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Decathlon Airbag-Weste fürs Fahrrad: 299-Euro-Schutz mit Haken

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Re: Decathlon Airbag-Weste fürs Fahrrad: 299-Euro-Schutz mit Haken
? Ich kann das gerade nicht einordnen. Ironie, ernst?

Die Ähnlichkeit eines Sturzes vom Pferd oder vom Rad ist ja schon da.
Das Rad feuert einen nicht davon, während ein Pferd einem Reiter auch ordentlich Beschleunigung mitgeben kann. Dafür hab ich aufm Rad bergab auch schon mal höheres Tempo. Vom Pferd aus geht's auch schon mal gegen ein festes Hindernis. Tore, Bäume, was in der Lage ist bei einem Pferd eine Vollbremsung zu erzeugen.

Wenn ich beide Arten zu stürzen vergleiche: doch, schon nicht unähnlich. Worauf die Einschätzung basiert: Eigene Erfahrung.


Wenn ein großes Pferd auf einen Reiter drauf fällt, bringt so ein Teil gar nix. Ich hoffe da sind wir uns einig. Ein Pony mit ein paar hundert kg quetscht dem Reiter schon alles ein, was unters Pferd kommt. Große Pferde wiegen gut und gern auch mal 500-700 kg. Kaltblüter auch schon mal eine Tonne. Im Grunde ein kleiner Kleinwagen. Womit sich der Kreis schließt: Gegen überfahren werfen hilft das nicht.
Ich habe, als ich in der französischsprachigen CH gearbeitet habe, viele Reitunfälle auf den Notfall bekommen. Das waren v.a. Kopfverletzungen und Wirbelsäulenverletzungen, die meisten gottseidank nicht dramatisch.
Ich glaube, usr hat recht; das kann man schlecht vergleichen.
 
Die Abo-Weste, ein neues Geschäftsmodell, klasse.
Ich bin gespannt wann die Abo-Bib kommt.
Ich schlage zu, wenn der Abo-Einteiler kommt.😄

 
Zuletzt bearbeitet:
Finde ich per se nicht schlecht und nutze selber eine elektronische Airbag Weste allerdings auf der 300er Vespa, die habe ich noch vom Motorradfahren auf der Rennstrecke.
 
Für mich ist der Umstand, dass man dafür erst einmal €700,- hinblättern darf, alleine schon ein Hinderungsgrund.
Wer kennt das nicht. Jemand stürzt.
Seitdem schwerst behindert, ein Pflegefall, Invalide, querschnittgelähmt und an den Rollstuhl gefesselt.
Kosten tut ihm das eh nichts, denn es zahlt eh alles die staatliche und private Versicherung. Dazu noch Vergünstigungen für Fernsehen, Medikamente, Hilfsmittel, Fahrtkostenzuschuss usw.

Die Weste oder ein Helm hätte hätte Fahrradkette. Man weiß es nicht genau, ob diese geholfen bzw geschützt hätten. Aber nach dem Stand der Wissenschaft, dürften Helme, Gurte, Airbags im Auto, usw usf signifikant vor Verletzungen und schweren Verletzungen schützen.

250€ für einen Helm, 700€ für eine Luftweste/-schutz, dann noch ein paar €$ für Protektoren und eine Brille. Wohin soll das alles führen? Ich werde mir bald mein Hobby nicht mehr leisten können. Da kauf ich mir lieber den neuersten Aerolaufradsatz, die windschnittige Fahrradflasche und Socken um 0,3 Sekunden schneller zu sein.
 
Gebt dem noch paar Jahre und dann zieht sich jeder sowas vorm Aufziehen des Helms an.
Dann in klein, leicht und günstiger ;)
Im Stadtverkehr vielleicht, auf dem Rennrad wage ich das zu bezweifeln.
So eine Weste muss konstruktionsbedingt ziemlich luftdicht sein. Denn ohne Dichtheit kein Airbag.
Und das widerspricht dem Grundgedanken von jeglicher Sportkleidung die eher atmungsaktiv sein soll.
 
Wer kennt das nicht. Jemand stürzt.
Seitdem schwerst behindert, ein Pflegefall, Invalide, querschnittgelähmt und an den Rollstuhl gefesselt.
Kosten tut ihm das eh nichts, denn es zahlt eh alles die staatliche und private Versicherung. Dazu noch Vergünstigungen für Fernsehen, Medikamente, Hilfsmittel, Fahrtkostenzuschuss usw.

Die Weste oder ein Helm hätte hätte Fahrradkette. Man weiß es nicht genau, ob diese geholfen bzw geschützt hätten. Aber nach dem Stand der Wissenschaft, dürften Helme, Gurte, Airbags im Auto, usw usf signifikant vor Verletzungen und schweren Verletzungen schützen.

250€ für einen Helm, 700€ für eine Luftweste/-schutz, dann noch ein paar €$ für Protektoren und eine Brille. Wohin soll das alles führen? Ich werde mir bald mein Hobby nicht mehr leisten können. Da kauf ich mir lieber den neuersten Aerolaufradsatz, die windschnittige Fahrradflasche und Socken um 0,3 Sekunden schneller zu sein.
Schützt alles nix wenn es daheim am Haken hängt weil es zu schwer, zu sperrig oder zu unpraktisch ist. Zudem dann vllt. noch zu schwitzig. Oder wenn es halt zum falschen Zeitpunkt auslöst. Und genau da dürfte die Schwierigkeit beim Fahrrad liegen.
Und wenn man immer davon ausgehen würde, das was passieren wird, dann ist Radfahren schon geeignet das zu verhindern denn rein statistisch passieren doch die meisten Unfälle daheim.
 
Kleine Einordnung:
Beim reiten sind Schutzwesten im Sinne von Thermoplastschaum-Westen wesentlich weiter verbreitet als tatsächliche Airbags. Vor allem bei Kindern/Jugendlichen, die mit den Ponys im Wald rumjuckeln...
Diese Weste polstern einfach nur, vergleichbar wie MTB-Soft-Protektoren. Können aber auch schon viel abhalten. Beispiel aus eigener Erfahrung: Rücklings nach einem Sturz das Hindernis "abgebaut" (im Flug gedreht) und dank der Weste war nur eben diese mit weißem Lack vom Ständer dekoriert, ich habe selber nix abbekommen...

Im Stadtverkehr vielleicht, auf dem Rennrad wage ich das zu bezweifeln.
So eine Weste muss konstruktionsbedingt ziemlich luftdicht sein. Denn ohne Dichtheit kein Airbag.
Und das widerspricht dem Grundgedanken von jeglicher Sportkleidung die eher atmungsaktiv sein soll.
Und eben für den Stadtverkehr ist sie ja auch gedacht...


Die Airbags im Reiten arbeiten nach einem komplett anderen System:
Reißleine an Sattel, beim Trennen vom Pferd wird dann rein mechanisch die CO2 Kartusche aktiviert. Die kosten je nach Größe so um die 20€, kann aber ggf auch mal ne teure Reitstunde werden :cool:
Da gibt es dann schmale, körpernahe Westen, die direkt getragen werden, eher für's Springen oder halt so für ängstliche Reiter.
Und dann gibt es weitere Modelle, die über die oben erwähnten Schaumwesten getragen werden für's Gelände: Eben für den Fall des Sturzes samt Pferd. Dann trennt man sich u.U. nicht weit genug vom Sattel und hat wenigstens noch die Polster für den dicksten Aufprall...
Stürze mit beiden Typen von Airbag schon selber ausprobiert: man fällt erstaunlich weich und merkt nix von Hindernisteilen (Vergleiche Drängelgitter, Kotflügel, Bordstein u.ä.)

Es geht nicht drum, das gebrochene Schlüsselbein zu verhindern, sondern die Wirbelsäule und den Brustkorb mit Lebenswichtigen Organen zu schützen!

Ich sehe die auch nicht wirklich im Sport bisher, denn auch beim Reiten, wo die Entwicklung schon über 15-20 Jahre geht, sind die Westen noch immer relativ warm.
Aber im Stadtverkehr sicher eine Option...
 
Wer kennt das nicht. Jemand stürzt.
Seitdem schwerst behindert, ein Pflegefall, Invalide, querschnittgelähmt und an den Rollstuhl gefesselt.
Kosten tut ihm das eh nichts, denn es zahlt eh alles die staatliche und private Versicherung. Dazu noch Vergünstigungen für Fernsehen, Medikamente, Hilfsmittel, Fahrtkostenzuschuss usw.

Die Weste oder ein Helm hätte hätte Fahrradkette. Man weiß es nicht genau, ob diese geholfen bzw geschützt hätten. Aber nach dem Stand der Wissenschaft, dürften Helme, Gurte, Airbags im Auto, usw usf signifikant vor Verletzungen und schweren Verletzungen schützen.

250€ für einen Helm, 700€ für eine Luftweste/-schutz, dann noch ein paar €$ für Protektoren und eine Brille. Wohin soll das alles führen? Ich werde mir bald mein Hobby nicht mehr leisten können. Da kauf ich mir lieber den neuersten Aerolaufradsatz, die windschnittige Fahrradflasche und Socken um 0,3 Sekunden schneller zu sein.
Hallo,
die Evidenz für Sicherheitsgurte und airbags ist wissenschaftlich stark. Die Evidenz für die Helmchen, die wir beim Radfahren aufsetzen, ist wackelweich. Die Evidenz für solche Airbagwesten ist - noch?! - nicht existent.
Ich sehe da also einen Riesenunterschied - wer sich nicht angurtet, oder z.B. funktionierende airbags abschaltet, ist extrem dumm und verantwortungsvoll. Wer beim Radfahren ein Helmchen trägt, oder auch nicht, handelt auf eigene Verantwortung und Freiheit, beides sind valide und begründbare Entscheidungen. Die Airbagwesten stehen beim Radfahren ganz am Anfang, beim sportlichen Radfahren sehe ich sie - noch?! - nicht...
 
Im Stadtverkehr vielleicht, auf dem Rennrad wage ich das zu bezweifeln.
So eine Weste muss konstruktionsbedingt ziemlich luftdicht sein. Denn ohne Dichtheit kein Airbag.
Und das widerspricht dem Grundgedanken von jeglicher Sportkleidung die eher atmungsaktiv sein soll.
naja, der Airbag muß ja nicht großflächig "offen" in der Weste liegen, er kann auch winzigklein zwischen zwei Schichten glatten Stoffes liegen... dennoch, ich teile Deine Einschätzung, daß das zunächst mal im normalen Radfahren getestet werden wird...
 
Die Evidenz für die Helmchen, die wir beim Radfahren aufsetzen, ist wackelweich.
Also das ein Fahrrad oder Motorradhelm etwas bringt, sprich vor Verletzungen schützt, ist erwiesen.

Es gibt zwar diese legendäre australische Studie, aus dem Jahre Schnee, wo argumentiert wurde, dass wenn man einen Helm aufsetzt bzw aufsetzen muss, die Radfahrquote in den Keller ging.

Mag sein, aber die Schutzwirkung eines Helms ist glaube ich unbestritten.

Wo du recht hast, ist der Schutz dieser Käppchen, der ist wirklich wackelweich.
Ich sehe da also einen Riesenunterschied - wer sich nicht angurtet, oder z.B. funktionierende airbags abschaltet, ist extrem dumm und verantwortungsvoll.
Das ist ein Widerspruch. Beides geht nicht.

Die Airbagwesten stehen beim Radfahren ganz am Anfang, beim sportlichen Radfahren sehe ich sie - noch?! - nicht...
Das stimmt, sie steht am Anfang und die Akzeptanz ist sicherlich eine andere als beim Auto der Airbag oder der Gurt. Der tut niemanden weh, ist fast nicht im Weg, schränkt das Fahren kaum ein usw.

Der Airbag beim Radfahren hat eben die bekannten Nachteile und daher wird er sich nicht so durchsetzen wie der Airbag beim Auto. Ich fand den Ansatz des Helmairbags daher interessanter, da er weniger einschränkt (eventuell etwas mehr Hitze um den Hals).
 
Also das ein Fahrrad oder Motorradhelm etwas bringt, sprich vor Verletzungen schützt, ist erwiesen.

Es gibt zwar diese legendäre australische Studie, aus dem Jahre Schnee, wo argumentiert wurde, dass wenn man einen Helm aufsetzt bzw aufsetzen muss, die Radfahrquote in den Keller ging.

Mag sein, aber die Schutzwirkung eines Helms ist glaube ich unbestritten.

Wo du recht hast, ist der Schutz dieser Käppchen, der ist wirklich wackelweich.

Das ist ein Widerspruch. Beides geht nicht.


Das stimmt, sie steht am Anfang und die Akzeptanz ist sicherlich eine andere als beim Auto der Airbag oder der Gurt. Der tut niemanden weh, ist fast nicht im Weg, schränkt das Fahren kaum ein usw.

Der Airbag beim Radfahren hat eben die bekannten Nachteile und daher wird er sich nicht so durchsetzen wie der Airbag beim Auto. Ich fand den Ansatz des Helmairbags daher interessanter, da er weniger einschränkt (eventuell etwas mehr Hitze um den Hals).
Sorry, es ist für MOTORRADhelme erwiesen. Für Fahrradhelmchen fehlt schlicht die Evidenz; allein die Prüfnormen - die gottseidank von vielen Helmchen übertroffen werden - sind ein Witz! Das Ding fällt mit einem Kopfdummy 1,5m auf einen Boden - d.h., Menschen meiner Körpergröße sind noch nicht einmal im Stehen wirklich geschützt. Es ist aber sinnfrei, hier weiter zu diskutieren; geht ja um Airbagwesten. Der Kopfairbag ist ja grandios gescheitert - keine Ahnung, ob irgendjemand die Patente kaufen wird, und einen Neustart versuchen wird...
 
Für Fahrradhelmchen fehlt schlicht die Evidenz; allein die Prüfnormen - die gottseidank von vielen Helmchen übertroffen werden - sind ein Witz! Das Ding fällt mit einem Kopfdummy 1,5m auf einen Boden - d.h., Menschen meiner Körpergröße sind noch nicht einmal im Stehen wirklich geschützt.
Also wenn ein Mensch mit dem Kopf auf den Asphalt Boden fällt/knallt, dann hilft der nicht(s)? Oder nur in Ausnahmefällen?

geht ja um Airbagwesten.
Und die helfen oder nicht?
Der Kopfairbag ist ja grandios gescheitert -
Ich fand den Ansatz nicht schlecht.
 
Im Stadtverkehr vielleicht, auf dem Rennrad wage ich das zu bezweifeln.
So eine Weste muss konstruktionsbedingt ziemlich luftdicht sein. Denn ohne Dichtheit kein Airbag.
Und das widerspricht dem Grundgedanken von jeglicher Sportkleidung die eher atmungsaktiv sein soll.
Prima dieser Airbag bei minus 10 Grad auf dem CX im Winter ...
Sollte mal bei der Vuelta a España getestet werden ....
Am Besten die Etappe nach Andorra.
 
Also wenn ein Mensch mit dem Kopf auf den Asphalt Boden fällt/knallt, dann hilft der nicht(s)? Oder nur in Ausnahmefällen?

Nur aus 1500 mm Höhe. Bei ein Meter sechzig geschehen schlimme Dinge die nur nochv übertroffen werden von dem was bei ein Meter dreißig passiert 🙃

Jedenfalls behaupte ich dass man den Beitrag ungefähr so lesen darf. Dabei sehe ich mich eigentlich auch eher in Team "Helm wird von vielen überbewertet"

Ich fand den Ansatz nicht schlecht.

Hövding ist jedenfalls pleite nachdem sie im Heimatmarkt Schweden nicht mehr verkauft werden durften, wird jetzt von Österreichern fortgeführt.

(gerade auf Google darüber gestolpert) Kurios ist dass die Firma die versucht eine deutlich ernsthaftere Airbag-Weste auf dem Markt zu platzieren ihr Produkt wohl sowohl wegen Ähnlichkeit mit Hövding Airding nennt als auch weil sie in Erding sitzen: https://mase-safety.com/policies/legal-notice
 
Dadurch, dass du "Helmchen" statt "Helme" schreibst, wird es nicht wahrer. Durch Wiederholung ebensowenig.
dadurch, daß Du semantisch eine Nähe zu richtigen Helmen wie Vollintegral-Motorradhelmen nahelegst, wird aus dem Helmchen aber auch kein Helm. Ist so. Wenn diese Helmchen wirklich schützen würden, sähen sie aus wie Motorrad- oder Motorsporthelme - schwer, kaum Lüftung, Integralbügel, idealerweise noch mit Halsabstützung. Ich trage selbst beim sportlichen Radfahren ein Helmchen, aber ich erwarte mir keine Wunder...
 
dadurch, daß Du semantisch eine Nähe zu richtigen Helmen wie Vollintegral-Motorradhelmen nahelegst, wird aus dem Helmchen aber auch kein Helm. Ist so. Wenn diese Helmchen wirklich schützen würden, sähen sie aus wie Motorrad- oder Motorsporthelme - schwer, kaum Lüftung, Integralbügel, idealerweise noch mit Halsabstützung. Ich trage selbst beim sportlichen Radfahren ein Helmchen, aber ich erwarte mir keine Wunder...
Natürlich ist der Schutz eines Motorradhelms größer; Motorräder fahren ja auch schneller. :rolleyes: Sonst würde ja auch ein "Fahrradhelmchen" erlaubt sein. ;)
 
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