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"Corona-Datenspende" - App vom RKI für Fitnessarmband und SmartWatch

Osso

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Ich kann den Posdcast nochmal ausdrücklich empfehlen. Man muss einfach verstehen was eine Datenspende ist und wofür so ein Projekt gemacht wird. Es geht eben nicht darum das "der Staat" seine Bürger überwacht. Wenn da die demkratische Kontrolle fehlen würde, dann könnte er das technisch sowieso.
Hier geht das darum das man seine Daten einen wissenschaftlichen Projekt spendet. Von dieser Spende hat man, anders als bei einer möglichen Tracking app, auch keinerlei direkten Vorteil. Es ist ein rein altruistischer Akt für die Gemeinschaft. Im Gegenzug versprechen die Forscher transpartent mit den Daten und den Ergebnissen umzugehen,. Man muss das gemeinschaftliches Projekt von den Spendern und den Wissenschaftlern sehen.
Ich finde das ist eine sehr interessante Möglichkeit Daten so zu nutzen das sie zum gesellschaftlichen Fortschritt beitragen und wo alles von profitieren und eben nicht nur ein paar Konzerne mit ihren privaten Profiinteressen.
Kann mir das vieles vorstellen. Es kommt eben auch darauf an sich für solche Projekte Standards etablieren. Nicht nur in Hinblick auf Datenschutz, aber auch wer wie diese Daten nutzen darf und welche Verantwortung gegebenenfalls daraus für die Nutzer ergibt.

BTW; ein anders Projekt das mit Datenspende funktioniert.
Da seldne ich z-b- auch. aber Garmin bekommt meine Daten z.b. nicht. Bin halt durchaus ein Freund von gemeinschaftlichen Eigentum, das gilt auch für Daten
 
G

Gelöschtes Mitglied 93881

Also nur damit ich das jetzt richtig verstanden habe. Es gibt hier Menschen, die ihre Daten durch Nutzung des Smartphones an US Firmen bereitwillig geben, durch diverse Apps an ihnen völlig unbekannte dritte, aber wenn es um eine staatliche Einrichtung geht da haben sie plötzlich Angst um ihre Daten denn der Staat hat etwas gegen sie vor? Kannst du dir nicht ausdenken. :crash:
 

sickgirl

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Darf ich die ganzen Bedenkenträger hier fragen, wer von euch hat ein Smartfon?
Eigentlich dürfte keiner von euch eins haben!
Und eigentlich müsstet ihr auch das ganze Internet meiden.
Wegen meiner Paranoia bleibt das Smartphone gerade schön daheim. So wenig Datenverbrauch hatte ich schon lange nicht mehr

Mangels Smartwatch erübrigt sich ja auch diese App
 

Omega666

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Wenn ich die App richtig verstanden habe und auf den ersten Blick mir so anschaue, übermittelt sie nur die vom User angegebene Postleitzahl und man gibt der App Berechtigungen auf seine (Smartwatch) Daten. Allerdings zieht die App die Daten nicht direkt von dem Gerät ab, sondern über die API des Smartwatch Herstellers. Unter anderem möchte sich die App mit meinem Garmin Connect Account verbinden und könnte dann auf die dort hinterlegten Daten zugreifen. Das kann man jederzeit wieder rückgängig machen, in dem man auf der Garmin Connect Seite die Berechtigung wieder zurück nimmt.

Wie sinnvoll die App ist, kann ich nicht beurteilen, handwerklich scheint sie jedenfalls auf den ersten Blick vernünftig gemacht zu sein. Für alles weitere müsste man tiefer im Netzwerk wühlen.
 
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