Gravel-bike, das auch für die Strasse geeignet ist

Arrow73

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Hallo zusammen!

Ich möchte mir ein Gravelbike leisten. Das Budget liegt bei max. ~€4000. Zurzeit bin ich für Inputs noch ganz offen, da ich erst beginne, mich mit dem Thema zu beschäftigen.

Ich würde das Rad gerne auch auf der Strasse benützen und notfalls dafür auch ein zweites Set an Rädern oder Reifen verwenden. Dazu gleich die erste Frage: Geht das überhaupt? Soweit ich bisher ergooglen konnte, hat man zwar Geschwindigkeitseinbussen, diese sind jedoch nicht allzu hoch. Wäre es intelligenter, ein zweites Set an Rädern zu kaufen, um die Reifen nicht andauernd wechseln zu müssen? (Bzw. ist das häufige Wechseln der Reifen schädlich?)

Vielen Dank im Voraus!
 

cyclobayern

Neuer Benutzer
Also, mit der Summe bekommst Du schon etwas ordentliches. Da gibt es eigentlich nichts schlechtes. Mein Tip, wenn Du wirklich diesen Betrag setzen willst.

Suche Dir nen Händler und fahr Probe. Schau nach Rädern zwischen € 2.500,00 bis € 3.000,00. Den Rest gibst Du für einen ordentlichen Laufradsatz aus.

Die leichten Felgen stattest Du dann für den Sommer mit „Straßenbereifung“ aus und den Standardlaufradsatz mit etwas gröberen Reifen. Ich fahre im Winter z. B. Stollen mit 33 mm Breite zum Crossen, im Sommer 28 mm für die Straße und Feldwege.
 

Pannenkönig

MItglied
Grundsätzlich ist jedes Gravelbike auch straßentauglich. Ich fahre mit meinem auch RTF. Bei Deinem Budget steht Dir vieles offen. Ich würde auch zu einem zweiten LRS raten. Ich bevorzuge aber breitere Reifen, 32mm im Sommer und 40mm im Winter.
 

MaxSchuppenhauer

Aktives Mitglied
Also ich find Laufräder wechseln eher nervig. Du musst halt bedenken, dass du dann auch deine Kette ziemlich regelmäßig wechseln musst, da Kassette und Kette immer zusammen verschleißen. Und an deinem anderem LRS hättest du dann ja auch ne eigene Kassette dran.

Ich würde einfach immer mal den Reifen wechseln. Den dann natürlich nicht tubeless fahren, sondern klassisch mit Schlauch.

Kommt aber auch sehr auf deine Vorstellungen an, was für nen Untergrund du alles fahren möchtest. Wenn du ständig zwischen wirklichem Matsch und Straße wechselst, müssteste ja quasi ständig den Reifen wechseln, was nicht so geil ist.
Fährst du eher leichtes Gelände/Gravel und Straße, geht das grundsätzlich auch alles mit einem gut gewählten Reifen.
 

EausB

... heute schon geradelt?
Was gäbe ich für einen zweiten Radsatz für mein Motorrad. Das gelegentlich vollzogene Reifenwechseln für zwei, drei Mal im Winter Enduroveranstaltungen mit groben Stollenreifen fahren ist sowas von aufwendig und anstrengend.
2. LRS: Mal eben andere Räder einbauen - fertig ist das 2inOne-Moped. Respektive Rennrad.

Und ein Radwechsel am RR ist doch in Sekunden erledigt! Ohne Werkzeug.
Den geteilten Verschleiß der Kassette sehe ich als unproblematisch.
Vllt. könnte die Kettenlänge (oder die Kapazität der Schaltung) knapp werden, wenn man für den Offroad-LRS eine Kassette mit viel größerer Bandbreite haben wollte.
 

Wernersberger

Aktives Mitglied
Soweit ich bisher ergooglen konnte, hat man zwar Geschwindigkeitseinbussen, diese sind jedoch nicht allzu hoch. Wäre es intelligenter, ein zweites Set an Rädern zu kaufen, um die Reifen nicht andauernd wechseln zu müssen? (Bzw. ist das häufige Wechseln der Reifen schädlich?)
Seit ich mein Gravelbike (On One BBB) habe, fahre ich die Rennräder nicht mehr soo häufig. Auf meinen Standardstrecken liegt meine Durchschnittsgeschwindigkeit mit dem BBB etwa 2 km/h unter der mit dem Ridley Orion. Das liegt meines Erachtens aber auch daran, dass es mit dem Renner eben mehr Spaß macht, Tempo zu bolzen. Auf dem Gravel sitze ich aufrechter, weniger aerodynamisch und die 32er bis 35er Reifen mit deutlich geringerem Druck rollen komfortabel, aber doch zäher. Auf der Habenseite steht, dass man auch gerne nicht asphaltierte Strecken in die Runden einbaut und damit viel variabler unterwegs ist.

Zweiter LR-Satz: Definitiv ja!. Für das BBB hab ich sogar drei. Einer mit 33er Challenge Almazo als Universalreifen, einer mit 35er Conti Mountain King für's Grobe und Schlammige und ein Tubularsatz für den Spaß. Je nach Untergrund immer die Reifen wechseln - nee, das ist mir zu umständlich. So geht das innerhalb von 2 Minuten. Kettenlänge ist kein Thema, da alle Sätze mit 12-32 bestückt sind.
 

feelthesteel

Hauptstadtkurbler
ist meines erachtens alles eine fragen der reifen

grundsätzlich kann mit jedem crosser / gravelbike (ausschließlich) straße gefahren werden, wenn man(n) will

ich fahre mit meinem crosser die 32er conti grand prix four season, da kommt im straßenverkehr fast rennradfeeling auf, leichtes gelände, feld- und waldwege sind kein problem

und natürlich kann man(n) auch viel geld für solch ein rad ausgeben, aber für die hälfte der anvisierten (max-)summe gibt's schon schöne bikes im gravel- und crosserbereich
 

dobelli

Aktives Mitglied
für das budget würde ich mir ein rennrad und ein gravelbike kaufen.

das mit dem räderwechsel geht grundsätzlich schon. ich mach das an meinem crosser, den ich auch als schlechtwetterrennrad/gravel/whatever nutze.
kann aber eben zu problemchen mit den einstellungen (schaltung/bremsscheiben) kommen. da würde ich dann evtl. zwei mal die identischen laufräder kaufen.
 

sir-florian

Aktives Mitglied
ist meines erachtens alles eine fragen der reifen

grundsätzlich kann mit jedem crosser / gravelbike (ausschließlich) straße gefahren werden, wenn man(n) will

ich fahre mit meinem crosser die 32er conti grand prix four season, da kommt im straßenverkehr fast rennradfeeling auf, leichtes gelände, feld- und waldwege sind kein problem

und natürlich kann man(n) auch viel geld für solch ein rad ausgeben, aber für die hälfte der anvisierten (max-)summe gibt's schon schöne bikes im gravel- und crosserbereich

Perfekte Lösung. Habe ich genau so auch gemacht. Falls das nicht genug Reserve im Gelände bietet, kann man immer noch auf nen Satz Stollenreifen ausweichen.
 
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