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"Corona-Datenspende" - App vom RKI für Fitnessarmband und SmartWatch

b-r-m

¡venga, venga!
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Corona-Datenspende APP.png



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App für Android und iOS in den betreffenden Stores

Website: www.corona-datenspende.de
 
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Gelöschtes Mitglied 37900

Warum dem RKI nicht gleich seine gesamte Krankenakte zukommen lassen?
Erst will man aus jedem Bürger einen Organspender machen, nun soll man "freiwillig" seine Daten offenbaren.
Super. Weiter so!
 

Lempira

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Warum dem RKI nicht gleich seine gesamte Krankenakte zukommen lassen?
Erst will man aus jedem Bürger einen Organspender machen, nun soll man "freiwillig" seine Daten offenbaren.
Super. Weiter so!
Ganz meine Meinung.

Es wird trotzdem massenhaft Leute geben, die sich daran beteiligen. Von wegen: Ich habe nichts zu verbergen. Ich zeige mich "solidarisch".

Der Überwachungsstaat ist bei uns längst Realität.
 

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Kde se pivo vaří, tam se dobře daří!
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b-r-m

¡venga, venga!
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Das Thema ist m.M.n. hier genau richtig plaziert.
Hier geht es um Elektronik rund ums Rennrad.
Viele hier haben ein Smartphone auf dem Rad dabei und ein Device, das die Herzfrequenz aufzeichnet.
Die App bringt den Vorteil, dass das RKI Daten erhält für ein Monitoring der COVID-19 Ausbreitung.

Wer keine Motivation verspürt, diese App zu installieren, wird das nicht tun.
Wer durch dieses Thema auf die App aufmerksam wird, kann sich überlegen wie prosozial und altruistisch er/sie ist, sein möchte oder sein könnte.

Podcast dazu:
Prof. Kekulé
erklärt, worauf Bluthochdruck-Patienten wegen Covid-19 achten sollen. Außerdem lobt er Österreichs Weg und die Daten-Spende-App des RKI. Aber für Festivalbesucher hat er schlechte Nachrichten.

Es gibt ja verschiedene Prinzipien, denen man folgen kann:
 
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tg33

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Um welche Daten gehts denn eigentlich? Für mich sah es aus, als würden sie weit mehr Daten bekommen als nötig? Reicht nicht der Standort und ob man mit COVID infiziert ist oder nicht?

Bin kein Aluhut-Träger und nicht Anti-Alles, aber die App verstehe ich nicht ganz.
 
G

Gelöschtes Mitglied 37900

Bin kein Aluhut-Träger und nicht Anti-Alles, aber die App verstehe ich nicht ganz.
Soll man ja auch nicht.
Ich habe lange Zeit die Debatte um die Organspende verfolgt und wie man dabei belogen und einseitig informiert wird.
Ich glaube denen nichts mehr.
Und ein Bewegungsprofil eines Handy- oder Smartphoneträgers läßt sich auch ohne diese App erstellen.
Die Entscheidung bleibt jedem selbst überlassen.
Ich will´s nicht.
 

Plautzilla

Winterspeck? Der war nie weg!
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Ganz meine Meinung.

Es wird trotzdem massenhaft Leute geben, die sich daran beteiligen. Von wegen: Ich habe nichts zu verbergen. Ich zeige mich "solidarisch".

Der Überwachungsstaat ist bei uns längst Realität.

Und somit hätten wir nämlich keine Freiwilligkeit mehr sondern den allseits beliebten Herden- oder Gruppenzwang.
"Was du Asi hast die nicht, was für ein Scheisstyp bist du denn, los mitmachen!"

Schon mal darüber nachgedacht, dass es nicht nur um einen selbst geht?

Genau, und deswegen lässt du dir auch n Chip in den Poppes schieben und 24/7 jedwedes Lebenszeichen an den Staat übertragen?! Genau deswegen wasch ich mir zigmal am Tag die Hände, desinfiziere, halte Abstand und rotze nicht jedem ins Gesicht. Bringe allen anderen Risikoleuten aus meiner Verwandschaft Einkäufe längs obwohl selbst Risikogruppe (bin aber scheinbar noch wesentlich robuster und dazu halt halb so alt).
Das muss tun! Wer will darf ja gerne alles übertragen, Blut spenden und Organe gleich dazu. Euer Bier aber auch hier klingt wieder deutlich durch:
"Was du Asi hast die nicht, was für ein Scheisstyp bist du denn, los mitmachen!"

Ist doch freiwillig!
Wieviele Daten geben wir FREIWILLIG an kommerzielle Unternehmen? STRAVA, GoogleMaps,...

Ja, NOCH, aber es ist schon allerorten im Gespräch halt entweder über den Gruppenzwang oder durch Ausgrenzung (ohne Apps keine Einkäufe mehr, "du kommst hier net rein" usw.) oder wenn es alles nix nutzt und 90%+ erreicht werden dann eben doch Zwangsinstallation und Überwachung. Solange gilt:

"Was du Asi hast die nicht, was für ein Scheisstyp bist du denn, los mitmachen!"

Denkt bitte mal weiter als von Wand bis Tapete und auch mal an die, die eben nicht 24/7 überwacht werden möchten!
 
G

Gelöschtes Mitglied 37900

(ohne Apps keine Einkäufe mehr, "du kommst hier net rein" usw.) oder wenn es alles nix nutzt und 90%+ erreicht werden dann eben doch Zwangsinstallation und Überwachung.
Bin kein IT-ler und frage mich, ob man beim Betreten eines Ladens auf Vorhandensein einer solchen APP kontrolliert werden dürfte und ob es auffallen würde oder der Überwachung zuwiderlaufen würde, wenn ich das Phone auf Flugmodus stelle...?
Und es soll ja auch immer noch Leute geben, die kein Mobilphone besitzen.
Nicht zuletzt hab ich eine alte SIM-Karte, die noch auf einen Phantasienamen läuft.
Denkt bitte mal weiter als von Wand bis Tapete und auch mal an die, die eben nicht 24/7 überwacht werden möchten!
:daumen:
 
G

Gelöschtes Mitglied 37900

Wer durch dieses Thema auf die App aufmerksam wird, kann sich überlegen wie prosozial und altruistisch er/sie ist, sein möchte oder sein könnte.
Damit bestätigst Du genau die Befürchtungen von @Plautzilla. Und auch meine.
Wenn ich meine Daten also nicht "spenden" möchte, bin ich folglich nicht "prosozial" und "altruistisch".
Sondern....?

Ich wohne am Niederrhein nicht weit vom Kreis Heinsberg.
Und hier sind schon Heinsberger Bürger bespuckt und beschimpft worden und man hat ihre Autos beschädigt - nur weil sie sich an einem anderen Ort außerhalb Heinsbergs aufgehalten haben.
Da hat man also schon jeden Heinsberger unter Generalverdacht gestellt.
Soviel einmal zum Thema prosozial und altruistisch.
 

fuerdieenkel

Generation Pedelec
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Und es soll ja auch immer noch Leute geben, die kein Mobilphone besitzen.
...dieses Denken findet in der öffentlichen Debatte überhaupt nicht mehr statt - der Mensch ohne ständige Vernetzung.

Ohne Smartphone wird man Stück für Stück aus dem Gesellschaftsleben gedrängt.
Mal sehen wie schnell man vom Sonderling zum Waldschrat wird....
 

Osso

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leute, leute. Immer wieder erstaunlich wie hier die Vorteile ohne jede Kenntniss der Sachlage rausgehauen werden. Ich kann nur empfehlen sich überhaupt erstmal damit auseinanderzusetzen worum es überhaupt geht,.

Es hat in diesem Fall überhaupt nichts damit zu tun ob jemand individuell infiziert ist. Es geht einige allein um einen Datenspende bei der erfasst werden soll
Lest doch wenigsten die FAQ, bevor ihr euch eine Meinung bildet.
 

b-r-m

¡venga, venga!
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Um welche Daten gehts denn eigentlich? Für mich sah es aus, als würden sie weit mehr Daten bekommen als nötig? Reicht nicht der Standort und ob man mit COVID infiziert ist oder nicht?

Bin kein Aluhut-Träger und nicht Anti-Alles, aber die App verstehe ich nicht ganz.
Weder das Eine (Standorterfassung) noch das Andere (Diagnose) verwendet bzw. leistet diese App.
Man wird nicht getrackt, geortet oder mit Drohnen verfolgt, sondern man gibt ein Mal seine PLZ ein.
Die App ermittelt abweichende Muster im Schlafverhalten und der Herzfrequenz, die mit einer COVID-19 Infektion korrelieren.

Das heißt dann nicht, dass man abgeholt und in die Nordsee geworfen wird, sondern dass das RKI schneller sog. Cluster bestimmen kann, wo vermehrt solche Veränderungen beobachtet werden, die auf Infektionen schließen lassen und ist weniger auf sog. Screenings angewiesen, bei denen massenweise nach Zufall mittels Labor-Tests (die Untersucher kämen in diesem Fall zu Euch nach Hause) getestet wird, ob und wo es Neuinfektionen gibt.
 
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tg33

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Eieiei, das klingt abenteuerlich. Aber bin kein Experte und glaube auch nicht, dass mit den Daten Schabernack angestellt wird.
 
G

Gelöschtes Mitglied 63466

Die Hinweise zum Datenschutz sind auf den ersten überflogenen Blick schonmal "nicht so schlimm wie erwartet".
 
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