Radfahrer prügelt Fußgänger ins Koma

Dieses Thema im Forum "Sonstige Rennradthemen" wurde erstellt von [email protected], 12 Oktober 2018.

Willkommen! Registriere dich jetzt in der Rennrad-Community! Anmeldung und Nutzung sind kostenlos, die Anmeldung dauert nur ein paar Sekunden.
  1. kolo@post.cz

    [email protected] Kde se pivo vaří, tam se dobře daří!

    Registriert seit:
    30 Oktober 2005
    Beiträge:
    2.267
  2. Rennrad-News.de Anzeige

  3. hawiro

    hawiro Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    7 August 2011
    Beiträge:
    634
  4. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9 Dezember 2008
    Beiträge:
    22.583
    Solche Typen sind auf Ärger aus und suchen nen Anlass. Der arme Kerl war zur falschen Zeit am falschen Ort. Der Schläger hätte auch als Fußgänger jemanden Angegriffen.
     
  5. dobelli

    dobelli Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21 August 2013
    Beiträge:
    2.317
    laut Berichten war der Typ vor allem nicht nur Radfahrer, sondern auch Kampfsportler...
     
  6. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9 Dezember 2008
    Beiträge:
    22.583
    An welcher Stelle steht das denn? Ist aber auch egal. Gerade als Kampfsportler sollte man charakterlich gefestigt sein und nicht ohne Not jemanden ins Koma prügeln. Wir waren nicht dabei und vieleicht hat das Opfer auch provoziert. Aber da kann man nicht mehrmals zuschlagen.
     
  7. RoterMond

    RoterMond Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    14 Juli 2018
    Beiträge:
    1
  8. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9 Dezember 2008
    Beiträge:
    22.583
  9. solution85

    solution85 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11 September 2017
    Beiträge:
    966
    Schade das man nicht mehr über den Tathergang erfährt. Es kam zu einer Rangelei... Das kann vieles heißen, unter anderem auch das der Fußgänger als erstes handgreiflich geworden ist und sich vielleicht mit dem falschen angelegt hat.
     
    königderberge gefällt das.
  10. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9 Dezember 2008
    Beiträge:
    22.583
    Das muss jetzt das Gericht aufklären. Aber die Tendenz zu immer mehr aggressivem Verhalten und auch das Ausmaß ist schon erschreckend. Früher hätte es ne Schubserei gegeben, heute tritt man das Opfer wenn es schon am Boden liegt.
     
  11. solution85

    solution85 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    11 September 2017
    Beiträge:
    966
    Auch das muss hier nicht der Fall gewesen sein. Ein richtige Schlag kann schon ausreichen, das bei dem Gegenüber die Lichter für immer aus gehen. Zum Glück kommt das nicht so oft. vor.
     
    königderberge gefällt das.
  12. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9 Dezember 2008
    Beiträge:
    22.583
    Steht doch so in dem Artikel. Zwar wurde nicht getreten, aber es folgte noch ein Schlag als das Opfer wieder aufstehen wollte. Das ist dann auch keine Selbstverdeidigung oder Notwehr mehr.
     
    horst666 und rr-mtb-radler gefällt das.
  13. Rennrad-News.de Anzeige

  14. pjotr

    pjotr Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche

    Registriert seit:
    18 März 2004
    Beiträge:
    4.839
    Ich weiß nicht genau was Du mit Tendenz meinst. Eine generelle Tendenz zu mehr Gewalt in Form schwerer Köperverletzungen ist in der polizeilichen Kriminalitätsstatistik nicht zu erkennen. Die Fallzahl für schwere und gefährliche Körperverletzung lagen im letzten Jahr erheblich unter dem Nveau von vor 10 Jahren! Gestiegen ist interessanterweise dagegen die Zahl leichter Körperverletzungen. Die Zahlen widersprechen offensichtlich deiner Aussage, dass früher einfach nur geschubst und heute mehr brutale Gewalt ausgeübt wird.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2018
    Ma Rt In, Beinbiest und Condor76 gefällt das.
  15. rr-mtb-radler

    rr-mtb-radler Süßwassermatrose

    Registriert seit:
    12 Februar 2008
    Beiträge:
    11.769
    Das ist das derzeitige Volksempfinden, was an der Informationsflut liegt und von vielen nicht verarbeitet werden kann.
    Eine Tat wird nicht wie vor 40 Jahren auf 2 TV Programmen, einem Radiosender und der regionalen Tageszeitung wahrgenommen.
    Heute steht die Nachricht in zig Nachrichtenforen, etlichen Tageszeitungen, wird auf 30 TV Sendern und massig Radiosendern ausgestrahlt. Dazu werden die Nachrichten viel öfter wiederholt, oder sogar in Dauerbeschallung, wie auf NTV, ausgestrahlt.
    Der Bürger nutzt mehr der zur Verfügung stehenden Medien als früher. Alleine durch das Handy informieren sich zig Millionen über alle möglichen regionalen und überregionalen Nachrichten.
    So kommt es einem vor, dass ständig etwas passiert, obwohl es „nur“ eine oder zwei Taten sind.
    Verstärkt wird das Ganze durch Livebilder, Handyaufnahmen die genutzt werden, Wortwahl, Darstellung, Gastkommentatoren usw.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2018
    Hajo59ger, Ma Rt In, lagaffe und 3 anderen gefällt das.
  16. Flat Eric

    Flat Eric Machen ist wie wollen , nur krasser .

    Registriert seit:
    27 August 2012
    Beiträge:
    6.760
    Das glaube ich so nicht , wenn ein Angreifer sich wieder berappelt warte ich doch nicht bis der nochmal angreift , oder ?
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2018
    königderberge, Rawuza und Condor76 gefällt das.
  17. rr-mtb-radler

    rr-mtb-radler Süßwassermatrose

    Registriert seit:
    12 Februar 2008
    Beiträge:
    11.769
    Nein, wenn er am Boden liegt und hochkommt, kann nicht automatisch von einem (weiteren) Angriff ausgegangen werden.
    Er hat ihn schon zu Boden geprügelt, damit ist, wenn er überhaupt stattgefunden hat, der Angriff abgewehrt.
    Selbst wenn der stehende Mann davon ausgeht, dass der Niedergeschlagene sich erholt und dann ihn angreifen wird, muss er sich zuerst durch entfernen in Sicherheit bringen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2018
    Beinbiest gefällt das.
  18. Flat Eric

    Flat Eric Machen ist wie wollen , nur krasser .

    Registriert seit:
    27 August 2012
    Beiträge:
    6.760
    Da hier Ablauf , Täter/ Opfer nicht klar ist , wollte ich nur die pauschale Annahme wer ein 2.mal zuschlägt handelt nicht in Notwehr/Nothilfe
    anzweifeln , das kann situativ auch mal nicht so sein .
    Und "sich entfernen" , wo steht das man das "muss" ?
    Es geht auch mal nicht , man selbst ist alt , schlecht zu Fuß etc .
     
    Zuletzt bearbeitet: 12 Oktober 2018
    teamevo gefällt das.
  19. teofilo

    teofilo Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10 August 2008
    Beiträge:
    555
    Stellt euch vor, der Autor hätte geschrieben "Unter Drogen stehender prügelt Geschäftsmann ins Koma" oder "Türke prügelt Russe ins Koma" oder "Kampfsportler prügelt Wegversperrer ins Koma"? Aber er entschied sich für "Radfahrer"...
     
  20. z1000

    z1000 Das lassen wir jetzt einfach so.

    Registriert seit:
    31 Januar 2018
    Beiträge:
    890
    Was Du sagst, ist einerseits richtig: Gewaltdelikte sind eher rückläufig.
    Andererseits sagt die - geringere - Anzahl der statistisch erfaßten Delikte nichts über die "Qualität" gewalttätiger Übergriffe aus.
    Beobachten läßt sich jedenfalls eine zunehmende Bereitschaft in der Bevölkerung, sich auf irgendeine Weise zu "bewaffnen".
    Auch die Aggressionen z.B. gegen "Uniformträger" oder Rettungskräfte nehmen zu.
    Das ist jedenfalls beunruhigend.
    Daß das Opfer inzwischen verstorben ist, kann man nur bedauern.
    Solche Zwischenfälle sind m.E. unvermeidlich, wenn man es vielen Verkehrsteilnehmern zumutet, sich in unterschiedlich
    schnellen Geschwindigkeiten auf engstem Raum zu bewegen.
    Ich vermeide es, in Fußgängerzonen mit dem Rad zu fahren. Maximale Rücksicht dort !
     
  21. pjotr

    pjotr Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche

    Registriert seit:
    18 März 2004
    Beiträge:
    4.839
    Wenn am Ende der adnere Tot ist, ist die Notwehr-Diskussion sinnlos, jedenfalls solange der andere nicht bewaffnet war.
     
  22. pjotr

    pjotr Radprofi, gefangen im Körper einer Hobbylusche

    Registriert seit:
    18 März 2004
    Beiträge:
    4.839
    Die zunahme der Übergriffe gegen Einsatzkräfte ist inder Tat besorgniserregend, das ist aber der einzige Punkt in dem ich Dir zustimme.
    Denn über die Qualität der Übergriffe sagt die Statistik sehr wohl aus, sie unterscheidet etwa zwischen schwerer und einfacher Körperverletzung, bildet also die entsprechenden juristischen Begriffe ab, die ja gerade dazu da sind, die Schwere von Delikten widerzuspiegeln.
    Auch die Behauptung, dass sich die Bevölkerung bewaffene ist nicht nachvollziehbar. Erstens ist die Zahl von Straftaten bei denen mit Schusswaffen gedoht oder sogar geschossen wurde in den letzten 10 Jahren stark zurückgegangen, zweitens sind im Zuge der sogn. Waffenamnestie nach der Verschärfung des Waffenrechts eine große Zahl von Schusswaffen zurückgegeben worden, 2017 allein in Rheinland-Pfalz ca. 1000, in BaWü 3000.
    Drittens ist die Fallzahl der Straftagen gegen das Waffengesetz im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr zwar gestiegen, liegt damit aber auf dem gleichen Niveau wie 2009.

    Auch diese Aussage provoziert Widerspruch.Solche Föle sind sehr wohl vermeidbar. Es geht hier nicht um einen Unfall. Hier ist jemand die SIcherung rausgeflogen mit schlimmsten Folgen für einen andere Menschen. Das für unvermeidbar zu halten wäre ein moralischer Offenbarungseid.
     
    Condor76, rr-mtb-radler und Beinbiest gefällt das.