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Strava mit Claude: KI analysiert eure Trainingsdaten

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Re: Strava mit Claude: KI analysiert eure Trainingsdaten
🤣 GAAANZ wichtiger Trend!
Erst wenn auch noch die allerletzte Hobby-Lusche ein Premium Abo bei nem US-'Ai'-Konzern abgeschlossen hat, kann überhaupt von halbwegs sinnvollem Radfahren gesprochen werden ...
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Klar, meine Trainingsdaten als Screenshot in GPT, Claude oder was auch immer zu laden und sie zu analysieren wäre ja verrückt! Da brauche ich natürlich das Abo für von Strava, anders wäre es ja Wahnsinn!!!111!!elf1!!!
 
Ich vermute hinter dem angeblichen Fortschritt eher ein Moneygrab von Strava. Claude ist Antropic. Strava hat einen riesigen Datensatz an Gesundheitsdaten, an denen Antropic seine KI trainieren kann. Meine Vermutung: Antropic bekommt vollen Datenzugriff für das KI Training und Strava bekommt dafür viel Geld. Nach außen wird es als Fortschritt für Stravanutzer verkauft. Wer sagt denn, dass ich meine Gesundheitsdaten Antropic geben will???

https://www.t3.com/active/strava-claude-ai-training-data-integration-0626
 
Meine Stammtisch Meinung dazu:

Wären/sind unsere Daten bei Garmin, Wahoo, Alphabet, Samsung, Apple, oder wo sonst auch immer, denn tatsächlich besser aufgehoben?
Ich denke, dass es mittelfristig egal sein wird und nur die allerstandhaftesten unter uns sich weitestgehend abschotten (können).

Die zahlreichen bewussten oder auch unbewussten Social Media Entblößungen vieler, finde ich im Vergleich dazu wesentlich bedenklicher.
 
Verständlich, aber anderseits:
mit der 'Schlimmer geht immer'-Haltung lässt sich wirklich jede Schandtat verharmlosen.
Und ja:
für die Rettung eines Restes von Privatsphäre lohnt sich jede einzelne Abschirmungsmaßnahme und jede einzelne Zurückhaltung von Daten.
Es betrifft ja nicht nur jeweils uns selbst nach dem berüchtigten Motto
"ICH hab doch nichts zu verbergen",
sondern stärkt automatisch auch die Strukturen von systematischer Massenüberwachung der Bevölkerungen durch einige wenige Oligarchen, Geheimdienste und staatliche/teilstaatliche Institutionen.
Informationelle Zurückhaltung wendet also tendenziell auch Schaden von Anderen ab.
'Snowden' war nicht einfach 'gestern', sondern ist heute aktueller und brisanter denn je.
 
Verständlich, aber anderseits:
mit der 'Schlimmer geht immer'-Haltung lässt sich wirklich jede Schandtat verharmlosen.
Und ja:
für die Rettung eines Restes von Privatsphäre lohnt sich jede einzelne Abschirmungsmaßnahme und jede einzelne Zurückhaltung von Daten.
Es betrifft ja nicht nur jeweils uns selbst nach dem berüchtigten Motto
"ICH hab doch nichts zu verbergen",
sondern stärkt automatisch auch die Strukturen von systematischer Massenüberwachung der Bevölkerungen durch einige wenige Oligarchen, Geheimdienste und staatliche/teilstaatliche Institutionen.
Informationelle Zurückhaltung wendet also tendenziell auch Schaden von Anderen ab.
'Snowden' war nicht einfach 'gestern', sondern ist heute aktueller und brisanter denn je.

Mit Ausnahme von Snowden stimme ich Dir zu 100% zu. Außer die durch ihn stark in den Vordergrund gerückte Datenverschlüsselung und dem grundsätzlichen stärkeren Bewusstsein eines notwendigen Datenschutzes hat sich in meinen Augen weniger wie angenommen durch seine Leaks geändert. Der Überwachungsapparat und die Strukturen funktionieren weiter und sind durch das Überwinden der damaligen Krise wohl eher noch gefestigter als zuvor geworden. Wiki Leaks ist ja auch noch da, aber kaum wer spricht noch darüber...

Die Technik, allen voran die Datenkrake KI wird die komplette Welt, nicht nur die erste und zweite, auf den Kopf stellen. Der einzelne mag es vielleicht etwas verzögern oder sich dem kurzfristig entziehen, aber es keinesfalls kaum verhindern können. Für unsere Daten, sobald sie digital erhoben und gespeichert sind, sehe ich schwarz. Nichts ist da wirklich sicher...

Bildlich ausgedrückt sehe ich mich seit geraumer Zeit als virtuelle noch etwas verschwommene, auf der Couch sitzende Person vor, die mit jedem Click, Umschalten, Film, Suchvorgang, Auto, Navi, usw. ein Stückchen klarer und eindeutiger zu sehen ist. Wir sind den Dystopien vieler Bücher und Filmen näher als wir uns das wünschen.

Allerdings hoffe ich inständig, dass ich falsch liege und mein Geist lediglich durch zu viel Science Fiction vernebelt ist. 🙂
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar, meine Trainingsdaten als Screenshot in GPT, Claude oder was auch immer zu laden und sie zu analysieren wäre ja verrückt! Da brauche ich natürlich das Abo für von Strava, anders wäre es ja Wahnsinn!!!111!
Wenn du größere Datenmengen analysieren willst - erst dann wird es wirklich interessant- kommst du mit Screenshots nicht weit. Bei mir hat ChatGPT Verarbeitung von Screenshots der Aktivitätsübersichten abgelehnt mit Verweis auf meinen Fokus auf Präzision und dem Argument, dass Fehlerwahrscheinlichkeit zu gross ist.

Habe die dann als CSV über Veloviewer exportiert.

Man mann sich über das Thema natürlich lustig machen, aber gerade, wenn man die Trainingsdaten matched mit HRV und Schlafdaten der Garmin-Sportuhr, Blutdruck und Gewichtsdaten, dann wird die Analyse sehr mächtig.

Mir hat es zB vor Augen geführt, dass ich mich nach sehr langen vergleichsweise flachen Brevets deutlich schneller erhole als nach Touren mit sehr vielen Höhenmetern, was für die Frage der Organisation der Vorbereitung für ei sehr langes Brevet Ende Juli (1600km) schon recht hilfreich ist.
 
Wenn du größere Datenmengen analysieren willst - erst dann wird es wirklich interessant- kommst du mit Screenshots nicht weit. Bei mir hat ChatGPT Verarbeitung von Screenshots der Aktivitätsübersichten abgelehnt mit Verweis auf meinen Fokus auf Präzision und dem Argument, dass Fehlerwahrscheinlichkeit zu gross ist.

Habe die dann als CSV über Veloviewer exportiert.

Man mann sich über das Thema natürlich lustig machen, aber gerade, wenn man die Trainingsdaten matched mit HRV und Schlafdaten der Garmin-Sportuhr, Blutdruck und Gewichtsdaten, dann wird die Analyse sehr mächtig.

Mir hat es zB vor Augen geführt, dass ich mich nach sehr langen vergleichsweise flachen Brevets deutlich schneller erhole als nach Touren mit sehr vielen Höhenmetern, was für die Frage der Organisation der Vorbereitung für ei sehr langes Brevet Ende Juli (1600km) schon recht hilfreich ist.
Ich finde das auch ziemlich spannend und bin gerade am Experimentieren. Die Daten - also Trainings- und Gesundheitsdaten - liegen bei mir in Trainingpeaks. Und da Claude Excel Dateien sehr gut verarbeiten kann, bin ich schon gespannt, was da rauskommt - insbesondere, wenn die verschiedenen Jahre miteinander verglichen werden.
 
Mir hat es zB vor Augen geführt, dass ich mich nach sehr langen vergleichsweise flachen Brevets deutlich schneller erhole als nach Touren mit sehr vielen Höhenmetern, was für die Frage der Organisation der Vorbereitung für ei sehr langes Brevet Ende Juli (1600km) schon recht hilfreich ist.

Ähnliches Erkenntnisse habe ich auch durch.

Bei jeder 150km+ Tour die mit etwas Druck gefahren wird, bekomme ich an der rechten Oberschenkelinnenseite auf Kniehöhe heftige Krämpfe. Und auch nur dort an dieser Stelle.

Die Datenanalyse meiner .fit durch die KI hat ergeben, dass die Krämpfe nicht auf Grund einer falschen Verpflegung während der Fahrt auftreten, sondern sehr wahrscheinlich an falscher Einstellung von Cleats und Sattelposition liegen.
Sie hat mir präzise Tipps gegeben, was ich am besten in welchen Schritten verstellen soll.

Seitdem bin ich zwar noch keine "große" Runde gefahren, aber grundsätzlich fühlt sich die Muskelpartie an dieser Stelle etwas weniger belastet an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich stelle nach einer Analyse immer folgende Fragen in einem Prompt:
Was hast du in den Daten übersehen? Welchen Teil der Analyse musst du anpassen? Bitte validiere deine Antwort nochmal und nimm ggfs. Korrekturen vor.

Ist halt nicht die Domäne eines LLM und die "KI" macht so oft Fehler, interpretiert und das obwohl es konkrete Anweisungen im Projekt gibt. Wir werden nicht arbeitslos durch KI, wir werden mehr arbeiten weil die KI so doof ist und immer überwacht werden muss. 😂
 
Klar, meine Trainingsdaten als Screenshot in GPT, Claude oder was auch immer zu laden und sie zu analysieren wäre ja verrückt!
Wenn Du nicht den Unterschied zwischen einer Schnittstelle und einem Screenshot verstehst, kann ich Dir gern eine Erklärung schicken.. per Fax, vermutlich? Oder Telex?
 
Ich bin mein Leben lang zum Spaß gefahren und schnuppere erst seid Neuerem in GPS / Strava / Trainingsauswertung rein. Finde es voll interessant und freue mich wenn ich fit bin aber ich Frage mich schon:
Ist es im Hobbybereich normal das so zu betreiben? Hat jede Fahrt einen Trainingszweck? Wird ausschließlich strukturiert trainiert und wenn ja auf welches Ziel? Fährt man noch zum Spaß? Heute hab ich Bock auf ballern oder will mich einfach ein bisschen rumtreiben?
Wie wäre es mit einem Trainingskennwert für Fahrspaß? Wenn die KI meine Ausfahrten danach optimiert bin ich dabei!
 
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