem Stück Kuchen, während sie testet ;)
Sie juckt die Ausstattung schon neben der Optik -(wie gesagt, Wohl fühlen, also passende Größe und Geo, kommt natürlich zuerst, bei mir wie auhc bei ihr, aber sie fühlt sich ja auch auf menem CF in XS für Herren / Unisex wohl und dort sitzt sie defintiv sehr gestreckt, vermutlich gestreckter als Canyon das selber vorsieht)
Probefahren ist Trumpf, schon klar, aber zu Canyon, Radon, Rose hin und überall Probe fahren wird nicht klappen in nächster Zeit, soviel ist sicher...genau so macht man auch für gebrauchte Räder natürlich keine 200km einfach mal so.
Sollte es was Gebrauchtes geben , würde wir halt eine Probefahrt bei einem entsprechendne , regionalen Händler faken (auch wenn man sowas eigentlich nicht macht), um zu gucken, ob die Geo und Größe passt. Bei Radon und Rose geht das dann halt nicht, da müsste man es dnan auf dne Versuch ankommen lassen und sonst gehts halt zurück, wenns gar nicht passt....

Unter der Vorausssetzung, dass das Rad sonst passt, würde ich bei ansonsten gleichen Komponenten einen "Downgrade" auf Tiagra in Erwägung ziehen und das nicht ausgegebene Geld anderweitig verwenden.
Ja, das wäre ne Option, durchaus, vermutlich dann am ehesten in ein anderes LR, oder ?

Der zweite Punkt ist eher ein persönliches Ding - für mich bewirken "Empfehlungen" aus dem Hause A.Springer stets und grundsätzllich genau das Gegenteil: #kaufichnich
Versteh ich, bin auch kein Freund gewisser Medienhäuser, egal ob Springer, Mohn usw - aber was will man machne, die sind halt überall präsent, änder nix an dem Bike in dem Fall - ob die jetzt dazu schreiben top oder rotz, man kann es ja für sich selbst bewerten, hab deshalb die Einschätzung von Springer , sprich das Testergbenis, gar nicht wahrgenommen, bis du es angesprochen hattest...

Hallo,

wenn natürlich alle gut gemeinten Ratschläge hier so abgebürstet werden...

...bringe ich mal eine andere Frage ins Spiel: i. S. Gebrauchtkauf wurden ja mehrere Räder verlinkt.

Wie wärs mit ner Probefahrt? Gerade wenn die Größe für Canyon bekannt ist?

Gruß (und wegduck bzgl. der Reaktion :D)
Ja , bei den Gebrauchten wird natürlich eine Probefahrt gemacht, sofern die in der Umgebung sind bzw wenn da ein Kandidat absolut der Kracher wäre würdnme wir dafür natürlich auch weiter fahren...
Btw, es sind da zwei weitere Kandidaten dazu gekommen, müsste ich noch wegen der Größe recherchieren, ob das ungefähr passt und Sinn macht hinzufahren:



Ich würde mir mal bei Rose die Damenmodelle anschauen. Rose baut gute Räder und m.E. ist das Preis-/Leistungsverhältnis sehr gut. Das Pro SL für Damen bekommst du mit Tiarga für knapp über 1.000 Euro.

Mein erstes Rennrad war auch das Pro SL, aber für Herren :) Ich habe es immer noch und fahre es noch sehr gerne. Mittlerweile ist es fast 10 Jahre alt.
Haben wir ja auf dem Schirm, siehe oben.

Ich stand auch vor der Herausforderung, meiner Freundin ein Einsteigerrennrad zu besorgen. Was hab ich gemacht? Ich bin mit ihr zu Decathlon gefahren und sie konnte sich die Räder anschauen und verschiedene Rahmenhöhen testen, bevor sie eines kaufte. Am End ist es ein weißes BTwin mit Sora-Schaltung geworden. Ich habe sie bewusst selbst aussuchen lassen und würde das auch jedem anderen raten. Das Rad muss ihr schließlich gefallen und passen, damit sie Freude am und Motivation zum Fahren verspürt. Wie der geneigte RRN-User die verbaute Gruppe bewertet, ist in dem Fall zweitrangig.
Sie sucht auch selber auch, ich schreibe hier blos...

Was ich noch aus eigener Erfahrung zu bedenken gebe ist das die Schaltbremshebel zu den Händen passen müssen. Hier hilft natürlich nur mehre in der Hand gehabt zu haben.
Weiter wichtiger Punkt ist die Übersetzung, hier maßgeblich die Kettenblätter.
Wir haben da letztlich relativ viel hin und her gebaut. Manches ezigt sich halt auch erst etwas später
Jap , stimmt.
Denke aber, dass 50/34 x 11-34 schon ok sein sollte eigentlich, auf dem MTB fährt sie eher mit niedrigerer Kadenz und dafür die schweren Gänge, das kleine KB kommt nur sehr selten zum Einsatz ...(jetzt frag mich aber nicht, welche Übersetzung sie beim MTB hat, müsste ich nachgucken)
 

lagaffe

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4.885
Versteh die Botschaft der Aussage nicht. Wie bereits oben geschrieben: ja, es entspricht sicherlich dem typischen Bike bis 1000€ , aber was ist daran jetzt verwerflich.
Ich hab mir wie gesagt selbst im Sommer mein erstes RR geholt, dass Canyon Endurace CF 7.0, hat exakt die selben Komponenten bei Antrieb und Laufrad wie das verlinkte Radon nur halt mit Carbonrahmen - und ich bin super zufrieden bisher...
Das die Vermarktung der Händler - egal welcher, durch die Bank - besonders bei Rädenr dieser Preisklasse ein großes Stückl auf Blendwerk und Unwissenheit der Interessenten setzt ist doch klar... aber auch ist doch kein Argument ein bestimmtes Bike prinzipiell auszuschließen...zumal , ja die Reifen sind nich toll, aber Reifen kann man nun auch wirklich super easy wechseln.

Ah ok, das ist doch mal ne wertvolle Info, dass es da relevante Unterschiede bei der Geometrie dieser beiden Modellinien gibt, dann check ich das mal aus - hätte ja auhc sein können, dass es einfach Vorgänger und Nachfolger o.ä. sind und nur der Name geändert wurde...
Das die Geo zum Bearf und Körper passen muss ist mir durchaus klar, ich fahre seit 15 Jahren MTB und das ist beim MTB nicht anders, egal auch ob das Rad eher günstig oder teuer ist.

Ah, danke , sehr gute Info.
Ich hab mir das Canyon Endurace CF 7.0 in XS geholt. Meine Freundin und ich sind beide fast gleich groß - bzw klein :-D - ich 1,71cm, sie 167cm , entprechend passt die Größe für uns beide. Sie hat natürlich frauentypisch ein anderes Verhältnis zwischne Oberkörper und Beine, enstrpechend sitze ich auf dem Endurace eher komfortabel (für mich dürfte es durchaus auch eine performancelastigere Sitzposi sein, weiss jetzt nach einigen 100km schon, dass mein nächses RR defintiv so seín wird) und sie seitzt entsprechend eher sportlich drauf, weil ihr Oberkörper kürzer ist, muss halt dafür den Sattel etwas höher stellen als ich - ihr gefällt die sportliche Sitzposition aber sehr gut.
Jetzt muss man natürlich denken, dass sie noch keine Strecken 50km+ damit gefahren ist - deshalb kann man das mit der sportlichen Sitzposition nicht so wirklich bewerten und mein Gefühl sagt mir, dass so wie ich sie kenne, zum Anfang dann schon eine komfortablere Sitzposi sinnvoller / vernünftiger wäre, auch und vor allem für längere Touren - zumal sie defintiv eher der Typ für längere, mittelschwere Touren ist als für Performance-High-Speed- Runden.
Deshalb bin ich auch auf das verlinkte Canyon (das für mich für den Preis 900€ eigentlich echt gut aussieht bis eben auf die schwachen Laufräder, aber man kann halt nciht alles haben), das Radon und das Canyon Endurace sowie das Specialized bei Ebay aufmerksam geworden, weil die jeweils Komfort-Geo haben und dazu für Frauen sind.

@lagaffe :
sry, aber wa soll mir dieses Beitrag konstruktiv bringen ?
Die Tatsache, dass er Rahmen / die Geo zu den Bedürfnissen und dem Körper des Fahrers passen muss ist mir klar. Auch werde ich sicherlich sie noch wen anders, der mich vllt mal fragt, auf ein zu großes Bike zwingen wollen, nur weil ich das vllt ''cool'' finde, wie das aussieht - mag ja sein, dass es da Genossen gibt, die solch ein infantiles Verhalten an den Tag legen, aber die Gefahr besteht bei mir nicht.
Das Budget ist nun mal wie es ist, mir ist klar, dass man für 1000€ nicht alles haben kann - nicht zu letzt auch deshalb der Gedanken an gebrauchte Räder bzw der Kaufzeitpunkt jetzt, wo die Saison vorbei ist.


Ich nehm e snicht persönlich, aber ich verstehe wirklich nicht, wo der Mehrwert dieser Aussage sein soll, vllt verstehe ich aber auch einfach nicht , worauf du hinaus willst:
Wie gesagt, ich bin seit 15 Jahren MTBler, also nicht völlig blöde, aber im RR neu und sicherlich hier kein Experte - nicht zu letzt deshalb frage ich ja auch nach eurer Meinung.
Dein Vorschlag ist also, dass sie sich hier im Forum anmeldet und exakt dne selben Post macht und die selben Fragen stellt wie ich es jetzt in ihrem Sinne gemacht habe + sie soll sich jetzt durch alle Möglichen Artikel und Texte wühlen umd das Basiswissen hinsichtlich der Marken, Komponente etc anzueignen, obwohl ich mir das schon alles über Wochen reingeprügelt haben und es deshalb wesentlich zeitökonomischer wäre, wenn ich hier für sie schreibe, zumal ich schon einen Account habe ? Sinn ?!?
Ihr Prioritäten sind die gennannten:
  • Budget maximal 1000 €
  • neu oder gebraucht geht beides
  • passende Größe und Rahmen, tendenziell eher Komfort (im RR- Kontext natürlich) als Perforcmance, aber das ist eher eine Einsachätzung als echtes Wissen, denn sie ist ja Anfängerin und hat keine Vergleichsmöglichkeiten und auch noch keine Rundne mit 100km gefahren, die robefahrt im ladne gibt da so gut wie keine Nachhaltige Information ab
  • Rahmenmaterial egal, tendenz sogar eher Richtung gutes Alu
  • recht robust sein, also ein ''Sorglos'' Fahrrad, mit dem man nicht Hypersensibel umgehen und wo man nicht alle 300km was neu Einstellen muss (überspitzt formuliert)
  • möglichst ''viel'' Rennrad für das Budget
Um mal provokant zu fragen: Kann sie das nicht selber? Braucht es Dich als "Filter"? Warum hast Du Dir das "eingeprügelt" und nicht sie? Ein Account ist ja nun schnell gemacht. Aber egal. Wie gesagt, mir ist dieses "Verfahren" wirklich gut bekannt.

Naja, ein paar Dinge sind schon eben typisch:

Eher "Komfort", "viel Rennrad" für das Budget usw..... nichts für ungut, aber das ist nicht zielführend.

"Frauentypisch" sind Proportionen mit Längeren Beinen übrigens nicht. Das ist ein gerne geglaubtes Vorurteil, war real schlicht nicht stimmt. Die Geschlechter unterscheiden sich da überhaut nicht. Das ist sehr individuell. Bei euch haut das scheinbar nur zufällig hin. Muß aber nicht sein.

Ein paar Schaltgruppen auseinander halten, hat noch nichts damit zu tun, sich technisch reingefuchst zu haben. Ich weiß, dass im MTB-Bereich die "technischen Diskussionen" noch gewaltigere Ausmaße haben, als im Rennradbereich. Aber der Bereich der "Esoterik" wird genau so schnell erreicht.
Die Sitzposition beim Rennrad ist einen Tacken "empfindlicher" als beim MTB, weil man aufgrund der anderen Sitzhaltung weit weniger Spielraum hat zum Kompensieren.

"Komfort" ist ausgesprochen relativ und vor allem wieder persönlich. Das, was als "Komfort-Geometrie" so vertickt wird, bedeutet, ein längeres Steuerrohr um "aufrechter" zu sitzen, meist in Verbindung mit einem sehr flache Lenkwinkel, großer Vorderbau, längerer Radstand mit eher trägem Lenkverhalten. Stichworte sind da "Endurance", "Gran Fondo" oder was sich die Marketingabteilungen sonst noch ausdenken.

Die Laufräder sind übrigens dann gut, wenn sie aus guten Komponenten und gut gebaut sind. Ob die irgendwelche in Rennrad-Bravos gehypten Eigenschaften haben, ist da vollkommen zweitrangig. Aber in der Tat: in Kompletträdern wird da meistens gespart und in der Preisklassen sind meistenes sehr bescheidene Naben in maschinen-gespeichten Rädern oder System-LRS der untersten Preisklasse verbaut. "Wegwerf-Laufräder", weil eine Reparatur nicht lohnt. Aber bei Kompletträdern sind die eben meist dran, selbst in den gehobenen Preisklassen.

Also bzgl des kleineren Laufrads , dass ist eher nicht der Fall, habe ich deshalb schon ignoriert, zumal ich heute nochmal gemessen habe bei ihr , was meinen Verdacht bestätigt hat: sie hat bei 1,69cm eine Schrittlänge von 85cm, das dürfte also bei der Rahmenhöhe schon so 55cm sein vermute ich, sprich bei Rose wäre das dann wohl auch ein 28er Laufrad.

Das ein passender Rahmen absolut an erster Stelle steht ist klar, das habe ich doch eigentlich deutlich genug gesagt, dass ich das natürlich weiss, genau so auch, dass Tiagra schon ok wäre, wenn das Bike dafür ein anderes Benefit bringt - fern ab vom Rahmen, denn wie gesagt, der muss eh passne, egal was die Ausstattung ist, deshalb geht die Diskussion 105er vs Rahmen mmn auch am Thema vorbei, denn dass der Rahmen passt setze ich eh immer voraus und DANN gucke ich auf die Ausstattung. Vllt habe ich das aber auch anfänglich falsch /missverständlich formuliert, ich dachte aber auch, dass das selbstverständlich wäre...
In diesem Sinne / unter der Prämisse habe ich auch über alle gennenten Räder bisher gesprochen.
Die kleineren Laufräder würden bei sehr kleinen Rahmen, also für Leute unter 1,65m mehr Raum fpr die Gestaltung der Geometrie lassen. Das ist gemeint. In der höhe gibt es erst bei sehr flachen Rahmen ab Höhe 46 Probleme. Aber in der Länge begint man schon ab 54 um die Räder herum zu konstruieren.
Aber das ist nachrangig, denn so klein wird de rRahmen nicht.

Alerdings auch neverever ein "55"er. Bei Rahmen von der Stange ist meist ein 555-565mm Oberrohr. Da kommt sie mit dem, wenn es denn stimmt, wirklich sehr kurzen Oberkörper überhaupt nicht mehr an den Lenker, selbst wenn der direkt auf dem Schaft klebt. Höchstens in Supermann-Position. mit weit vorgestreckten Armen.
Vermutlich wird Ihr jedes, wirklich jedes Rad von der Stange nominell zu lang, oder wenn man ein sehr kompakt gebautes bekommt, zu niedrig sein. Irgendwann wird der Spacerturm dann zu groß. Wenn es denn stimmt, solltet Ihr euch auf eine längere Suche einstellen.
 

rr-mtb-radler

Making Menschlichkeit Great Again
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Sie juckt die Ausstattung schon neben der Optik -(wie gesagt, Wohl fühlen, also passende Größe und Geo, kommt natürlich zuerst, bei mir wie auhc bei ihr, aber sie fühlt sich ja auch auf menem CF in XS für Herren / Unisex wohl und dort sitzt sie defintiv sehr gestreckt, vermutlich gestreckter als Canyon das selber vorsieht)
Probefahren ist Trumpf, schon klar, aber zu Canyon, Radon, Rose hin und überall Probe fahren wird nicht klappen in nächster Zeit, soviel ist sicher...genau so macht man auch für gebrauchte Räder natürlich keine 200km einfach mal so.
Sollte es was Gebrauchtes geben , würde wir halt eine Probefahrt bei einem entsprechendne , regionalen Händler faken (auch wenn man sowas eigentlich nicht macht), um zu gucken, ob die Geo und Größe passt. Bei Radon und Rose geht das dann halt nicht, da müsste man es dnan auf dne Versuch ankommen lassen und sonst gehts halt zurück, wenns gar nicht passt....
Damit bin ich raus, dass ist unterste Schublade, 0,0 Verständnis für solch ein abg.... Verhalten 👎😡
 

Brucho

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@lagaffe :

Zu dem ersten: Ganz einfach, weil sie aktuell kaum Zeit bzw ich aktuell wesentlich mehr Zeit habe - das hat nix mit ''Filter'' zu tun - ob ich das jetzt als Beleidgung auffassen soll oder nicht.... 🙃 ich fasse es mal nciht so auf 🙃

Bzgl '' Frauentypisch'' : Ja, es ist individuell verschieden und es gibt bei beiden Geschlechtern Ausreißer in alle Richtung , aber ja, es ist plakativ im Durchschnitt sehr wohl ''Frauentypisch'', dass sich die Skelettstrucktur bei den Geschlechtern sehr wohl insofern unterschiedet, dass Frauen einen ''beinlastigeren'' Körperbau im Vergleich zu Männern...genauso wie auch ein breiteres Becken, obwohl es natrülich auch Männer mit breitem becken gibt und Frauen mit schmalen. (Da lohnt die Diskussion aber nicht, zumal eh OT).

Zur Sache:
Jap, das Größenverhältnis ist schon relativ ''kompliziert'', da hast du defintiv recht. Bei dem neuen Canyon (als Orientieurngs-Beispiel), dass ich verlinkt habe, wäre die Oberrohrlänge in XS = 526mm, S = 537mm und Stack XS = 635mm S = 652mm + Kurbellänge XS = 165mm, S = 170mm
- im Prinzip müsste man ja eigentlich mal die Länge messen Schritt aufwärts bis Handgelenke bei nach oben ausgestreckten Armen...

@rr-mtb-radler : leider hat nicht jeder die Zeit/Möglichkeit quer durch die Republik zu fahren...und gebrauchte Räder kann man leider beim Händler nicht kaufen...
 

lagaffe

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Deswegen schrieb ich ja absichtlich: "Provokant".

Und nein: es ist wirklich empirisch belegt, dass die Länge der Extremitäten, bzw. das Verhältnis der Extremitäten zum Rumpf bei Frauen und Männern sich gleichermaßen individuell unterscheiden, aber nicht Geschlechts-spezifisch.

Im Schnitt ist allerdings das Becken im Verhältnis breiter und der Sitzknochen-Abstand.
Im Einzelfall kann man aber auch mit der schönsten Empirie nichts anfangen.

Ich glaube, Du hast Dich beim Stack verguckt: 635mm? Das wäre ein 62er Rahmen.. Aber vielleicht sind die ja so verbogen.

Zu meinem täglich Brot gehört es meine Kunden auszumessen. Es gibt verschiedene Methoden, aber Du wirst so nicht weit kommen.

Ich schätze, dass wenn Du mit der Schrittlänge richtig liegst, dass das Oberrohr bei nicht länger als 510 mm bei einer klassischen Geometrie sein sollte. Der Sitzwinkel möglichst unter 74°, was so gut wie nicht zu finden sein wird.

Die nominell langen Beine mit einer Komfort-Geo zu kompensieren, halte ich für Blödsinn. Der Rahmen hat dennoch Überlänge.

Nur als Beispiel, unabhängig von allem anderen: Das Cinelli Veltrix ist sehr kompakt gebaut ( Geometrie-Tabelle XS). Wenn es auch einen sehr steilen Sitzwinkel hat, der dazu führen könnte, dass der Sattel nicht weit genug nach hinten geschoben werden kann. Es wird aber auch recht flach sein. Es sei denn, sie hat auch sehr lange Arme ( über 60cm Schultergelenk bis Knöchel). Dann darf es auch klar mehr Überhöhung sein ohne, dass es strapaziös wird.

Die Cinelli Seite ist durchaus geeignet, um sich die verschiedensten Geometrie-Konzepte mal anzusehen: Von Klassisch ( Super Corsa), über Criteriums-Geo ( Vigorelli Road) bis zu Gravel und Co. ist alles im Portfolio.
 

Altmetal

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Ja, das wäre ne Option, durchaus, vermutlich dann am ehesten in ein anderes LR, oder ?
Nein. Einfach nur auf die Seite legen. Du hast ja geschrieben, dass das Budget knapp ist - dann muss man es nicht ohne Not zu 100% ausschöpfen.

Der Unterschied zwischen einem Komplettrad mit 105 und der Tiagra-Variante dürfte bei 100…150€ liegen. Dafür kriegst du keinen LRS, der deutlich "besser" ist als der am Rad befindliche.
 

Brucho

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Und nein: es ist wirklich empirisch belegt, dass die Länge der Extremitäten, bzw. das Verhältnis der Extremitäten zum Rumpf bei Frauen und Männern sich gleichermaßen individuell unterscheiden, aber nicht Geschlechts-spezifisch.
Hab ich zwar in Anatomie anders gelernt und in meinen Berfuserfahrungen hab ich bis jetzt nicht den Eindruck gewonnen, dass das anders wäre aber sei es drum, hab da auch nie explizit drauf geachtet , Datenerhebungen druchgeführt 🙃 und Studienkrieg macht hier jetzt keinen Sinn, da halt OT :-D

Ich glaube, Du hast Dich beim Stack verguckt: 635mm? Das wäre ein 62er Rahmen.. Aber vielleicht sind die ja so verbogen.
Ah jo, hast Recht, hab aus Versehen bei ''Stack+'' geguckt, was ich immer das ist :)
Richtig ist:
XS = 551mm, S = 566mm

Ich schätze, dass wenn Du mit der Schrittlänge richtig liegst, dass das Oberrohr bei nicht länger als 510 mm bei einer klassischen Geometrie sein sollte. Der Sitzwinkel möglichst unter 74°, was so gut wie nicht zu finden sein wird.

Die nominell langen Beine mit einer Komfort-Geo zu kompensieren, halte ich für Blödsinn. Der Rahmen hat dennoch Überlänge.

Nur als Beispiel, unabhängig von allem anderen: Das Cinelli Veltrix ist sehr kompakt gebaut ( Geometrie-Tabelle XS). Wenn es auch einen sehr steilen Sitzwinkel hat, der dazu führen könnte, dass der Sattel nicht weit genug nach hinten geschoben werden kann. Es wird aber auch recht flach sein. Es sei denn, sie hat auch sehr lange Arme ( über 60cm Schultergelenk bis Knöchel). Dann darf es auch klar mehr Überhöhung sein ohne, dass es strapaziös wird.

Die Cinelli Seite ist durchaus geeignet, um sich die verschiedensten Geometrie-Konzepte mal anzusehen: Von Klassisch ( Super Corsa), über Criteriums-Geo ( Vigorelli Road) bis zu Gravel und Co. ist alles im Portfolio.
Also, dass ich die Schrittlänge richtig gemessen haben , davon gehe ich jetzt schon aus haha, wie man es kennt halt...
Puh, Oberrohr nicht länger als 510mm, dass dürfte in der Tat nicht zu machen sein, dann muss man halt ne gestrecktere Sitzposi nehmen, geht dann halt nicht ander, Armlänge von Schulter aussen mittig bis Handgelenknöchel ca 53-54cm
Die Cinelli-Seite guck ich mir mal an, bemühe aber morgen auch mal den competitivecyclist bike fit calculator
 
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Brucho

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Nein. Einfach nur auf die Seite legen. Du hast ja geschrieben, dass das Budget knapp ist - dann muss man es nicht ohne Not zu 100% ausschöpfen.

Der Unterschied zwischen einem Komplettrad mit 105 und der Tiagra-Variante dürfte bei 100…150€ liegen. Dafür kriegst du keinen LRS, der deutlich "besser" ist als der am Rad befindliche.
Ok, sag ich ihr...im Endeffekt muss sie ja entscheiden, ist ihr Geld...
 
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