Kreta, einseitig betrachtet.

Dieses Thema im Forum "Sonstige Rennradthemen" wurde erstellt von Rawuza, 11 Oktober 2016.

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  1. Rawuza

    Rawuza Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27 Dezember 2014
    Beiträge:
    3.047
    War 10Tage auf Kreta, zum Glück ohne Rad!
    Von Heraklion bis Panormo ca. 1Std Busfahrt des Grauens. Doppelte durchgezogene Linie bedeutet : Überholen auf Teufel komm raus. Der Standstreifen wird benutrzt um langsamere Fahrzeuge dorhin zu scheuchen wo normalerweise Wir fahren. Ein Haufen kleine Steine liegen auf fast jeder Strasse und ich würde nur mit MTB Reifen dort fahren. Verkehrsschilder die Steigungsoder Gefälleprozente anzeigen gibt es nur in einer Ausführung. 10% rauf oder runter! Flache Stücke vermisst man total. Wenn man da hinfährt auf gar keinen Fall im Frühjahr zum Aufbau, sondern wenn man schon was drauf hat. MTB Fahrer hab ich in 10Tagen 2Stck gesehen und die waren fertig von den Anstiegen.
    Für mich kein Radlerparadies wie Malle wo ich Alles an Trainingsmöglichkeiten habe.
    Wenn schon dahin, dann mindestens mit 28iger Bereifung, 2großen Flaschen und Todesverachtung.
    Mein Eindruck, Andere können einen Anderen haben.
    Rawuza
     
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  3. BodenseeFerdi

    BodenseeFerdi Genussbiker

    Registriert seit:
    18 Oktober 2011
    Beiträge:
    4.345
    @Rawuza
    Ich bin vor 23Jahren während eines Urlaubs mit geliehenem MTB ein paar mal auf Kreta gefahren, ging abseits der Hauptstrecken ganz gut, wenn man die Hitze im August mal ausser acht lässt.
    Gravel- oder Crossrad sind dort sicher erste Wahl, und das die Malleianer dort nicht fahren, würde mir gefallen.
    Aber bei dem was du dieses Jahr schon über deine Pannen philosophiert hast, würde ich an Kreta gar nicht erst denken.
    :daumen:
     
  4. delang

    delang Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    27 Mai 2016
    Beiträge:
    2
    Vor kurzem verbrachte ich zwei Wochen Urlaub auf Kreta. Mit einem Leihrennrad hatte ich in dieser Zeit sehr viel Freude und konnte zahlreiche schöne Gegenden in der Nähe der Südküste entdecken.
    Der Norden Kretas beherbergt die großen Tourismusorte und ist auch der bevölkerungsdichteste Teil der Insel ist. Im Süden dagegen ist nur die Gegend um Irepetra am Massentourismus orientiert. Ansonsten befinden sich an der Südküste und den dahinter liegenden Bergen und Hochebenen lediglich kleinere Orte, die vielfach durch ein Netz kleiner und gut ashaltierter Straßen und Sträßchen verbunden sind. Vorausgesetzt eine grundlegende Bergtauglichkeit liegt vor - Kreta wird auch das Gebirge im Meer genannt -, lassen sich hier wunderschöne Touren fahren.
    Hilfreich fand ich bei der Planung GPSies.
    Als Rennradfahrer kann Ich Kreta durchaus empfehlen. Malle hat sicherlich die bessere Infrastruktur und in der Fläche mehr und vielfältigere Möglichkeiten für einen schönen Rennradurlaub.
     
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  5. Jebediah

    Jebediah Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12 November 2011
    Beiträge:
    235
    Wir waren dieses Jahr auf Kreta, eigentlich ein Badeurlaub mit der Familie (August - Hochsaison). Ich war zwei Mal mit MTB und zwei Mal mit RR unterwegs.
    Startort war jeweils Panormos.
    Ich kann nur sagen: Der Hammer! Wunderschöne - überwiegend gut geteerte - Straßen, die sich durchs ganze Hinterland ziehen! Einsame Bergdörfer, in denen die Zeit still zu stehen scheint. Die Autofahrer sind absolut rücksichtsvoll (es fahren auch kaum Autos im Hinterland) und die Menschen sind superfreundlich. Man muss nur wenige km ins Hinterland fahren, und schon lässt man die touristisch erschlossene Küstenregion hinter sich und taucht in eine neue Welt ein. Ja, es geht meistens rauf oder runter, jedoch lange nicht immer mit 10 %. Nur Hitze sollte man im August vertragen, ich hatte tlw. bis 38 Grad, auch in den Anstiegen. Wenn man dann im einem windgeschützten Tal hochfährt, dann steigt der Wasserverbrauch enorm. Daher: Auch mit RR Trinkrucksack mitnehmen. Ich kann's nur empfehlen und werde sicher auch wieder hinfahren.
     
  6. schlotterbüx

    schlotterbüx Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24 Oktober 2013
    Beiträge:
    1.154
    Tja,

    @TE: so sind sie unterschiedlich, die Eindrücke und Erfahrungen...

    Gruß
     
    oldie49 gefällt das.
  7. mäcpomm

    mäcpomm Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    24 Mai 2007
    Beiträge:
    801
    Ich war im Oktober 2017 da und kann, abgesehen von ein paar frei laufenden, großen Hunden, nichts negatives berichten.
    28mm Reifen, Scheibenbremsen und 105 - alles gut
    Es ist nicht Malle oder Gran Canaria das war mir aber vorher klar. Große Trinkflaschen sollte man mitnehmen und unterwegs auffüllen wenn sich die Gelegenheit bietet.