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Renner der Woche: Hercules Globetrotter Randonneur

solution85

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Die EU gab's doch damals noch gar nicht.
Soweit ich mir erinnere war das die deutsche Straßenverkehrzulassungs-Behörde oder wie die heisst. Die Bremsen zu fahren ist, soweit ich weiss, nicht verboten. Aber die Neuausrüstung eines Rads muss das berücksichtigen. Ist wie mit dem Gurt beim Auto. Oldtimer haben sie nicht, aber alle Neuwägen.
Die Behörde hatte damals auch meine Lieblingsklingel verboten... das tolle Dingens mit der kabelgesteuerten Radreifenklingel.
Mit der konnte man ordentlich Krach machen... Anhang anzeigen 1126427

Anhang anzeigen 1126429

Aber ist in Deutschland mittlerweile verboten:
Anhang anzeigen 1126430
Also wenn du schon etwas in die Welt setzt, dann musst du auch irgendwelche belege. Einfach nur zu sagen das du dich daran erinnerst ist einfach nichts. Ich bleibe skeptisch und wüsste wer und warum sowas verbieten sollte, mit Ausnahme der UCI.
 
G

Gelöschtes Mitglied 52239

Mal ab von den Bremsen und der laufenden Ebay Auktion - was soll dieses Rad in der Rubrik "Renner der Woche"? Klassische Stahlräder mag ich auch, aber das ist mit Lampe, Gepäckträger, Speichenreflektorn und Ständer einfach nur scheußlich anzusehen.

P.S. und dafür 999,-€ anzusetzen ist schon bemerkenswert.
 

freemind1

Mit Steel fährt es sich einfach schöner!
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Ich hatte in der Jugend genau so ein Rad und bin froh, dass in der Zwischenzeit die Fahrräder mehrere Quantensprünge in Sachen Fortschritt gemacht haben. Ab und zu hole ich mir für einen schmalen Taler in den Kleinanzeigen so ein altes Retro Rad, mal so ein Hercules, Peugeot oder Centurion und manchmal ein olles Stahl MTB. Das erdet einen und läßt einen wertschätzen, was man damals alles ertragen musste und wie gut wir es heute haben. Die alten Dinger sind zwar alle schön anzusehen und das Fahren im Umkreis von 20km ist möglich, aber Spaß sieht anders aus. Und nach ein paar Wochen gehen sie bei mir wieder zurück ins eBay.

Beim Hercules erinnere ich mich an die praktisch funktionsunfähigen Doppelbremshebel (die seit langem verboten sind) und die grausame Sachs Huret Schaltung ohne Index sowie die brutale Helden-Übersetzung die nur für Flussreisen in Holland geeignet war. Abgesehen davon, daß die dünnen Gepäckträger bei Last gerne durchbogen und das ganze Rad gefühlt aus schwerem Gusseisen gebaut war. Dünne, konifizierte Stahlrahmen waren damals noch nicht erfunden, glaube ich. Der Seitendynamo war damals der Ersatz für die kaputte Klingel, weil der so laut surrte dass man schon auf 100m Entfernung bemerkt wurde. Die Lichtfunzeln konnte er nur betreiben, wenn er neu und trocken war. Im Regen und Winter ging da genau 0%.
Schon 1987 gab es Randonneure, die auch heute noch sehr gut fahrbar sind. Mein Koga Miyata Randonneur hatte damals eine Eins zu Eins Übersetzung mit 28 Zähnen vorne und 28 Zähnen hinten. Dazu ein leichter aber stabiler CR MO Rahmen, Cantilever Bremsen mit Zusatzbremshebeln von Shimano, die das Rad auch mit zwei Fingern über die Zusatzbremshebel zum Blockieren bringen.
Der verbaute Rollendynamo surrt auch heute noch kaum hörbar, allerdings ist die Lichtausbeute mit den 1987 üblichen Halogenlampe nur marginal.
Anscheinend waren uns die Holländer damals beim Reiserad schon etwas voraus...

Screenshot_20220821-075732.jpg
 

ad-mh

Am Ausbauende des RS1 - Mülheim Speldorf
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Das Rad als RdW ist ja wohl ein Witz.
Ich hätte da auch eines. Sogar mit anatomischem Sattel.

20211225_155002.jpg
 
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