Straßenzustand in Italien

Reinh

Neuer Benutzer
Im September 2018 bin ich für zwei Wochen in der italienischen Provinz Marken gewesen - und war ziemlich entsetzt über den Zustand der Strassen. Bergab musste ich ständig abbremsen, weil tiefe Querrippen und Brüche im Asphalt kein flottes Fahren zuließen. In 2019 möchte ich mein Radfahrerglueck in der Emilia-Romagna versuchen. Hat jemand in der Runde einschlägige Erfahrungen?
 

h20

Sofa ist NIE eine Alternative
Marken und Abruzzen gehören in weiten Teilen zu den aktuellen Erdbeben-Regionen. Ich war in den Abruzzen vor drei Jahren und habe ähnliches gesehen, was ich sonst in Italien, Ligurien Palmen und Blumen-Riviere, Gardasee, Toskana so nie gesehen habe. Der Apennin ist nun mal per se instabil weil die Afrikanische gegen die Eurasische Erdplatte drückt und die Emillia ist im Süden = bergig Teil davon.
Ich war nie da, befürchte aber, es wird mindestens in Teilen so aussehen müssen :(
 

gerold

Aktives Mitglied
Die Strassen in ganz Italien werden von Jahr zu Jahr schlechter - am allerschlimmsten in der Provinz Kampanien (mit Ausnahme der Almalfi-Küste). Bergabfahren ist vielerorts echt gefährlich geworden. Und Besserung ist angesichts der budgetären Situation im Land nicht in Sicht...

Nach den Erfahrungen bei der Mille du Sud und Alpi 4000 fahre ich nur mehr mit 28er Reifen dort. Ich kenne aber einige Leute, welche die traditionellen Frühlings-Trainingslager in der Emiglia Romana wegen dem Straßenzustand nach Istrien verlegt haben.

Gruß Gerold
 

BlueberryHH

Aktives Mitglied
was seid ihr bloss für Heulsusen hier ... nicht nur in Italien, auch in Deutschland und Frankreich (kann ich beurteilen, weil ich dort war) werden die Strassen komischerweise nicht wirklich besser (Ausnahmen bestätigen die Regel - wie immer). Da bleibt Euch dann ja nur noch einen guten Indoor - Trainer anzuschaffen und auf Zwift zu fahren. da sind die Strassen immer 1a!
 

h20

Sofa ist NIE eine Alternative
was seid ihr bloss für Heulsusen hier ... nicht nur in Italien, auch in Deutschland und Frankreich (kann ich beurteilen, weil ich dort war) werden die Strassen komischerweise nicht wirklich besser (Ausnahmen bestätigen die Regel - wie immer). Da bleibt Euch dann ja nur noch einen guten Indoor - Trainer anzuschaffen und auf Zwift zu fahren. da sind die Strassen immer 1a!
Lieber BlueberryHH, du warst noch nicht in der dargestellten Gegend und schreibst solche Kommentare?!? Dein Vergleich mit Deutschland ist nicht nachvollziehbar. Es gibt jede Menge Straßen, die so große Längstspalten haben, da verschwindet das Laufrad ein gutes Stück in die Tiefe.

Zudem kennst du mich nicht, also bitte einen etwas moderateren Ton anschlagen, das wirkt sonst unfreundlich und großkotzig ;)

LG h20

P.S.
Wer keine Ahnung hat . . . einfach mal schlau machen, statt schlau schwätzen
 

Reinh

Neuer Benutzer
Weil ich diese Diskussion losgetreten habe, noch etwas zur Erhellung des Problems. Ich habe bis vor rund sechs Jahren rund 17 Jahr ununterbrochen in Italien (in der Region Marken) gewohnt und bin da auch die ganze Zeit mit dem Rennrad unterwegs gewesen. Die Straßen dort waren schon immer etwas anders als in Deutschland und das hängt selbstverständlich mit dem vergleichsweise "jüngeren" Boden und den Erdplatten zusammen, sodaß in Italien weitgehend auf das in Deutschlang übliche tiefe "Unterkoffern" der Straßen verzichtet wird. Man hat sich nach meiner Erinnerung auf regelmäßiges Reparieren beschränkt. Die Straßenoberflächen waren deshalb recht scheckig, aber auch für Rennräder gut befahrbar. Das alles habe ich zu meinem Erstaunen bemerkt, findet offenkundig nicht mehr statt, weil der Kommune, der Provinz und dem Staat dazu dass Geld fehlt. Dann bleibt, jedenfalls in der Gegend, in der ich im Herbst gefahren bin, eben ein tiefes Loch, eine ecklige Querrrille in der Fahrbahn...
 
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