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Flaschenhalteraufnahme - Gewinde nachschneiden?

MNOT

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Was macht man in der Tapering Woche?

Genau! Das Rad verbasteln.

Ne, ich wollte nur die Räder putzen und habe dafür einen Flaschenhalter abgenommen. Die untere Aufnahme, am Sitzrohr ist jetzt dummerweise verkeilt.
Ich habe mit Gewindeschneiden keine Erfahrung. Taugt so etwas für den Handbetrieb?
Er müsste auch relativ kurz sein, damit man ihn grade ansetzen kann.

Oder lieber in einer Werkstatt um die Ecke fragen, ob die das mal eben machen können?
 
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Flat Eric

Machen ist wie wollen , nur krasser .
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Werkstattbesuche sollte man nicht mit "mal eben" beginnen , das könnte mal eben ein Echo geben .
Ansonsten mach mal Bilder von deinem Glücksgriff .
 

MNOT

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Hier ist schon mal ein Bild.

Morgen mache ich nochmal eins vom offenen Gewinde.
Was mich auch interessieren würde. Muss man beim Nachschneiden eine größere Schraubengröße nehmen oder könnte man auch die aktuelle Größe schneiden?
 

schlotterbüx

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Hallo,

bei der Schraube dürfte es sich um eine M5-Schraube handeln?

Dann würde ich einfach mit einem M5 Gewindeschneider beigehen und vorsichtig (!) versuchen, daß Gewinde nachzuschneiden.

Mit z. B. sowas: https://toolineo.de/format-h.gewind...MItNSntdCd2wIVyJrVCh0Qkw5TEAQYASABEgKnavD_BwE

Aber Achtung: die Gewindebuchse dürfte im Rahmen nur eingepresst sein; da ist ein bißchen Fingerspitzengefühl gefragt.

Viel Erfolg; klappt schon...

Gruß
 

MNOT

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Also, die kurze Version:
Ich habe drei Innengewinde repariert, in dem ich eine Schraube bis zu dem jewiligen Punkt, an dem das Gewinde beschädigt war, reingedreht habe und dann durch vorsichtiges Rein- und Rausschrauben, anscheinend die Innengewinde wieder gängig gemacht habe.

Die lange Version: In der Woche dieses Beitrages hatte ich keine Zeit mich darum zukümmern. Hatte aber noch ein bisschen recherchiert und festgestellt, dass man da eine echte Wissenschaft draus machen kann. Also habe ich erstmal dem CubeService eine Email geschrieben.
In der letzten Woche habe ich dann erstmal mein altes MTB/Trekkingrad/Universaleinsatzfahrzeug komplett überholt.
Als ich die Zug-Einstellschraube vom Schalthebel wieder reindrehen will, stell ich fest, dass die bereits nach 0,5-1er Umdrehung nicht weiter rein will. (Das darf doch nicht wahr sein!)
"Gut. Dann würg ich das Teil jetzt darein und Einstellen geht ja auch noch über das Schaltwerk", dachte ich mir. Aus Reinwürgen wurde dann oben beschriebene Methode.
Um sicher zu gehen, dass ich mir das nicht eingebildet habe, hatte ich noch ein altes Schaltwerk, mit ebenfalls verkeiltem Innengewinde für die Zugeinstellschraube, hier rumfliegen, an dem ich die Prozedur nochmal üben konnte.
Hat zwar etwas länger gedauert, aber hat auch funktioniert. Man kann die Schraube wieder komplett reindrehen.
Und zu guter letzt, hat es dann bei der Flaschenhalteraufnahme genauso funktioniert, auch wenn die schwarze Eloxierung der Alu-Schraube jetzt zum Teil Weg ist.


Auf eine Antwort von Cube brauche ich jetzt nicht mehr zu warten.;) Da kam, außer der Bestätigungs-Email bis jetzt nichts.:rolleyes:
 

Reiner_2

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Der preisgünstige erste Versuch wäre bei mir in so einem Fall Schraubensicherungskleber. Ich habe ein Schaltwerk, bei dem das Gewinde für die L-Schraube so abgenudelt gewesen sein muss, dass der Anschlag zwar einzustellen war, es die Schraube dann aber nachvollziehbar beim nächsten Schaltvorgang aus dem Gewinde gehauen hat und die Kette beim darauf folgenden Schaltvorgang über das größte Ritzel geworfen wurde. Ich habe dann erst einmal die Schraube mit Kleber eingepinselt, eingestellt und aushärten lassen. Das hält jetzt schon drei Jahre. Bei einer Flaschenhalterbefestigung sollte das erst recht möglich sein.
 

MNOT

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Ich hatte da eher das Problem, dass die Schraube nach ein paar Umdrehungen nicht weiter rein ging. Wahrscheinlich der Gewindegang verengt.
Mit dem Halt der Schraube hatte ich kein Problem.
 
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