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RR-TransAlp mit wenig Verkehr?

Fliegerhorst

MItglied
Hallo,

nach drei Alpenüberquerungen mit dem MTB möchte ich dieses Jahr mal mit dem Rennrad starten. Mein Rad ist eigentlich ein Gravelbike und ich fahre 28er Reifen, das Rad meines Kollegen ist ein normales RR ebenfalls mit 28er Reifen. Wir sind bei der Überquerung nur zu zweit und von der Kondition dieses Jahr nicht in Höchstform. Wir könnten täglich ca. 2000-2500HM auf 120km leisten. Wir wollen maximal 4 Tage für die reine Überfahrt planen. (wenn wir schon etwas in den Alpen starten wäre das auch nicht so tragisch)

Gibt es bestimmte Routen die zu empfehlen sind? Gibt es beim RR auch solche Schlagworte wie die Albrecht-, Joe- oder Hackmair-Route?

Wir müssen nicht zwingend jeden Tag einen Traumpass auf der Etappe haben und wir wollen nicht unbedingt auf extrem stark befahrenen Straßen fahren. (Ich hasse lange Tunnel und viel Verkehr, bin dort auf den MTB TransAlps fast 1000 Tode gestorben :D )

Ich bin mal ein Stück Via Augusta gefahren und diese war auf langer Strecke gut Asphaltiert. Gibt es Routen, die auch gleich solche Fernradwege mit nutzen?


Vielen Dank für Eure Erfahrungen und Tipps!

edit:


Ich habe uns jetzt folgende Route raus gesucht. Was haltet ihr davon in Bezug auf Verkehr?

Und ist eine solche Meldung noch aktuell?

"System
31.10.2018, Gardaseeberge
Sperrung: Bitte beachten Sie – Gebiet 1674
Das Trentino wurde im Oktober 2018 von schweren Unwettern heimgesucht. Stark beschädigte Wanderwege bleiben bis zur Wiederinstandsetzung vorübergehend gesperrt.
Wir bitten um Verständnis."
 
Zuletzt bearbeitet:

marcz

MItglied
Hi, ich bin vor wenigen Wochen eine ähnliche Strecke gefahren und finde, dass du da schon ganz verkehrsarm unterwegs bist. Im Lechtal war ich nach meiner Transalp auch noch eine Woche und da war es ziemlich ruhig. Hahntennjoch kann bei Bussen und Autos vermutlich ziemlich eng werden.
Um Imst ist ein wenig mehr los auf den Straßen, aber da wird man kaum drum herum kommen. Ansonsten bin ich haargenau die gleiche Strecke ab Imst gefahren. Bin meistens um 8 Uhr los und dann ging es auf den Straßen. Den Part von Madonna Di Campiglio bis nach Tione di Trento fand ich nicht ganz so toll, weil man dort hauptsächlich auf der Straße fährt, die bei mir auch ganz gut befahren war.
Ansonsten eine traumhafte Route.

Noch ein Hinweis. Die Auffahrt zum Gavia-Pass war bei mir zwischen 10-17 Uhr gesperrt. Ich bin vorher durch und es war herrlich ruhig. Infos findest du hier.
Die Strecke von Ponte di Arche zum Gardasee war frei. Wie es bei deiner Strecke aussieht weiß ich nicht, aber am Balino-Pass war alles in Ordnung.
MfG
Marc
 
Zuletzt bearbeitet:

Crocodillo

reißt die Klappe weit auf
Viel verkehrsärmer auf Asphalt geht es zwischen Füssen und Bormio nicht. Gut, dass ihr den Fernpass meidet und zum Reschen den kleinen Umweg über Martina und die Norbertshöhe nehmt. Der Radweg verläuft zwischen Prutz und der Kajetansbrücke (Abzweig nach Martina CH) weitgehend auf der alten Reschenstraße und ist sehr angenehm zu fahren. Den Hauptverkehr auf der Reschenbundesstraße muss man sich nicht antun. Der Radweg ab Nauders zur Reschenpasshöhe ist excellent, die Abfahrt nach Burgeis allerdings recht steil. Je nach Verkehrslage kann man bergab die Staatsstraße sehr gut bis Mals fahren und dort nach Glurns abbiegen. Am Wochenende würde ich das Stilfser Joch wegen der vielen Motorräder meiden und über den Umbrail fahren.
 
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