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Coppi Fiorelli 1975 (?); Neuaufbau einer grauen Maus

redo

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Ich habe im Januar ein Coppi Fiorelli Rad in Frankreich gekauft. Das Rad war über Weihnachten/Neujahr auf Ebay als Versteigerung drin und der Verkäufer wollte es anscheinend schnell verkaufen. Als es dann für 400Euro Startgebot auch Niemanden gab, der das Rad wollte, hab ich mich nach Beendigung der Versteigerung beim Verkäufer gemeldet.
Eigentlich wollte ich das Rad nicht, weil der Rahmen mir doch einiges zu klein ist. Aber, das Rad hatte augenscheinlich eine komplette frühe Campagnolo Super Record Gruppe. Und obwohl ich absoluter Anfänger bin, genügen einigen Stunden auf Ebay, um zu sehen, wie selten sowas heutzutage angeboten wird.
Also hab ich den Verkäufer gefragt, mir noch ein paar Bilder von Sattel (wie stark abgenutzt?) und Pedalen (Titanachse oder nicht?) zu schicken. Wir haben uns dann via Skype unterhalten und es hat sich rausgestellt, dass er einen Fahrradladen in Toulouse besitzt und dass er das Coppi von der Familie eines verstorbenen Radrennfahrers gekauft hatte. Wir haben uns dann schnell auf einen Preis geeinigt (450Euro). Versandt war natuerlich teuer (220Euro nach Australien), auch weil ich ihm gesagt hatte, er solle Rahmen und Laufräder separat verpacken und verschicken. 2 Wochen später waren die 3 Kartons dann hier, alles perfekt verpackt.
Unten ein Bild vom Rad wie es bei mir ankam und
coppi,alt,IMG_4497.JPG
wie vor ein paar Monaten schon vorgestellt.
 

redo

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Der erste Eindruck des Rades war gut. Der Rahmen hatte etwas Schweissrost an der bekannten Stelle am Oberrohr, und leider waren die verchromten Muffen und vor allem der verchromte Gabelkopf verrostet. Sonst schien alles ok, die Campagnoloteile schienen in sehr gutem Zustand zu sein.
Aber ich hab in der ersten Woche dann überlegen müssen, ob ich das Rad überhaupt aufbauen sollte weil der Rahmen mit Massen 53.5 c-c und 54 c-c mir mindestens 2 cm zu klein ist. Fazit war: Aufbauen, versuchen das Rad zu 'verlängern', fahren und warten, bis ein De Rosa Rahmen (oder Ähnliches) aus der gleichen Epoche in meiner Größe zu haben ist.
Hiess natürlich, dass ich einen längeren Vorbau und Lenker brauchte und dass die Sattelstütze arg rausgucken wuerde.
Aldo Gios würde sagen, dass schon Archimedes wusste, dass lange Sattelstützen Blödsinn sind, hier das Video dazu (zwischen Minute 5 und 7 des Videos, redet eigentlich über das Sloping).

 
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redo

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Erster Schritt war das Rad in seine Teile zu zerlegen, hab ich fast gemacht. Übrig blieben ein paar Teile am Rahmen. Bin ja blutiger Wiedereinsteiger beim Radfahren und Räder zerlegen / Wiederaufbaues. Hab das vor 30 Jahren gemacht, als ich in einem Radladen jeweils meine Sommerferien über gearbeitet habe. Zum Beispiel hab ich das richtige Werkzeug zur Entfernung der Tretlageschale (Kurbelseite) noch nicht, also blieb das drin. Gleiches gilt für den Steuersatzkonus am Gabelkopf, hab ich auch belassen. Und obwohl ich das Werkzeug zur Entfernung der Steuersatzteile am Rahmen habe, hab ich es nicht entfernt weil ich Angst hatte, dass die Chromschicht an den verrosteten Muffen dann abblättert.

Unten ein paar Bilder mit Gewichten von fast nacktem Rahmen (ist wohl ganz nackt etwas weniger als 2500
RahmenIMG_4549.JPG
VorderradIMG_4551.JPG
HinterradIMG_4555.JPG
Sattel,IMG_4579.JPG
Tretlager,parziellIMG_4574.JPG
KurbelIMG_4572.JPG
FlaschenhalterIMG_4568.JPG
g schwer) und einigen Teilen:
 
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redo

Aktives Mitglied
Reinigung:

- Alle Lager waren in sehr gutem Zustand, wurden gereinigt und gefettet.

- Rahmen und Chromteile haben mich viel Zeit gekostet.
Der Rahmen hatte einen Grünstich, dachte erst, dass dies die normale Farbe aus den Siebzigerjahren war (hat mich an unser Familienauto erinnert, einen silbergrün-metallischen Renault 30 TS). Leider war es dann so, dass der Grünschimmer daher herrührt, weil die Klarlackschicht vergilbt war. Ich hab nach einigen Versuchen die Klarlackschicht mit 'Magic eraser' (diese weissen Schmutzradierer) abgeschabt. Ging ganz gut, zuerst wurde der Schwamm gelb, und man hört auf wenn er anfängt, die eigentliche Lackfarbe abzuschaben. Hab aber keine neue Klarlackschicht draufgegeben, sondern nur zweimal mit Hartwachs behandelt. Farbe ist noch immer nicht ganz silber/grau, aber ist ok.
Die Chromteile waren noch zeitintensiver. Beim Gabelkopf konnte ich die Chromschicht nicht mehr retten, also runter damit und das Metall polieren, dann wachsen. Weiss nicht, wie schnell das wieder rostet, werden sehen. Die Muffen habe ich mit einem Dremelaufsatz für Politur und Autosol relativ ok hinbekommen. Leider aber nie wieder so wie neu
IMG_4646.JPG
.
Unten ein paar Bilder, vorher /
IMG_4498.JPG
IMG_4647.JPG
nachher
 
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Sonne_Wolken

Klassikerfee
Reinigung:

- Alle Lager waren in sehr gutem Zustand, wurden gereinigt und gefettet.

- Rahmen und Chromteile haben mich viel Zeit gekostet.
Der Rahmen hatte einen Grünstich, dachte erst, dass dies die normale Farbe aus den Siebzigerjahren war (hat mich an unser Familienauto erinnert, einen silbergrün-metallischen Renault 30 TS). Leider war es dann so, dass der Grünschimmer daher herrührt, weil die Klarlackschicht vergilbt war. Ich hab nach einigen Versuchen die Klarlackschicht mit 'Magic eraser' (diese weissen Schmutzradierer) abgeschabt. Ging ganz gut, zuerst wurde der Schwamm gelb, und man hört auf wenn er anfängt, die eigentliche Lackfarbe abzuschaben. Hab aber keine neue Klarlackschicht draufgehen, sondern nur zweimal mit Hartwachs behandelt. Farbe ist noch immer nicht ganz silber/grau, aber ist ok.
Die Chromteile waren noch zeitintensiver. Beim Gabelkopf konnte ich die Chromschicht nicht mehr retten, also runter damit und das Metall polieren, dann wachsen. Weiss nicht, wie schnell das wieder rostet, werden sehen. Die Muffen habe ich mit einem Dremelaufsatz für Politur und Autosol relativ ok hinbekommen. Leider aber nie wieder so wie neu Anhang anzeigen 667678 .
Unten ein paar Bilder, vorher / Anhang anzeigen 667676 Anhang anzeigen 667677 nachher
Das Ergebnis schaut doch gut aus. Ein fast 45 Jahre altes Rad muss auch nicht wie neu aussehen, finde ich. :daumen:
 

redo

Aktives Mitglied
Jetzt zu den Teilen, die ich besorgen musste für den Neuaufbau:

- Vorbauten in 11, 12 und 13cm Länge. Original war ein 9cm Vorbau drin. Musste schauen, was maximal für mein Auge ok aussieht am Rennrad mit dem eher kleinen Rahmen.
- Lenker, 3TTT superleggero der etwas breiter und tiefer baut
- Lenkerband celo-tape von Benotto in 2 verschiedenen Blautoenen. Werde das hellere verbauen.
- Passende Repro-Huetli
- Ein paar groessere Ritzel für den Zeus Zahnkranz. Das Velo kam mit 14-20, zu wenig des Guten für einen alten Neueinsteiger wie mich.
- Neue Decals
- Groesste Investition war ein Super Record Schaltwerk von 1975, hat mich 160+ 35 Euro Lieferung gekostet. Dies nur deshalb, weil ich das Originalschaltwerk nicht viel brauchen will. Ist ein SR Patent 73.


Vorbau hab ich den 12 cm gewählt, tatsächlich schien dann die Geometrie praktisch identisch zu sein wie bei meinem alten Colnago-rad mit 57 c-c / 56 c-c Größe.
Der Originalvorbau war pantographiert. Also wollte ich das neue Teil auch pantographiert haben. Bei Colnago, Pinarello und vielen anderen grossen Herstellern bekommt man sowas ja aus dem Internet. Leider nicht bei einem Coppi-Fiorelli. Hab lange gesucht, überall, hab aber nur kurze Vorbauten gesehen, und nur eine davon war zu verkaufen. Also hab ich den Vorbau pantographieren lassen, hier in Perth (hab darüber im Pantographie Faden berichtet). Ich hab den Vorbau dann selber anodisiert, unten zwei Bilder des polierten Teils bevor es ins Bad geht und während dem nachfolgenden Aufkochen im destillierten Wasser).

Nächster Bericht mit dem Ist-Zustand des Rades...
anodize4IMG_4598.JPG
anodize3IMG_4599.JPG
 
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redo

Aktives Mitglied
Hallo Reto,

super Fang ein SR von 73 würde ich reinigen und in die Vitrine legen,
das Teil ist super selten, weil das 73er die 1. Gen ist.

LG nach down under......Tom
Ist genau was ich vorhabe, zuerst Vitrine kaufen, dann langsam mit schönen Teilen bestuecken. Momentan geistert das Teil für einen extrem großzügigen Preis auf Ebay rum. Falls irgendein Campa-Fanatiker es dafür kaufen will, kann es gehen...
 

einfachfabian

Hannover
Ester Schritt war das Rad in seine Teile zu zerlegen, hab ich fast gemacht. Übrig blieben ein paar Teile am Rahmen. Bin ja blutiger Wiedereinsteiger beim Radfahren und Räder zerlegen / Wiederaufbaues. Hab das vor 30 Jahren gemacht, als ich in einem Radladen jeweils meine Sommerferien über gearbeitet habe. Zum Beispiel hab ich das richtige Werkzeug zur Entfernung der Tretlageschale (Kurbelseite) noch nicht, also blieb das drin. Gleiches gilt für den Steuersatzkonus am Gabelkopf, hab ich auch belassen. Und obwohl ich das Werkzeug zur Entfernung der Steuersatzteile am Rahmen habe, hab ich es nicht entfernt weil ich Angst hatte, dass die Chromschicht an den verrosteten Muffen dann abblättern.

Unten ein paar Bilder mit Gewichten von fast nacktem Rahmen (ist wohl ganz nackt etwas weniger als 2500 Anhang anzeigen 667669 Anhang anzeigen 667670 Anhang anzeigen 667671 Anhang anzeigen 667672 Anhang anzeigen 667673 Anhang anzeigen 667674 Anhang anzeigen 667675 g schwer) und einigen Teilen:
Hervorragende Waage :daumen::D
 

redo

Aktives Mitglied
Und nun ein paar Bilder vom Istzustand, mit etwas Glück bekomme ich es morgen fahrbereit. Weil Muttertag ist, wohl eher erst nächste Woche. Das Rad braucht noch die Kette (340g), das Lenkerband (40g), Flaschenhalter (45g) und die Pedalen (ca. 350g mit Käfig und Riemen)
fast fertig,IMG_4640.JPG
gewicht,IMG_4644.JPG
IMG_4641.JPG
. Wird wohl schlussendlich auf etwas weniger als 8.5 kg kommen.
 

redo

Aktives Mitglied
Tolles Ergebnis!
Da ist die Aufarbeitung doch zu 100% geglückt.

Ich bin auf‘s Endergebnis und Detailbilder gespannt...
Vielen herzlichen Dank Juersch77, hab einige Fehler gemacht, aber auch viel gelernt. Finde mein neu/altes Hobby supergeil und dieses Forum wirklich unglaublich anregend und lernreich. Einen grossen Dank an euch alle!
 

redo

Aktives Mitglied
Hab trotz Muttertag ein wenig Zeit mit dem Rad verbracht, und tatsächlich eine 2km Jungfernfahrt gemacht. Scheint alles ok zu sein, die 32-Loch, 45-jährigen Fiamme Ergal haben meine 90kg getragen...
Leider war die alte Everest special Kette wirklich nicht mehr gut, hatte zum Glück noch eine Sedis rumliegen (sonst hab ich noch absolut keinen Fundus), also hab ich die rangetan.
Supergefuehl das Rad wieder zu bewegen, stand ja seit 30-40 Jahren irgendwo in Südfrankreich rum
okIMG_4650.JPG
okIMG_4670.JPG
okIMG_4653.JPG
okIMG_4655.JPG
okIMG_4664.JPG
okIMG_4654.JPG
IMG_4665.JPG
.
Hier ein paar Bilder, bessere werden dann bei Vollendung folgen.
 

Bonanzero

txirrindulari
Das ist wirklich sehr schön geworden. Glückwunsch. Schade, dass es zu klein ist.
Wie hast du den Vorbau eloxiert? Welche Stromquelle hast du verwendet? Wieviel Strom? Wie lange? Irgendwelche Zusätze?
 

derArmin

Freund der leisen Fortbewegung
Glückwunsch, ein richtig schönes Rad und mit viel Liebe zum Detail aufgebaut. Sieht man an den blauen Zugendkappen und dem blauen Gummi an den Bremszugeinstellern :daumen:. Wo gibt es die eigentlich?
 

redo

Aktives Mitglied
Das ist wirklich sehr schön geworden. Glückwunsch. Schade, dass es zu klein ist.
Wie hast du den Vorbau eloxiert? Welche Stromquelle hast du verwendet? Wieviel Strom? Wie lange? Irgendwelche Zusätze?
Hast recht, ist wirklich superschade, dass der Rahmen zu klein ist. Ich finde, dass die wirklich schön gemacht und, die Muffen sind auch unten noch gelocht und die Verarbeitung ist wahrscheinlich so gut oder besser als bei einem Colnago von der gleichen Zeit. Zum Glück eben keine Marke, wo die Leute viel für zahlen (ausser den alten Fiorellis).

Für die Anodisierung hab ich dem Tom und dem Ole was dazu geschrieben, hier eine Beschreibung:
-------------
Mir hat dieser Faden fuer die Anodisierung (ohne Farbe) geholfen:

https://www.bikeforums.net/classic-vintage/1066504-restoring-1986-raleigh-753-a-3.html

Der Typ macht das mit Bremshebeln, fast noch interessanter weil die haeufig nicht mehr so schoen aussehen und auf Hochglanz polieren wird ja wegen Schweiss an den Haenden wohl nicht lange schoen aussehen.
Wie schon gesagt, hab ich die Anodisierung ein paar mal gemacht, geht eigentlich ganz gut.

Du brauchts dazu:
-Plastik oder Glassbehaelter
-NaHSO4, das gibts im Schwimmbadzubehoer. Ist ein weisses Granulat, das zur Senkung des ph-Wertes benutzt wird. Hier haben mich 3kg um die 10 Euro gekostet.
-Destilliertes Wasser (de-ionisiertes Wasser wird wohl auch gehen)
-Ein Geraet, das dir etwa 15V Gleichstrom macht, ich hab so ein altes Labornetzteil wo ich die Spannung regulieren kann (siehe Bild unten)
-Alufolie aus der Kueche
-etwas schweres, um deine Alufolie auf dem Grund deines Behaelters zu halten. Es muss aber etwas sein, dass nicht waehrend der Anodisierung chemisch reagiert. Ich habe dazu etwas Bleifolie gebraucht (hatte ich grad in meinem Fundus)
-Aludraht falls du das Teil ganz in die Loesung eintauchen willst. Dies um das Teil mit der Stromzufuhr zu verbinden. Je nachdem die Plastikteile die ich unten im Bild zeige, wieder um dein Teil stabil unter Loesung zu halten (darf ja die Alufolie nicht beruehren).

Vorbereitung ist easy, mach eine 20% Loesung mit NaHSO4 in Wasser. Wirst sehen, dass sich dies grad so aufloest (Loesung ist fast gesaettigt). Dann Alufolie rein, Bleibeschwerung obendrauf, dann das Teil eintauchen. Rotes Kabel ans Teil, schwarzes Kabel an den Alufolienteil der aus dem Wasser guckt, Netzteil einstellen und ca. 30 minutes blubbern lassen bei ca. 15V.
Waehrend der Zeit habe ich die Loesung alle paar Minuten mit einem Plastikloeffel geruehrt.
Nachher musst du das Netzteil ausschalten, dein Teil rausnehmen und etwa 30 minuten in siedendem, destilliertem Wasser kochen lassen um die Poren zu schliessen. Hab das in einem normalen Kuechentopf gemacht.

Die Anodisierung scheint wirklich gut zu sein, zum Beispiel Autosol-paste kann dem Teil nichts anhaben wie bei den professionellen Anodisierungen. Anodisierung ist relativ matt. Andere Saeuren, mehr oder weniger Spannung oder andere Temperaturen wuerden das Resultat wahrscheinlich veraendern.

Und jetzt zum schwierigsten Punkt. Dein Teil muss PERFEKT poliert sein, sonst wirst du nach der Anodisierung schlechte Stellen sehen.

Und: Dein Teil muss sehr sauber sein bevor du anfaengst, also wirklich gut waschen mit Spueli oder Aceton, und nur mit Plastik/Gummihandschuhen anfassen.

Anbei ein Foto.

Hoffe, Anleitung hilft. Und melde dich einfach, falls du Fragen hast (die ich vielleicht beantworten kann)

PS: Ich habe noch nie mit Farbe eloxiert. Dieser Teil geschieht zwischen der Anodisierung und dem Aufkochen im Wasser. Wieder was, wo du etwas ausprobieren musst. Hier eine Anleitung auf Englisch:

https://www.hobbychemicals.com.au/learning/anodising-basics/basics-of-colour-anodising

https://www.hobbychemicals.com.au/learning/anodising-basics/basics-of-colour-anodising
 

redo

Aktives Mitglied
Glückwunsch, ein richtig schönes Rad und mit viel Liebe zum Detail aufgebaut. Sieht man an den blauen Zugendkappen und dem blauen Gummi an den Bremszugeinstellern :daumen:. Wo gibt es die eigentlich?
Hallo Armin,

Vielen Dank für dein Lob, hab wirklich versucht, dem schönen Rad gerecht zu werden. Und wollte ein bisschen mehr Farbe in die grau-gruene Maus bekommen. Wollte eigentlich vielleicht eben blaue Bremskabel verbauen und habe dazu welche hier gekauft:

https://porkchopbmx.com

Dort konnte man die Zugendkappen in blau eloxiert kaufen, die sind jetzt am Rad (nicht die zwei blauen Bremskabel, die haben nicht gepasst).
Das blaue Gummi hab ich lokal und billig auf Ebay gefunden. Die sind aus Viton (gutes Material), musste 20 davon kaufen. Sind anscheinend für Bosch Motoreneinspritzungen. Kann gerne welche schicken falls du die Farbe brauchst.
 

Bonanzero

txirrindulari
Prima Tipp, also nimmst du die Alufolie als eine Elektrode. Muss die unten liegen oder kann sie auch seitlich im Behälter hängen? Wenn das geht, dann muss sie nicht beschwert werden, oder? Welchen Strom hast du am Netzteil eingestellt? Das ist wohl die entscheidende Größe.
 
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