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"Corona-Datenspende" - App vom RKI für Fitnessarmband und SmartWatch

Nohandsmom

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Interessant wird nach dem ganzen (durch keinerlei wissenschaftliche Kenntnisse gerechtfertigten) Quatsch die 'Aufarbeitung' des systematischen Regierungsversagen (unzureichender Pandemieplan trotz der vorausgegangenen SARS1-Pandemie, u.a. fehlende Bevorratung von Schutz; verfassungswidrige, weil nicht legislativ legitimierte Eingriffe in Grundrechte einschließlich polizeilicher Willkür,...) in Form von Untersuchungsausschüssen. Eine Normenkontrollklage ist ja zum Glück bereits anhängig.
 
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Waltzing-Matilda

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Es hat in diesem Fall überhaupt nichts damit zu tun ob jemand individuell infiziert ist. Es geht einige allein um einen Datenspende bei der erfasst werden soll
Lest doch wenigsten die FAQ, bevor ihr euch eine Meinung bildet.
Ich HABE die FAQ gelesen....
Und da steht:
"Nutzerinnen und Nutzer senden über eine App verschiedene Daten an das Robert Koch-Institut. Dazu gehören Daten zur Aktivität und Herzfrequenz, die von Fitnessarmbändern und Smartwatches gesammelt werden. Ebenso wird nach der Postleitzahl der Nutzerinnen und Nutzer gefragt."

"Dazu gehören". Also: unter anderem. Welche Daten werden noch erfaßt?

"Neuartige Algorithmen können in diesen Daten verschiedene Symptome erkennen, die unter anderem mit einer Coronavirus-Infektion in Verbindung gebracht werden. Auf Basis wissenschaftlicher Methoden werden die Ergebnisse geografisch aufbereitet. Sie können den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Robert Koch-Instituts zusätzliche Informationen zur Verbreitung des Coronavirus liefern."

Man versucht also, aus diesen Daten herauszulesen, ob bei jemandem die Möglichkeit (besser: Wahrscheinlichkeit) besteht, daß er infiziert ist.
Und spätestens dann wird er überwacht, ob er die Kontaktverbote einhält.
Oder verstehe ich das falsch?

Mir war schon völlig unverständlich, daß Karnevalsveranstaltungen nicht abgeblasen wurden. Man geht davon aus, daß genau diese in Heinsberg zur sprunghaften Verbreitung geführt haben. Man hat offenbar erst reagiert, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist.
 

Osso

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Oder verstehe ich das falsch?
ja das vershst du falsch, hat @b-r-m doch erklärt
Weder das Eine (Standorterfassung) noch das Andere (Diagnose) verwendet bzw. leistet diese App.
Man wird nicht getrackt, geortet oder mit Drohnen verfolgt, sondern man gibt ein Mal seine PLZ ein.
Die App ermittelt abweichende Muster im Schlafverhalten und der Herzfrequenz, die mit einer COVID-19 Infektion korrelieren.

Das heißt dann nicht, dass man abgeholt und in die Nordsee geworfen wird, sondern dass das RKI schneller sog. Cluster bestimmen kann, wo vermehrt solche Veränderungen beobachtet werden, die auf Infektionen schließen lassen und ist weniger auf sog. Screenings angewiesen, bei denen massenweise nach Zufall mittels Labor-Tests (die Untersucher kämen in diesem Fall zu Euch nach Hause) getestet wird, ob und wo es Neuinfektionen gibt.
Das gute ist aber das die Bedenkenträger auch gar nciht mit machen müssen, damit dieses Projekt funktioniert
 

Waltzing-Matilda

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ja das vershst du falsch, hat @b-r-m doch erklärt
Ich habe die "Erklärung" auch gelesen. Nur frage ich mich, wer hier nicht ganz verstanden hat.
Weder das Eine (Standorterfassung) noch das Andere (Diagnose) verwendet bzw. leistet diese App.
Man wird nicht getrackt, geortet
Heutzutage kann ich jedes Mobiltelefon orten. Dazu brauche ich nicht einmal eine Postleitzahl....
Und wenn die App keine Diagnose leistet - was dann?
Zitat:
"Neuartige Algorithmen können in diesen Daten verschiedene Symptome erkennen, die unter anderem mit einer Coronavirus-Infektion in Verbindung gebracht werden. Auf Basis wissenschaftlicher Methoden werden die Ergebnisse geografisch aufbereitet. Sie können den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Robert Koch-Instituts zusätzliche Informationen zur Verbreitung des Coronavirus liefern."

Wenn es nicht darum geht, Corona-Infizierte bzw. Verdachtsfälle zu ermitteln, wäre diese App völlig sinnlos.

Das gute ist aber das die Bedenkenträger auch gar nciht mit machen müssen, damit dieses Projekt funktioniert
Das Schlechte ist aber, daß es viel zu viele Zeitgenossen gibt, die leichtgläubig alles runterschlucken und zu wenig hinterfragen....

Das heißt dann nicht, dass man abgeholt und in die Nordsee geworfen wird,
Und es heißt, daß die Möglichkeit der Überwachung der Einhaltung der Kontaktverbote besteht.

Zu den besonderen Berechtigungen seitens Android gehören die Informationen der WLANs und der volle Netzwerkzugriff. Sonst ist da nichts.
Mir geht es auch weniger um die Daten aus WLan und Netzwerkzugriff....
 

Nohandsmom

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Mir war schon völlig unverständlich, daß Karnevalsveranstaltungen nicht abgeblasen wurden. Man geht davon aus, daß genau diese in Heinsberg zur sprunghaften Verbreitung geführt haben. Man hat offenbar erst reagiert, nachdem das Kind in den Brunnen gefallen ist.
Die VORLÄUFIGEN ERGEBNISSE der aktuellen Prävalenzstudie (!) in Heinsberg zeigen bislang kein sonderlich erhöhte Ansteckungsrate durch diese Veranstaltungen.
 

feelthesteel

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ich sehe beruhigt, dass auch mehrere gescheite Menschen erkennen, wohin die Reise gehen soll

noch ist es freiwillig

irgendwann greifen sie auf die ganzen schnuckeligen Dingerchen einfach zu, ohne zu fragen, wenn sie es nicht schon tun, Edward Snowden hat da mal ein interessantes Interview gegeben, in dem er sich auf das (damals) heißest geliebte iPhone6 bezog, da wird einem angst

aber die Dinger sind ja auch so geil... meine Fresse, so viele Kamerapixel

per selfie in die Sklaverei ... yeahh, au scheiße, muss mal What'sApp gucken...

die totale Kontrolle (ich weiß, warum ich George Orwell-Fan bin)
 

b-r-m

... is ready
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Ich traue nur den Studien, die ich selbst gefälscht habe 😉
Ein momentan mittlerweile seit 5 Monaten arbeitsunfähiger Haustechniker eines Alterheims¹, der Studien fälscht?
Danke, keine weiteren Fragen.

--
¹ woher ich das weiß?
Du wurdest schon längst getrackt....
 

prince67

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Darf ich die ganzen Bedenkenträger hier fragen, wer von euch hat ein Smartfon?
Eigentlich dürfte keiner von euch eins haben!
Und eigentlich müsstet ihr auch das ganze Internet meiden.
 

prince67

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Die VORLÄUFIGEN ERGEBNISSE der aktuellen Prävalenzstudie (!) in Heinsberg zeigen bislang kein sonderlich erhöhte Ansteckungsrate durch diese Veranstaltungen.
Dann war das nur Zufall, dass im Kreis Heinzberg soviele erkankt sind, die auf der einen Karnevalveranstaltung waren?
Wenn man dann aber die vielen Veranstaltungen statistisch gegenrechnet, bei der sich niemand angesteckt hat, weil da kein Infizierter war, kommt man natürlich im Schnitt auf keine sonderlich erhöhte Ansteckungsrate.
 

prince67

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So ein bisschen Differenzierung würde dir sicher nicht schaden, nicht wahr?
Das verstehe ich jetzt nicht.
Da hat man Angst, dass man ausspioniert wird, dass Apps heimlich installiert werden usw. und zusätzlich traut den Verantwortlichen/Gesetzgeber nicht zu, dass sie sowas nicht machen und durch Gesetze unterbinden.
Wenn man davor Angst hat muss man die Technologie meiden. So einfach ist das.
Man fährt doch auch kein Fahrrad bei dem man dem Hersteller nicht zutraut, dass er ein sicheres Fahrrad liefern kann.
Ein bisschen Vertrauen braucht man schon.


EDIT: Ich habe ja auch bei bestimmten Sachen meine Bedenken. Darum zahle ich zB generell mit Bargeld und nicht mit irgendeiner App.
Oder bei allen meiner Geräte ist Bluetooth abgeschaltet. Da ist manches nicht so bequem, aber ich fühle mich sicherer.
 
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RacePace

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Da hat man Angst, dass man ausspioniert wird, dass Apps heimlich installiert werden usw. und zusätzlich traut den Verantwortlichen nicht zu, dass sie sowas nicht machen und durch Gesetze unterbinden.
Das Problem ist doch der Mechaniker und nicht sein Werkzeug.
Man kann Smartphones bzw. eher deren Software auch so schreiben, dass eben nicht "spioniert" wird. Und die Tatsache, dass sich das Gros eben jenes gefallen lässt bzw. denen gar nicht bewusst ist was da abgeht, unterstützt dieses Treiben ja noch.
Und wie schon weiter oben beschrieben: Die Berechtigungen für Android und die Datenschutzerklärung des RKI geben nach kurzem Überfliegen grob keinen Anlass zur Kritik. Da gibt es viele andere Dinge, die da viel gravierender sind.
 

prince67

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Klar kann man mit der Technik vieles anstellen. Man muss nur in einer Demokratie darauf vertrauen, dass der Staat nicht alles gemacht wird, was damit möglich ist. Einige hier aber aber offensichtlich dieses Vertrauen gegenüber unserer Demokratie nicht und die hab ich angesprochen.

Meine persönlichen Bedenken sind auch weniger gegen den Staat gerichtet als gegen die kommerziellen Firmen, die mit unseren Daten Geld verdienen und großteils im Ausland sitzen, oder gegen kriminelle Betrüger.
 

b-r-m

... is ready
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Gefährlich kann es eigentlich nur werden,
wenn man Buttle heißt und durch eine Datenpanne mit Tuttle verwechselt wird.

Archibald Tuttle.gif
🐞

Das war Spaß.

Im Grundsatz bin ich mit meinen Daten im Internet möglichst knausrig, meide Tracking, Tracing, Targeting, Fingerprinting, Profiling und Cookies, wo immer es möglich ist.
Bei meinen Accounts ist alles abgeschaltet, was zur Funktion nicht unabdingbar ist. FB kommt für mich nicht in Frage.
Ich bin nirgends mit Klarname angemeldet, wo es nicht als Versandadresse benötigt wird. Wenn ich das nicht wollte, würde ich über einen Versand an eine Packstation nachdenken.
Bei der Corona-Datenspende sehe ich nichts, was mir bedenklich erschiene.
Aber es ist eine Spende und man bekommt dafür nichts direkt im Gegenzug, außer vielleicht ein besseres Karma, falls es soetwas überhaupt gäbe, aber das hieße ja, es gäbe ein Schicksal und daran glaube ich auch nicht.

Ich glaube allenfalls an die Wissenschaft und ihre Methoden. Diese Smartphone-Apps bieten die Chance dem neuartigen Coronavirus besser bei zu kommen als mit Labortests. Thats all.
 
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