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Verpflegungsplanung

Mit den ganzen Tools die gerade auf dem Markt kommen, hat es irgendwann nichts mehr mit dem eigentlichen Brevetfahren zu tun.
Ein bisschen ungewiss darf die Tour ruhig sein. Und ein paar Herausforderungen dürfen neben dem Radfahren auch dabei sein, das sind dann die Dinge an die man sich später noch erinnert.
 
+1 für den Tipp von @Rosmann bzgl. Brouter
Hier mal ein Screenshot mit ein paar Overlauys, Zoom bei 3km, noch weiter raus, werden die Overlays nicht mehr angezeigt.
Aber mir reicht das.

Tour.jpg

Je nach Gegend, am Niederrhein und der dortigen Topographie schaffe ich andere Distanzen bevor ich mich um Tankstellen, Kioske etc. kümmern muss als in der Voreifel die darüber hinaus deutlich weniger Infrastruktur bietet.
Ich plane dann entweder direkt ein paar Tankstellen in die Route rein oder zumindest verlege ich die Route dann in die Nähe wenn ich denke dort könnte ich die Vorräte auffüllen (müssen).
 
Wer Trinkwasser sucht und gern vermeiden will Plastik zu kaufen um es 30 sekunden später umzufüllen hat in Deutschland halt einiges zu tun.

Für wenn man die Route schon hat werfe ich auch noch mal mein Tool das ich gemacht hab.
https://tobis-page.de/pois/
Natürlich mit dem was ich so treibe.

Bzgl. der Karte oben würde ich grundsätzlich Anregen auch Toilette mit aufzunehmen. Die sehen zwar häufig schlimmer aus als der Hahn am Friedhof aber ich würde hoffen das hier der Betreiber durchaus damit rechnet das Leute was davon Trinken und es daher mehr im Blick hat und ein "Kein trinkwasser" schild eher auch wirklich dran wäre. Nur weil's diese Regel gibt heißt es ja nicht das Sie eingehalten wird. Vielleicht reicht es ja bei so einen Friedhof auch wenn es irgendwo in Zeile 30 der Friedhofsordnung steht?

Ansonsten wer sich dem flaschen-vermeidne verpflichtet fühlt Tagsüber halt zu Kaufland oder Rewe halt nur Essen und das Wasser auf der häufig vorhanden Kundentoilette.

Faustregel ansonsten: je weiter südlich um so mehr richtige Trinkbrunnen. Italien sind mir sogar schon ein paar mit Sprudel-Funktion untergekommen. Nachts um 3 uhr kann man da auch mal 10 cent für 1 liter Zahlen :)

Im gegenzug sind hier im Norden Friedhöfe keine Garantie für Wasser. Habe tatsächlich mal einen mit Aushang gefunden das die Gemeinde aus Geldmangel Wasser komplett abgestellt hat.
 
Ansonsten wer sich dem flaschen-vermeidne verpflichtet fühlt Tagsüber halt zu Kaufland oder Rewe halt nur Essen und das Wasser auf der häufig vorhanden Kundentoilette.
Dass man Müll komplett vermeiden will, kann natürlich auch eine Position sein. Mir persönlich geht es nur um die Versorgung per se - eine gekaufte PET-Flasche würde ich dann vor dem Supermarkt einfach jemandem in die Hand drücken bzw. bei einem kleinen Laden oder Imbiss direkt beim Bezahlen fragen, ob ich umfüllen kann und man das Pfand sofort verrechnet.

Ich würde halt bevorzugen, etwas mit Geschmack und ein paar Kalorien zu kaufen, auch daher wäre pures Wasser am Friedhof oder Waschraum einer Toilette nur eine Notlösung.

Faustregel ansonsten: je weiter südlich um so mehr richtige Trinkbrunnen. Italien sind mir sogar schon ein paar mit Sprudel-Funktion untergekommen. Nachts um 3 uhr kann man da auch mal 10 cent für 1 liter Zahlen :)

Im gegenzug sind hier im Norden Friedhöfe keine Garantie für Wasser. Habe tatsächlich mal einen mit Aushang gefunden das die Gemeinde aus Geldmangel Wasser komplett abgestellt hat.
Ich hab die letzten 2 Tage auch mal bei mein geplanten Routen geschaut, da sind echt oft - wenn man Pech mit der Route hat - ein paar Dutzend Kilometer mit Dörfern/kleinen Orten, von denen kein einziges nen "aktiven" Friedhof hat, allein schon weil da auch nur jeder 5.-6. Ort überhaupt ne Kirche hat. Werktags gibt es dann teilweise wenigstens mal alle 7-8 Orte nen kleinen Laden oder ne Bäckerei, oder zwischen zwei Orten nen Discounter. Sonn- und Feiertags oder Samstag nach 15 Uhr ist selbst das nicht mehr gegeben. Imbissbuden sind ebenfalls eher in den größeren Ortschaften.

Bei dem Screenshot, den ich oben postete, sind das zB lauter Dörfer/Orte mit 500 bis 2000 Einwohnern, weil ich bewusst die größeren Orte meiden wollte. In einem davon ist ein kleiner Supermarkt, aber das nutzt nix, wenn ich morgen oder Montag (Feiertag) die Strecke fahre. In dem Bild wäre ein großer Ort das, wo sich viele Tankstellen knubbeln: Euskirchen mit 60.000 Einwohnern - da wollte ich aber eben lieber drumherum fahren.

ABER klar: Wenn man dann mal statt wie geplant westlich einfach zB 5km südlich fährt, findet man dann vlt doch nen gut besuchten Friedhof oder ne Tanke oder so was. Das kann dann allerdings bedeuten, dass man zB eine unangenehme Landstraße fahren muss, oder einen zusätzlichen Anstieg. Oder ungewollt viel Verkehr, wenn ich in meinem Beispiel dann doch nach Euskirchen reinfahre, das sind dann halt 12km Zusatzstrecke, wenn ich den Umweg in Kauf nehme. Wenn es aber eben eine Art Google Maps mit guter Info zu PoRFI (Points of Radfahrer-Interest ;) ) gibt, nutze ich das natürlich zur Planung. Ich hab nämlich echt keinen Bock, dass mir das Wasser ausgeht und ich dann das Handy raushole und sehe, dass beim besten Wissen die nächste Versorgung 20km entfernt ist, außer man findet einen netten Anwohner, der aushilft.
 
Mit den ganzen Tools die gerade auf dem Markt kommen, hat es irgendwann nichts mehr mit dem eigentlichen Brevetfahren zu tun.
Ein bisschen ungewiss darf die Tour ruhig sein. Und ein paar Herausforderungen dürfen neben dem Radfahren auch dabei sein, das sind dann die Dinge an die man sich später noch erinnert.
Da bin ich zu 100% bei dir. Ich plane nicht und nehme das was unterwegs kommt. Da ist der Start, da ist das Ziel und dazwischen wird getreten. Strecke & Höhenmeter sind ja allgemein bekannt.
Wie Schade ist es um die Zeit die man an irgendwelchen tools verbringen kann. Da gehe ich lieber Radeln oder Laufen. Es kommt sowieso anders als geplant.
 
Da bin ich zu 100% bei dir. Ich plane nicht und nehme das was unterwegs kommt. Da ist der Start, da ist das Ziel und dazwischen wird getreten. Strecke & Höhenmeter sind ja allgemein bekannt.
Wie Schade ist es um die Zeit die man an irgendwelchen tools verbringen kann. Da gehe ich lieber Radeln oder Laufen. Es kommt sowieso anders als geplant.
Ich weiß ja nicht, wie viel Zeit Du für eine Planung so einrechnest bzw. was Du jetzt unter "Planung" verstehst, aber ich brauch da, wenn ich die Gegend schon kenne, 5-10min, um mir eine Strecke zu kreieren, die ich dann fahre. Bei unbekannten Gegenden eher 10-20Min, weil per Google Maps checke, ob bestimmte Landstraßen ggf. lieber zu meiden sind. Das mach das nebenbei, wenn ich zb im TV was schaue, wo man nicht ständig hinsehen muss (Sport, Nachrichten, Talkshow usw.).

Bis jetzt waren das aber Strecken von maximal 80km, also 40km aus Köln raus. Ich möchte jetzt aber mal 50-60km raus aus Köln in die Voreifel, und zwar möglichst über Wirtschaftswege und Dörfer. Da halte ich es für besser, zu checken, ob und welche Läden&Co es dann auf oder nahe der Route gibt, weil ich ganz sicher nicht bei 30 Grad auf mein Glück vertraue, dass nach dem Austrinken meiner Trinkflaschen im Umkreis von 5km ja bestimmt eine Möglichkeit da ist, was zu trinken zu holen. Ich plane das dann nicht penibel, also dass ich sage "Ok, bei Kilometer 45,5 hole ich Wasser, da ist ne Tankstelle". Aber da ich aller Erfahrung alle 40km zwei Flaschen leer hab, würde ich schon gern wissen, ob ich nicht ausgerechnet eine Route fahre, wo ich vielleicht 20km rein gar nix zum Nachtanken finde. ;)
 
Ich schau mir noch nicht mal ein 1000km Brevet im Detail an. Wozu auch? Also 0 Minuten um deine Frage zu beantworten.

Ich fahre es einfach und besorge mir unterwegs was ich brauche. Wie gesagt es kommt eh anders.
Das einzige was ich mache, ist mir die KM der Kontrollen in Notizen zu speichern. Zurückfahren ist halt blöd.
 
Das liest sich wie ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Beim Brevet hat sich jemand anders Gedanken um die Strecke gemacht und du musst sie so fahren wie vorgegeben. In der Regel sind dort zumindest die Kontrollen auch an Stellen, wo man nachtanken kann. Und der mehr oder weniger direkte Weg von Kontrolle zu Kontrolle bedeutet auch, dass man nicht nur auf kleinen Wirtschaftswegen und an größeren Städten vorbeifahren kann, sondern auch Möglichkeiten direkt am Wege liegen. Wie z.B. der Friedhof von Billerbeck mit dem beheizten WC.
 
Das liest sich wie ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen. Beim Brevet hat sich jemand anders Gedanken um die Strecke gemacht und du musst sie so fahren wie vorgegeben. In der Regel sind dort zumindest die Kontrollen auch an Stellen, wo man nachtanken kann. Und der mehr oder weniger direkte Weg von Kontrolle zu Kontrolle bedeutet auch, dass man nicht nur auf kleinen Wirtschaftswegen und an größeren Städten vorbeifahren kann, sondern auch Möglichkeiten direkt am Wege liegen. Wie z.B. der Friedhof von Billerbeck mit dem beheizten WC.
Genau das. Mir ist ein Rätsel, wie man bei seiner Auffassung so beschränkt sein kann, nur den Blickwinkel einer von einem Veranstalter geplanten Brevet (oder auch RTF) als Maßstab zu nehmen und mit einer selber erstellten Tour vergleichen kann, die in eine Gegend führt, die man noch gar nicht kennt.

Ich versteh auch nicht, wie man das Fahren mit mutmaßlich jahrelanger Langstreckerfahrung und guter Grundkondition mit dem Schritt eines Anfängers vergleichen kann, der erstmals Touren mit 100km+ in Angriff nehmen will. Vielleicht merke ich ja nach 4-5 Touren a 120km, dass alles viel einfacher ist als gedacht. Aber warum soll ich denn bitte so bescheuert sein, ein Risiko einzugehen, wenn ich doch ganz simpel vom Sofa aus beim Fernsehen nebenbei meine geplante Route checken kann, ob ich da nicht zu lange durchs Niemandsland fahre? Heute war ich zB schon ne Runde Radfahren, und jetzt schau ich Giro und schreib hier nebenbei oder könnte auch einfach mal aus Spaß eine neue Strecke planen.

Und so oder so: Selbst wenn ich bei einem Wetter wie heute mit 30 Grad nur mal 2 Stunden nahe um Köln herum fahre, überleg ich mir natürlich vorher, wo ich langfahre, damit ich bei Bedarf nach c.a. 2/3 der Strecke was zu trinken bei ner Tanke oder nem Kiosk holen kann, ohne nochmal ne halbe Stunde fahren zu müssen. Nur: Wenn ich in einer Region fahre, die ich noch nicht kenne, weiß ich halt nicht, wo und OB überhaupt es da in einem bestimmten Streckenabschnitt nen Kiosk, ne Tanke, ein Cafe oder sonstwas gibt. Und genau deswegen würd ich das gern halbwegs mit einplanen, damit ich nicht später Kopfschmerzen bekomme, weil ich bei 30 Grad zu lange ohne Wassernachschub gefahren bin ;)
 
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Genau das. Mir ist ein Rätsel, wie man bei seiner Auffassung so beschränkt sein kann, nur den Blickwinkel einer von einem Veranstalter geplanten Brevet (oder auch RTF) als Maßstab zu nehmen und mit einer selber erstellten Tour vergleichen kann, die in eine Gegend führt, die man noch gar nicht kennt.

Ich versteh auch nicht, wie man das Fahren mit mutmaßlich jahrelanger Langstreckerfahrung und guter Grundkondition mit dem Schritt eines Anfängers vergleichen kann, der erstmals Touren mit 100km+ in Angriff nehmen will. Vielleicht merke ich ja nach 4-5 Touren a 120km, dass alles viel einfacher ist als gedacht. Aber warum soll ich denn bitte so bescheuert sein, ein Risiko einzugehen, wenn ich doch ganz simpel vom Sofa aus beim Fernsehen nebenbei meine geplante Route checken kann, ob ich da nicht zu lange durchs Niemandsland fahre? Heute war ich zB schon ne Runde Radfahren, und jetzt schau ich Giro und schreib hier nebenbei oder könnte auch einfach mal aus Spaß eine neue Strecke planen.

Und so oder so: Selbst wenn ich bei einem Wetter wie heute mit 30 Grad nur mal 2 Stunden nahe um Köln herum fahre, überleg ich mir natürlich vorher, wo ich langfahre, damit ich bei Bedarf nach c.a. 2/3 der Strecke was zu trinken bei ner Tanke oder nem Kiosk holen kann, ohne nochmal ne halbe Stunde fahren zu müssen. Nur: Wenn ich in einer Region fahre, die ich noch nicht kenne, weiß ich halt nicht, wo und OB überhaupt es da in einem bestimmten Streckenabschnitt nen Kiosk, ne Tanke, ein Cafe oder sonstwas gibt. Und genau deswegen würd ich das gern halbwegs mit einplanen, damit ich nicht später Kopfschmerzen bekomme, weil ich bei 30 Grad zu lange ohne Wassernachschub gefahren bin ;)
Wie groß sind deine Flaschen? Ich habe bis 2x 950 mL und kann damit je nach Temperatur ca. 3 - 5,5 h lang fahren. Ich habe keine Lust wegen kleinerer Flaschen häufiger nachtanken zu müssen. ;)
 
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Friedhöfe der Stadt Euskirchen (also auch die Friedhöfe aller Stadtteile) haben seit ein paar Jahren "kein Trinkwasser" Schilder. Früher war das nicht so und ich hab da immer getrunken. Ob die Angabe nun stimmt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden.
 
Dafür Besteht alle 3km die Möglichkeit in der dichtbesiedelten Gegend. Wer wählerisch bei Getränken ist, kann auch auf Eisdielen zurückgreifen. Aber Vorsicht: An sonnigen Feiertagen wie heute muss man womöglich ein paar Minuten anstehen.
 
Anwohner zu fragen hatte ich ja schon vorher immer als Option geschrieben. ;) @aledran ca 650ml fassen meine Flaschen.

Heute bin ich dann die 115km gefahren. Aber heute war es echt heiß - ich hab nicht immer genau hingesehen, aber da, wo Gärten waren, war alles leer, nur auf den Straßen und Wirtschaftswegen ab und an mal Spaziergänger. Reine Fahrtzeit ca. 4:45h, 23 km/h, 870Hm (laut Routenplaner nur 600).

So 30-40km vor zu Hause hatte ich nen Mega-Hungerast, hatte wohl viel zu wenig unterwegs dabei (2 Riegel je 270kal, über Pulver im Wasser ca 500kal - verbraucht ja nach App 2200-3000 kal ^^ ), aber die letzten 15km konnte ich trotzdem noch mal gut 30km/h im Flachen schaffen, ohne dass die Beine brennen. Seltsam war mein Puls: Nach dem ersten Anstieg wie immer so 165-175 (180 ist Max), aber irgendwann ging der Puls höchstens auf 155, obwohl ich bei manche Stellen komplett außer Atem war. Vlt die Hitze? Im Schnitt waren es 145, ich hab sonst eher 150-155, wenn ich nicht trödle ;)

Wegen der Verpflegung: Der erste Friedhof, wo ich an sich bei Kilometer 40 nachtanken wollte, hatte zu... glücklicherweise war es SO heiß, dass ich schon 10km vorher bei einem Kiosk eine 1,5l-Flasche Wasser nachgeholt hatte. 1/3 Flasche direkt getrunken, den Rest in meine Flaschen. Dann war ich seeeehr lange unterwegs, ohne irgendeinen offenen Laden, Eisdiele oder so was zu sehen. Erst in Satzvey (km 60) hätte ich zur Burg fahren können, da wären vlt auch ein paar Buden, ohne dass man Eintritt hätte bezahlen müssen, oder im Ort irgendwo ein Kiosk (gesehen hab ich nix). Hab dann bei Kilometer 75 den zweiten eingeplanten Friedhof besucht, da stand nicht "kein Trinkwasser", das Wasser sah aber nicht so ganz klar aus... hab trotzdem eine Trinkflasche vollgemacht. Und bei km 95 in einem Ort, den ich kenne, bei ner Tanke nochmal 0,5Liter Wasser geholt.

Insgesamt ca. 3,8 Liter getrunken, zu Hause (grad mal gewogen) trotzdem 2kg leichter. Da wurde zwar auch was an Essen verbrannt, aber ich schätze mal, dass ich 5L Wasser verloren hab auf die 115km.
 
Bei 120 km in niedrigem Intensitätsbereich würde ich versuchen, den Großteil der Kalorien mit "richtigem Essen" zu mir zu nehmen. Schwarzbrotstulle und Banane von zuhause mitnehmen und unterwegs einen Bäcker, Cafe oder Kiosk ansteuern, falls möglich.
 
Bei 120 km in niedrigem Intensitätsbereich
Also, vom Puls her war ich zwar zu 80% nur in Zone 3 und 5% darüber sowie 15% Zone 2 (bei mir bis 140). Letzteres waren sicher Abfahrten oder ebene Stellen, wo ich ohne Gegenwind mal hab rollen lassen. Aber gefühlt war meine Intensität nicht niedrig. Die ersten 40km wollte ich zwar bewusst nicht zu schnell fahren, danach war ich gefühlt aber ziemlich am Limit (natürlich hätte ich mal kurz richtig Gas geben können, aber gewusst, dass das nur für ne halbe Minute reicht). Mich hat das vom Puls her aber etwas gewundert, da ich so nach ca. 40km selbst da, wo ich dann richtig außer Atem war und Laktat gespürt hab, trotzdem maximal bei 155 war von wie gesagt 179-180 als mein Max-Wert.

würde ich versuchen, den Großteil der Kalorien mit "richtigem Essen" zu mir zu nehmen. Schwarzbrotstulle und Banane von zuhause mitnehmen und unterwegs einen Bäcker, Cafe oder Kiosk ansteuern, falls möglich.
Letzteres war ja genau das Thema ;) Ich hatte da echt nur entweder um Kilometer 30 herum oder nach Kilometer 80 so was wie ein Cafe oder Kiosk oder Tanke nahe der Route. Ansonsten gab es nix oder war zu wegen Feiertag. Vor der Fahrt hatte ich ne Portion gebratene Nudeln asiatisch mit Pak Choi und ne Banane gegessen, im Trikot 2 Power-Riegel, Pumpe und Mini-Schloss dabei.
 
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