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KdM Klassiker des Monats Mai 2021

Jedenfalls ist der Abgebildete kein Campa-steuersatz. Vielleicht in Asien, aber nicht in Vicenza.

Du musst mal etwas genauer hinsehen. 😎

Der Teil an der untern Muffe ist von einem 1995 Record Steuersatz. Der Teil oben ist von einem mehr oder weniger noch kaufbaren Record der deutlich geringer aufbaut. Dem kann man sich natürlich verweigern: aber wo auch immer die den machen lassen, meinetwegen Asien, es ist Campa.

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Re: KdM Klassiker des Monats Mai 2021
Hie nochmal die Mavic und Modolo Ausführung (die New Success die @herberto gezeigt hat gehört auch zu der Top Ausführung, hat aber glaube wie die 440 von Mavic auch einen Stahlbolzen).

Die wesentlichen Unterschieden zur verbauten Sachs Rival oder auch den anderen mittelpreisigen Modolos.
Einstellschraube für die Federsteine.
Breite und flache Feder mit signifikant besserer Federspannung.
Alu-Nusss zur Federhalterung, die müsste bei den günstigeren Modellen aus verchromten Stahl sein
Bei der Modolo SLK90 kommt dann noch ein Titanbolzen dazu
Bei den Kunststoffabdeckungen oben an der Zugentlastungsschraube bin ich mir unsicher
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Und hier der Kabelfresser (@Seblog seh ich absolut genau so) Das Bremskabel wird hier gepflegt zwischen den Teilen zerdrückt, bei allen Modellen, da gibt es keine Unterschiede.

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Schön wenn die Kamera trotz gegenteiligem Wunsch des Fotografierenden, irgendwo anders scharf stellt. Sorry.
 
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Du musst mal etwas genauer hinsehen. 😎

Der Teil an der untern Muffe ist von einem 1995 Record Steuersatz. Der Teil oben ist von einem mehr oder weniger noch kaufbaren Record der deutlich geringer aufbaut. Dem kann man sich natürlich verweigern: aber wo auch immer die den machen lassen, meinetwegen Asien, es ist Campa.

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Das Bild, das du gezeigt hast: der, bei dem man nur Camps an der Innenseite der Lagerschale lesen kann. Den meinte ich. Der stimmt mit keinem der Explosionszeichnungen überein, nicht mal als Würfelbausatz. Oder ich bin völlig erblindet ;-)
 
@Axxl70 verstehe was Du meinst, ist ein Argument. Dann muss uns beiden wohl der Aufbauer und Einreicher des Chas Roberts @a.j.h. mal auf die Sprünge helfen. Am besten mit einem Bild, das nur die Steuersatz Sektion oben zeigt, so dass man lesen kann was da drauf steht und wir hier nicht weiter über einen handvoll Pixel urteilen.

Aber nur wenn er will...
😎
 
Ich hab nochmal in meiner Bilderkiste gewühlt. auf den ganzen Verkaufs und Anzeigen Bilder von Campa liest man fast immer nur den RECORD Schriftzug wie oben gezeigt. Auf der entgegngesetzten Seite / Rückseite steht in kleinen, gesperrten Versalien C A M P A G N O L O Das ist das was man beim Roberts erahnen kann, wenn man sich etwas ins Bild zoomt. Ich hatte den mal an meinem Zullo, sonst wäre ich hier nicht so penetrant.
Das Modell heißt RECORD EC30 und wird z.B. fast allen Teileanbieter seit Jahren unverändert angeboten.
Bei den Bildern von Studio-Brisant (hier: Bildquelle) sieht man was ich meine:


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Ich hör jetzt auch auf damit.
Räder bitte, mehr Räder
 
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Mein früher Vitus 979 Alurahmen von 1981 hat schon eine ganze Menge Kampfspuren und seine Hauptrohre haben auch leider keine der sehr hübschen farbigen Eloxierungen, aber ich habe ihn trotzdem gern.

„Tout Mavic“ wäre als Konzept für die Ausstattung sehr passend gewesen, aber auch recht teuer, besonders die Schaltung. So habe ich einige Teile aus dem Fundus verbaut und mich bemüht, einigermaßen in der Zeit zu bleiben. Immerhin sind Felgen und Schnellspanner von Mavic und der Steuersatz ist ein Mavic 305, der zwar etwas zu jung ist, aber super zum Rahmen passt, finde ich.

Lenker und Vorbau sind von Cinelli, der Sattel ein alter (neu bezogener) Arius und die Kurbeln Stronglight 107, die schönsten überhaupt. Die Sachs Rival (Modolo) Bremsen sind immerhin so ähnlich wie die tollen Mavic 440, und die Schaltung eine Simplex SLJ.

Das Rad fährt ganz unauffällig. Beim Antreten meint man die 2-3 weniger Kilos gegenüber meinen anderen Rädern zu spüren, aber das kann auch reine Einbildung sein (so wie es ist, wiegt es 8,3 Kilo). Und es fällt ziemlich lebendig in die Kurve, es ist eher nichts zum freihändig fahren, es ist auch deutlich das kürzeste Rad hier, mit 97,5 cm Radstand.

Bei einer der ersten Ausfahrten saß ich auf einmal zehn Zentimeter tiefer, weil die Sattelstütze hineingerutscht war. Die Sattelmuffe der frühen Vitus Alu Rahmen (wie dem meinigen) ist ein delikates Teil, das nicht jeden Missbrauch mitmacht und reißen kann, spätere Rahmen haben eine andere Muffe. Da war ich also vorsichtig – zu vorsichtig – mit dem Anziehen gewesen und musste dann, weil ich grad keinen Inbusschlüssel dabei hatte, so nach Hause fahren, was recht albern aussah.

Ich hoffe, das Rad gefällt!

Gruß,

Sven

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Auf den ersten Blick ein schönes Fahr-Rad. Bei etwas genauerer Betrachtung aber doch ein wilder Teile-Mix. Der Rahmen ist aus meiner Sicht einer der schönsten und innovativsten der frühen 80er. Den Teile-Mix an sich finde ich optisch und funktional ok. Bevor ich aber Fotos gemacht hätte, wäre in mir der "kleine" Putzteufel erwacht und der hätte die ein oder andere Komponente noch von Rost und Schmutz befreit. Was mich etwas stutzig macht, ist der angegebene Radstand von 97,5 cm. Bei einem 54er Rahmen beträgt er nämlich 99cm (gemessen) bzw. 98,85 cm lt. Vitus. Bei einem 58er müssten es 99,35 cm sein.
 
Dochdoch - der Steuersatz ist komplett Campagnolo. Und auch Record. Nur eben etwas zusammengewürfelt, damit das Gewinde noch reicht.
Ich kann da gut mit leben. 1995 war die Zeit mit dem tonnigen C-Record-Steuersatz sowieso vorbei, dann geht die moderne Form.

Gut, dass ich das kleine Bilderrätzzl eingebaut habe :D
 
Auf den ersten Blick ein schönes Fahr-Rad. Bei etwas genauerer Betrachtung aber doch ein wilder Teile-Mix. Der Rahmen ist aus meiner Sicht einer der schönsten und innovativsten der frühen 80er. Den Teile-Mix an sich finde ich optisch und funktional ok. Bevor ich aber Fotos gemacht hätte, wäre in mir der "kleine" Putzteufel erwacht und der hätte die ein oder andere Komponente noch von Rost und Schmutz befreit. Was mich etwas stutzig macht, ist der angegebene Radstand von 97,5 cm. Bei einem 54er Rahmen beträgt er nämlich 99cm (gemessen) bzw. 98,85 cm lt. Vitus. Bei einem 58er müssten es 99,35 cm sein.

Der Radstand ist ja auch nicht ganz leicht zu messen... Wenn ich den Zollstock jetzt dranhalte, sind es eher 98 cm von Achse zu Achse. Wenn ich von Achse zu Tretlager messe (so wie Vitus die Maße angibt) und dann rechne, komme ich auf 98,65 cm, also immer noch 7 mm weniger als das, was Vitus für den 58er Rahmen angibt, aber näher dran. An den 7 mm war dann wohl mal ein Bordstein schuld...

Durch Hilfe eines mitleidigen Forum Kollegen und Citroen Liebhabers (DS 23 i.e. Pallas in Bleu Orient mit cognacfarbigen Ledersitzen) prangen am Vitus nun zwei wesentlich hübschere Scheibchen am rechten Schalthebel - Merci Beaucoup!

Gruß,

Sven

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In diesem KdM gibt es noch kein Rad aus Belgien. Und auch keinen Querfeldeinrenner...

Ich stelle Euch hier meinen Alpincrosser von „DIAMANT“ (B) vor. Einige von Euch kennen ihn vielleicht schon aus der Cantisockelgalerie oder „unterwegs mit dem Klassiker“. Diesen Diamanten habe ich vor einem Jahr in fahrbereitem Zustand bekommen und mit geringfügigen Veränderungen schon ein paar Monate in den Bergen bewegt. Über den Winter habe ich ihn komplett aufgearbeitet.
Eddy Martens (martelly.be) hat mir geschrieben, daß er in der Zeit von 1988–1990 ungefähr 250 Stück von diesem Modell für Simons NV aus Bekkevoort (Diamant) gelötet hat.

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Bremshebel Shimano Exage mit Schnellentspannern, Sattel San Marco Rolls

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Gabel Zeus 2000, moderner Steuersatz von Tange

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Cantileverbremsen von Shimano

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Reifen mit einer Breite von 35 mm passen gut in den Rahmen

Alpentauglicher Antrieb, vorn 33/46, hinten 7fach, 14–32, Schaltung von Suntour:
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Kurbel Sugino SVX, Kettenblätter von Shimano und Specialités T.A.

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Suntour SVX
mit langem Käfig

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Rohrsatz Reynolds 531c

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Lenker und Vorbau von 3ttt
 
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Alpincrosser „DIAMANT“ (B), weitere Bilder:

Der Rahmen trägt eine Wald-und-Wiesen-Tarnlackierung und versucht immer, sich seiner Umgebung anzupassen. Besonders die Übergänge zwischen Wiese und Holz fallen ihm nicht schwer.

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Herrliches Rad. Die Bilder kommen mir grad gelegen, da ich kurz davor bin zum ersten mal Lenkerendschalthebel zu montieren. Da macht man sich schon mal Gedanken über Möglichkeiten der Zugführung.
Steuert bei deinem Rad der Rechtsseitige Schalthebel den Umwerfer, oder sieht das nur so aus?
 
Die Bilder kommen mir grad gelegen, da ich kurz davor bin zum ersten mal Lenkerendschalthebel zu montieren. Da macht man sich schon mal Gedanken über Möglichkeiten der Zugführung.
Es gibt auch die Möglichkeit, die Züge im Unterlenker austreten zu lassen:
https://www.rennrad-news.de/forum/threads/650-b-umbau.135332/post-4494657Pro:
weniger Umschlingungswinkel/weniger Reibung

Contra:
manch einen stört der austretende Zug beim Greifen im Unterlenker; mich persönlich stört es nicht
 
Herrliches Rad. Die Bilder kommen mir grad gelegen, da ich kurz davor bin zum ersten mal Lenkerendschalthebel zu montieren. Da macht man sich schon mal Gedanken über Möglichkeiten der Zugführung.
Steuert bei deinem Rad der Rechtsseitige Schalthebel den Umwerfer, oder sieht das nur so aus?
Hier ist die klassische Kabelführung mit Lenkerendschalthebeln auch im KdM ganz gut zu sehen....

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Gedanken über Möglichkeiten der Zugführung
Es gibt auch die Möglichkeit, die Züge im Unterlenker austreten zu lassen:
Hier ist die klassische Kabelführung mit Lenkerendschalthebeln auch im KdM ganz gut zu sehen....
Mache ich ja sonst auch so, wie hier im KdM Januar 2021 zu sehen:
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https://www.rennrad-news.de/forum/threads/kdm-klassiker-des-monats-januar-2021.172515/post-4895708

Am Diamant wollte ich sie mal anders verlegen, vor allem auch, weil die Bremszüge auch unterm Lenkerband verlaufen. Und weil einer der Züge zum Oberrohr führt, der andere aber zum Unterrohr.
 
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Steuert bei deinem Rad der Rechtsseitige Schalthebel den Umwerfer, oder sieht das nur so aus?
Ja, der rechte Schalthebel steuert den Umwerfer, der linke das Schaltwerk...
Das war vom Vorbesitzer schon so angelegt und für mich am Anfang komisch. Ich habe mich aber vorigen Sommer dran gewöhnt und kann damit gut fahren. Bei der Restauration im Winter wollte ich die Züge dann „normal“ verlegen, habe aber gemerkt, daß da ein ziemliches Zughüllengedränge entsteht, wenn man sie so lang läßt, daß man den Lenker voll einschlagen kann. Die stoßen dann teilweise an den senkrechten Cantibremszug vorm Steuerrohr. Andersherum, also wie jetzt, verlaufen die Zughüllen in angenehmen Bögen ums Steuerrohr und den vorderen Bremszug und der Lenker geht voll einzuschlagen.
Ich kann nun nur erahnen, warum das auch mein Vorgänger schon so verlegt hatte...

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Oberrohr rechts: Schaltzug hinten, linke Hand
Oberrohr links: Bremszug hinten, rechte Hand
Unterrohr links: Umwerfer, rechte Hand
Unterrohr links bleibt frei, keine Anschläge vorhanden

Normalerweise bremse ich auch vorn mit der rechten Hand, hier ist für mich also alles seitenverkehrt... :daumen:
 
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Alpincrosser „DIAMANT“ (B), weitere Bilder:

Der Rahmen trägt eine Wald-und-Wiesen-Tarnlackierung und versucht immer, sich seiner Umgebung anzupassen. Besonders die Übergänge zwischen Wiese und Holz fallen ihm nicht schwer.

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Danke hierfür, ich dachte schon da kommt nichts mehr in diesem Monat. ;)
Sehr schönes Rad und tolle Aufnahmen. :)
 
Alpincrosser von „DIAMANT“ (B)

Damit nun niemand glaubt, daß der Diamant nur im Garten in der Sonne steht und glänzt, wie hier Ende April, ...
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...am Wochenende war bei mir Wald- und Bergsaisonbeginn:
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An dem Rad sind nur Farben vertreten, die auch in seiner natürlichen Umgebung vorkommen:
braun, grün, gelb, weiß und schwarz.
🏔️🌲🌳:)
 
Damit nun niemand glaubt, daß der Diamant nur im Garten in der Sonne steht und glänzt, wie hier Ende April, ...
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...am Wochenende war bei mir Wald- und Bergsaisonbeginn:
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An dem Rad sind nur Farben vertreten, die auch in seiner natürlichen Umgebung vorkommen:
braun, grün, gelb, weiß und schwarz.
🏔️🌲🌳:)
Ein Querfeldeinrad (oder Crosser oder wie man das heute auch immer nennen mag) fehlt mir noch in meiner Sammlung.
Das Diamant hier würde mir auch gefallen. :)
 
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