Herzrhytmusstörungen

Dieses Thema im Forum "Fitness und Training" wurde erstellt von querbeet61, 26 April 2007.

Willkommen! Registriere dich jetzt in der Rennrad-Community! Anmeldung und Nutzung sind kostenlos, die Anmeldung dauert nur ein paar Sekunden.
  1. Laufi

    Laufi Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23 Juni 2005
    Beiträge:
    1.634
    und ziemlich groß - ja, das war ich ;-)

    Morgen geht es leider -erstmal- zurück.
     
  2. Rennrad-News.de Anzeige

  3. querbeet61

    querbeet61 Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    26 April 2007
    Beiträge:
    13
    Ich habe das Thema vor 10 Jahren garantiert nicht aus der Taufe gehoben, damit sich die Forumsmitglieder hier verbal gegenseitig die Köpfe einschlagen. Mir geht's um Erfahrungsaustausch, da sich mein Professor fest an die Schulmedizin klammert und sich an meiner Situation in 10 Jahren nicht viel geändert hat Kann man natürlich auch positiv sehen. Und ich habe auch niemanden im Freundeskreis, der ähnliche Probleme, geschweige denn eine Ablation hinter sich hat.
    Also: sachlich bleiben!!!!
     
    Laufi gefällt das.
  4. Mi67

    Mi67 flachlandverdonnert

    Registriert seit:
    28 Dezember 2010
    Beiträge:
    1.543
    Danke, das genügt mir nun hier. Rollerer und fn2 übernehmen nun hier die "medizinische Beratung", Galina Schalatova erklärt, warum aufgrund von Sonnenenergie in der Sahelzone gar kein Hunger herrschen dürfte und der Sportler mit gelegentlichen Extrasystolen berät den Patienen mit absoluter Arrhythmie ... wohl bekomm´s.
     
  5. Rollerer

    Rollerer Realitätsprüfer

    Registriert seit:
    28 Dezember 2012
    Beiträge:
    828
    Am Besten Du liest den Fred nochmal von vorn und separierst die Fragestellungen und die möglichen Antworten.
    Von "medizinischer Beratung" hab ich da nix gesehen.
    Deine Antworten klingen wie eine Mischung aus Feiertagsfrust und Carbo-Leere.
    Alles Gute!

    Edit: Zitat
     
  6. heaty

    heaty Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    21 Februar 2007
    Beiträge:
    27
    @Mi67: Du hast vollkommen recht. Man kann leider nicht allgemein über Herzrhythmusstörungen diskutieren, weil Art und Ursache vollkommen unterschiedlich sein können, auch wenn sich die Symptomatik vielleicht ganz ähnlich anfühlt. Statistisch gesehen haben Ausdauersportler generell ein leicht höheres Risiko, z.B. Vorhofflimmern zu entwickeln. Belastungsabhängig zunehmende Extrasystolen (insbesondere mit Ursprung in der Kammer) können genauso zu einem Leistungseinbruch führen wie die belastungsinduzierte Absolute (Tachy-) Arrhythmie oder eine sogenannte Reentrytachycardie.
    @querbeet61: Das Auftreten von Extrasystolen und auch von Vorhofflimmern wird begünstigt durch niedrige Kaliumspiegel im Blut. Nun ist der "Normalwert" nicht auf eine Zahl festgetackert sondern liegt zwischen 3,5 und 5,5 mval/L.. Es muss evtl. kein absoluter Mangel vorliegen, damit bei entsprechender Veranlagung Rhythmusstörungen auftreten (es reicht schon der untere Normbereich). Bei einer gesunden Nierenfunktion kann man sich mit Kaliumzufuhr nicht "vergiften". Meist ist aber schon das Essen von 1-2 Bananen am Tag ausreichend. Präparate wie z.B. Tromcardin enthalten wesentlich weniger Kalium. Beim Training natürlich isotonische Getränke (die ja auch Elektrolyte enthalten)....
     
  7. arno¹

    arno¹ die erde ist eine scheibe

    Registriert seit:
    11 November 2007
    Beiträge:
    667
    danke für die anregungen, und natürlich hat mi67 recht, hier keine fachlichen diskussionen in einem forum unter laien gelten zu lassen.

    nichtsdestotrotz gibt es sicherlich hinweise, wenn andere personen ihre erfahrungen beschreiben

    beim thema kaliumspiegel (ich hatte vor zwei jahren was mit angeblichem vorhofflimmern, spontan zurückgebildet und ziemlich niedrigem kalium) - geht es nur um den absolut niedrigen kaliumwert oder im vergleich zu einem blut- "kochsalzwert"?

    ich nehme gelegentlich kalium (als brausetabletten) wenn ich viel salzige nahrung zu mir genommen habe, und habe dann auch weniger extrasystolen oder andere gespürte unregelmäßigkeiten

    zu den ES: die habe ich schon seit meiner jugend, wahrscheinlich vom krummen rücken und igendwelche BWS klemmern. im zuge mit querfeldeinradsport habe ich das damals im alter von 32 checken lassen. kardiologe sah auf dem ultraschall nichts besonderes ( ok US. für genauere infos braucht man ja was besseres)

    springender punkt: nachdem er mir mitgeteilt hatte, gelegentlich ES zu haben, habe ich bis 50 nix mehr davon bemerkt ;-)

    gesendet vom telefon
     
  8. arno¹

    arno¹ die erde ist eine scheibe

    Registriert seit:
    11 November 2007
    Beiträge:
    667
    hier habe ich was interessantes zu natrium/kalium gefunden und werde mir gleich auch noch ne kalinor auflösen

    https://deutsch.medscape.com/artikel/4900972

    heute (in ffm beim kunden) wieder sehr würzige, salzige speisen gegessen, immer dieser junk food unterwegs

    erhöhten blutdruck hatte ich nach den feiertagen auch, jetzt am wochenende war es das erste Mal wieder besser und das messgerät hat auch weniger herzrythmusstörung angezeigt

    und seuche, ich komme kaum zu "cardio sport"

    hier in ffm in der gegend gibts nur so ein gym ding mit tageskarte für 30€, das werde ich demnächst mal testen, ansonsten behelfe ich mir mit abendlichen märschen durch retortenstadt

    gesendet vom telefon
     
  9. arno¹

    arno¹ die erde ist eine scheibe

    Registriert seit:
    11 November 2007
    Beiträge:
    667
    der vorige link bezieht sich zwar auch auf kalium, natrium und herzrhythmusstörung, aber hauptsächlich auf blutdruck

    könnte der satz "Ein Grund dafür liegt in der antagonistischen Wirkweise: Während der extrazelluläre Elektrolyt Natrium den Blutdruck erhöht, senkt der Mineralstoff Kalium diesen und entspannt die Gefäße" anlass für eine weitere suche sein?

    was sagt ein fachmann dazu, für den das vielleicht trivial ist?

    nach dem folgenden zwar gehaltvollen artikel bin ich noch nicht schlauer, ob es einen einfach verständlichen zusammenhang natrium, chlorid, kalium und magnesium und herzrhythmusstörungen gibt

    auf jeden scheint es sinn zu machen, den salzkonsum zu reduzieren und kalium- und magnesiumaufnahme über vollwertige nahrung oder zumindest nahrungsergänzung zu erhöhen. offensichtlich auch in hinblick auf z.b. ventrikuläre extrasystolen:

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=24188

    nahrungsangaben zu salz und kalium wurden 2017 von der dge aktualisiert:
    https://www.bzfe.de/inhalt/neue-referenzwerte-fuer-natrium-chlorid-und-kalium-29479.html

    gesendet vom telefon
     
  10. Flokeschocke

    Flokeschocke MItglied

    Registriert seit:
    6 Juni 2013
    Beiträge:
    46
    @fn2
    Der größte Pseudo Fachmann bist eindeutig du!
     
  11. heaty

    heaty Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    21 Februar 2007
    Beiträge:
    27
    @fn2: Was ist daran widersprüchlich?
    By the way: Ich bin Kardiologe.....
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Januar 2018
  12. heaty

    heaty Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    21 Februar 2007
    Beiträge:
    27
    @arno¹ : Kochsalz (NaCl) steigert tatsächlich den Blutdruck, während ein höherer Kliumspiegel diesen eher senkt. Daher wird Menschen mit Bluthochdruck generell empfohlen, den Kochsalzkonsum einzuschränken (in unserer Nahrung ist generell relativ viel Salz...) und sich kaliumreich zu ernähren.
     
  13. arno¹

    arno¹ die erde ist eine scheibe

    Registriert seit:
    11 November 2007
    Beiträge:
    667
    ja, so habe ich das auch aufgefasst. weniger salz ist wirklich schwierig, z.b. weniger brot, käse usw. unterwegs ist dies und junk food meine hauptnahrungsquelle

    mal schauen.

    bluthochdruck ist das eine. was mich interessiert, ist ob es einen zusammenhang zwischen herzrhythmusstörung und hohem salzspiegel bei niedrigem kaliumspiegel gibt

    also wenn kalium die gefäße entspannt und wichtig bei z.b. extrasystolen ist - wie sieht es da bei natrium aus

    also ich werde danach suchen, ob es es hinweise auf mehr herzrhythmusstörung bei zu hohem salzkonsum gibt

    oder ist das müßig weil allgemein bekannt

    gesendet vom telefon
     
  14. heaty

    heaty Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    21 Februar 2007
    Beiträge:
    27
    Ein hoher Natriumspiegel führt nicht direkt zu einem vermehrten Auftreten von Herzrhythmusstörungen; höchstens indirekt durch den dann erhöhten Blutdruck. Das mit der reduzierten Kochsalzaufnahme ist schwierig, ich weiß.... Psychischer und körperlicher Stress, Schlafmangel, Infekte und viele andere Faktoren begünstigen zudem das Auftreten von bestimmten Herzrhythmusstörungen.
     
  15. arno¹

    arno¹ die erde ist eine scheibe

    Registriert seit:
    11 November 2007
    Beiträge:
    667
    ich habe gerade so überlegt, ob man bei einem sehr hohen natriumspiegel vllt generell einen niedrigen kaliumspiegel hat (und ggf. dann herzrhythmusstörungen)

    der körper hat doch nur eine bestimmte aufnahmemenge an elektrolyten, dh natrium zuviel verhindert ausreichend kalium?

    aber ich bin nur laie, werde trotzdem mal recherchieren

    verhältnis natrium/kalium kann man doch über ein relativ einfaches blutbild in z.b. der apotheke ermitteln lassen, oder?

    gesendet vom telefon
     
  16. heaty

    heaty Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    21 Februar 2007
    Beiträge:
    27
    @arno¹ : Zu den Extrasystolen: Die Echocardiographie wird dann nur durchgeführt, um zu sehen, ob eine strukturelle Herzerkrankung als Ursache vorliegt (Klappenfehler, Herzmuskelschwäche etc..).
    Hoher Lakritzkonsum kann übrigens auch zu einem niedrigen Kaliumspiegel (und erhöhten Blutdruck) führen.
     
  17. arno¹

    arno¹ die erde ist eine scheibe

    Registriert seit:
    11 November 2007
    Beiträge:
    667
    die extrasystolen stören mich meist gar nicht groß, habe ich schon seit der jugend

    wie gesagt, als junger mann und mit querfeldein habe ich mir da mal sorgen gemacht. der kardiologe hat aber nichts bemerkenswertes gefunden und danach habe ich da gar nicht mehr besonders drauf geachtet

    lakritz? hurgh =)

    gesendet vom telefon
     
  18. heaty

    heaty Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    21 Februar 2007
    Beiträge:
    27
    Eine enterale Aufnahmebegrenzung für Elektrolyte besteht nicht, die Aufnahme von Natrium und Kalium ist unabhängig voneinander. Es ist ja auch nicht so, dass man mit vermehrter Kochsalzzufuhr den Serumspiegel über den oberen Normwert erhöhen kann (dafür sorgt schon die Niere...), dies wäre nur mit unkontrollierten NaCl-Infusionen möglich, bei bestimmten Erkrankungen mit extremem Wasserverlust über die Niere oder extremem sonstigem Wasserverlust/ ungenügender Wasserzufuhr (hypovolämische Hypernatriämie).
     
  19. heaty

    heaty Neuer Benutzer

    Registriert seit:
    21 Februar 2007
    Beiträge:
    27
    Supraventrikuläre Extrasystolen sind in der Regel auch bei mäßig gehäuftem Auftreten nichts schlimmes.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16 Januar 2018
  20. arno¹

    arno¹ die erde ist eine scheibe

    Registriert seit:
    11 November 2007
    Beiträge:
    667
    ok danke für die info! hätte ich wieder nutzlos rumgesucht ;)

    weißt du noch, wo ich dazu was finden kann?

    oder kann man die hintergründe auch so einfach darstellen wie in deinen hinweisen in den vorigen beiträgen

    gesendet vom telefon
     
  21. arno¹

    arno¹ die erde ist eine scheibe

    Registriert seit:
    11 November 2007
    Beiträge:
    667