Rhön-Marathon (2019) Kurzbericht

Waldi61

Aktives Mitglied
Bin ich der einzige, der das Ding so schwer fand?

Hab mich vorher nicht groß drüber informiert, Freund wollte das Ding fahren, also bin ich mit. Nach den positiven Erfahrungen mit 11-32er Kassette auf Leihrad beim Mallorca 312 hab ich so eine vorsorglich auch auf mein Winterrad montiert (Sommerrad hat 11-28 und mehr geht auch nicht) und bin damit also hin nach Bimbach.

Die Anstiege fand ich dann aber absurd steil, gefühlt kilometerlang mit 10+% und häufig noch viel steiler. Da war dann auch das 32er Ritzel am Ende und ich irgendwann auch. Bin die 256er "Extrem" Strecke mit eigentlich "nur" rund 4800 HM (weniger als M312) gefahren, aber die hatten es echt in sich. War ein richtig schlimmer Tag.

Die meisten Teilnehmer haben sich offenbar für die 256er gemeldet, wobei ich den Eindruck hatte, dass viele dann nach den Schrecken der ersten 4-5 Berge auf die kürzere 218er (3800 HM) abgebogen sind, als die Verzweigung kam.

Strecke ging über Hessen, Thüringen und Bayern.

Das Drumherum bei der Veranstaltung ist allerdings super. Und das Wetter hat voll mitgespielt, sonnig und angenehm kühl, außer beim Start (6 Grad in kurz/kurz!)
 

h20

Sofa ist NIE eine Alternative
Bis zur Warmverpflegung bin ich deine Runde auch gefahren und fand die Berge der neuen Strecke insgesamt auch fordernder als auf den alten Strecken der vergangenen Jahre, aber furchtbar fand ich es nicht. Dafür gab es ein wenig mehr Flaches, denn die absolute Anzahl an Höhenmetern blieb ja in etwa gleich. Die Röhn kann schon ruppig sein, aber darum fahren wir/ich da ja auch hin ;)

Zum Rest absolutes Einverständnis! Wie die stundenlang für uns geschuftet haben, dabei immer freundlich und hilfsbereit waren und das mit so einem Selbstverständnis, RESPEKT!

 

artist1966

never give up
Die Anstiege fand ich dann aber absurd steil, gefühlt kilometerlang mit 10+% und häufig noch viel steiler. Da war dann auch das 32er Ritzel am Ende und ich irgendwann auch. Bin die 256er "Extrem" Strecke mit eigentlich "nur" rund 4800 HM (weniger als M312) gefahren, aber die hatten es echt in sich. War ein richtig schlimmer Tag.
Das mit der Steigung empfindet ja jeder anders. Obwohl ich mit 100 kg Systemgewicht kein Bergfloh bin, liegen mir Anstiege die zweistellige Steigungs%e haben. Die gehen für mich auch mit einer Übersetzung von 34/28. Steigungen mit 4 bis 5 % sind für mich dagegen eine "Qual", insbesondere wenn ich versuche an meiner Liebsten 😍 dran zu bleiben. :eek:

Für mich war es ein wunderschöner Tag. 🍀🌞 Insbesondere weil meine Liebste 😍 und ich am Samstag 159 km und am Sonntag 256 km zusammen 🚴‍♀️🚴‍♂️ gefahren sind. ... und am Samstag auch mein bester Freund - @h20 - dabei war. 🍀

Das Drumherum bei der Veranstaltung ist allerdings super. Und das Wetter hat voll mitgespielt, sonnig und angenehm kühl, außer beim Start (6 Grad in kurz/kurz!)
Ja - die Orga / das Helferteam war wieder GROSSARTIG! :daumen::daumen::daumen: ... deshalb sollten wir auch dieses Bild <klick> zum Foto des Tages machen!
... also schnell auf den blauen Stern - "gefällt mir" - rechts oben klicken
 

artist1966

never give up
Hier ein TV Bericht zum 30. Rhön-Radmarathon <klick>

... ab 3:41 sind am rechten Bildrand meine Liebste (im RSC Essen Kettwig Vereinstrikot - ein schöner Rücken kann auch entzücken 🥰) und ich (hinter ihr) kurz zu sehen
 

pjotr

Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche
Ich war mit meiner Freundin und einem sehr guten Kumpel auf der 302km-RUnde unterwegs, Samstag waren wir auch schon die lange RTF gefahren, jeweils mit Anfahrt von Bad Salzschlirf aus, das waren dann am Sonntag komplett 320km.
Bis auf die 20%-Rampe zum "Großen Nickus" - direkt nach der Kontrolle in Oberzell -, fand ich die Strecke zwar sehr anspruchsvoll, aber die Rampen nicht extrem, kann aber dran liegen, dass ich wusste, was mich erwartet. Den Rhön-Marathon bin ich schon öfter gefahren - das erste Mal vor 20 Jahren. :eek: Damals gab es nur eine Marathon-Strecke, die hatte ca. 205 km und gerade mal 2800 Hm und wegen der damals noch mit "Ostzonen- Kopfsteinpflaster" belegten 18%-Rampe zum Weidberg bei Kaltenwestheim hatten alle Teilnehmer vorher mächtig die Buxe voll, weil damals 39/26 mit das leichteste an Übersetzung war, was man auftreiben konnte. Dieses Mals bin ich mit 36/29 als kleinster Übersetzung unterwegs gewesen, das war zwar nicht optimal aber bei 72kg Körpergewicht völlig ok. Der Anstieg zum Weidberg war dieses mal auch wieder drin, ist aber mittlerweile eine ausgebaute Asphaltstraße und dadurch nur noch 15% steil. (Wie wusste schon Opa Hoppenstedt: "Früher war mehr Lametta" 😂 )Da pedaliert man zwar mit 36/29 nicht mit Suplesse hoch, muss sich aber auch nicht die Beine verbiegen. Ich bin Mallorca 312 noch nicht gefahren, im Verlgeich zu den Anstiegen auf Malle ist die Rhön aber defintiv deutlich "ruppiger".

Ich fand den Marathon auch dieses Mal wieder großartig, super Strecke, tolle Ausblicke, gute Orga (vielleicht abgesehen von den Schlangen bei der An- und Abmeldung). In der Fuldaer Zeitung gab es eine Fotogalerie.
Uns hat man auch abgelichtet, "zufällig" im gleichen Trikot wie die Liebste von @artist1966 😃
 
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HefeHell

Aktives Mitglied
Das war meine 2. Teilnahme am Rhön-Radmarathon. Dieses mal bin ich aber am Samstag (156km) und Sonntag (302km) gefahren. Mir hat es sehr gut gefallen. Schade fand ich das die Wasserkuppe nicht befahren wurde, beim ersten Mal (2017) lag diese im Nebel. Besser hättes es mir gefallen wenn die Schleife über den Hoherodskopf nur einmal befahren werden musste und dafür einmal die Wasserkuppe. Die Steigungen fand ich ok, nicht übertrieben. Die Abfahrten waren super. Es war auch sehr wenig Autoverkehr auf den Straßen, gefüllt bis 12:00Uhr Autofrei. Das kenne ich von den RTFs oder Marathons aus meiner Gegend (nördlich von Stuttgart) gar nicht.
Verpflegung war super und gleichmäßig verteilt. Keine zu kurze oder lange Abstände. Das Personal war super freundlich.
 
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