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Konfliktsituationen im Verkehr

Dieses Thema im Forum "Sonstige Rennradthemen" wurde erstellt von Cologne-Racer, 22 Mai 2012.

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  1. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9 Dezember 2008
    Beiträge:
    23.168
    +1 sehe ich genau so!:bier:
     
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  3. Sesselpupser

    Sesselpupser Langsam......aber stetig :)

    Registriert seit:
    7 Dezember 2004
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    1.287
    Nachweise, dass dies durch den KFZler verursacht wurde? Zeugen? Spuren am Fahrzeug des Unfallverursachers (Kratzer, Beulen)? Fahrerflucht ist schon ein erheblicher Vorwurf, da genügt es nicht, "dass es so gewesen sein könnte".
    Dreckige Kleidung ist kein Beweis für einen Unfall durch Fremdverschulden - könnte ja auch ein eigener Fahrfehler gewesen sein. Von der Schilderung her kann ich das auch nachvollziehen - solche Situationen, bei denen man von 'nem KFZ "die Tür zugemacht bekommt", habe ich, wie vermutlich viele andere, auch schon erlebt. Aber das genügt nicht, um etwas gerichtsfest zu beweisen. Wir haben *Gott-sei-Dank* ein Rechtssystem, in dem eine Anschuldigung / Behauptung alleine nicht ausreicht, jemanden zu verurteilen. Ohne Beweise oder ein Geständnis des Fahrers des KFZ wird das also nichts. Die Chance, dass da mehr wie 'ne Einstellung des Verfahrens bei rauskommt, halte ich daher für überschaubar gering.
     
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  4. hcire

    hcire Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    226
    Absolut! Nichtsdestotrotz glaube ich schon, dass allein ein Schreiben von der Staatsanwaltschaft manch einen etwas erschreckt und vllt zu etwas regelkonformerem Fahren erzieht.
     
  5. prince67

    prince67 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.118
    Ob er Zeugen hat, weist du nicht. Kann ja sein.

    Zunächst glaube ich der Schilderung.
    Die Polizei (und du) tut den Vorfall aber generell als Bagatelle ab. Kein Schaden - kein Unfall. Was es aber nicht ist. Es besteht ein Anfangsverdacht und dem sollte die Polizei schon nachgehen.

    Was wenn da jetzt ohne Feindberührung der Sturz in den Graben schlimmer (Fahrrad kaputt, gebrochene Knochen) ausgegangen wäre? Es gab keine Berührung also selber schuld?
     
    Zuletzt bearbeitet: 15 April 2019 um 12:02 Uhr
  6. Phonosophie

    Phonosophie Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9 Dezember 2008
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    23.168
    Das hat die Polizei jedenfalls bei mir so hingestellt als ich den Typen die mir auf meiner Spur entgegen kamen ausweichen musste und gegen die Verkehrsinsel geknallt bin. Ebenfalls Knochen und Fahrad kaputt.:(
     
  7. Sesselpupser

    Sesselpupser Langsam......aber stetig :)

    Registriert seit:
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    1.287
    Es geht nicht ums "glauben". Da bin ich genauso überzeugt von, dass sich der Vorfall / Unfall so zugetragen haben kann / wird und der Auslöser (KFZ) sich aus dem Staub gemacht hat.
    Aber: Unser Rechtssystem fußt nun mal nicht auf "gutem Glauben in eine Schilderung" sondern auf "harten Fakten durch Beweise". Und die fehlen hier. Die Polizei wird dem Anfangsverdacht auch nachgehen - wenn der Beschuldigte sich aber nicht zu dumm anstellt, geht das ins Leere.
    Das sehe ich auch so - da wird dem vermutlich erstmal etwas "warm" werden, wenn der Vorwurf, zu dem er sich äußern soll, entsprechend formuliert ist. Immerhin stehen dann für ihn Geld- oder Haftstrafe (Fahrerflucht) und ein zeitlicher Entzug der Fahrerlaubnis auf dem Spiel - da wird eine freiwillige Meldung nicht wahrscheinlicher, aber das Nachdenken könnte ggf. einsetzen.

    Man muss sich der Risiken des Radsports und der "Verletzbarkeit ohne gegnerische Spuren" leider bewusst sein. Und der Schwierigkeit in der Nachweisführung, wenn ein "lockeres Touchieren" des RRler-Ellbogens mit dem Außenspiegel (mit nachfolgend massivem Sturz) am KFZ keine Spuren hinterlässt, keine Zeugen vorhanden sind und der Beteiligte sich verzieht. Oder der "Eigensturz" auf Grund einer Überreaktion / Schock-Bremsung, wegen des Fehlverhaltens eines anderen Verkehrsteilnehmers, ohne Zusammenstoß. Das gehört letztlich zu den "normalen" Risiken dieses Sports, die Straßen sind schließlich voll mit allen möglichen Auslösern kritischer Situationen (Angel"sportler" haben da eher das Risiko einer schweren Leberzirrhose, da kann aber dann Fremdverschulden meist ausgeschlossen werden:) ). Ich habe da bis heute gut 50 Jahre auf dem Fahrrad auch zwischendurch einfach nur Glück gehabt, dass es bisher *toitoitoi* keine Unfälle mit anderen Verkehrsteilnehmern gab - und der letzte Eigensturz gefühlt 20 Jahre her ist......
     
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  8. rf5

    rf5 Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    109
    Also was meinen Vorfall (Unfall) betrifft, da werde ich noch etwas warten ob es irgendeine Reaktion nach dem Besuch und der Aufnahme des Protokolls bei der Polizei gibt. Dann kann ich natürlich ein paar Bilder liefern wie schmal der Weg da ist, wie der Matschstreifen am Wegrand aussieht und wie ich noch gebremst habe als der Wagen neben mir war und ich nur noch nach rechts ausweichen konnte, denn mit einer Bewegung nach links wäre ich ins Auto geraten. Davon könnt Ihr Euch dann selbst ein Bild machen. Ich hab seit über 2 Jahren fast immer eine cam mitlaufen. Beim Unfall mit kaputten Vorderrad vor etwas mehr als 2 Jahren hab ich es nicht gebraucht. Jetzt würde ich es wohl nur brauchen wenn mir unterstellt würde, dass ich lüge.
     
  9. alexb

    alexb Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    16 Dezember 2009
    Beiträge:
    864
    :D:D:D:D Der war gut :daumen:
     
  10. hcire

    hcire Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21 November 2016
    Beiträge:
    226
    Bin vor nem dreivierteljahr von einem Autofahrer überholt und ge“brake-checkt“ worden. Habe das angezeigt (Nötigung im Straßenverkehr). Ergebnis: heute kam ein Brief von der Staatsanwaltschaft, dass das Verfahren gegen eine Zahlung von 500€ an eine gemeinnützige Stiftung eingestellt wird. Bringt also manchmal doch was, sich nicht alles gefallen zu lassen. Voraussetzung scheint zu sein, dass man vom Gegner ein Foto schießt, nicht nur von dessen Auto. Das hatte ich an der roten Ampel noch knipsen können.
    500€ ist mE schon ein Betrag, der ganz schön weh tut!