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Kona Rove oder Canyon Gravel AL WMN

biancaewald

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Hallo ihr lieben, ich will wieder in Pedale kommen und habe mich schonmal grob Richtung Gravelbike orientiert, gefahren bin ich prinzipiell schon alles, letztes Bike war nen Cube Mountainbike und davor mein sehr geliebtes MT Racing Mountainbike mit Stahlrahmen und Parallel dazu ein Rennrad das ich meinem Vater damals entwendet habe....das Cube war nicht so mein Fall und die Mischung aus breiterem Reifen, etwas komfortabler Sitzhaltung als beim reinen Renner und den teilweise geschotterten Radwegen bei uns hier im Umfeld schreien nach Gravel :)

In der engeren Auswahl sind jetzt 2 Bikes die ich leider nicht probefahren kann, einmal das Canyon Grail AL 7 WMN Gr. XS und das Kona Rove GR.52 so hab ich mir das zusammengerechnet...das Kona aus Stahl würde mir besser gefallen ich steh nun mal auf das Material :)

Ich hab meine Maße mal durch den Rechner von Roadbike gejagt

Schrittlänge 82
Armlänge 60
Rumpflänge 58
Körpergröße 140
Sitzposition Tour

  • Klassische Rahmenhöhe (RH): 54 cm
  • Vorbaulänge (V): 100 mm
  • Oberrohrlänge (O): 51cm
  • Sattelhöhe (SH): 73 cm
wenn ich Sitzpostion auf sportlich ändere iss Oberrohrlänge bei 54

ich will damit 1-2x pro Woche auf die Arbeit pendeln, einfacher Weg 23km da ist vorankommen wichtig und ansonsten am Wochenende bisserl gemütlich größere Touren fahren wo es nicht auf die Zeit ankommt aber ein gewisser Komfort beim Fahren da ist. Belag ist meist mehr oder weniger gut geteerte Radwege die ab und an auch in geschotterte Abschnitte übergehen und der ein oder andere Waldweg


Freue mich auf hilfreiche Kommentare und Hinweise was ich noch überdenken sollte

Lg

Bianca
 
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Monteclair

CX-Kaffeekränzchen
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Hallo Bianca,
Rumpf = Körper - Kopf - Bein
Bitte prüfe Deine Messergebnisse mal ;-)
Bei ähnlicher Größe (170 cm) und Schrittlänge (80 cm) fahre ich am Crosser ein OR von 51 cm Länge und am Gravelbike ein OR von 55 cm mit flachem Sitzwinkel und kurzem Stummelvorbau
Gruß
M.
 
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Drek

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Grail hat an der Kurbel zweifach. Rove nur 1-fach. Wenn ich hier richtig liege?
Bei 2 mal 23 km Arbeitsweg wären mir 11 Gänge zu grob abgestuft.
 

biancaewald

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Das Rove hat 2x9 und das Rove DL 1x11 deswegen tendiere ich zum "normalen" hab auf der Arbeit mit nem Rollmaß gemessen kuck dann nochmal wenn ich den Fiffi ausgeleert hab ohne Klamotten/Schuhe mit nem klappbaren Meter😁
 

Landscape

Ereignis am Horizont
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Als Stahl- und Konafan würde ich das Kona vorziehen, mWn eines der wenigen Gravelbikes mit Stahlgabel.

Aber ...
Allerdings wird das von dir ausgewählte Rove nicht leicht sein. Ich würde das Gewicht vor Kaufentscheidung in Erfahrung bringen. Es tendiert eher in Richtung robust und einfach zu warten, da bewährte Rennradtechnik + mechanische Scheibenbremssättel. Die Kurbel Innenlager Kombi würde ich aber bald tauschen, die ist schwer und die Übersetzung mit 50/34 auf 11/34 zu groß für den Gravelbereich.
Es sollte eine Untersetzung drauf sein, sobald es ins Gelände geht ist das unerlässlich. In diesem Fall würde ich zähneknirschend sogar eine 1x11 der Rennradübersetzung vorziehen. Vielleicht doch das Rove DL?

Das Canyon ist technisch moderner und vermutlich leichter. Da gibt es wenig zu meckern. Mit Canyon hab ich keine Erfahrung.

Allerdings ist es auch deutlich teurer, insofern ist ein Vergleich der beiden etwas unfair.
Das Kona Rove NRB 2020 wäre da wohl auf Augenhöhe.

Die Farben sind Geschmacksache. Kona hat da eigentlich mehr drauf als silbergrau, ein Blick auf https://konaworld.com/platform_rove.cfm lohnt. Die Lackqualität war bei all meinen Konen immer sehr gut.

Da Du auch Aluminium in Betracht ziehst, wäre auch das Kona Rove AL 650 oder das Rove Al 700 sehr interessant, ein Traum sind das Rove LTD und Sutra LTD.

Erwähnenswert finde ich laut Homepage die lebenslange Garantie. Hab sie mit dem HonkyTonk trotz teils fieser Belastung noch nicht gebraucht.

KO-Kriterium für mich ist die maximale Reifenbreite und Schutzblechmontage. Ein 2 Zoll Reifen sollte vor allem auch hinten passen.
 

biancaewald

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Klar ist das Gewicht höher aber wir befinden uns in einem Bereich der für mich persönlich zu vernachlässigen ist da die körpereigenen Gewichtsreserven durchaus so sind das ich noch nen Fahrrad abnehmen könnte 😂😂😂
Klar sind die vom Preis her einiges auseinander und das Kona ist halt wirklich hauptsächlich wegen des Stahls inkl Stahlgabel und im Rennen das rove Ltd hat dann schon wieder Carbongabel drin und die Garage iss ziemlich voll und wenns beim rangieren im Fuhrpark mal umkippt will ich net jedesmal Angst um die Gabel haben🤦 ich hab noch nie was aus Carbon gekauft weil mir empfindliche Materialien net so liegen Fahrrad muss robust sein🤷
 

frankblack

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mWn eines der wenigen Gravelbikes mit Stahlgabel
Stahlgabeln sind noch nicht ausgestorben, auch wegen Bikepacking.., zB. Genesis CdF, Fairlight Faran, diverse billigere Anbieter...
die Übersetzung mit 50/34 auf 11/34 zu groß für den Gravelbereich.
was soll daran nicht passen? Finde ich sowohl auf der Straße als auch im Gelände gut. Würde ich auf jeden Fall jeder 1-fach Schaltung vorziehen.
 

biancaewald

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Stahlgabeln sind noch nicht ausgestorben, auch wegen Bikepacking.., zB. Genesis CdF, Fairlight Faran, diverse billigere Anbieter...

was soll daran nicht passen? Finde ich sowohl auf der Straße als auch im Gelände gut. Würde ich auf jeden Fall jeder 1-fach Schaltung vorziehen.
Du scheinst dich ja ganz gut in der Materie in die Richtung Stahl auszukennen und das iss gefühlt mein Favorit, hast vielleicht noch ein paar Empfehlungen an Firmen in die Richtung ? Warte jetzt noch ne Woche ab zwecks BlackFriday und dem ganzen Mist und hab noch bissi Zeit zum Überlegen und Lesen :)
 

frankblack

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hast vielleicht noch ein paar Empfehlungen an Firmen in die Richtung ?
am Wichtigsten ist eigentlich immer die passende Geometrie, wobei Material und Optik für mich auch wichtig ist. Hydraulische DB, 2-fach Schaltung (hängt von der Anwendung ab...), Carbongabel (aus Gewichtsgründen), Ösen für Schutzbleche müsste mein Gravelbike auch haben, falls ich mir irgendwann ein neues kaufe.

Gefallen würden mir zB. das Fairlight Secan (mit dem Vorteil, dass je Rahmengröße eine entspannte- und eine Race-Geo gibt) oder auch das Cotic Escapade (das es leider heuer nicht mehr in Purple gibt).

Ich habe mir vor 4 Jahren an einem Black Friday ein Genesis Croix de Fer in der billigsten Ausstattung (Shimano Sora, mech. Scheibenbremsen) gekauft, weil die Geo für mich gut ist, mir Stahlrahmen gefallen, die Farbe passte, in meiner Größe noch verfügbar und es günstig war. Ursprünglich wollte ich nach dem ersten Winter auf eine 'bessere' Schaltung mit hydraulischen DB wechseln, aber nachdem das billige Zeug erstaunlich gut funktioniert habe ich das nie gemacht.
 

D73

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Grail hat an der Kurbel zweifach. Rove nur 1-fach. Wenn ich hier richtig liege?
Bei 2 mal 23 km Arbeitsweg wären mir 11 Gänge zu grob abgestuft.
Und wieso? hast Du so viele HM? also ich fahre so eine Strecke jeden Tag seit 3 Jahren. Bis Frühjahr 2020 sogar mit meinem Stevens mit Alfine 8 und Zahnriemen und es hat nie was gefehlt. Mein RR und Crosser waren mir bis dato zu schade. Heute fahre ich eine 1x11 (10-46) die ich mittlerweile gegen eine 10-28 getauscht habe. Alles kein Problem. Hab nur 170HM zu überwienden.
 

dapf

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Ist zwar keine technische Antwort, aber hör ruhig auch auf dein Bauchgefühl. Ja, das Rad muss passen, aber es muss DIR auch gefallen, und zwar nicht nur so "ist ok", sondern du sollst lächeln, wenn du es siehst, und dich auf die gemeinsame Fahrt freuen.
Was ich sagen will: Es kann gut sein, dass etwas objektiv nicht vernünftig erscheint, nicht die technisch optimale Variante ist. Wenn es aber "dein Herz erwärmt", dann ist es richtig.
Nur die Maße müssen wirklich stimmen, sonst vergeht dir die Freude am Fahren ganz schnell.
 
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