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Nach Bergfahrt Schwierigkeiten auf der Ebene

Saltim

Neuer Benutzer
Hallo zusammen!

Wenn ich Bergfahre oder einen längeren Anstieg, dann habe ich das Thema, dass ich, wenn ich oben bin, es mir verdankte schwer fällt, wieder richtig Druck auf die Pedale zu bekommen bzw. meine Kadenz (um die 90) zu treten, die ich "normal" fahre. Es dauert verdammt lange, bis es wieder normal geht. Spätestens beim nächsten Anstieg oder Berg fängt es dann wieder von vorne an.
Ist es eher flach, dann bin ich als Hobbyfahrer sicher gut unterwegs und kann Druck machen. Aber wenn so ein scheiß Anstieg oder Berg kommt, ist es vorbei.

Hat jemand auch das Thema, und was tut er?
Kann ich dagegen was tun?
Was kam ich dagegen tun?

Ich tue mir grundsätzlich bei Anstiegen schwer. Schaffe zwar grundsätzlich diese, aber mit eher niedrigeren Kadenz und Geschwindigkeit.
Ich bin 48, habe 89 kg, bin trainiert und habe eine gute Grundlagenausdauer.

Danke!

Ps: das Forum habe ich schon durchsucht und nicht wirklich was gefunden. Bei so vielen Themen auch schwierig. Also bitte keine Bemerkung "verwende die Suchfunktion"!
 

Osso

Aktives Mitglied
Du fokussierst dich halt auf den Gipfel, überziehst im Anstieg und bist dann eben erstmal platt. Und bergab ist es soweiso grundsätzlich auf Grund der Sitzpostion schwieriger richtig Druck auf die Pedale zu benommen
Kann man aber lernen. Rauf muss man sich etwas zurücknehmen und sich gedanklich auf die Abfahrt und nicht auf den "gipfel" konzentrieren.
 

Sonne_Wolken

Klassikerfee
Hallo zusammen!

Wenn ich Bergfahre oder einen längeren Anstieg, dann habe ich das Thema, dass ich, wenn ich oben bin, es mir verdankte schwer fällt, wieder richtig Druck auf die Pedale zu bekommen bzw. meine Kadenz (um die 90) zu treten, die ich "normal" fahre. Es dauert verdammt lange, bis es wieder normal geht. Spätestens beim nächsten Anstieg oder Berg fängt es dann wieder von vorne an.
Ist es eher flach, dann bin ich als Hobbyfahrer sicher gut unterwegs und kann Druck machen. Aber wenn so ein scheiß Anstieg oder Berg kommt, ist es vorbei.

Hat jemand auch das Thema, und was tut er?
Kann ich dagegen was tun?
Was kam ich dagegen tun?

Ich tue mir grundsätzlich bei Anstiegen schwer. Schaffe zwar grundsätzlich diese, aber mit eher niedrigeren Kadenz und Geschwindigkeit.
Ich bin 48, habe 89 kg, bin trainiert und habe eine gute Grundlagenausdauer.

Danke!

Ps: das Forum habe ich schon durchsucht und nicht wirklich was gefunden. Bei so vielen Themen auch schwierig. Also bitte keine Bemerkung "verwende die Suchfunktion"!
Vielleicht brauchst du eine andere Übersetzung am Berg, damit du bergauf eine höhere Trittfrequenz fahren kannst. Bei mir hat das geholfen und meine Muskeln übersäuern nicht mehr so. Den Unterschied merke ich wenn ich mit dem falschen Rad (mit Flachlandübersetzung) Steigungen fahre. Dann bin ich ziemlich schnell platt. Mit der richtigen Übersetzung komme ich ganz gut die Berge hoch und kann auf den flachen Stücken richtig Tempo machen.
 

wollebike

Aktives Mitglied
Ich habe mir angewöhnt eine (für meine Verhältnisse) hohe Kadenz zu fahren die liegt um 90-100 und das versuche ich auch am Berg im entsprechenden kleinen gang und so komm ich gut die Hügel rauf und hab auch noch danach genügend Saft um vorwärts zu kommen.
 

ronde2009

Aktives Mitglied
Die Geschwindigkeit nimmt bergauf bei gleicher Leistung im Verhältnis zum Flachen ab. Das ist erst mal nicht ungewöhnlich. Das kann man aus der Diskussion herausnehmen.
 

kette links

Mitglied
ist normal am Berg, man fährt sich in den Roten Bereich speziell wen die Übersetzung nicht passt.
Das war meine erste Erkenntnis mit PM man fährt den Anstieg viel zu schnell und dann fehlt die Power bzw. Körner um mit gleicher Leistung
weiter zu Fahren,
kleine Erklärung dazu im Video leider nur auf Englisch.


also den Berg langsamer angehen wenn kein Intervall geplant ist.

Gruß k.l.
 

Recordfahrer

Spartakus II
Bei mir ist es eigentlich fast umgekehrt: erst wenn ich bergauf kraftbetont gefahren bin, läuft es auf der Abfahrt richtig gut- so, als ob man eine Stahlfeder aus dickem Material mit aller Kraft zusammenpreßt, und die sich dann mit ebensolcher Energie wieder entspannt, wenn man sie loslässt. Wenn ich dagegen mit dem kleinen Blatt einen Anstieg hochfahre, ist die Abfahrt dann nicht so schnell. Im Zuge meiner Umstellung auf hohe Trittfrequenzen in der Ebenen hatte ich auch zunächst versucht, am Berg leichte Gänge mit hohen Drehzahlen (um 83 U/min) zu bewegen, ich war aber unter dem Strich langsamer als mit längeren Übersetzungen und eher niedrigen Trittfrequenzen (65-70 U/min). Seit einigen Wochen habe ich das (eventuell etwas zu sehr) auf die Spitze getrieben, und bin mit Kraft am Berg mit Trittfrequenzen von 35-45 U/min zwei Steigungen hoch, einmal etwa 24 Minuten, einmal knapp 5 Minuten. Anfangs hatte das auch den Schnitt in der Ebenen beflügelt, die letzten Male lief es dann aber nicht mehr so prickelnd, eventuell war das ganze zweimal pro Woche zuviel. Die erste Stunde läuft ganz gut, danach ist dann irgendwie der Ofen aus, und der anfänglich hohe Schnitt schmilzt weg wie Schnee in der Sonne, nur die nach den Kraftintervallen unmittelbar folgenden Abfahrten sind noch schnell.
 

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
Finde ich schlüssig, Erklärung wäre dass man mit hoher TF bergauf viel leichter überdreht. Aber sobald man versucht ein bewusstes System daraus zu machen geht man es auch mit dem dicken Gang zu hart an (in der Erwartung das der “Trick“ etwas bringt)
 
Zuletzt bearbeitet:

tarino

MItglied
Hi Saltim

das kann ich gut nachvollziehen, zumindest die Probleme, gut einen Berg hochzukommen.
Es war sogar noch dieses Jahr, da war ne Steigung (wenn die etwas länger waren) von 6% noch einigermaßen machbar, 7% war schon recht schwer, darüber mußte ich dann absteigen. Hat mir natürlich gestunken und ich wollte dies ändern.
Seit ich regelmäßig zum aufwärmen Ausfallschritte mache, dann (mit Langhantel) Kniebeugen und Kreuzheben hab ich zunehmend weniger Probleme am Berg. Man sollte sich aber unbedingt über die korrekte Ausführung gut informieren. Wo ich vorher schon absteigen musste geht's jetzt recht locker. Darüberhinaus hatte ich Potential, so ca 3-4 Kilo abzunehmen- was ich auch angegangen bin
Zusätzlich mach ich noch Intervalle am Berg (so ca 4-6%) mit niedriger TF von ca 40-60 (kann aber durchaus die Knie belasten- muss man sehen, ob man das verträgt) und fahr recht viel Grundlage. Alles zusammen hat mich wesentlich weiter gebracht
Dann darf man am Berg natürlich nicht überziehen, sonst fährst du dir die Muskeln sauer und sie haben ev. nicht genügend Zeit bis zum nächsten Anstieg, um das Laktat abzubauen.
Also, schau mal auf deine Belastungsintensität bergauf (Pulsuhr oder ev auch Wattmesser) und fahr nicht allzu weit über deiner Schwelle (die zu kennen ist natürlich sinnvoll). Nur soweit, dass du dich bergab/auf ebener Strecke, bis zum nächsten Anstieg wieder erholen kannst.
Und, mit Verlaub, mit deinem genannten Gewicht bist du halt aber auch kein Bergfloh- aber trotzdem mit Möglichkeiten

Markus
 

lordad

Aktives Mitglied
Prinzipiell grundsätzlich sind Watt erstmal einfach nur Watt.

Ob Berg oder Flach spielt dabei nur in zweiter Linie eine Rolle (2. Watt/KG und 3.Muskelbeanspruchung durch andere Sitzposition)
Wenn du am Berg in den roten Bereich fährst kannst du danach in der Ebene halt nicht mehr drücken....
Fährst du in der Ebene nahe am Limit kann man am Berg halt nichts mehr drücken.

Die subjektive Wahrnehmung spielt dabei oft einen Streich.
kann sein dass sich das Limit in der Ebene oder am Berg noch ganz okay anfühlt obwohl es deinen Tank in Windeseile leer macht.

Das ist simple Physik.
Wenn du deinen Tank fast leer fährst, ist halt kein Sprit mehr zum draufdrücken da.
 
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