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Route des Grandes Alpes im Juli: Ausrüstung

Wennst mehr als ein zwei Stunden im Regen fährst bist du irgendwann eh entweder von unten nass oder von innen, weil eingepackt aber durchgeschwitzt ^^ Ich seh die Überschuhe in der Tat auch eher als Windschutz, weil Nass + Wind ist ja das ekelige...hab auch nur ne kurze Regenhose, dass das Polster möglichst lange trocken bleibt is eigentlich das einzige abgesehen vom Windschutz was mir wichtig is...

Sealskinz hab ich fürs Mountainbiken bei Mehrtagestouren dabei, da isses schon recht gut – mit Flatpedals würde man sich aber auch alle Überschuhe in 5 min zerreissen...
 
Die Cleat-Aussparungen in den Überschuhen sind in der Tat ein Problem, eher früher als später kriecht dort das Wasser rein.
Der handwerklich sehr geschickte (ehemalige?) Forist "Rawusa" (oder so ähnlich) hatte mal mitgeteilt oder angeregt, die Aussparungen seiner Schuhe mit Sikonspray gegen Kälte und Regen abzudichten. Hört sich plausibel an, sofern man nicht wie ich, alle paar Monate seine Cleats neu ausrichtet. Aber wenn man sowieso ohne Cleats fährt, wie @nolen wäre das vielleicht zu erwägen.
 
Der handwerklich sehr geschickte (ehemalige?) Forist "Rawusa" (oder so ähnlich) hatte mal mitgeteilt oder angeregt, die Aussparungen seiner Schuhe mit Sikonspray gegen Kälte und Regen abzudichten. Hört sich plausibel an, sofern man nicht wie ich, alle paar Monate seine Cleats neu ausrichtet. Aber wenn man sowieso ohne Cleats fährt, wie @nolen wäre das vielleicht zu erwägen.
Bei meinen Touren-SPD-Schuhen mache ich das so: Durchsichtige Silikon-Dichtmasse aus dem Sanitärbereich in die Cleat-Freiräume der Sohle (aber erst nach finaler Einstellung der Platten). Ansonsten drückt sich - ausser bei GTX-Modellen - von unten das Wasser rein; nicht unbedingt beim Fahren, aber beim Gehen durch Pfützen.

Oben meinte ich aber die Aussparung in den Überschuhen: Selbst bei eng anliegenden Velotoze (selbige sind nur äusserst bedingt für Mehrtagestouren geeignet) zieht es das Wasser von unten rein. Bei den verlinkten Löffter GTX mit ihrer sehr grossen Aussparung geht es noch schneller.
 
Bei meinen Touren-SPD-Schuhen mache ich das so: Durchsichtige Silikon-Dichtmasse aus dem Sanitärbereich in die Cleat-Freiräume der Sohle (aber erst nach finaler Einstellung der Platten).
Bringt die Silikonabsichtung spürtbar etwas, z. B. indem die Kältebrücke abgedichtet und Eindringen von Wasser von unten verhindert wird? Oder ist das eher für Leute, die auch das letzte Fitzelchen (marginal gain) realisieren wollen?
 
Bringt die Silikonabsichtung spürtbar etwas, z. B. indem die Kältebrücke abgedichtet und Eindringen von Wasser von unten verhindert wird? Oder ist das eher für Leute, die auch das letzte Fitzelchen (marginal gain) realisieren wollen?
Ja, das ist nur ein Detail.

Wenn man sich auf der Tour wundert, woher eigentlich - trotz Überschuhen - das Wasser im Schuh kommt, sollte man das potentielle "Einfallstor" bei der Problemanalyse halt nicht vergessen. Verdächtig ist vor allem, wenn der Oberschuh noch recht trocken, aber die Innensohle partiell feucht ist; da hilft dann das Abdichten der Cleat-Aussparung (zumindest für die nächste Tour).


Edit: Wärmemässig spüre ich keinen Unterschied, der SPD-Cleat bleibt weiterhin eine Kältebrücke (im Winter).
 
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Ja, das ist nur ein Detail.

Wenn man sich auf der Tour wundert, woher eigentlich - trotz Überschuhen - das Wasser im Schuh kommt, sollte man das potentielle "Einfallstor" bei der Problemanalyse halt nicht vergessen. Verdächtig ist vor allem, wenn der Oberschuh noch recht trocken, aber die Innensohle partiell feucht ist; da hilft dann das Abdichten der Cleat-Aussparung (zumindest für die nächste Tour).


Edit: Wärmemässig spüre ich keinen Unterschied, der SPD-Cleat bleibt weiterhin eine Kältebrücke (im Winter).
Ich habe sogar die von GribGrab - nur noch nicht ausprobiert, weil ich nicht überzeugt war. Dann probiere ich die wohl doch mal.
 
Wenn man sich auf der Tour wundert, woher eigentlich - trotz Überschuhen - das Wasser im Schuh kommt, sollte man das potentielle "Einfallstor" bei der Problemanalyse halt nicht vergessen. Verdächtig ist vor allem, wenn der Oberschuh noch recht trocken, aber die Innensohle partiell feucht ist; da hilft dann das Abdichten der Cleat-Aussparung (zumindest für die nächste Tour).
Ich fahre zwar Hakenpedalen, habe aber auch diese Platten an der Sohle. Ich brauche sie nicht, aber Sohlen sind schön steif, laufen kann man damit und elegant finde ich sie nun auch, Shimano. Und dort soll Wasser eindringen? Das hatte ich nicht auf dem Schirm. Nicht die Schraublöcher, eher die Fugen.
Bei den vielen Löchern im Schuh oben, sollte ein Loch unten doch aber für Dränage sorgen. Und bei so vielen Löchern will ich kein Silikon hineindrücken. Die sind ja beim Schwitzen nun auch nicht sooo schlecht.
Bleibt die Hoffnung auf gut Wetter. Die Socken Seals Skinz interessieren mich schon noch. Regen? Hauptsache man hälts aus und man findet eine Unterkunft.

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Ich fahre zwar Hakenpedalen, habe aber auch diese Platten an der Sohle. Ich brauche sie nicht, aber Sohlen sind schön steif, laufen kann man damit und elegant finde ich sie nun auch, Shimano. Und dort soll Wasser eindringen? Das hatte ich nicht auf dem Schirm. Nicht die Schraublöcher, eher die Fugen.
Bei den vielen Löchern im Schuh oben, sollte ein Loch unten doch aber für Dränage sorgen. Und bei so vielen Löchern will ich kein Silikon hineindrücken. Die sind ja beim Schwitzen nun auch nicht sooo schlecht.
Bleibt die Hoffnung auf gut Wetter. Die Socken Seals Skinz interessieren mich schon noch. Regen? Hauptsache man hälts aus und man findet eine Unterkunft.

Anhang anzeigen 1264441Anhang anzeigen 1264442Anhang anzeigen 1264443
Du unterliegst da wohl einem Missverständnis. Du hast ja keine RR-Schuhe, sondern Tourenradschuhe. Alle RR-Schuhe, die ich kenne, haben an der Carbonsohle irgendwo ein oder mehrere Lüftungslöcher/-schlitze. Die zu verschließen, ist bei starkem Regen durchaus sinnvoll. Es geht nicht um die kleinen Perforationen auf der Oberseite.
 
Du unterliegst da wohl einem Missverständnis. Du hast ja keine RR-Schuhe, sondern Tourenradschuhe. Alle RR-Schuhe, die ich kenne, haben an der Carbonsohle irgendwo ein oder mehrere Lüftungslöcher/-schlitze.
Wintermodelle haben die eher nicht…
Die zu verschließen, ist bei starkem Regen durchaus sinnvoll.
Bei den Sommermodellen habe ich da im Herbst/Winter schon mal einfach Gewebeklebeband von innen drauf geklebt, evtl. plus eine isolierte Einlegesohle die auch Wasserabweisen/-dicht war, reicht mir dann als „Verzögerung“…
 
Auch für die Füße gilt für mich, dass es nicht vermeidbar ist, dass sie bei Dauerregen nass werden, aber Regenüberzieher über die Schuhe gegen unbedingt zu vermeidende Auskühlung helfen. Regenüberzieher müssen nicht von Gore-Tex sein. (Edit: Die von JB vorgeschlagenen Gore-Tex sind natürlich besser, aber auch teuer). Irgendwann kommt der Regen bei allen durch. Günstige tun es für mich daher auch.

Eine zeitlang bin ich mit Seals Skinz-Socken gefahren. Diese sind wasserdicht und haben den Effekt, dass die Füße, auch dann, wenn sie nass werden, warm bleiben.

@big-foot ist damit seinen Ötztaler bei strömendem Regen gefahren, wenn ich mich richtig erinnere. Man sollte genug Platz im Schuh haben. Sie hatten allerdings den Nachteil, dass der Fuß darin schwitzt, wenn es zu warm ist (allerdings nicht so schlimm wie in Plastiktüten, die ich auch schon an Radfahrerfüßen bei Regen sah.).

Gerade sehe ich aber, dass Seals Skinz mittlerweile auch wasserdichte Socken für warmes Wetter produziert HIER. Als ich mich zuletzt für diese Socken interessierte, gabe es nur ein Modell. Insofern @nolen danke für die Frage.

Der Testbericht zu den Seals Skinz scheint meine Einschätzung zu bestätigen. Bei meinem nächsten Alpentrip werde ich die für warmes Wetter dabei haben (und Regenüberzieher sowieso).
Nachtrag: Habe die wasserdichten Socken von SealsSkinz gestern erhalten. Sie sind wirklich deutlich dünner als das alte Modell, das ich noch kannte. Während das alte Modell die Dicke einer Stricksocke hat(te), hat das Modell für warme Temperaturen die Dicke eines Kompressionsstrumpfes oder einer Tennissocke aus Stretchmaterial oder wie die Merino-Winter-Radsocken von Rose. Ist also deutlich dünner. Etwas mehr Platz im Schuh sollte man immer noch haben.
 
Ich klinke mich mal hier ein.
Ich fahre bzw. fliege Ende Juni nach Nizza und möchte von dort die Route des Grande Alpes umgekehrt nach Köln fahren.
Ich habe bis jetzt eine Vorlage gefunden, wessen Routen ich einfach umgekehrt habe. Heraus kam folgendes:
https://www.komoot.de/collection/2150462/-route-des-grandes-alpes
So ganz zufrieden bin ich noch nicht. Habt ihr noch Tipps, insbesondere Vorschläge vom Genfer See zurück nach Köln?
Und sind die Anstiege mit etwa 7-8kg Gepäck machbar?

Danke!
 
Wie Anspruchsvoll soll es denn vom Genfer See aus sein?

Rheinschiene ist bretteben. Auch kann man von Genf recht flach nach Basel fahren.

Ansonsten: Jura, Vogesen, Hunsrück, Eifel
 
Wie Anspruchsvoll soll es denn vom Genfer See aus sein?

Rheinschiene ist bretteben. Auch kann man von Genf recht flach nach Basel fahren.

Ansonsten: Jura, Vogesen, Hunsrück, Eifel

Es soll nicht ganz so krass sein wie die Tage zuvor. Pro Tag mit etwa 130-150 km maximal 800hm.
 
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Ich klinke mich mal hier ein.
Ich fahre bzw. fliege Ende Juni nach Nizza und möchte von dort die Route des Grande Alpes umgekehrt nach Köln fahren.
Ich habe bis jetzt eine Vorlage gefunden, wessen Routen ich einfach umgekehrt habe. Heraus kam folgendes:
https://www.komoot.de/collection/2150462/-route-des-grandes-alpes
So ganz zufrieden bin ich noch nicht. Habt ihr noch Tipps, insbesondere Vorschläge vom Genfer See zurück nach Köln?
Und sind die Anstiege mit etwa 7-8kg Gepäck machbar?

Danke!
Es hängt auch davon ab, wieviel Zeit du hast: Aber im Kern, wie von Kathrin angedeutet, gibt es folgende Möglichkeiten:
1.) Von Genf über die wunderschöne Jura-Route Bike-Route 7. Genauer Beschreibung HIER. Ich fuhr letzen Sommer eine Teil davon (südlich von Basel): Sehr einsam, sehr ruhig, gute Infrastruktur aber ca. 250 km und 5300 HM mit Sägezahnprfil und vielen Umweg. Von Basel dann weiter den Rhein nach Köln
2.) Alternativ ginge von Genf Richtung franz. Jura (Pontarlier) zu fahren und dann entweder nach Basel und dann den Rhein oder, wie Kathrin andeutet, weiter Elsaß, Eifel etc.
3.) Es gibt die Möglichkeit direkt von Genf über Thonon le Bains nach Basel zu fahren mit nur 245 km und gut 1200 HM und dann weiter nach Köln.
1685469529208.png

Hängt davon ab wieviel Zeit und Lust du hast, weiter zu kraxeln.

Zum Gepäck:
Ich bin ein eher schlechter Radfahrer und fuhr letzten Sommer mit ca. 12 Kilo (u. a. Campingausrüstung+10 Kilo-Rad) die Route Basel Nizza u. a. über den Galibier. Mit genügend Zeit, Lust zu strampeln und einer kleinen Übersetzung bzw. Untersetzung geht alles. Und wenn man gut in Form ist, wie du vielleicht, sowieso. 7 -8 Kilo Gepäck kommt mir nicht sehr viel vor und ist wahrscheinlich schon sehr minimiert.
Galibier5.PNG
 
Es hängt auch davon ab, wieviel Zeit du hast: Aber im Kern, wie von Kathrin angedeutet, gibt es folgende Möglichkeiten:
1.) Von Genf über die wunderschöne Jura-Route Bike-Route 7. Genauer Beschreibung HIER. Ich fuhr letzen Sommer eine Teil davon (südlich von Basel): Sehr einsam, sehr ruhig, gute Infrastruktur aber ca. 250 km und 5300 HM mit Sägezahnprfil und vielen Umweg. Von Basel dann weiter den Rhein nach Köln
2.) Alternativ ginge von Genf Richtung franz. Jura (Pontarlier) zu fahren und dann entweder nach Basel und dann den Rhein oder, wie Kathrin andeutet, weiter Elsaß, Eifel etc.
3.) Es gibt die Möglichkeit direkt von Genf über Thonon le Bains nach Basel zu fahren mit nur 245 km und gut 1200 HM und dann weiter nach Köln. Anhang anzeigen 1268057
Hängt davon ab wieviel Zeit und Lust du hast, weiter zu kraxeln.

Zum Gepäck:
Ich bin ein eher schlechter Radfahrer und fuhr letzten Sommer mit ca. 12 Kilo (u. a. Campingausrüstung+10 Kilo-Rad) die Route Basel Nizza u. a. über den Galibier. Mit genügend Zeit, Lust zu strampeln und einer kleinen Übersetzung bzw. Untersetzung geht alles. Und wenn man gut in Form ist, wie du vielleicht, sowieso. 7 -8 Kilo Gepäck kommt mir nicht sehr viel vor und ist wahrscheinlich schon sehr minimiert.
Anhang anzeigen 1268059

Vielen Dank für eure Beiträge. Die Jura Route schau ich mir mal an, sieht super aus bis auf die etwas vielen Höhenmetern. Ich bin letztes Jahr auf meiner Tour u.a. den Zirler Berg mit bis zu 18% hochgefahren und war da etwas am Kämpfen mit meinem Gepäck.
 
Vielen Dank für eure Beiträge. Die Jura Route schau ich mir mal an, sieht super aus bis auf die etwas vielen Höhenmetern. Ich bin letztes Jahr auf meiner Tour u.a. den Zirler Berg mit bis zu 18% hochgefahren und war da etwas am Kämpfen mit meinem Gepäck.
Haste noch Spielraum was die Übersetzung angeht? Bin da voll bei @ZojiLa , Lust+Zeit+Übersetzung sind wichtiger als das Gewicht. 😛 Ich muss mich auf den MTB-Transalps auch mit nem 15-Kilo-Fully und dick gepacktem Rucksack alle Berge hochkämpfen, geht alles 😉 Aber alles Richtung 20% is ja eh recht viel für’n Rennrad mmn...
 
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