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Neuheiten 2020: Canyon Ultimate CF Evo Disc sub 6 kg

Bierschinken88

Aktives Mitglied
Ich hab mal beim Felgenbrems-Evo geschaut, da ist keine gesonderte Gewichtsbeschränkung aufgeführt und es wird mit "Alltagstauglichkeit für den Wettkampf" geworben. D.h. für meine lesart entspricht das Rad dem Canyon-Standard von 100Kg oder 120Kg maximalem Fahrergewicht.

Für mich sind solche Räder mehr oder wenioger "Machbarkeitsstudien" um Erahrungen für die nächste Generation an Rahmen zu gewinnen.
Das ist vermutlich kein Rad für einen Radler, der damit 40tKm im Jahr knüppelt.

Es ist ja auch nicht nur Canyon, sondern eine ganze Reihe Hersteller, die inzwischen Rahmen bauen können, die mit leichten, aber soliden Anbauteilen die magischen 6.8Kg locker unterbieten können. Ich frage mich tatsächlich, warum die UCI diese Grenze nicht senkt, auf sagen wir 6Kg, um da einen Anreiz zu setzen, dass das Material sich weiterentwickelt.
Mit dem Anreiz würden auch die Aero-Boliden ganz schnell wieder Pfunde verlieren … dann müsste Thomas gerade auch keine Meilenstein auf seinem Tour-Pinarello fahren :D
 

Pedalierer

Feinkostverwerter
Auf jeden Fall beeindruckend. Sattel und Stütze sind sicher nicht für jedes Fahrergewicht geeignet, aber für leichte Fahrer dürfte das schon verlockend sein, nötiges Kleingeld vorrausgesetzt.

Etwas Bauchschmerzen hätte ich ob eine so leichte Gabel die Belastungen durch die Disc auch dauerhaft verkraftet.
 

Ros Tocker

Aktives Mitglied
Was mir sofort auffällt, #3, dass es Canyon nicht in den Griff bekommt, die Leitung der Vorderbremse nicht am Steuerrohr scheuern zu lassen. Ein minimaler Versatz der Öffnung im oberen Teil der Gabel würde das Problem lösen.
 

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
Aber das gilt doch nur bei unlackierten Rahmen. Das Rad hier hat doch auch Farbe und nicht nur Klarlack auf Sichtcarbon, oder sehe ich das falsch?
Für den derzeit modischen Nagelstudiolook, also z.B. weiss-pink-minzgrün-glitzer braucht man eine viel dickere Lackschicht als um schwarzes Carbon noch ein wenig schwärzer zu machen.
 

tobsn

Radfahrer
Leichtbau macht immer noch die Faszination des Rennrad(fahren)s aus
Plumper Unfug
Genauso undifferenzierter plumper Unfug.

Ich denke, dass die Faszination Leichtbau immer noch besteht, aber nicht mehr so bedingungslos wie früher.
Heute reicht vielen ein einigermaßen leichtes Radl zu haben, ob da jetzt ne 6 oder ne 7 vorne steht ist egal.
Geil muss es sein, leicht hilft dabei.

:)
 

Bierschinken88

Aktives Mitglied
Naja, leicht ist das Paradgima seit Anbeginn des Radsports.
Inzwischen erkennt man aber, dass Gewicht nicht alles ist und Strömungsoptimierung mitunter "schneller" macht.
Das kann der Hobbist halt nicht selbst so leicht erspüren wie leichtes Radgewicht. Daher ist es meist immernoch das Höchste, ein leichtes Rad zu fahren in Hobbykreisen, aber es steigt auch die Akzeptanz, wenn mal nicht das Gewichtsminimum eingehalten wird.
 

lakecyclist

Seeradfahrer
Was mir sofort auffällt, #3, dass es Canyon nicht in den Griff bekommt, die Leitung der Vorderbremse nicht am Steuerrohr scheuern zu lassen. Ein minimaler Versatz der Öffnung im oberen Teil der Gabel würde das Problem lösen.
Die Bremsleitung könnte deutlich kürzer ausgeführt werden. Dann gibt es gar keine Kontakt mehr zum Steuerrohr. Optisch sehen die Leitungen dann nicht mehr symmetrisch aus. Aber für die Funktion bringt es Vorteile und ein paar g spart es auch noch.
 

sickgirl

Aktives Mitglied
Naja, leicht ist das Paradgima seit Anbeginn des Radsports.
Inzwischen erkennt man aber, dass Gewicht nicht alles ist und Strömungsoptimierung mitunter "schneller" macht.
Das kann der Hobbist halt nicht selbst so leicht erspüren wie leichtes Radgewicht. Daher ist es meist immernoch das Höchste, ein leichtes Rad zu fahren in Hobbykreisen, aber es steigt auch die Akzeptanz, wenn mal nicht das Gewichtsminimum eingehalten wird.
Das passt ja auch, der gemeine Radfahrer wird ja auch immer schwerer
 
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