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Neue Cyclite Fork Bag / 01: Diese Gabeltasche soll schneller machen

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Re: Neue Cyclite Fork Bag / 01: Diese Gabeltasche soll schneller machen
Getriggert? Ich hab ein Gedächtnis, das weiter als 1h reicht. Passte halt so schön zur Frage.


Das triggert ja aber wiederum anscheinend dich.

Und zum technischen: So eine gefährliche Idee hab ich selten gesehen.
Mich hatte das getriggert. Musste mich sehr zusammenreißen, da nichts zu zu schreiben.

In ein P5x bohrt man keine Löcher.



Und jetzt genug OT - ich möchte das weiter verdrängen 😉
 
Die Schnittgeschwindigkeit behalte ich entsprechend im Blick und kann mich dabei auf flachen Stücken durchaus zwingen, langsamer zu fahren, wenn ich weiß, dass z.B. nach 80 oder 100 Kilometern noch ein paar Hügel kommen.
Aber du planst doch auch deine Hotels nach dem, was du schaffen kannst. Wenn all deine Optimierungen (Aero, Gewichtsreduzierung, Rollwiderstand, Leistungssteigerung durch Training, Ernährung) deine Durchschnittsgeschw. von 22 auf 24km/h erhöhen würden, dann planst du doch entsprechend längere Tagesetappen und dein Hotel liegt dann halt ein Dorf weiter am Tagesende. Du trainierst doch nicht, um dich später zu zwingen, langsamer zu fahren. Du trainierst doch, um weiter und länger fahren zu können, egal, ob in einem Tag oder in einer Woche. Und Aerovorteile haben doch den gleichen Effekt, sind typischerweise nur marginaler, aber letztendlich macht es doch die Summe aus allem, die es dir ermöglichen, an einem Tag ein paar km weiter zu kommen.
 
Aber du planst doch auch deine Hotels nach dem, was du schaffen kannst. Wenn all deine Optimierungen (Aero, Gewichtsreduzierung, Rollwiderstand, Leistungssteigerung durch Training, Ernährung) deine Durchschnittsgeschw. von 22 auf 24km/h erhöhen würden, dann planst du doch entsprechend längere Tagesetappen und dein Hotel liegt dann halt ein Dorf weiter am Tagesende. Du trainierst doch nicht, um dich später zu zwingen, langsamer zu fahren. Du trainierst doch, um weiter und länger fahren zu können, egal, ob in einem Tag oder in einer Woche. Und Aerovorteile haben doch den gleichen Effekt, sind typischerweise nur marginaler, aber letztendlich macht es doch die Summe aus allem, die es dir ermöglichen, an einem Tag ein paar km weiter zu kommen.

Da hast Du den Charakter von Reisen leider etwas unglücklich interpretiert.
 
Zuerst einmal sind Radreisen immer auch Urlaub.
Höher, Schneller, Weiter zählt da nicht an vorderer Stelle; entspannter unterwegs sein und Gucken zählen ebenso.

"In der gleichen Zeit erholter ankommen" ist dabei vielen Leuten mehr wert, als etwas früher dort zu sein oder etwas weiter zu fahren (denn schließlich wird das Etappenziel oft eher nach Verfügbarkeit, persönlichen Wünschen und Möglichkeiten zur Abendgestaltung ausgewählt, nicht stumpf nach maximal zu schaffender Entfernung).

Bei einer Reise mit mehreren Leuten zählt das um so mehr für die schwächeren Fahrer, während E-Bikes eher keine Option sind, wenn man die Gruppe nicht völlig durcheinanderbringen will.

Lass es mich mal mit einer Autoreise in die Toskana vergleichen, von unserer Landesmitte aus werden das um die 1200 Kilometer sein.

  • Du packst vier Leute samt Gepäck in ein Irgendwie-Durchschnittsauto, das gut über 200 Klamotten schnell fahren kann, aber voll beladen bei einer Reisegeschwindigkeit von ca. 130 km/h um die 8 Liter verbraucht.
  • Du weißt, dass Tempolimits um so deutlicher gelten und überwacht werden, je näher Du dem Ziel kommst.
  • Du willst die Strecke an einem Tag durchfahren, planst eine Tankpause, ein bis zwei normale Pausen und mindestens einen Fahrerwechsel ein.
  • Natürlich könntest Du auch mit Dauertopspeed durchrammeln, auf normale Pausen und den Fahrerwechsel verzichten und während der Fahrt essen und trinken, um etwas schneller am Ziel zu sein.
  • Dabei riskierst Du schlimmstenfalls einen Ausfall von Fahrer und Fahrzeug, schlechte Laune und weniger Landschaftsfotos gibt es sowieso, nebenbei aber wahrscheinlich auch eine zweite Tankpause wegen des drastisch höheren Verbrauchs und eine saftige Geldstrafe in Italien. Jedenfalls hast Du am Ende viel mehr Stress für zwei Stunden weniger.
Schaffen würden Fahrer und Fahrzeug das zwar, aber würdest Du es wirklich so machen?
 
Zuerst einmal sind Radreisen immer auch Urlaub.
Höher, Schneller, Weiter zählt da nicht an vorderer Stelle; entspannter unterwegs sein und Gucken zählen ebenso.

"In der gleichen Zeit erholter ankommen" ist dabei vielen Leuten mehr wert, als etwas früher dort zu sein oder etwas weiter zu fahren (denn schließlich wird das Etappenziel oft eher nach Verfügbarkeit, persönlichen Wünschen und Möglichkeiten zur Abendgestaltung ausgewählt, nicht stumpf nach maximal zu schaffender Entfernung).

Bei einer Reise mit mehreren Leuten zählt das um so mehr für die schwächeren Fahrer, während E-Bikes eher keine Option sind, wenn man die Gruppe nicht völlig durcheinanderbringen will.

Lass es mich mal mit einer Autoreise in die Toskana vergleichen, von unserer Landesmitte aus werden das um die 1200 Kilometer sein.

  • Du packst vier Leute samt Gepäck in ein Irgendwie-Durchschnittsauto, das gut über 200 Klamotten schnell fahren kann, aber voll beladen bei einer Reisegeschwindigkeit von ca. 130 km/h um die 8 Liter verbraucht.
  • Du weißt, dass Tempolimits um so deutlicher gelten und überwacht werden, je näher Du dem Ziel kommst.
  • Du willst die Strecke an einem Tag durchfahren, planst eine Tankpause, ein bis zwei normale Pausen und mindestens einen Fahrerwechsel ein.
  • Natürlich könntest Du auch mit Dauertopspeed durchrammeln, auf normale Pausen und den Fahrerwechsel verzichten und während der Fahrt essen und trinken, um etwas schneller am Ziel zu sein.
  • Dabei riskierst Du schlimmstenfalls einen Ausfall von Fahrer und Fahrzeug, schlechte Laune und weniger Landschaftsfotos gibt es sowieso, nebenbei aber wahrscheinlich auch eine zweite Tankpause wegen des drastisch höheren Verbrauchs und eine saftige Geldstrafe in Italien. Jedenfalls hast Du am Ende viel mehr Stress für zwei Stunden weniger.
Schaffen würden Fahrer und Fahrzeug das zwar, aber würdest Du es wirklich so machen?
Seh ich genauso. Die Zielgruppe der Taschen dürfte ziemlich klein sein, also Leute, die mit Gepäck maximal schnell und maximal aero unterwegs sein wollen. Mir fällt da die gesamte Ultracycling Szene ein, wobei ich nicht weiß, wie groß der Anteil der aktiven Fahrer*innen in Relation zu den passiven YT-Gucker*innen tatsächlich st. Aber vielleicht ist das für viele auch ne Kopfsache ... wie so vieles an unserem Hobby. Find ich auch legitim. In der Praxis wird es vermutlich zig andere Faktoren geben, die die Durchschnittsgeschwindigkeit ausbremsen, so dass die Form der Taschen kaum relevant sein wird.
Was bleibt: optisch find ich die Dinger trotzdem gelungen. Abgesehen von dieser Aero-Taschen-Diskussion find ich, dass Cyclite einfach gute, durchdachte Sachen auf den Markt bringt.
 
Aber vielleicht ist das für viele auch ne Kopfsache ... wie so vieles an unserem Hobby. Find ich auch legitim. In der Praxis wird es vermutlich zig andere Faktoren geben, die die Durchschnittsgeschwindigkeit ausbremsen, so dass die Form der Taschen kaum relevant sein wird.

Ja natürlich!
Und jedenfalls in der Theorie kommt bei mir dann doch auch der Rennradfahrer durch:
Aero-Packtaschen sind einfach erstmal eine coole Idee.
Und eine gegebene Sache nach Möglichkeit zu optimieren, ist es auch.

Die Realität kann das Ergebnis natürlich jederzeit mit einer Reifenpanne torpedieren, oder einfach schon mit erhöhtem Kommunikationsbedarf in einer Gruppe: dreimal pro Kilometer den Kopf gehoben und zur Seite gedreht, zweimal Handzeichen gemacht und einmal das Handy zum Fotografieren vom Lenkerhalter gefummelt, und der Aero-Vorteil ist jedenfalls in Zeit und Kilometern gemessen futsch.

Die Realität kann genauso auch sagen, dass die Mitglieder einer Gruppe fast jeden Abend ein derbes Fress- und Alkoholgelage veranstalten und deshalb über die gesamte Reisedauer ihren körperlichen Zustand eher verschlechtern, was sämtliche technischen Verbesserungen an den Rädern und einen Teil der Planung ohnehin zum Teufel jagt. Ist mir auch schon passiert.

Die Aerotaschen-Idee und ihre Folgen dürfen mir trotzdem gefallen.
 
Im neuen Dylan Johnson Video hat er auch mit Aeroverlängerungen an der Gabel experimentiert. Kern: Es kommt auf die Ausrichtung (Winkel zur anströmenden Luft) an, ob die Verlängerungen schneller oder langsamer machen. Zeigen die Enden zu weit noch oben oder unten, ist das langsamer, parallel zum Boden ist es schneller.

Übertragen auf die Taschen: Die müssen einen anderen Schnitt haben und machen dann noch schneller!

 
Ich will meinen Laptop nicht einseitig an der Gabel - ein bescheideneren Platz gibt es kaum.

Aber Regenklamotten, Proviant u.ä. mit max. Speed durch die Gegend fahren, das wäre schon interessant.

zielgruppe sind dann die "aero race pendler".

Der Pendler dürfte sogar näher an der Realität der gezeigten Taschen sein, als der Teilnehmer eines Unsupported-Rennens und der Reiseradler.

So wäre es auch bei mir selbst: Eine Reise bzw. sehr lange oder mehrtägige Tour gibt es nur etwa einmal im Jahr, aber den nicht so ganz kurzen Arbeitsweg zumindest im Sommer mehrmals pro Woche.

Normale Klamotten, riesiges Laptop und ein wenig anderen Krempel muss ich dabei mitnehmen, manchmal auch das Mittagessen. Auf dem Rennrad geht das nicht, weil das ganze Gerümpel in keinen normal-kleinen Rucksack passt. Also nehme ich dafür das Reiserad oder ein vergleichbares, alle mit Taschen an bzw. auf Gepäckträgern, alle mit Schutzblechen und ordentlicher, fest montierter Beleuchtung.

Der Arbeitsweg führt über weite Teile entlang einer sehr beliebten Rad-Route. Auf dem Heimweg finde ich mich dort oft zwischen normalen Rennradlern auf Trainingsfahrten wieder, ab und zu begegnen mir ganze Gruppen.
"Nebennutzen" des bepackten Reiserads: Ich werde schon auf den ersten Blick nicht ernstgenommen und muss niemandem etwas beweisen.
Witzig finde ich es aber manchmal doch, zumindest einige Kilometer weit mithalten zu können.
Da käme mir ein Aero-Taschensatz gerade recht, und dann wäre auch der Rennradgedanke eher da, als der Urlaubsgedanke.
 
Zuerst einmal sind Radreisen immer auch Urlaub.
Höher, Schneller, Weiter zählt da nicht an vorderer Stelle; entspannter unterwegs sein und Gucken zählen ebenso.

"In der gleichen Zeit erholter ankommen" ist dabei vielen Leuten mehr wert, als etwas früher dort zu sein oder etwas weiter zu fahren
Nein, muss nicht schneller, weiter sein, können auch längere Badepausen oder Stadtbesichtigungen oder Fotosessions sein.
Im Prinzip war deine Aussage aber, dass du die Taschen nutzen würdest, um dich weniger anzustrengen, aber nicht, um längere Fotopausen zu machen. Oder so: derzeit findest du deine Reisen zu anstrengend und brauchst Optimierungen wie die Taschen, um deinen Urlaub geniessen zu können, das ist doch deine Aussage gewesen.
Insofern hinkt auch dein Autobeispiel, denn dir ging es mit den Taschen ja nicht darum, längere Pausen zu machen oder mehr Zeit für Fotos zu haben oder schneller zu sein, sondern lediglich darum, "weniger zu verbrauchen".

22km/h für Radreise finde ich ja schon sehr flott (vor allem in der Toskana) und basiert vermutlich auf deiner Erfahrung, was für dich oder deine Gruppe angenehm machbar ist. Wären dir die 22km/h zu anstrengend, würdest du doch mit 21km/h planen. Meine Aussage ist ja nur, dass wenn andere Ausrüstung oder Trainingsniveau oder Wetterbedingungen andere Durchschnittsgeschwindigkeiten ergeben würden, du doch entsprechend anders die Tagesziele und Gesamtroute planen würdest. Oder um in deinem Autobeispiel zu bleiben, wenn du noch einen Käfer hättest, würdest du auch nicht an einem Tag in die Toskana fahren (wenn es gemütlich bleiben soll), aber weil du schon ein modernes Auto hast, mit dem man bequem 130km/h fahren kann, planst du halt entsprechend, dass man die Strecke in einem Tag schaffen kann.

Und es ist doch egal, ob Radreise, Bikepacking, oder Ultra, (oder auch Auto), man plant die Länge oder Dauer einer Tour doch basierend auf Werten wie lange man im Sattel (oder Autositz) sitzen will und welche Geschwindigkeiten man fahren will oder schaffen kann.
Statt mit dem Auto wäre ja das Beispiel mit dem Rad in die Toskana zu fahren: wenn gemütlich mit 20km/h und 6h Fahrzeit pro Tag, dann sagst du deinen Freunden, sie sollen 10 Tage Urlaub buchen, und wenn du weisst, alle schaffen 22km/h ganz easy, dann wird ein Tag weniger Urlaub gebucht und entsprechend anders die Hotels geplant.
Aber deine Aussage war im Prinzip, du willst es in 9 Tagen in die Toskana schaffen, die notwendigen 22km/h dazu sind dir derzeit zu stressig, und du würdest die Taschen nutzen, um es entspannter zu schaffen. Meine Aussage dagegen ist, ich plane 10 Tage ein und erst wenn ich weiß, ich bin durch was auch immer schneller, dann plane ich die 9 Tage ein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Statt mit dem Auto wäre ja das Beispiel mit dem Rad in die Toskana zu fahren: wenn gemütlich mit 20km/h und 6h Fahrzeit pro Tag, dann sagst du deinen Freunden, sie sollen 10 Tage Urlaub buchen, und wenn du weisst, alle schaffen 22km/h ganz easy, dann wird ein Tag weniger Urlaub gebucht und entsprechend anders die Hotels geplant.

Aber deine Aussage war im Prinzip, du willst es in 9 Tagen in die Toskana schaffen, die notwendigen 22km/h dazu sind dir derzeit zu stressig, und du würdest die Taschen nutzen, um es entspannter zu schaffen. Meine Aussage dagegen ist, ich plane 10 Tage ein und erst wenn ich weiß, ich bin durch was auch immer schneller, dann plane ich die 9 Tage ein.

Ja und nein.

Mein Prinzip hat sich bei der Planung für die Sommerreise folgendermaßen bestätigt:
Wir fahren zu zweit statt zu viert und können jedenfalls bei den relativ flachen Etappen von Schnittgeschwindigkeiten über 20 km/h ausgehen, statt darunter, wie mit der Vierergruppe.
Bis an die Atlantikküste haben wir deshalb nicht etwa längere Etappen und einen Fahrtag weniger geplant, sondern längere Etappen und einen zusätzlichen Ruhetag (zum Baden im Meer) bei insgesamt unveränderter Reisedauer in Tagen.

Richtig bleibt:
Wir wollen es in einer bestimmten Zahl von Tagen an den Atlantik schaffen.

Richtig ist auch aus Deiner Sicht:
Wir fahren dafür täglich etwas weiter, verglichen mit den Erfahrungen der Vierergruppe.

Richtig ist wiederum aus meiner Sicht:
Ich muss nicht mit der Vierergruppe planen, weil ich weiß, dass (wir) zwei davon schneller sind.
Deren Schnittgeschwindigkeiten zählen also nicht.
Trotzdem planen wir unsere Urlaubsdauer einfach mit den insgesamt verfügbaren Tagen.
Warum sollte ich meinen Urlaub auch mit weniger Urlaub planen wollen?
Oder besser: Warum sollte ich meinen Urlaub nach Deiner Sicht der Dinge planen wollen?

Richtig ist aber auch:
Wir fahren und planen das ohne Aero-Taschen.
Falls wir bis August welche haben und wirklich verwenden sollten, planen wir das trotzdem nicht anders.

Wie gut oder böse das dann wirklich ausgeht, werden wir sehen. :eek:
Stressig wird es eigentlich immer irgendwo.

In die Toskana auf dem Rad will ich auch irgendwann mal, aber das wird ungleich anspruchsvoller - sind ja echte Berge dazwischen. Mit dem klassischen Reisedampfer graut mir da vor allem vor den Abfahrten. Da helfen dann auch keine Aero-Taschen.
 
Meiner bescheidenen Erfahrung nach aus vielen Jahren Aerotests (auch mit Aerotune und dort mit gemischten Ergebnissen) hätte ich persönlich mich nicht getraut mit so wenig Datenlage in die Bewerbung eines kommerziellen Produktes zu gehen. Aber das muss natürlich nicht jeder so sehen.
 
Meiner bescheidenen Erfahrung nach aus vielen Jahren Aerotests (auch mit Aerotune und dort mit gemischten Ergebnissen) hätte ich persönlich mich nicht getraut mit so wenig Datenlage in die Bewerbung eines kommerziellen Produktes zu gehen. Aber das muss natürlich nicht jeder so sehen.
Ganz ehrlich: Ich kann es auch nicht nachvollziehen, dass zwei riesige Klötze, die rechts und links von der Gabel deutlich abstehen und deren Form nicht aerodynamisch optiniert ist, schneller sein sollen.
 
Gerade mal auf der Herstellerwebsite geschaut und die Taschen in einem Teaservideo entdeckt - Screenshot davon:

Bildschirmfoto 2026-05-26 um 20.52.47.png


Dass sie einen trapezförmigen Querschnitt haben, wurde hier im Artikel nicht wirklich klar (okay, da steht "keilförmig", aber ein gutes Foto würde das besser rüberbringen).
Dass sie oben direkt an eine Lenkerrolle anschließen können, jedenfalls bei kleinen Rahmen, war auch nicht klar.

Okay, der Querschnitt könnte vorn ruhig noch spitzer oder runder sein und alles zusammen könnte noch etwas enger anliegen, aber die Grundidee wirkt hier gar nicht mal übel, finde ich.
 
Gerade mal auf der Herstellerwebsite geschaut und die Taschen in einem Teaservideo entdeckt - Screenshot davon:

Anhang anzeigen 1785906

Dass sie einen trapezförmigen Querschnitt haben, wurde hier im Artikel nicht wirklich klar (okay, da steht "keilförmig", aber ein gutes Foto würde das besser rüberbringen).
Dass sie oben direkt an eine Lenkerrolle anschließen können, jedenfalls bei kleinen Rahmen, war auch nicht klar.

Okay, der Querschnitt könnte vorn ruhig noch spitzer oder runder sein und alles zusammen könnte noch etwas enger anliegen, aber die Grundidee wirkt hier gar nicht mal übel, finde ich.
Bin kein Physiker, aber mir leuchtet nicht ein, dass so eine "Anprallfläche" auf beiden Seiten einen aerodynamischen Vorteil bieten soll. Heißt es nicht immer, dass sogar breitere Reifen die Aerodynamik verschlechtern? Das passt doch was nicht zusammen.
 
Heißt es nicht immer, dass sogar breitere Reifen die Aerodynamik verschlechtern? Das passt doch was nicht zusammen.

Ja und nein.
Die größere Stirnfläche gehört immer erstmal zum höheren Luftwiderstand, aber wirklich größer ist sie hier nicht, wenn man mal die Komplettsituation Rad mit Radler betrachtet ("projizierte Fläche", "Querschnittsfläche" "Schattenriss").

Die Stirnfläche allein sagt aber nicht viel über die "Formgüte" des Objekts aus.

Der eigentliche Vorteil könnte also durch weniger Verwirbelungen entstehen: Relativ glatt im Wind stehende "Verkleidungsteile" sind da womöglich besser, als zwei wirbelnde Radlerbeine neben einem abwechselnden Hin-und-Her-Vor-und-Zurück der diversen Bauteile des Fahrrads.
 
Der vermutliche Vorteil liegt darin, dass die unaerodynamischen Beine nun mehr im keilförmigen Windschatten der Taschen liegen und so in Summe der Luftwiderstand des Gesamtsystems Fahrer-Rad reduziert wird. Z.B. bringen ja auch Aerosocken erstaunlich viel, den Luftwiderstand zu verbessern, weil die Beine einfach so eine schlechte Aerodynamik haben.
 
Gerade mal auf der Herstellerwebsite geschaut und die Taschen in einem Teaservideo entdeckt - Screenshot davon:

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Dass sie einen trapezförmigen Querschnitt haben, wurde hier im Artikel nicht wirklich klar (okay, da steht "keilförmig", aber ein gutes Foto würde das besser rüberbringen).
Dass sie oben direkt an eine Lenkerrolle anschließen können, jedenfalls bei kleinen Rahmen, war auch nicht klar.

Okay, der Querschnitt könnte vorn ruhig noch spitzer oder runder sein und alles zusammen könnte noch etwas enger anliegen, aber die Grundidee wirkt hier gar nicht mal übel, finde ich.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass eine flache Lenktertasche, auf die die Luft einfach aufprallt und nicht umgeleitet wird, einen Vorteil bieten soll, wenn die Luft kurze Zeit später auf Oberschenkel trifft, die sich zwar bewegen, aber zumindest rund sind und damit die Luft umleiten. Zudem sind die Oberschenkel auch nicht über die gesamte Breite ein Hindernis für die Luft so wie die Tasche. Soweit es den Unterleib betrifft, sehe ich auch keinen Unterschied: Entweder trifft die Luft auf die breite Tasche oder kurze Zeit auf den breiten Unterleib.

Ich sehe allenfalls dann einen Vorteil, wenn die Taschen aero-optimiert, also tropfenförmig wären und die Luft um den ganzen Körper leiten würden, der also komplett aus dem Wind gehalten wird.
 
Torsten Frank hat schon vor ein paar Jahren aufwändig getestet. Er hat erstaunliche Unterschiede festgestellt was die aerodynamischen Eigenschaften von Gepäck am Rad hat. Die Cyclite Aerobag war schon eine der Überraschungen, soll sogar etwas weniger Windwiderstand haben als ohne Tasche und deutlich weniger als die gängigen Rollen.
Die üblichen runden Taschen für die Gabel sind ähnlich wie gängige runde Lenkerrollen echte Bremsen aka Bremsfallschirme.
Ich finde die neuen Cyclite Taschen interessant.
 
Ich finde die Idee Gabeltaschen unter dem Aero-Gesichtspunkt zu verkaufen gut. Muss man neidlos anerkennen.
Dass sie zumindest am Papier einen winzigen Vorteil hinsichtlich Luftwiderstand bringen, verhindert zumindest dass man es als komplettes Marketinggelaber abtut, wenngleich es durchaus nahe liegt es zu tun.
Trotzdem ist das so wie hier für Bikepacker nicht relevant.
Von daher ist es dann also doch Marketingsprech.
 
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