• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos
  • Hallo Gast,

    du musst nur noch ein bisschen warten, dann geht's los! Der Winterpokal startet bald in die neue Saison - ab dem 28. Oktober kannst du wieder fleißig deine Fahrten eintragen. Wie immer kannst du auch mit bis zu vier anderen Leuten ein Team bilden: das ist schon seit dem 14. Oktober möglich.

    Fragen, Wünsche, Anregungen? Im Winterpokal-Forum bist du an der richtigen Stelle!

Gravel-bike, das auch für die Strasse geeignet ist

Arrow73

Neuer Benutzer
Mitglied seit
13 Mai 2019
Beiträge
1
Punkte für Reaktionen
0
Hallo zusammen!

Ich möchte mir ein Gravelbike leisten. Das Budget liegt bei max. ~€4000. Zurzeit bin ich für Inputs noch ganz offen, da ich erst beginne, mich mit dem Thema zu beschäftigen.

Ich würde das Rad gerne auch auf der Strasse benützen und notfalls dafür auch ein zweites Set an Rädern oder Reifen verwenden. Dazu gleich die erste Frage: Geht das überhaupt? Soweit ich bisher ergooglen konnte, hat man zwar Geschwindigkeitseinbussen, diese sind jedoch nicht allzu hoch. Wäre es intelligenter, ein zweites Set an Rädern zu kaufen, um die Reifen nicht andauernd wechseln zu müssen? (Bzw. ist das häufige Wechseln der Reifen schädlich?)

Vielen Dank im Voraus!
 

cyclobayern

Neuer Benutzer
Mitglied seit
20 Dezember 2018
Beiträge
22
Punkte für Reaktionen
3
Also, mit der Summe bekommst Du schon etwas ordentliches. Da gibt es eigentlich nichts schlechtes. Mein Tip, wenn Du wirklich diesen Betrag setzen willst.

Suche Dir nen Händler und fahr Probe. Schau nach Rädern zwischen € 2.500,00 bis € 3.000,00. Den Rest gibst Du für einen ordentlichen Laufradsatz aus.

Die leichten Felgen stattest Du dann für den Sommer mit „Straßenbereifung“ aus und den Standardlaufradsatz mit etwas gröberen Reifen. Ich fahre im Winter z. B. Stollen mit 33 mm Breite zum Crossen, im Sommer 28 mm für die Straße und Feldwege.
 

Pannenkönig

Aktives Mitglied
Mitglied seit
10 Februar 2004
Beiträge
592
Punkte für Reaktionen
25
Grundsätzlich ist jedes Gravelbike auch straßentauglich. Ich fahre mit meinem auch RTF. Bei Deinem Budget steht Dir vieles offen. Ich würde auch zu einem zweiten LRS raten. Ich bevorzuge aber breitere Reifen, 32mm im Sommer und 40mm im Winter.
 

MaxSchuppenhauer

Aktives Mitglied
Mitglied seit
30 August 2014
Beiträge
448
Punkte für Reaktionen
215
Also ich find Laufräder wechseln eher nervig. Du musst halt bedenken, dass du dann auch deine Kette ziemlich regelmäßig wechseln musst, da Kassette und Kette immer zusammen verschleißen. Und an deinem anderem LRS hättest du dann ja auch ne eigene Kassette dran.

Ich würde einfach immer mal den Reifen wechseln. Den dann natürlich nicht tubeless fahren, sondern klassisch mit Schlauch.

Kommt aber auch sehr auf deine Vorstellungen an, was für nen Untergrund du alles fahren möchtest. Wenn du ständig zwischen wirklichem Matsch und Straße wechselst, müssteste ja quasi ständig den Reifen wechseln, was nicht so geil ist.
Fährst du eher leichtes Gelände/Gravel und Straße, geht das grundsätzlich auch alles mit einem gut gewählten Reifen.
 

EausB

... heute schon geradelt?
Mitglied seit
31 Januar 2016
Beiträge
1.012
Punkte für Reaktionen
612
Was gäbe ich für einen zweiten Radsatz für mein Motorrad. Das gelegentlich vollzogene Reifenwechseln für zwei, drei Mal im Winter Enduroveranstaltungen mit groben Stollenreifen fahren ist sowas von aufwendig und anstrengend.
2. LRS: Mal eben andere Räder einbauen - fertig ist das 2inOne-Moped. Respektive Rennrad.

Und ein Radwechsel am RR ist doch in Sekunden erledigt! Ohne Werkzeug.
Den geteilten Verschleiß der Kassette sehe ich als unproblematisch.
Vllt. könnte die Kettenlänge (oder die Kapazität der Schaltung) knapp werden, wenn man für den Offroad-LRS eine Kassette mit viel größerer Bandbreite haben wollte.
 

Wernersberger

Aktives Mitglied
Mitglied seit
2 März 2016
Beiträge
450
Punkte für Reaktionen
880
Soweit ich bisher ergooglen konnte, hat man zwar Geschwindigkeitseinbussen, diese sind jedoch nicht allzu hoch. Wäre es intelligenter, ein zweites Set an Rädern zu kaufen, um die Reifen nicht andauernd wechseln zu müssen? (Bzw. ist das häufige Wechseln der Reifen schädlich?)
Seit ich mein Gravelbike (On One BBB) habe, fahre ich die Rennräder nicht mehr soo häufig. Auf meinen Standardstrecken liegt meine Durchschnittsgeschwindigkeit mit dem BBB etwa 2 km/h unter der mit dem Ridley Orion. Das liegt meines Erachtens aber auch daran, dass es mit dem Renner eben mehr Spaß macht, Tempo zu bolzen. Auf dem Gravel sitze ich aufrechter, weniger aerodynamisch und die 32er bis 35er Reifen mit deutlich geringerem Druck rollen komfortabel, aber doch zäher. Auf der Habenseite steht, dass man auch gerne nicht asphaltierte Strecken in die Runden einbaut und damit viel variabler unterwegs ist.

Zweiter LR-Satz: Definitiv ja!. Für das BBB hab ich sogar drei. Einer mit 33er Challenge Almazo als Universalreifen, einer mit 35er Conti Mountain King für's Grobe und Schlammige und ein Tubularsatz für den Spaß. Je nach Untergrund immer die Reifen wechseln - nee, das ist mir zu umständlich. So geht das innerhalb von 2 Minuten. Kettenlänge ist kein Thema, da alle Sätze mit 12-32 bestückt sind.
 

feelthesteel

Hauptstadtkurbler
Mitglied seit
14 Oktober 2014
Beiträge
2.587
Punkte für Reaktionen
1.239
ist meines erachtens alles eine fragen der reifen

grundsätzlich kann mit jedem crosser / gravelbike (ausschließlich) straße gefahren werden, wenn man(n) will

ich fahre mit meinem crosser die 32er conti grand prix four season, da kommt im straßenverkehr fast rennradfeeling auf, leichtes gelände, feld- und waldwege sind kein problem

und natürlich kann man(n) auch viel geld für solch ein rad ausgeben, aber für die hälfte der anvisierten (max-)summe gibt's schon schöne bikes im gravel- und crosserbereich
 

dobelli

Aktives Mitglied
Mitglied seit
21 August 2013
Beiträge
2.572
Punkte für Reaktionen
1.806
für das budget würde ich mir ein rennrad und ein gravelbike kaufen.

das mit dem räderwechsel geht grundsätzlich schon. ich mach das an meinem crosser, den ich auch als schlechtwetterrennrad/gravel/whatever nutze.
kann aber eben zu problemchen mit den einstellungen (schaltung/bremsscheiben) kommen. da würde ich dann evtl. zwei mal die identischen laufräder kaufen.
 

sir-florian

Aktives Mitglied
Mitglied seit
7 August 2006
Beiträge
214
Punkte für Reaktionen
117
ist meines erachtens alles eine fragen der reifen

grundsätzlich kann mit jedem crosser / gravelbike (ausschließlich) straße gefahren werden, wenn man(n) will

ich fahre mit meinem crosser die 32er conti grand prix four season, da kommt im straßenverkehr fast rennradfeeling auf, leichtes gelände, feld- und waldwege sind kein problem

und natürlich kann man(n) auch viel geld für solch ein rad ausgeben, aber für die hälfte der anvisierten (max-)summe gibt's schon schöne bikes im gravel- und crosserbereich

Perfekte Lösung. Habe ich genau so auch gemacht. Falls das nicht genug Reserve im Gelände bietet, kann man immer noch auf nen Satz Stollenreifen ausweichen.
 

Huegelreiter

Aktives Mitglied
Mitglied seit
31 Oktober 2010
Beiträge
445
Punkte für Reaktionen
168
Gravelbike, 2 Laufradsätze - ideal. Da kann einem zwar immer noch passieren, dass man sich mit dem Straßenlaufradsatz trotzdem auf einem total reizvollen Waldweg wiederfindet, weil einem da einfach die Entdeckerlust überkommen ist. Aber das ist ja verschmerzbar. Und auch ein solcher Straßenlaufradsatz kann ja bei einem Gravelbike etwas breiter ausfallen. Und selbst ein 28 mm Slick löst sich ja nicht auf, wenn er mal den Asphalt verlässt. ;-)

Aber wenn du weisst, heute geht's in's Gelände oder heute fahre ich diese RTF / Alpenmarathon / wasauchimmer hast du in 2 Minuten die Laufräder gewechselt.
 

Kurbelfritz

Matsch&Schotter-Genießer
Mitglied seit
8 Mai 2019
Beiträge
11
Punkte für Reaktionen
2
Ich empfehle ebenfalls mindestens zwei Laufradsätze...:) - einmal asphaltfreundlich bereift, der Rest spezialisiert geländekonform. Wobei ein 28 bis 32 breiter mm Strassenreifen - wie schon weiter oben geschrieben - auch seine Reserven auf Schotter und im leichten Gelände hat. Ein Cross-Mitfahrer hat in den letzten zwei Wintern konsequent kein Bock auf Reifenwechsel gehabt und ist mit seinen 28-mm-Strade-Bianche-Reifen trotzdem relativ gut mitgekommen. Im Matsch hatte er dann keine Chancen. Man darf nicht immer so dogmatisch sein:cool:
 

Topa86

Aktives Mitglied
Mitglied seit
8 August 2016
Beiträge
248
Punkte für Reaktionen
53
Ich fahre mein Gravel Cannondale Slate mit einem LRS und den G-One in 35mm das ganze Jahr.
Wenn ich nur Straße fahren will, fahre ich Rennrad.
 

Ironkobra

Aktives Mitglied
Mitglied seit
15 November 2009
Beiträge
1.914
Punkte für Reaktionen
6.218
Ich fahre ein Giant TCX Advanced Pro 1 mit DI2. Preislich in deinem Rahmen. Laufräder selber gebaut und Challenge Gravel Grinder Pro drauf. die könntest du sogar bis 9 bar pumpen. Braucht man aber definitiv nicht. Ich habe für den Winter einen zweiten Satz Laufräder mit Spikes. Beide Laufräder klassische 6-Loch Scheibenbremsbefestigung (kein Centrelock). So konnte ich mit Shims (Gibts zu kaufen) die Toleranzen der Bremsanlage (Scheibenbremsen) ausmitteln und somit null Probleme beim Laufradwechsel.
20190519_143950.jpg


Hier noch der Link zu den 6-Loch-Shims:
 
Zuletzt bearbeitet:

Crocodillo

reißt die Klappe weit auf
Mitglied seit
29 Juni 2010
Beiträge
7.125
Punkte für Reaktionen
6.572
Du hast genau den Knackpunkt beim Laufradwechsel erfasst: die unvermeidlichen Toleranzen der Bremsanlage. Entweder macht man sich die Mühe mit Unterlegscheiben oder muss die Bremssättel neu ausrichten.
Es ist auch eine Platzfrage, ob man mehrere Rennräder sicher unterbringen kann. Im Eigenheim kein Problem, im Studentenwohnheim sehr wohl.
Ideal finde ich Gravelbikes, die auch 27,5" Laufräder mit ganz dicken Reifen aufnehmen können. Damit sind dann auch die Militärstraßen in den Alpen gut befahrbar.
 

zuki2000

Principia
Mitglied seit
26 Mai 2019
Beiträge
47
Punkte für Reaktionen
41
Du hast genau den Knackpunkt beim Laufradwechsel erfasst: die unvermeidlichen Toleranzen der Bremsanlage. Entweder macht man sich die Mühe mit Unterlegscheiben oder muss die Bremssättel neu ausrichten.
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Unterlegscheiben an der Bremsscheibe zulässig sind. Von wegen kürzeres Gewinde in der 6 Lochaufnahme?
 

Sadwick

Berglusche
Mitglied seit
17 November 2015
Beiträge
2.228
Punkte für Reaktionen
2.959
Ich gehe davon aus, dass man hier von Unterlegscheiben in wenigen 1/10 mm Dicke redet, das dürfte den Schrauben ziemlich egal sein ;)
 

Ironkobra

Aktives Mitglied
Mitglied seit
15 November 2009
Beiträge
1.914
Punkte für Reaktionen
6.218
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob Unterlegscheiben an der Bremsscheibe zulässig sind. Von wegen kürzeres Gewinde in der 6 Lochaufnahme?
Wir reden hier von 0,2mm. Man packt ja keine fünf Shims drunter. Wenn man mehr als 2 Stück =0,4mm brauchen würde, wäre das System außerhalb der Toleranz. Schraubenlänge ist kein Problem. Ich setze die aber immer mit Schraubensicherung mittelfest.
 
Oben