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Neue Cyclite Fork Bag / 01: Diese Gabeltasche soll schneller machen

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Re: Neue Cyclite Fork Bag / 01: Diese Gabeltasche soll schneller machen
In vielen Beiträgen kommt rüber, dass es doch bei Radreisen irgendwie nachrangig ist mit der Aerodynamik, wenn es nicht gerade ein mehrtägiges unsupported Rennen ist. Man fährt doch eh recht lahm durch die Gegend, ständig Steigungen. Ist doch egal ob ich eine halbe Stunde früher oder später ankomme.

Das trifft viele Szenarien - oft ist es aber auch anders. Fährt man in einer flachen Gegend, kann auch mit leichtem Gepäck häufig um die 30 vorkommen. Vor allem: es gibt ja auch die norddeutschen Berge, sprich: Wind. Da geht das mit dem Luftwiderstand ganz schnell erheblich hoch. Wer dann um die 20 oder 25 km/h fährt bei Gegenwind mit gleichen Werten der mag dann ganz schön fluchen, wenn am eigenen Rad eine Lenkerrolle, runde Gabeltaschen und ausladende Panniers hinten hängen und der Reisepartner mit Cyclite Aerobag und Tailfin hinten und den neuen Cyclite Fork Bags einen viel entspannteren Eindruck macht 😎
 
In vielen Beiträgen kommt rüber, dass es doch bei Radreisen irgendwie nachrangig ist mit der Aerodynamik, ...
Und bei gleicher Streckenlänge ist man mit 20km/h ja viel länger unterwegs und muß gegen den Wind kämpfen als mit 30km/h. Auch wenn der Aero-Vorteil bei 20km/h eher gering ist, so multipliziert er sich doch mit der größeren Anzahl an Stunden, die man unterwegs ist.
Beispiel 20km/h über 2000km Streckenlänge. Würde ich jetzt durch Aerovorteile 1km/h schneller sein, macht das am letzten Tag den Unterschied aus, ob ich schon fertig bin, oder noch 100km zu fahren habe. Betrachtet man nur einen einzelnen Tag, erscheinen die wenigen km "Gewinn" als unwichtig, aufsummiert über viele Stunden im Sattel dann aber doch relevant.
 
In vielen Beiträgen kommt rüber, dass es doch bei Radreisen irgendwie nachrangig ist mit der Aerodynamik, wenn es nicht gerade ein mehrtägiges unsupported Rennen ist. Man fährt doch eh recht lahm durch die Gegend, ständig Steigungen. Ist doch egal ob ich eine halbe Stunde früher oder später ankomme.

Das trifft viele Szenarien - oft ist es aber auch anders. Fährt man in einer flachen Gegend, kann auch mit leichtem Gepäck häufig um die 30 vorkommen. Vor allem: es gibt ja auch die norddeutschen Berge, sprich: Wind. Da geht das mit dem Luftwiderstand ganz schnell erheblich hoch. Wer dann um die 20 oder 25 km/h fährt bei Gegenwind mit gleichen Werten der mag dann ganz schön fluchen, wenn am eigenen Rad eine Lenkerrolle, runde Gabeltaschen und ausladende Panniers hinten hängen und der Reisepartner mit Cyclite Aerobag und Tailfin hinten und den neuen Cyclite Fork Bags einen viel entspannteren Eindruck macht 😎
Naja, ob Du das bei ordentlichem Gegenwind wirklich so merkst, ich weiß nicht. Aber wie immer, der Glaube kann Berge versetzen.
 
Naja, ob Du das bei ordentlichem Gegenwind wirklich so merkst, ich weiß nicht. Aber wie immer, der Glaube kann Berge versetzen.
Weiß ja nicht, wie stark du bist, aber den Unterschied zwischen 229 und 190W (wenn man mal die 33km/h-Werte als Annäherung an eine Gegenwind-Situation mit 20km/h Fahrtgeschw. und 13km/h Gegenwind aus der Grafik entnimmt) merke ich sehr, sehr deutlich.
Sofern die Testwerte denn stimmen, ist der Leistungsunterschied gigantisch. Habe den Eindruck, hier im Forum wird das stark unterschätzt, was aber wohl daran liegt, dass die meisten zu unterstellen scheinen, dass Patrick's Test nicht gut genug war.
Die Frage ist natürlich berechtigt, ob die Testwerte genau und seriös genug ermittelt wurden und ob sich ähnliche Differenzen auf anderen Rädern mit anderen Fahrern ergeben als auf dem von Patrick getesteten Setup. Aber wer Patricks Test ernst nimmt und denen halbwegs vertraut, sollte sich vielleicht nochmal überlegen, wie riesig die Unterschiede tatssächlich sind. Danach bingt nämlich die Kombination aus Aerorad und Aerofelgen gegenüber einem "normalen" Rad weniger Vorteile als die Umstellung von runden Forkbags auf keilförmige Forkbags.
 
Ist es nicht so, dass man sich bei Radreisen, welche Taschen am Rad bedingen, nicht auch die Landschaft, Natur Bauwerke u.a. auch im Vorbeifahren ansieht?
Radreisen tut man ja nicht um möglichst schnell von A nach B zu kommen, oder?
Na dann isses doch scheissegal ob da irgendwas mit Aero am Radl hängt oder nicht.
Da ist doch der Weg das Ziel und nicht das Wegende.
Das, lieber Herr Redakteur, hätte man bei etwas weniger Betriebsblindheit schon auch erwähnen sollen.
 
Weiß ja nicht, wie stark du bist, aber den Unterschied zwischen 229 und 190W (wenn man mal die 33km/h-Werte als Annäherung an eine Gegenwind-Situation mit 20km/h Fahrtgeschw. und 13km/h Gegenwind aus der Grafik entnimmt) merke ich sehr, sehr deutlich.
Sofern die Testwerte denn stimmen, ist der Leistungsunterschied gigantisch. Habe den Eindruck, hier im Forum wird das stark unterschätzt, was aber wohl daran liegt, dass die meisten zu unterstellen scheinen, dass Patrick's Test nicht gut genug war.
Die Frage ist natürlich berechtigt, ob die Testwerte genau und seriös genug ermittelt wurden und ob sich ähnliche Differenzen auf anderen Rädern mit anderen Fahrern ergeben als auf dem von Patrick getesteten Setup. Aber wer Patricks Test ernst nimmt und denen halbwegs vertraut, sollte sich vielleicht nochmal überlegen, wie riesig die Unterschiede tatssächlich sind. Danach bingt nämlich die Kombination aus Aerorad und Aerofelgen gegenüber einem "normalen" Rad weniger Vorteile als die Umstellung von runden Forkbags auf keilförmige Forkbags.
Wer ist „Patrick“, den Du im dritten Absatz erwähnst? Wenn Du von den Tests überzeugt bist ist doch alles fein, schlecht aussehen tun die Dinger ja nicht.
 
Wer ist „Patrick“
Na der, der im Artikel erwähnt ist. Patrick Zasada, der die Tests gemacht hat und von dem die Leistungsgrafik in dem Artikel stammt. Er ist Bikepacker und Youtuber und hat sowohl Videos zu dem Aero-Testverfahren als auch zu dem speziellen Test der Fork Bags hochgeladen.
 
Ist es nicht so, dass man sich bei Radreisen, welche Taschen am Rad bedingen, nicht auch die Landschaft, Natur Bauwerke u.a. auch im Vorbeifahren ansieht?
Ja, aber ist vermutlich persönliche Preferenz, ob man bei 15km/h Reisegeschwindigkeit damit schon überfordert ist, oder auch bei 25km/h das noch voll geniessen kann.
Radreisen tut man ja nicht um möglichst schnell von A nach B zu kommen, oder?
Naja, aber wenn man nicht nur von A nach B kommt, sondern auch noch C schafft, ist das für mich schon interessant. Denn ich mag Landschaft sehen, und wenn ich mehr sehen kann, weil ich weiter komme, finde ich das klasse.
Da ist doch der Weg das Ziel und nicht das Wegende.
Gerade bei Radreisenden ist doch genau das Gegenteil eher der Fall. Bei Radreisenden sind die Strecken pro Tag bzw. die reine Fahrzeit eher kurz und nicht der Weg ist so sehr das Ziel, sondern genau die Aktivitäten zwischendrin und am Wegende sind essentieller Teil der Reise wie Picknicken, Campen, Stadtbesichtigung, Restaurant, Baden, Chillen, Video- und Fotografieren, etc.. Bei Bikepackern steht dann der Weg als Ziel viel mehr im Vordergrund und die sonstigen Aktivitäten treten in den Hintergrund und da wird dann jedes km/h mehr gerne mitgenommen.
Also erst, wenn man versucht, die Strecke zu maximieren, kann man doch davon sprechen, dass wirklich der Weg das Ziel ist und nicht, wie du vermutlich meinst, die Aktivitäten entlang der Strecke.
 
Sinnvoll sind die Gabeltaschen, wenn darin Maultaschen befördert werden. Diese werden dann Stück für Stück on the ride verzehrt und bewahren vor dem Hungerast, während ein nutritionabstinenter Mitfahrer dann langsam wird, wenn der Mann mit dem Hammer zuschlägt. Insofern können sie tatsächlich schneller machen, außer es ist beim Swabian Social Ride, wo jeder seine Maultaschen mitnimmt und futtert, dann ist der Vorteil natürlich passé. 🤔🤷‍♂️
 
Na der, der im Artikel erwähnt ist. Patrick Zasada, der die Tests gemacht hat und von dem die Leistungsgrafik in dem Artikel stammt. Er ist Bikepacker und Youtuber und hat sowohl Videos zu dem Aero-Testverfahren als auch zu dem speziellen Test der Fork Bags hochgeladen.
Der ist Fotograf und Designer und fährt Rad.
 
Für die Leute, die meinen bei einer Radreise kommt es doch auf nix mehr an, ist doch eh egal da Urlaub. Schon mal auf einer Radreise so richtig satt Gegenwind gehabt, vielleicht sogar ein paar Tage am Stück?

Jeder Jeck is anders, oder es gibt so viel Reisestile.

Bisher wurde das vereinfacht ja so gesehen: bei Reisen ist die Aerodynamik eh im Arsch. Es stellt sich immer mehr raus: es gibt große Unterschiede. Die Messungen von Patrick, Torsten Frank und einem Australier (Link finde ich nicht) zeigen: es gibt sie und sie sind messbar.

Warum soll ich mich mehr anstrengen als nötig wenn das Wissen da ist? Ein Taschen-Setup dass locker 2-stellige Wattwerte spart ist sogar unter Preis-Gesichtspunkten billig zu haben. Was machen die Ultraleicht-Leute für einen Aufwand, um etwas Gewicht zu reduzieren.

Für mich die Erkenntnis: vorne keine runden Gepäckstücke. Anstatt einer Lenkerrolle die Cyclite Aerobag und bei Bedarf anstatt rund an der Gabel lieber diese neuen, um die es hier geht.
Hinten ist die Arschrakete offenbar "neutral" bezüglich Aerodynamik, ein Tailfin Aeropack verbessert die Aerodynamik sogar ein wenig. Seitentaschen offenbar zwar "schädlich", aber weniger als ich vermutet hätte. Da spielt offenbar wieder das Gesamtsystem eine Rolle mitsamt der pedalierenden Person oben drauf, die bringt die ganze Aerodynamik schön durcheinander.
 
Sinnvoll sind die Gabeltaschen, wenn darin Maultaschen befördert werden. Diese werden dann Stück für Stück on the ride verzehrt und bewahren vor dem Hungerast, während ein nutritionabstinenter Mitfahrer dann langsam wird, wenn der Mann mit dem Hammer zuschlägt. Insofern können sie tatsächlich schneller machen, außer es ist beim Swabian Social Ride, wo jeder seine Maultaschen mitnimmt und futtert, dann ist der Vorteil natürlich passé. 🤔🤷‍♂️
Ich würde Maulschellen transportieren und die dann längs des Weges grosszügig verteilen!
 
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