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Ernährungsexperten gefragt; Rezept für Energieriegel

elborot

schni schna schnappi
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Da ich den kommerziellen Kram an Rieglen nicht mehr so prickelnd finde, hat mir n ehemaliger RR Profi mal n Rezept gegeben, wie man sich selbst Riegel machen kann.

Rezept Schoko-Riegel
8 Eier
1 Tasse Mehl
2 Tassen Maltodextrin
½ Tasse Eiweißpulver (Schoko)
½ Tasse Zucker
2 Tassen Haferflocken (am besten vorher im Mixer pulverisieren)
1 TL Salz (denkt an die Elektrolyte)
1/8 - 1/4 Tasse Sonnenblumenöl oder Butter
50g Kakaopulver

Nun frage ich mich nur, ob das Eiweißpulver nicht etwas zu viel ist? Eiweiß is doch eher etwas für nach dem Training. Was sagen die Ernährungsfetischisten zu dem Rezept?
 

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Re: Ernährungsexperten gefragt; Rezept für Energieriegel
Also ich habe mir aich mal welche selber gemacht, da war aber kein Eiweis drinne, und vor allem keine Eier. Wie lange sollen die denn haltbar sein?
und wie wäre die weitere zubereitung?
 
man soll die Riegel einfrieren.

Mir kommen eben die Eier und das Eiweißpulver auch zu viel vor...
 
JA bei den Eiern gehts mir nur drum das die dinger schlecht werden. Wenn ich die dann den ganzen Tag im Trikot rumschleppe, ich weis ja nicht!
 
Hat er dir gesagt, bei welchen Einheiten du diese Riegel verwenden solltest? Ich habe das Gefühl, dass solche Riegel für sehr lange Einheiten gut sein könnten, was wohl recht typisch für Profis ist; bei sehr kurzen, sprintartigen Einheiten dürften diese Riegel wohl nicht der Bringer sein. Oder aber der Riegel ist ausschließlich für nach-der-Einheit gedacht.
 
Moin,
ich finde es mit dem Eiweiß auch etwas übertrieben. Natürlich kommt es auch darauf an, was und wie du trainierst. Bei kurzen Einheiten mit Sprints oder Kraft sind Eiweißriegel sicher nicht verkehrt. Für Marathons würde ich lieber mehr auf langkettige Kohlenhydrate setzen.
Außerdem bin ich nicht so der Freund von Pülverchen - lieber natürliche Zutaten. Damit kriegt man auch einen guten Mix aus verschieden langen Kohlenhydraten und Eiweißen hin.

Meine Müsliriegel mache ich so:
Für 1 Kuchenblech:
  • 500g grobe Haferflocken
  • verschiedene kleingehackte Trockenfrüchte (Aprikosen, Pfirsich, Rosinen, Feigen etc.)
  • Nüsse / Mandeln / Sonnenblumenkerne o.ä.
  • ca. 300-500g Magerquark
  • Buttermilch
  • 1-2 EL Honig
  • Eiweiß aus 2 Eiern
  • wenn man mehr Eiweiß im Riegel haben will, tut man einfach mehr Eier rein.
Zubereitung: Haferflocken, Trockenfrüchte und Nüsse zusammenkippen. Davon getrennt Quark mit etwas Buttermilch und dem Honig verrühren. Eiweiß steifschlagen. Dann Quarkmischung mit Haferflockenmischung vermischen, evtl. noch etwas Buttermilch hinzu, und gleich das Eiweiß unterheben - so werden die Haferflocken nicht zu weich, und der Riegel am Ende knuspriger. Die Pampe auf ein Backblech mit Backpapier und das ganze für ca. 45 Min in einen mit 150°C vorgeheizten Ofen.

Zur Haltbarmachung: Wenn selbstgemachte Müsliriegel viel Eiweiß enthalten und vergleichsweise wenig Fett, kann man sie auch trocknen. Das geht am besten direkt nach dem Backen, indem man die Masse in Riegelgröße zerschneidet und so über Nacht auf einen Dörrapparat legt. Alternativ gehts auch im Backofen bei niedriger Temperatur (60°C vielleicht).
Wenn man die Riegel mit steifgeschlagenem Eiweiß zubereitet hat, sind sie luftig genug, dass sie nach dem Trocknen nicht wie Backsteine zu kauen sind. ;)

Nachtrag: Trockene Riegel luftdicht lagern!
 
Moin,
ich finde es mit dem Eiweiß auch etwas übertrieben. Natürlich kommt es auch darauf an, was und wie du trainierst. Bei kurzen Einheiten mit Sprints oder Kraft sind Eiweißriegel sicher nicht verkehrt. Für Marathons würde ich lieber mehr auf langkettige Kohlenhydrate setzen.
Außerdem bin ich nicht so der Freund von Pülverchen - lieber natürliche Zutaten. Damit kriegt man auch einen guten Mix aus verschieden langen Kohlenhydraten und Eiweißen hin.

Meine Müsliriegel mache ich so:
Für 1 Kuchenblech:
  • 500g grobe Haferflocken
  • verschiedene kleingehackte Trockenfrüchte (Aprikosen, Pfirsich, Rosinen, Feigen etc.)
  • Nüsse / Mandeln / Sonnenblumenkerne o.ä.
  • ca. 300-500g Magerquark
  • Buttermilch
  • 1-2 EL Honig
  • Eiweiß aus 2 Eiern
  • wenn man mehr Eiweiß im Riegel haben will, tut man einfach mehr Eier rein.
Zubereitung: Haferflocken, Trockenfrüchte und Nüsse zusammenkippen. Davon getrennt Quark mit etwas Buttermilch und dem Honig verrühren. Eiweiß steifschlagen. Dann Quarkmischung mit Haferflockenmischung vermischen, evtl. noch etwas Buttermilch hinzu, und gleich das Eiweiß unterheben - so werden die Haferflocken nicht zu weich, und der Riegel am Ende knuspriger. Die Pampe auf ein Backblech mit Backpapier und das ganze für ca. 45 Min in einen mit 150°C vorgeheizten Ofen.

Zur Haltbarmachung: Wenn selbstgemachte Müsliriegel viel Eiweiß enthalten und vergleichsweise wenig Fett, kann man sie auch trocknen. Das geht am besten direkt nach dem Backen, indem man die Masse in Riegelgröße zerschneidet und so über Nacht auf einen Dörrapparat legt. Alternativ gehts auch im Backofen bei niedriger Temperatur (60°C vielleicht).
Wenn man die Riegel mit steifgeschlagenem Eiweiß zubereitet hat, sind sie luftig genug, dass sie nach dem Trocknen nicht wie Backsteine zu kauen sind. ;)

Nachtrag: Trockene Riegel luftdicht lagern!


Für welche Strecken ist das Rezept gedacht?!
Suche mal was für etwa 130km mit reichlich (für mich ) Hm.
Letztes Jahr war ich doch reichlich ausgelaugt
 
Ab Strecken von 80km nehme ich einen Riegel mit - esse ihn aber meist gar nicht. Wenn es insgesamt über 100km hinausgeht, esse ich nach 1,5-2 Std. einen.
Ich denke aber, dass jeder selbst herausfinden muss, wann er welche Art Riegel am besten zu sich nimmt. Anhaltspunkte geben natürlich Ernährungswissenschaften und Sportmedizin, aber es kommt auch auf die individuelle Fitness (insb. Glykogenspeicher), die sonstigen Ernährungsgewohnheiten und nicht zuletzt den Geschmack an.
 
In einer Schüssel werden 3 Bananen (alte haben mehr Aroma!) mit 1 bis 3 Esslöffel Honig zerdrückt. Dazu
werden 500 g Schmelzflocken (kleine Haferflocken) gegeben. Das Ganze wird mit fettarmer Milch zu einem
festen Brei verrührt; die Milch nur nach und nach zugeben, sonst wird der Brei zu flüssig, dann wird er auch beim
Backen nicht mehr fest.
In den Brei werden dann Rosinen oder kleingeschnitte Trockenobst-Stücke gegeben. Auch Nüsse
schmecken sehr gut, erhöhen aber den Fettanteil deutlich.
Der Brei wird in eine gefettete, kastenförmige Form gegeben, glattgestrichen und bei ca. 220 Grad für ca. 60
min gebacken. Öfters kontrollieren, der Teig sollte nicht zu dunkel werden, evtl. von oben mit etwas
Backpapier abdecken.
Der ausgekühlte Laib kann dann in entsprechende Stücke geschnitten werden. In Klarsichtfolie gewickelt, ist
er problemlos auch beim Sport zu transportieren. Im Kühlschrank hält sich der Laib mindestens eine Woche.
Und die Rezeptur kann nach eigenem Gusto variiert werden - guten Appetit!

Ich friere die die Stücke problemlos ein. Geschmacklich brauchen sie sich nicht hinten den gekauften verstecken - im Gegenteil........
 
In einer Schüssel werden 3 Bananen (alte haben mehr Aroma!) mit 1 bis 3 Esslöffel Honig zerdrückt. Dazu
werden 500 g Schmelzflocken (kleine Haferflocken) gegeben. Das Ganze wird mit fettarmer Milch zu einem
festen Brei verrührt; die Milch nur nach und nach zugeben, sonst wird der Brei zu flüssig, dann wird er auch beim
Backen nicht mehr fest.
In den Brei werden dann Rosinen oder kleingeschnitte Trockenobst-Stücke gegeben. Auch Nüsse
schmecken sehr gut, erhöhen aber den Fettanteil deutlich.
Der Brei wird in eine gefettete, kastenförmige Form gegeben, glattgestrichen und bei ca. 220 Grad für ca. 60
min gebacken. Öfters kontrollieren, der Teig sollte nicht zu dunkel werden, evtl. von oben mit etwas
Backpapier abdecken.
Der ausgekühlte Laib kann dann in entsprechende Stücke geschnitten werden. In Klarsichtfolie gewickelt, ist
er problemlos auch beim Sport zu transportieren. Im Kühlschrank hält sich der Laib mindestens eine Woche.
Und die Rezeptur kann nach eigenem Gusto variiert werden - guten Appetit!

Ich friere die die Stücke problemlos ein. Geschmacklich brauchen sie sich nicht hinten den gekauften verstecken - im Gegenteil........


simpel und schnell - genau das richtige ! Bin gleich in die Kueche gerannt und hab mal so nen Pot zusammengeruehrt :D Lecker sind se auch...Und sobald ich die Buttermilch geholt habe, probier ich auch die Muesliriegel von FoPa aus :daumen:
 
Dieses Rezept ist aus dem Internet und ein alter Hut (wurde hier schon mal gepostet):
30 g Butter
30 g Zucker
100 g Honig
1 TL Zitronensaft
150 g Haferflocken (Vollkorn)
50 g Cornflakes (Haferflakes von Kölln, auch Schoko)
30 g Haselnüsse, grob gehackt (alternativ Mandeln)
30 g Sonnenblumenkerne
30 g Pflaumen, getrocknet
30 g Birne(n), getrocknet
30 g Aprikose(n), getrocknet
30 g Rosinen

Die Zubereitung ist simpel:
Die Trockenfrüchte klein schneiden (Würfeln). In einem Topf Butter und Honig mit Zucker schmelzen. Den Teelöffel Zitronensaft mit Haferflocken, Cornflakes, Haselnüssen und Sonnenblumenkernen zugeben und etwas goldbraun werden lassen. Danach den Topp vom Herd nehmen und die geschnittenen Trockenfrüchte einrühren.

Dann ab aufs Backblech und im vorgeheiztem Backofen bei 150° Umluft backen.
Hinterher muss das fertige Produkt nur noch zurecht geschitten werden (am besten noch in warmen Zustand, da es dann am wenigsten Krümelt)
oder der alte Klassiker Reiskuchen:
Das Rezept ergibt ein Backblech mit ca. 20 Reisriegeln.
Zutaten
• 500 Gramm Milchreis
• 2 Liter Milch/Sojamilch oder Wasser/Milch eins zu eins gemischt (nach Verträglichkeit)
• 400 Gramm Mischung aus Rosinen, Apfelstückchen, Trockenaprikosen
• 4 Esslöffel Zucker, brauner Zucker oder Ahornsirup (nach Geschmack auch mehr)
• Salz und Zimt
Zubereitung
• Milch zum Kochen bringen, Reis dazugeben, unter Umrühren 5 Minuten kochen lassen.
• Herd ausschalten und Milchreis im geschlossenen Topf 30 Minuten auf der Platte quellen lassen.
• Dann Rosinen, Apfelstückchen, Trockenaprikosen und Zucker zugeben, mit einer Prise Salz und Zimt abschmecken.
• Nach Geschmack mit anderen Zutaten variieren.
• Auf einem Backblech gleichmäßig verteilen, glatt streichen und 30 Minuten bei 180 Grad (Heißluft) backen.
• Nach dem Abkühlen in Stücke schneiden (nicht reißen), kann man problemlos einfrieren

Ergibt ein ganzen Kuchenblech voll. Kosten würde ich mal auf 4€ schätzen. Schmeckt gut. Bei den Früchten kann man variieren, je nach Geschmack auch Nüsse nehmen

oder: http://www.rezeptewiki.org/wiki/Flap_Jack
 
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