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StVO-Novelle für Radfahrer: Bundesrat gibt Gelb-Grünes-Licht

JNL

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ad-mh

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"In der Regel" :idee:
Da war doch das Stichwort "Bestimmtheitsgrundsatz".
 
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CYJU

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Ob das Gesetz nun irgendwann kommt oder in China ein Sack Reis umfällt - an der gängigen Praxis des zumeist eng Überholens - wird das nullkommagarnichts ändern.
 

prince67

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Die Einschränkung beim Mindestabstand musste ja sein, sonst würde auf schmalen Straßen der Mindestabstand ein Überholverbot bedeuten.
 

prince67

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Ob das Gesetz nun irgendwann kommt oder in China ein Sack Reis umfällt - an der gängigen Praxis des zumeist eng Überholens - wird das nullkommagarnichts ändern.
Klar wird es immer welche geben, die sich nicht daran halten, aber ich meine allein die Diskussion darum hat jetzt schon dafür gesorgt, dass die Autofahrer, die auch Hirn haben, jetzt bewusster mehr Abstand halten.
 

ad-mh

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Wenn der Radfahrer nach rechts 1m Abstand zu geparkten Fahrzeugen einhält und links noch der Sicherheitsabstand hinzu kommt, läuft das bei einem Radfahrer auf ein Überholverbot für PKW hinaus.
 

CYJU

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Ja, vielleicht wird das jetzt etwas mehr diskutiert, aber leider nicht bei denjenigen, die nach wie vor zu eng und zu schnell überholen.

Und dabei sorge ich schon dafür, daß das nicht mehr so häufig vorkommt, weil ich eben den Mindestabstand zu parkenden Autos von 1,5 Meter einhalte. Und das führt halt hin und wieder dazu, daß ein Autofahrer mal für ein paar Sekunden hinter mir bleiben muß, wenn es Gegenverkehr gibt und ich in der Mitte der Fahrbahn fahre.

BTW, ich habe es mir schon lange abgewöhnt, zu weit rechts zu fahren. Das bringt nichts, im Gegenteil, es erhöht die Gefahr progressiv, denn wenn man sich zu weit rechts an den Fahrbahnrand quetscht, dann überholen die Autofahrer tendenziell noch öfter und enger.

Fazit:

Wenn man sich den Raum, den man braucht, um mehr Sicherheit zu haben, nicht nimmt, dann wird er einem genommen.
 

mittelprächtig_95

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Mal angenommen, ich werde auf der Landstraße mit geringerem Abstand als 2m überholt-
da es in Deutschland ja umstritten ist, mit einer Dashcam aus datenschutzrechtlichen Gründen den Straßenverkehr aufzuzeichnen

Wie soll man denn beweisen, dass ein unerlaubtes Überholmanöver stattgefunden hat und welche Konsequenzen hätte das für den Autofahrer?
 
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MaxSchuppenhauer

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Cool! Das Gesetz wird in der Praxis auch bestimmt voll viel kontrolliert und eingehalten werden. Nicht.
 

Pannerace

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Das zu Zweit nebeneinanderfahren wird ein Riesenkonfliktpotential haben.
Dann ist die Strasse zu...
 

cycliste17

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Schön ist ja, dass sich überhaupt mal um die Radfahrer gekümmert wird. Mein Eindruck ist, dass der Umbau der Straßen hier aber eher zu höherer Agression der Autofahrer führt. Sie fühlen sich zurückgedrängt.
Außerdem, was nützen alle Gesetze wenn das kaum kontrolliert oder geahndet wird? Jeden Freitag, nachmittags bis nachts, in der Schlossstrasse in Berlin/Steglitz das gleiche Bild; Fahrradstreifen werden als Parkplätze benutzt. Vom Ordnungsamt ist Niemand zu sehen. Ob das wohl Absicht ist? Zahlende Kundschaft aus einer Einkaufsstraße zu verjagen ist ja auch keine gute Idee.
Um zu beweisen dass ein Auto an einem Radfahrer zu dicht vorbei ist sind Zeugen nötig. Doch wer macht das und wer schaut gleich aufs Nummernschild? Halte das Ganze eher für Symbolpolitik.
 
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C3PO

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Schön ist ja, dass sich überhaupt mal um die Radfahrer gekümmert wird. Mein Eindruck ist, dass der Umbau der Straßen hier aber eher zu höherer Agression der Autofahrer führt. Sie fühlen sich zurückgedrängt.
Außerdem, was nützen alle Gesetze wenn das kaum kontrolliert oder geahndet wird? Jeden Freitag, nachmittags bis nachts, in der Schlossstrasse in Berlin/Steglitz das gleiche Bild; Fahrradstreifen werden als Parkplätze benutzt. Vom Ordnungsamt ist Niemand zu sehen. Ob das wohl Absicht ist? Zahlende Kundschaft aus einer Einkaufsstraße zu verjagen ist ja auch keine gute Idee.
Um zu beweisen dass ein Auto an einem Radfahrer zu dicht vorbei ist sind Zeugen nötig. Doch wer macht das und wer schaut gleich aufs Nummernschild ? Halte das Ganze eher für Symbolpolitik.
Das Nummernschild nützt einem gar nichts, man muss nachweisen wer gefahren ist.
 

prince67

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Heißt das jetzt, weil sich einige nicht an Regeln halten und nicht jeder bestraft wird, der Regeln bricht, braucht es keine Regeln?
Wie ist es mit Falschparken, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Radwegbenutzungspflicht, Beleuchtung am Fahrrad,...?
Zunächst sehe ich es positiv, dass es jetzt bald diese Regeln gibt. Ich werde aber bestimmt keinen anzeigen, wenn er mich knapp überholt oder auf dem Schutzstreifen parkt. Dafür sind andere zuständig.
Es erleichtert aber die Diskussion mit Autofahrern, die auch bereit sind mal ihre Fehler einzusehen und zu korrigieren, denn nicht alle Autofahrer ist beratungsresistent. Den meisten unterstelle ich Unwissenheit, Unachtsamkeit und Gedankenlosigkeit und nicht böse Absicht.
Es ist auch ein Zeichen, dass sich die Erde nicht mehr nur ums Auto dreht.
Ich hätte mir nur mehr solche Zeichen gewünscht.
 

prince67

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Schön ist ja, dass sich überhaupt mal um die Radfahrer gekümmert wird. Mein Eindruck ist, dass der Umbau der Straßen hier aber eher zu höherer Agression der Autofahrer führt. Sie fühlen sich zurückgedrängt.
Die Agression nimmt allgemein zu, auch da wo Autofahrer nicht zurückgedrängt werden, zB auf Autobahnen, die immer mehr Spuren bekommen. Das liegt an der zunehmenden Verkehrsdichte. Dazu kommt, dass keiner mehr zu gunsten anderer auf sein vermeintliches Recht verzichten will. Das gilt aber für alle Verkehrsteilnehmer.
Sieht man zB auch hier, weil gleich diskutiert wird, wie man dann den anderen anzeigen kann.
 
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