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Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

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molli2000

Animiert von gerade wieder auflebenden "Was hört ihr bei Radfahren " Thread stelle ich mir als relativer Neuling die Frage ob es nicht ziemlich gefährlich werden kann, die allgemeinen Verkehrsgeräusche wie z.B von hinten kommende Autos nicht hören zu können.
Hab dem Impuls bisher aus diesem Grunde nicht nachgegeben, aber gar keine Frage, daß ich während langer (alleiniger) Ausfahren natürlich auch gern Musik im Ohr hätte.
Wie sind da Eure Erfahrungen?
 

RennM.

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Ich habe beim Radfahren noch nie das Bedürfnis gehabt Musik zu hören. Beim Laufen habe ich das früher gemacht, aber heute auch nicht mehr. Ich finde, man muss nicht immer mindestens 2 Dinge gleichzeitig tun. Mancheiner schafft es ja kaum bei einer Unterhaltung die Knöpfe aus den Ohren zu nehmen. Mich stört die Dauerbeschallung sogar. Hinzu kommt, dass man nicht mitbekommt, was um einen passiert. Ja, ich finde es sogar gefährlich, wenn man als sich als aktiver Verkehrsteilnehmer eines wichtigen Sinnes beraubt.
 

Laplace

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Nur auf der Rolle oder beim Spinning wird Musik gehört. Draussen ist es mir zu gefährlich, egal ob es Autos oder Elche sind. ;-)
 

Gelsentrooper

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

verantwortungslos & gefährlich...
 

GerdO

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Musik will ich nicht haben beim Radfahren, ich habe keinen Spaß dran und es macht mich nervös.

Spinning mach ich gerne, da störts auch nicht.
 

Nord-wind

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Ich höre beim Radfahren keine Musik, habe auch noch nie das Bedürfnis dazu gehabt und ich würde es eigentlich auch als störend empfinden. Ich kann mir auch nicht vorstellen das es zu meiner Sicherheit im Vehrkehr beitragen würde, man wird kaum mitbekommen was um einen herum im Vehrkehr passiert, gerade bei Autos die von hinten kommen.
Wenn ich im Winter auf der Rolle sein sollte höre ich allerdingst auch Musik um mir irgendwie die Zeit zu vertreiben:eek:.
 

2L84U

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Animiert von dem gerade wieder auflebenden "Was hört ihr bei Radfahren " stelle ich mir als relativer Neuling die Frage ob es nicht ziemlich gefährlich werden kann, die allgemeinen Verkehrsgeräusche wie z.B von hinten kommende Autos nicht hören zu können.
Hab dem Impuls bisher aus diesem Grunde nicht nachgegeben, aber gar keine Frage, daß ich während langer (alleiniger) Ausfahren natürlich auch gern Musik im Ohr hätte.
Wie sind da Eure Erfahrungen?
Man(n) hat nur einen Knopf im Ohr ... = Musik + Umgebungsgeräusche ...:D
 

dopaul

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Man(n) hat nur einen Knopf im Ohr ... = Musik + Umgebungsgeräusche ...:D

Ich gehe jede Wette ein, dass ich mit null Knöpfen im Ohr mehr Umgebungsgeräusche wahr nehme als mit einem Knopf im Ohr.


Ich bin allein schon völlig desinteressiert an Musik beim Rad fahren, weil die Wahrnehmung meiner Umgebung, und sei es nur Vogelgezwitscher, zum allgemeinen Genuss bei der Bewegung in der/durch die Natur dazu gehört - da stört Musik nur.
 

Hansi.Bierdo

starring at his stem
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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Gerüchteweise soll dieses Musikabspielteufelszeuch ja sogar Lautstärkeregler haben, mit denen man bei weiser Einstellung immer noch mehr vom Verkehr hört als in einem modernen Mittelklasse-PKW?!

Neulich an der Ampel: Rennleitung hatte mich kurz vorher überholt, ich stoppe immer noch bestöpselt. Tür geht auf, dicke Polizistin steigt aus, ich denke "Aha, jetzt kommts". "Machen Sie mal den Helm richtig zu!" Hansi.Schlau hatte seine Lautstärke weise eingestellt und trotz Heavy-Metal auf den Ohren alles gehört. "Der ist doch zu!" kam es mir über die Lippen, mit einem verunsicherten Kontrollgriff unters Kinn. "Nicht Sie, der hintendran!" Da musste ich dann doch grinsen... :D
 

Fuus

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Fahre eigentlich immer mit Musik. 2011 war mein 3. Trainingsjahr, ich bin noch nicht einmal wegen der Musik in eine brenzlige Situation gekommen. Ich fahre keine Schlangenlinien, schau auch manchmal, was so hinter mir passiert, etc. Defensives Fahren eben. Und Autos, die von hinten angerauscht kommen, höre ich auch wenn ich die In-Ear-Kopfhörer im Ohr habe. Ich hatte in den 3 Jahren auch erst einmal einen Lutscher hinter mir (und das obwohl ich in Luxemburg lebe, einer Radsportnation)
 

406heijn

Heute hat's aber mehr Gravitation als sonst!
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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Bin früher auch gerne mit Musik gefahren, besonders, wenn die Sonne nicht scheint, es regnet und <10°C sind. Von wegen Motivationshilfe und so.

Hab ich mir abgewöhnt, weil ich es doch mittlerweile lieber habe, wenn ausser dem Windrauschen nix zu hören ist.
 

doodlez

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

fahre mit musik natürlich nur Stöpsel rechts drin, es als gefährlich und verantwortungslos abzustempeln finde ich eher unpassend, Musikhören im Auto kann genauso gefährlich sein genauso wie Musik hören und aufm Radweg rumrennen
 

hbz92

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Ich fuhr die ersten 1.5 Jahre eigentlich immer mit Musik im Ohr. Ganz zu Beginn sogar noch beidseitig :rolleyes:.
Merkte aber dann schnell, dass das nichts ist und stellte auf einseitig (rechtes Ohr) um. Habe aber die Erfahrung gemacht, dass vorallem bei Anstiegen über 10 Minuten die Musik eher auf die Nerven geht.
Jetzt habe ich ein neues Handy und da ist es mir zu Schade, es dem Schweiss auszusetzen. Deshalb fahr ich seit etwa einem Monat ohne Musik und muss sagen, dass ich bis jetzt noch nicht den grossen Unterschied entdeckt habe. Man konzentriert sich halt auch mit Musik im Ohr mehrheitlich auf die Umwelt.
Ich könnte mir aber vorstellen, dass ich jetzt, wenns wiederkälter wird, auch wieder mit einseitiger Beschallung fahren werde. vor allem die längeren GA-Fahrten.
 

ultegra1

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

beim GA1 im Winter montier ich mir gerne einen kleinen Uralt-Taschenradio mit selbgebastelter Halterung am MTB-Lenker.
Einschalten tu ich den aber nur am einsamen Radweg wo bei Minusgraden sowieso fast keiner unterwegs ist damit das Grundlagentraining nicht ganz so langweilig wird bei 3-5h Dauer.
Im normalen Straßenverkehr stört der nur bei der Wahrnehmung von KFZ und bleibt abgeschaltet. Von Kopfhörern dabei halt ich nix.
 

thommy4866

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

naja - Lust auf Musik hätte ich auch ... das macht aber nur Spaß, wenn es auch laut ist ... ist es laut, dann ist das viel zu gefährlich ... ich muss bei dem Thema an die vielen Klingel-Threads denken ... was nutzt die beste Klingel, wenn der Jogger, Läufer oder auch Radfahrer eh nix hört ... ist mir bestimmt schon einige hundert mal passiert ... da kannst Du direkt dahinter schleichen und brüllen wie ein Ochse ... hilft nix ... ich bin am Rhein schon einige km hinter Musik hörenden Radfahrern her gefahren ... stellenweise ist es eng dort, dann wird Musik hörend mitten auf schmalen Wegen gefahren ... überholen nur unter mir zu hohem Risiko möglich.
Den Vergleich mit dem Auto finde ich unangebracht ... Probleme mit Joggern, Skatern, Radfahrern, die Musik hören, kenne ich aus dem Auto nicht ... besonders auf Schnellstraßen und Autobahnen kann man gefahrlos laut Musik hören, voraus gesetzt, man benutzt Spiegel ... bei höheren Geschwindigkeiten hört man auch hupen von hinten sowieso nicht mehr.
Soll es mit der Musik jeder halten wie er möchte ... bei einem Zusammenstoß mit einem motorisierten Fahrzeug wird es in den meisten Fällen zurecht heißen, er/sie hätte mich ja vielleicht hören können ... ich kann mir vorstellen, Versicherungen freut sowas.

Schönen Abend allen noch.
Thommy
 

Bullracer

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Ich höre zwar auch gerne öfters mit dem rechten Kopfhörer, allerdings bekomme ich nach ner halben Stunde davon nicht mehr viel mit, oder ich bin dann zu faul ein neues Album an zu machen, wenn das alte aus ist:rolleyes:

Ist also eher für Fahrten mit niedrigerer Intensität (Ein- & Ausfahren, Grundlage) überlegenswert...
 

Skyfall

Fährt mit Doublebase-TF
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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Bei mir ist Musik Leistungsteigernd, behaupte ich einfach mal.

Doublebase-TF :)

Ob man auf den Verkehr aufpassen kann muss jeder selber wissen. Desweiteren kann man seine Strecken kennen und die Gefahr abschätzen, Wenn ich Musik will, fahr ich ahlt um 20h auf dem einsamen Waldweg dahinten am Wald, und nicht Richtung Stadt um 14h.

Einmal musste ein Auto ausweichen, ok, aber da hab gerade auch so gepennt und an der Kassette was überprüft, das war einfahc nur Uninteligent.

Und einer der Lautstärkeregler/Autossindgenausoabgeschirmtwennnichtsogarnochmehr-Fraktion bin ich auch...


mfG
Ricky
 

dopaul

schamanischer Windradanpuster
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Gerüchteweise soll dieses Musikabspielteufelszeuch ja sogar Lautstärkeregler haben, mit denen man bei weiser Einstellung immer noch mehr vom Verkehr hört als in einem modernen Mittelklasse-PKW?!

Wenn andere Dinge auch "schlecht" sind ist das keine Rechtfertigung für "schlechtes" Verhalten. Das haben wir doch eigentlich schon alle in der Grundschule gelernt. "Aber der da auch...." war noch nie ein brauchbares Argument.

Das ihr Musikhörer euch alle rühmt mit dem was ihr alles hört ist logisch, das was ihr nicht hört kriegt ihr ja auch nicht mit, davon könnt ihr nicht erzählen.
Kritische Situationen, auch für euch, können sich komplett ausserhalb eures Sichtbereiches abspielen, das müsst ihr nicht mitkriegen um gefährdet zu sein.

Die Hin und Her Argumentiererei in Sachen Musik im Ohr ist in meinen Augen völlig müssig. Wer Musik im Ohr hat ist mehr abgelenkt und bekommt weniger mit. Das ist einfach eine feststehende Tatsache, die nur durch die Anzahl der genutzten Ohren und die Lautstärke in ihrer Intensität variiert.
Jeder entscheidet für sich, wie viel "Risiko" er bereit ist einzugehen um beim Rad fahren Musik hören zu können.

Ich für mich denke über dieses Risiko gar nicht nach. Für mich ist Musik hören beim Rad fahren einfach nur störend. Rad (Rennrad ganz besonders) fahren ist auch Genuss von Natur und Umfeld pur, die Wahrnehmung der fast lautlosen Fortbewegung mit dem Rennrad, das leise Rauschen der Reifen, das leise Surren der Kette, Windgeräusche, das Gezwitscher und sonstige "Gespräche" von Vögeln und anderem Getier - das alles vermiese ich mir doch nicht durch Dauerbeschallung...
 

Speichennippel

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AW: Musik beim Radfahren: Nonplusultra oder verantwortungsloser Leichtsinn?

Hin und wieder höre ich Musik beim radeln. Aber meist nur bergauf. Bergab sind die Windgeräusche zu laut.
Will man die Windgeräusche nicht haben, muss man schon recht laut stellen, trotz "Ohr-verstopf-Hörer".

Sicherlich macht es die Sache etwas gefährlicher, wenn man sich einen Sinn klaut. Ob man das Risiko eingeht oder nicht, muss jeder selbst entscheiden.
 
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