• Hallo Gast, wir suchen den Renner der Woche - vielleicht hast du ein passendes Rennrad in deiner Garage? Alle Infos

Bilder von Windkraftanlagen/Windparks gesucht.

h20

Sofa ist NIE eine Alternative
Mitglied seit
14 November 2005
Beiträge
1.925
Punkte für Reaktionen
680
D.h. sie freuen sich an der Stelle weniger heftig?
Dann freuen sie sich generell, dass sie ihre Laufzeiten gesichert haben.

Oder habe ich dich falsch verstanden?

By the Way, ich kenne einen Windrad Betreiber, der hat eine monatliche Vergütung unabhängig von der gelieferten Strommenge zugesichert bekommen . . . . .
 
B

Belo

h20 Die AKWs haben mit dem Staat Abnahmeverträge über die volle Nennlast für die gesamte vorgesehene Laufzeit abgeschlossen. Die Regierung hat mit dem Beschluss der vorzeitigen Abschaltung diese Verträge gebrochen.

Zu deinem Bekannten - bekommt der die monatliche Vergütung vom Staat? Mittlerweile gibt es viele Großinvestoren, die einfach in Frage kommende Flächen zum Pauschalpreis für 25 Jahre pachten, einen Auftrag fürs Aufstellen der Technik ausschreiben und dann mit den realen Vergütungen pro kWh wirtschaften. In der Familie hab ich wen, der mit der Genehmigung/Überwachung von Windkraft und Biogasanlagen zu tun hat, da bekomme ich manchmal witzige Geschichten zu hören, zB von Bauern,die ihr Land einfach für Windparks verpachten, damit sechsstellige Jahreseinkünfte einfahren und das Land halt gar nicht mehr bewirtschaften.
 

h20

Sofa ist NIE eine Alternative
Mitglied seit
14 November 2005
Beiträge
1.925
Punkte für Reaktionen
680
h20 Die AKWs haben mit dem Staat Abnahmeverträge über die volle Nennlast für die gesamte vorgesehene Laufzeit abgeschlossen. Die Regierung hat mit dem Beschluss der vorzeitigen Abschaltung diese Verträge gebrochen.
Wenn ich polemisch werden würde, dann würde ich jetzt schreiben, sie haben den Energiekonzernen einen Grund gegeben damit sie den Staat bei der Entsorgung der Kernkraftabfälle (incl. Anlagen, denn die Rückstellungen reichen nie - Behauptung) in die Pflicht nehmen können. Warum tut der Statt das? Er weiß, dass die zurückgestellte Kohle eh nicht reichen wird und das Stimmvieh wird besänftigt.

Was ein Glück, dass ich nicht polemisch geworden bin :D

Zu deinem Bekannten - bekommt der die monatliche Vergütung vom Staat? Mittlerweile gibt es viele Großinvestoren, die einfach in Frage kommende Flächen zum Pauschalpreis für 25 Jahre pachten, einen Auftrag fürs Aufstellen der Technik ausschreiben und dann mit den realen Vergütungen pro kWh wirtschaften. In der Familie hab ich wen, der mit der Genehmigung/Überwachung von Windkraft und Biogasanlagen zu tun hat, da bekomme ich manchmal witzige Geschichten zu hören, zB von Bauern,die ihr Land einfach für Windparks verpachten, damit sechsstellige Jahreseinkünfte einfahren und das Land halt gar nicht mehr bewirtschaften.
Das weiß ich nicht.
Aber was du schreibst passt in "die Sprache des Geldes" unter Umständen wider jeder Vernunft (Land nicht zu bewirtschaften), alles was Gewinnmaximierung verspricht passiert . . . .
 
B

Belo

So polemisch finde ich das gar nicht. Die Atomkraft funktioniert(e) ja nur über die Übernahme der Hauptkosten durch den Staat. Es gibt ganz interessante Rechenbeispiele für die Kernkraft, die den Preis für den Verbraucher bei Berücksichtigung aller durch Sondervereinbarungen vom Staat getragenen Betriebskosten bei über 2€ pro kWh ansetzen. Auf der anderen Seite hat man heute die gewaltigen Kosten für den Ausbau der Netze.

Wenn du dich mal richtig gruseln willst, wie wenig Naturschutz in den grünen Technologien steckt, sind die Auswirkungen der in den letzten Jahren überall entstehenden Maisfelder für die Biogasanlagen auf das Ökosystem ein schönes Thema. Oder international der Bau gewaltiger Stauseen für Wasserkraftwerke. Mit der Anti-Klimawandel-Weltpolitik sind halt neue Märkte für solche Technologien entstanden, inwieweit das nun ökologisch sinnvoll ist, interessiert die Investoren deswegen nicht mehr als vorher.
 

h20

Sofa ist NIE eine Alternative
Mitglied seit
14 November 2005
Beiträge
1.925
Punkte für Reaktionen
680
So polemisch finde ich das gar nicht. Die Atomkraft funktioniert(e) ja nur über die Übernahme der Hauptkosten durch den Staat. Es gibt ganz interessante Rechenbeispiele für die Kernkraft, die den Preis für den Verbraucher bei Berücksichtigung aller durch Sondervereinbarungen vom Staat getragenen Betriebskosten bei über 2€ pro kWh ansetzen. Auf der anderen Seite hat man heute die gewaltigen Kosten für den Ausbau der Netze.
Ich auch nicht ;)

Wenn du dich mal richtig gruseln willst, wie wenig Naturschutz in den grünen Technologien steckt, sind die Auswirkungen der in den letzten Jahren überall entstehenden Maisfelder für die Biogasanlagen auf das Ökosystem ein schönes Thema. Oder international der Bau gewaltiger Stauseen für Wasserkraftwerke. Mit der Anti-Klimawandel-Weltpolitik sind halt neue Märkte für solche Technologien entstanden, inwieweit das nun ökologisch sinnvoll ist, interessiert die Investoren deswegen nicht mehr als vorher.
Ne lass mal, bin relativ gut informiert und Realsatiere kenne ich zur Genüge :( Die langfristige Folgenabschätzung ist ein wohl nicht zu lösendes Problem. Und mit den Totschalgargumenten gegen die bisherige Stromerzeugung wird selbst der größte Mist gepusht. Schade, dass sich kein Königsweg anbietet oder *Ironie* sich ein Drittweltland zur Ausbeutung zur Sicherung unseres Lebensstandardes anbietet *Ironie aus*

Es regnet immer noch, ich schraub gleich das Winter / Regenrad fertig, ich glaube, ich muss mal raus . . . .

Grüße h20
 

usr

übt bei schönem Wetter radfahren
Mitglied seit
29 November 2011
Beiträge
5.421
Punkte für Reaktionen
3.619
Mit der Anti-Klimawandel-Weltpolitik sind halt neue Märkte für solche Technologien entstanden, inwieweit das nun ökologisch sinnvoll ist, interessiert die Investoren deswegen nicht mehr als vorher.
Nur "schade" (für Grüntechnikverweigerer wie den Threadersteller), dass das nicht als Grundlage für Verschwörungstheorien taugt: Investoren zeichnen sich gerade dadurch aus, dass sie flexibel jede Renditemöglichkeiten nutzen, die sie finden, egal ob das nun Waffenhandel oder Weltfrieden oder irgendwas dazwischen ist. Diese vermeintlichen Verschwörer, von denen die Anti-Antiklimawandelpolitik-Verschwörungstheoretiker immer faseln hätten gar keinen Grund, eine Antiklimawandel-Verschwöung aufzuziehen, denn ohne Antiklimawandelpolitik würden sie eben andere lukrative Investitionsmöglichkeiten finden.

PS: Am ach-so-verwerflichen Investment beteiligt sich übrigens jeder, der sein Geld nicht unter dem Kopfkissen (oder im Dispokredit-Zins) lagert, wenn auch nur als ganz ganz kleines Sandkorn und durch so viele Indirektionsstufen, dass natürlich bestenfalls ein Inflationsausgleich dabei herauskommt...
 
Oben